Bravo...eine Unterstützung der zweiten Mannschaft kann nie verglichen werden mit dem Support der ersten Mannschaft! Das kann, wie wohl auch in anderen Städten, nur eine Übergangslösung oder ein Protest darstellen... welcome back UF97Diffidati Liberi hat geschrieben:Rückkehr der Ultras Frankfurt ins Stadion:
Nachdem wir zu Saisonbeginn die schwere, aber rückwirkend betrachtet richtige, Entscheidung getroffen haben, den Profispielen von Eintracht Frankfurt als Gruppe Ultras Frankfurt fernzubleiben, können wir nun guten Gewissens und voller Stolz zu unserem 10.Geburtstag verkünden, dass wir ab der nächsten Saison wieder im Stadion vertreten sein werden.
Grund für die damalige Entscheidung waren an die 100 neue Stadionverbote binnen kürzester Zeit, die zu einem erheblichen Teil Mitglieder unserer Gruppe betrafen, wodurch wir weder imstande, noch gewillt waren, das "Alltagsgeschäft" im Stadion mehr schlecht als recht weiterzuführen.
Unser Standort verlagerte sich an den Riederwald, zur 2.Mannschaft unserer Eintracht, wo wir nach einer kurzen Phase auch problemlos empfangen wurden, und dort sowohl unvergessliche Dinge erlebt haben, als auch Erfahrungen sammeln konnten, die uns als Gruppe sehr weitergebracht haben.
Deshalb auch an dieser Stelle ein Dank an die Funktionäre, mit denen es möglich war, ein sehr unkompliziertes Verhältnis aufzubauen, und ein Dank an die Mannschaft, welcher anzumerken war, dass sie unsere Unterstützung zu schätzen wusste.
Daher werden wir auch weiterhin, soweit möglich, die U23 begleiten und unterstützen.
Nun aber wollen wir in die Zukunft blicken.
Auch wenn man als Ultra', beziehungsweise als aktiver und kritischer Fan überhaupt, in der Bundesliga laufend mit Problemen konfrontiert wird, die den Kompromiss zwischen Idealen und Realität oftmals sehr schwer machen, möchten wir ab der kommenden Saison mit vollem Elan ins Waldstadion zurückkehren.
Die Bedingungen, die wir uns selbst und anderen gestellt haben, um eine Rückkehr zu ermöglichen, wurden mittlerweile erfüllt. Die Stadionverbote aus Köln sind schon längere Zeit aufgehoben, die Aufhebung einiger - nicht aller - Stadionverbote aus Schalke kam kurz vor Saisonende, und das Verhältnis zu den Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt hat sich merklich gebessert, so dass eine Basis zur Zusammenarbeit gegeben ist. Konkret sei hier anzumerken, dass unserer Forderung, das Konzept zur Veränderung der Stadionverbotsrichtlinien vor DFB/DFL zu unterstützen, nachgekommen und somit ein klares Zeichen dafür gesetzt wurde, dass durchaus Verständnis für unsere Belange vorhanden ist.
Unsere ganze Anstrengung als Gruppe wird also von nun an wieder der Profimannschaft gelten, und es wird unser Anspruch sein, der Nordwestkurve neues Leben einzuhauchen und sowohl optische, als auch akustische Akzente zu setzen, die das fortführen, was sich in den vergangenen 10 Jahren sowohl innerhalb unserer Gruppe, als auch in der gesamten Frankfurter Fanszene, erst auf der altehrwürdigen Gegentribüne und mittlerweile in der Nordwestkurve, entwickelt hat.
10 Jahre Lebenstraum - UF97
http://www.ultras-frankfurt.de/
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Ultras
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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Sonny Black
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Fabrizio Toffolo, Capo der Irriducibili Lazio, wurde gestern Nacht in Rom vor seinem Haus in der via Guglielmo Ferrero im Quartier Appio angeschossen. Gegen ein Uhr nachts klingelten zwei Unbekannte in Polizeiuniform an seiner Haustüre und baten Toffolo durch die Gegensprechanlage, für eine Kontrolle nach unten zu kommen. Kaum hatte er die Türe geöffnet, schoss ihm einer der beiden Männer in die Beine. Zur Zeit liegt Toffolo im Krankenhaus San Govanni.
Die Polizei ermittelt bei der Suche nach dem Motiv für den Angriff in alle Richtungen; von der Fanszene Lazio über gegnerische Fanszenen bis hin zu persönlichen Angelegenheiten.
http://www.repubblica.it/2007/08/sezion ... lazio.html
Die Polizei ermittelt bei der Suche nach dem Motiv für den Angriff in alle Richtungen; von der Fanszene Lazio über gegnerische Fanszenen bis hin zu persönlichen Angelegenheiten.
http://www.repubblica.it/2007/08/sezion ... lazio.html
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Sonny Black
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http://www.stadionwelt.de08.08.2007 - SV Sandhausen
Kreativer Club
Erstaunliches tut sich beim SV Sandhausen. Der Aufsteiger in die Regionalliga Süd hat auf seiner Internetseite veröffentlicht, dass er den Namen Ultras nicht möchte, weil der Begriff negativ belegt sei und machte Alternativ-Vorschläge.
Der Verein bittet darum, das bestehende Banner durch ein anderes zu ersetzen. Namensvorschläge können beim Fantreffen am morgigen Donnerstag diskutiert werden. Als wäre das alles nicht genug, präsentiert der Club gleich noch einige Vorschläge: Hardtwaldwahn, Schwarz-Weiße-Begleiter, Black White Magic, Pinguine, Hopfezopfer und Hardtwaldpower. Auf jeden Fall legten die zuständigen Vereinsvertreter eine deutschlandweit einmalige Kreativität an den Tag… (Stadionwelt, 8.8.2007)
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Sonny Black
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PROTESTE ZUM SAISONAUFTAKT
Bayern-Fans verhöhnen Hoeneß und Rummenigge
Von Mike Glindmeier
Machtkampf beim FC Bayern: Der Club will eine gewaltbereite Fangruppe aus dem Stadion drängen - "Sippenhaft" nennen Fanvertreter das Vorgehen und kündigen Proteste an. Zum Bundesliga-Start droht Ärger in der Südkurve.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 19,00.html
Bayern-Fans verhöhnen Hoeneß und Rummenigge
Von Mike Glindmeier
Machtkampf beim FC Bayern: Der Club will eine gewaltbereite Fangruppe aus dem Stadion drängen - "Sippenhaft" nennen Fanvertreter das Vorgehen und kündigen Proteste an. Zum Bundesliga-Start droht Ärger in der Südkurve.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 19,00.html
die beiden homepages sind zugegebenermassen äusserst witzig und der weg, der jetzt von der schickeria angestrebt wird, ist vermutlich in die richtige richtung. *ausnahmsweisemalübermeineneigenenschattenspring*
aber sowas kommt eigentlich deutlich zu spät und "nur, weil ein paar willkürlich sv erhielten". ein bayern-fan, welcher so über die machenschaften der vereinsleitung motzt, ist ein widerspruch in sich. wer bayern fährt, weiss nicht erst seit dieser saison, was für eine maschinerie er da unterstützt (hat).
so, und jetzt habe ich mich endlich bei mindestens bei 60% aller forumsteilnehmer unbeliebt gemacht, wenn ichs nicht schon war.
trotzdem oder umso mehr: kämpft weiter! reclaim the game!
aber sowas kommt eigentlich deutlich zu spät und "nur, weil ein paar willkürlich sv erhielten". ein bayern-fan, welcher so über die machenschaften der vereinsleitung motzt, ist ein widerspruch in sich. wer bayern fährt, weiss nicht erst seit dieser saison, was für eine maschinerie er da unterstützt (hat).
so, und jetzt habe ich mich endlich bei mindestens bei 60% aller forumsteilnehmer unbeliebt gemacht, wenn ichs nicht schon war.
trotzdem oder umso mehr: kämpft weiter! reclaim the game!
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Simba
Ich denke es wird auch in Muc wie bei allen Vereinen genug junge Leute geben, die in dieser Maschinerie gross geworden sind. Die schon im Oly mit dem Vater in der Südkurve standen und als Rote gross geworden sind wie wir in Luzern als Blau-Weisse. Wo ist da der Widerspruch, wenn diese Leute heute weiterhin zu ihrem Verein und ihrer Kurve stehen und gleichzeitig gegen die Auswüchse des modernen Fussballs kämpfen?aber sowas kommt eigentlich deutlich zu spät und "nur, weil ein paar willkürlich sv erhielten". ein bayern-fan, welcher so über die machenschaften der vereinsleitung motzt, ist ein widerspruch in sich. wer bayern fährt, weiss nicht erst seit dieser saison, was für eine maschinerie er da unterstützt (hat).
Wer Profifussball schauen geht unterstützt indirekt immer auch ein Gewinnorintiertes Unternehmen, egal ob bei Bayern oder 1860.
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Bill Shankly
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wenn du da keinen unterschied machst, dann darfst du auch RB salzburg im selben satz nennen...Simba hat geschrieben:Wer Profifussball schauen geht unterstützt indirekt immer auch ein Gewinnorintiertes Unternehmen, egal ob bei Bayern oder 1860.
wie gesagt, bill:
die beiden homepages sind zugegebenermassen äusserst witzig und der weg, der jetzt von der schickeria angestrebt wird, ist vermutlich in die richtige richtung. *ausnahmsweisemalübermeineneigenenschattenspring*
trotzdem oder umso mehr: kämpft weiter! reclaim the game!
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Stecki
Gegen die Ultras Bregenz wurde ebenfalls ein kollektives Stadionverbot ausgesprochen.
Altlasten wiegen schwer
Jetzt ist endgültig Schluss - SC Bregenz sperrt ab sofort alle "Ultras" aus.
Bregenz (VN) Der Neue ist neu, die handelnden Personen ebenso, die Farbe eine andere und finanziell steht rivella SC Bregenz auf gesunden Beinen. Doch eine Altlast aus SW-Zeiten macht dem Regionalliga-Klub nicht erst jetzt Probleme. Es handelt sich dabei um eine kleine Schar ehemaliger SW-Anhänger, die sogenannten Ultras. Auf Vorarlbergs Fussballplätzen sorgten sie in den vergangenen zwei Jahre erst für riesige Unruhe, dann gab es Platzsperren für sieben namentlich bekannte Personen.
Heuer eröffnete sich ein neues Betätigungsfeld: Endlich wieder Auswärtsfahrten, wenn auch nur nach Salzburg und Tirol. Neu ist jedoch, dass nicht der Gegner, sondern auch eigene Spieler zum Feindbild werden. So geschehen am Samstag in Grödig, wo Torhüter Cetin Batir mit Rufen wie "Ingo rein, Türke raus" oder "Hau ab in die Türkei" und weiteren nicht druckreifen Aussagen provoziert wurde. Der 18-Jährige hatte erstmals von Trainer Jan-Ove Pedersen das Vertrauen erhalten. Die "Ultras" aber forderten lautstark ihren Ingo Türr:
Höhepunkt war ein von SCB-Betreuer Thomas Wild vereitelter tätlicher Angriff eines "Anhängers" während des Spiels auf den eigenen Tormann. "Ich habe ihn gar nicht gesehn, bis unser Betreuer hinter mir rief: 'Cetin bleib ruhig!' Erst dachte ich, wegen des Spiels, dann sag ich, wie er den 'Fan' stoppte." Erklären kann sich Batir diesen Hass nicht. "Ich bin doch nicht der einzige Ausländer in der Mannschaft." Sein erster Gedanke: Einfach die Handschuhe wegwerfen und gehen. Batir aber blieb ("Es war ja mein erstes Spiel und ich wollte die Chance nutzen").
Stadionsperre
Klubchef Wolfgang Glatz hat nun rigoros durchgegriffen. "Wir sperren den Ultrassektor, ab sofort hat keiner mehr Zutritt ins Stadion", so der Präsident. Auch die anderen Klubs werden vom Verein die Namen und Fotos erhalten, um dei Stadionsperre wirksam durchzusetzen. "Ich habe genug", stellt Glatz klar: "Was in Grödig passiert ist, ist mir zutiefst zuwider."
Coach Jan-Ove Pedersen will auch weiter auf Batir bauen. "Er hat ein Riesenpotenzial, bei den Gegentoren war er bis auf das 0:6 machtlos. Aber da herrschte schon Unruhe." Für diese Art von Fans hat der Norweger null Verständnis. "Das war einfach nur peinlich, ich weiß nicht, warum sie überhaupt zu unseren Spielen kommen."
Altlasten wiegen schwer
Jetzt ist endgültig Schluss - SC Bregenz sperrt ab sofort alle "Ultras" aus.
Bregenz (VN) Der Neue ist neu, die handelnden Personen ebenso, die Farbe eine andere und finanziell steht rivella SC Bregenz auf gesunden Beinen. Doch eine Altlast aus SW-Zeiten macht dem Regionalliga-Klub nicht erst jetzt Probleme. Es handelt sich dabei um eine kleine Schar ehemaliger SW-Anhänger, die sogenannten Ultras. Auf Vorarlbergs Fussballplätzen sorgten sie in den vergangenen zwei Jahre erst für riesige Unruhe, dann gab es Platzsperren für sieben namentlich bekannte Personen.
Heuer eröffnete sich ein neues Betätigungsfeld: Endlich wieder Auswärtsfahrten, wenn auch nur nach Salzburg und Tirol. Neu ist jedoch, dass nicht der Gegner, sondern auch eigene Spieler zum Feindbild werden. So geschehen am Samstag in Grödig, wo Torhüter Cetin Batir mit Rufen wie "Ingo rein, Türke raus" oder "Hau ab in die Türkei" und weiteren nicht druckreifen Aussagen provoziert wurde. Der 18-Jährige hatte erstmals von Trainer Jan-Ove Pedersen das Vertrauen erhalten. Die "Ultras" aber forderten lautstark ihren Ingo Türr:
Höhepunkt war ein von SCB-Betreuer Thomas Wild vereitelter tätlicher Angriff eines "Anhängers" während des Spiels auf den eigenen Tormann. "Ich habe ihn gar nicht gesehn, bis unser Betreuer hinter mir rief: 'Cetin bleib ruhig!' Erst dachte ich, wegen des Spiels, dann sag ich, wie er den 'Fan' stoppte." Erklären kann sich Batir diesen Hass nicht. "Ich bin doch nicht der einzige Ausländer in der Mannschaft." Sein erster Gedanke: Einfach die Handschuhe wegwerfen und gehen. Batir aber blieb ("Es war ja mein erstes Spiel und ich wollte die Chance nutzen").
Stadionsperre
Klubchef Wolfgang Glatz hat nun rigoros durchgegriffen. "Wir sperren den Ultrassektor, ab sofort hat keiner mehr Zutritt ins Stadion", so der Präsident. Auch die anderen Klubs werden vom Verein die Namen und Fotos erhalten, um dei Stadionsperre wirksam durchzusetzen. "Ich habe genug", stellt Glatz klar: "Was in Grödig passiert ist, ist mir zutiefst zuwider."
Coach Jan-Ove Pedersen will auch weiter auf Batir bauen. "Er hat ein Riesenpotenzial, bei den Gegentoren war er bis auf das 0:6 machtlos. Aber da herrschte schon Unruhe." Für diese Art von Fans hat der Norweger null Verständnis. "Das war einfach nur peinlich, ich weiß nicht, warum sie überhaupt zu unseren Spielen kommen."
Gestern am 20.März 2008 hat sich die Gruppe ULTRAS MÖNCHENGLADBACH offiziell aufgelöst.
Das ist heute die traurige Realität und wir möchten auf diesem Weg möglichst sachlich erklären, wie es dazu kommen konnte.
In den Abendstunden nach dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli ist es drei unbekannten Jugendlichen gelungen, in unseren Fahnenraum im Stadion zu gelangen.
Dort entwendeten sie unter anderem unsere Heimspielzaunfahne.
Somit ist das Herzstück der Gruppe UMG kampflos in die Hände des Erzfeindes gelangt.
Für uns ist die Zaunfahne das Zentrum der Gruppierung: Man trifft sich hinter der Fahne, man verteidigt die Fahne, sie ist der Mittelpunkt, der die Gruppe nach außen repräsentiert und hinter der ein verschworener Haufen unsere Schwarz-Weiß-Grünen Farben würdig vertritt.
Es ist für uns deshalb unvorstellbar, noch einmal hinter diesem Namen zu stehen, der sich nun in den Händen des Feindes befindet.
Dieser Schritt war für uns natürlich ein sehr schwerer, aber aus unserem eigenen Selbstverständnis leider ein unausweichlicher!!
Wir geben uns nun bis zum Ende der Saison Zeit, um einen neuen Weg für die Ultrabewegung in Mönchengladbach zu finden. Aus einer losen Ansammlung von Leuten sind in fast 5 Jahren Freunde geworden und das wird auch nicht der Erzfeind zerstören können.
Wir werden sehen, wie es in den nächsten Wochen im Stadion weitergehen wird – aber an eine Unterstützung in alter Form ist in unseren Augen zurzeit leider nicht zu denken.
Wir wollen die Szene und die Mannschaft nicht im Stich lassen, aber es ist uns einfach nicht möglich, weiter zu machen, als wäre nichts geschehen. Wir hoffen auf das Verständnis der ganzen Kurve in den bittersten Stunden der UMG!
Wir danken an dieser Stelle noch mal allen „Puzzleteilen“, die Teil von etwas Ganzem waren, was die ULTRAS MÖCHENGLADBACH ausgemacht hat!
Eine Schlacht ist zwar verloren, aber der ganze Krieg noch lange nicht!
Auf geht’s in die Derbywochen!
Ultras Mönchengladbach im März 2008
Das ist heute die traurige Realität und wir möchten auf diesem Weg möglichst sachlich erklären, wie es dazu kommen konnte.
In den Abendstunden nach dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli ist es drei unbekannten Jugendlichen gelungen, in unseren Fahnenraum im Stadion zu gelangen.
Dort entwendeten sie unter anderem unsere Heimspielzaunfahne.
Somit ist das Herzstück der Gruppe UMG kampflos in die Hände des Erzfeindes gelangt.
Für uns ist die Zaunfahne das Zentrum der Gruppierung: Man trifft sich hinter der Fahne, man verteidigt die Fahne, sie ist der Mittelpunkt, der die Gruppe nach außen repräsentiert und hinter der ein verschworener Haufen unsere Schwarz-Weiß-Grünen Farben würdig vertritt.
Es ist für uns deshalb unvorstellbar, noch einmal hinter diesem Namen zu stehen, der sich nun in den Händen des Feindes befindet.
Dieser Schritt war für uns natürlich ein sehr schwerer, aber aus unserem eigenen Selbstverständnis leider ein unausweichlicher!!
Wir geben uns nun bis zum Ende der Saison Zeit, um einen neuen Weg für die Ultrabewegung in Mönchengladbach zu finden. Aus einer losen Ansammlung von Leuten sind in fast 5 Jahren Freunde geworden und das wird auch nicht der Erzfeind zerstören können.
Wir werden sehen, wie es in den nächsten Wochen im Stadion weitergehen wird – aber an eine Unterstützung in alter Form ist in unseren Augen zurzeit leider nicht zu denken.
Wir wollen die Szene und die Mannschaft nicht im Stich lassen, aber es ist uns einfach nicht möglich, weiter zu machen, als wäre nichts geschehen. Wir hoffen auf das Verständnis der ganzen Kurve in den bittersten Stunden der UMG!
Wir danken an dieser Stelle noch mal allen „Puzzleteilen“, die Teil von etwas Ganzem waren, was die ULTRAS MÖCHENGLADBACH ausgemacht hat!
Eine Schlacht ist zwar verloren, aber der ganze Krieg noch lange nicht!
Auf geht’s in die Derbywochen!
Ultras Mönchengladbach im März 2008
A L L M E N D
- LU-57
- Rekordmeister
- Beiträge: 9069
- Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
- Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
- Kontaktdaten:
frage mich immer wieder warum gruppierungen ihre fahnen
in solchen "anonymen rüümli's" lagern...!
sollten ihre zf evtl. in etwas
angemessener und tragbarer grösse malen...!
greez
in solchen "anonymen rüümli's" lagern...!
angemessener und tragbarer grösse malen...!
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
-
Bill Shankly
- Elite
- Beiträge: 6167
- Registriert: 14. Nov 2002, 22:45
- Wohnort: city of london
- Kontaktdaten:
um die ultras mg sache abzuschliessen:
köln - gladbach
http://img146.imageshack.us/img146/2729/ultrasmgem6.png
http://img146.imageshack.us/img146/2936 ... mg2xj1.png
köln - gladbach
http://img146.imageshack.us/img146/2729/ultrasmgem6.png
http://img146.imageshack.us/img146/2936 ... mg2xj1.png
-
Sonny Black
- FCL-Insider

- Beiträge: 695
- Registriert: 31. Okt 2006, 22:05
Ultras Braunschweig in ihrem Kurvenflyer zum Thema Fahnenklau (anlässlich der Auflösung von UMG):Bill Shankly hat geschrieben:um die ultras mg sache abzuschliessen:
köln - gladbach
http://img146.imageshack.us/img146/2729/ultrasmgem6.png
http://img146.imageshack.us/img146/2936 ... mg2xj1.png
Kommentar I Aus aktuellem Anlass zur Lage der deutschen Ultràkultur
„Ultras, Ihr sollt nicht stehlen!?“
Fahnenklau – früher eine Disziplin vor, in oder neben dem Stadion, auf der An- oder der Abreise, jedoch
zumindest am Spieltag und wenn auch nicht immer fair, wenigstens unter Einbeziehung beider Parteien,
verkommt immer mehr zu einer Unart. Zum Teil minutiös geplant und mit allen erdenklichen Tricks wird
sich Zutritt zu den Räumen einer anderen Ultràgruppe verschafft, um sich das wertvollste Symbol jener
anzueignen. In einigen Fällen tut es auch einfach Werkzeug und rohe Gewalt, wobei der Phantasie wie
auch der Moral scheinbar keine Grenzen mehr gesetzt sind.
Einige mögen nun entgegnen, es sei auch nicht wesentlich ehrenhafter zu zehnt einer dreier Gruppe die
Zaunfahne abzunehmen, worin man jedoch einen grundlegenden Unterschied sehen sollte. Begibt sich
eine Ultràgruppe durch Überheblichkeit oder Unbedarftheit in eine solche Situation, mit der sie einfach
hätte rechnen müssen und verliert die Fahne anschließend an ihr Gegenüber, dann ist es das
Verschulden der Gruppe. Aber was macht eine Ultràgruppierung falsch, die ihre Sachen in einem für sie
ständig zugänglichen und ansonsten verschlossenen Ort aufbewahrt?
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht und kann es auch nicht geben, selbst wenn man sie
Zuhause aufbewahrt kann man Opfer eines Überfalls oder eben Einbruchs werden. Wo soll so etwas
enden? Zumal es einfach nicht den gleichen Wert hat wie eine Fahne, die im Kampf erbeutet wurde – es
ist eher mit einem schäbigen Hühnerdiebstahl vergleichbar. Auch muss man sich überlegen, ob das
daraus resultierende Ergebnis einem wirklich schmeichelt und nützt. Löst sich eine Gruppe wie die UMG
daraufhin auf, kann ich mir als Kölner vielleicht immer stolz auf die Schulter klopfen, dass die eigene
Gruppe dafür verantwortlich ist, dass es eben keine „Ultras Mönchengladbach“ mehr gibt, jedoch verliere
ich auch meinen Hauptfeind Nummer eins. Sicherlich bleiben die Personen dort die gleichen und
wahrscheinlich wird es auch zukünftig dort irgendeine Auslebung von Ultrà geben, aber der bis dato
größte Feind ist erst einmal verschwunden.
Ungeachtet, ob man dieses als den größtmöglichen Triumph überhaupt werten möchte, bleibt dennoch
generell ein fader Beigeschmack: Es ist nicht nur schäbig, sondern auch unehrenhaft, es gehört nichts
dazu und beweist keine Größe. Zwei Fans oder Ultras eines Dorfvereins könnten auf diese Weise ebenso
die Fahne einer 1.000-Mitglieder starken Gruppierung stehlen, wie ein gewöhnlicher Dieb einen Fernseher
oder Geld.
Auf der einen Seite misst man der eigenen Fahne einen derartig hohen Wert zu und auf der anderen
Seite besitzt man nicht einmal genug Respekt und Stolz vor der Bewegung „Ultrà“ , dass man solche
niederen Unternehmungen moralisch verwerflich findet und ablehnt?
Ohne als Moralapostel dastehen zu wollen, sollte man sich einfach ganz nüchtern fragen, wo eine solche
Entwicklung hinführen soll? Wäre die nächste Stufe dann, dass man dem Anderen den Treffpunkt
verwüstet oder anzündet? Wohin soll sich eine solche Spirale drehen, wenn keiner bereit ist, gewisse
Regeln zu akzeptieren und bestimmte Tabus nicht zu brechen.
Natürlich ist es wesentlich schwieriger, wenn nicht sogar in vielen Fällen unmöglich, auf dem alten,
hergebrachten Weg an die Heimfahne einer Gruppe zu gelangen, aber das macht eben auch das
Besondere und den unglaublichen Wert daran aus, wenn es irgendwie gelingen sollte. Ehre und Stolz
sollten im Leben eines jeden Ultras immer und zu jederzeit mehr zählen, als ein rascher Erfolg oder ein
zweifelhafter Ruhm.
Quelle: http://www.ub01.de/2008/sonnenaufgang/0708/bremen2.pdf


