Re: Ausrutscher oder tiefgründiges Problem? FCL Quo vadis?
Verfasst: 24. Feb 2026, 22:25
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Dazu hat er sich bis heute meines Wissens nicht geäussert. Eventuell am Basisstamm, aber da war ich nicht.
lucerne hat geschrieben: ↑24. Feb 2026, 07:45“Neue Luzerner Zeitung, 24.02.2026, DW” hat geschrieben: [...] Britschgi stellte fest: «Der FCL ist im Moment selbsttragend.» [...]
Bei den Matcheintritten sowie den VIP- und Sponsoringeinnahmen ist der FCL auf gutem Weg, im Geschäftsjahr 2025/26 rechnet man mit einem Plus zwischen 7 und 9 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Weil der Klub ein konsequentes Kostenmanagement betreibt und auf eine nachhaltige Nachwuchsförderung und Transferpolitik setzt, sollte das strukturelle Ergebnis nochmals um 1 bis 2 Millionen besser sein, informierte Britschgi. Bereits im Geschäftsjahr 2024/25 konnte der FC Luzern erstmals seit 2018/19 einen Gewinn (555'000 Franken) erzielen. (dw)
https://www.lausanne-sport.ch/vincent-s ... nne-sport/Aufwindfahne hat geschrieben: ↑23. Jan 2025, 17:50Der Punkt ist, dass es den meisten Clubverantwortlichen tatsächlich ziemlich egal ist - es wird ihnen immer und immer wieder das nötige Geld nachgeschoben. Zu einem Preis, der einigen etwas egaler ist als anderen: Die Unabhängigkeit geht verloren. Der Schweizer Fussball wird Stück für Stück demontiert und kaum einen störts.Das sehe ich nicht so, ansonsten würde das ja heissen, dass praktisch alle NLA Klubs diese Optimierungspotentiale links liegen lassen.
Etwas vereinfacht dargestellt sieht es so aus:
In den letzten Jahren abhängig von regelmässigen Geldgebern mit ziemlich grossen Summen (>5 Mio jährlich):
Basel, Sion, FCZ, Servette, Lausanne, Lugano, GC, Yverdon
Bei Basel gehts aktuell mit Transfern auf, sie bleiben zudem lokal unterstützt, sollte es wieder mal schiefgehen. In den letzten Monaten haben sie genau deswegen die Geschäftsstelle ziemlich heftig umgebaut. Sion und FCZ bleiben ebenfalls in lokaler Hand (aber abhängig von grosszügigen Constantins und Canepas), Servette hat mit der Rolex-Stiftung einen stabilen Rückhalt. Lausanne ist bekanntlich bei Ineos angehängt und die anderen drei Clubs wurden an Trumps Landleute verkauft.
Weitgehend selbsttragend und unabhängig sind genau zwei Clubs: YB (dank CL resp. der fetten Spritze, die sie dahin gebracht hat) und FCSG (dank solider Arbeit, zumindest im nicht-sportlichen Bereich)
Winterthur kämpft irgendwo dazwischen, die drehen jeden Franken zweimal um und Familie Keller springt ein bei Bedarf.
Nein, aber viele denken eher sekundär an die Werte des Clubs und wohin das alles führt......ganz doof sind all die Verantwortlichen ja nicht.
Gott bewahre!Die Zukunft von Mario Frick beim FC Luzern bleibt offen, U21-Coach Michel Renggli bestätigt Ambitionen. Externe Kandidaten für den FCL-Trainerjob gibt's natürlich auch.
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Michel Renggli leistet beim FC Luzern seit Sommer 2022 hervorragende Arbeit als U21-Coach und Talentförderer.
Vergangenen Sonntag kehrt Michel Renggli überraschend auf den TV-Bildschirm zurück. Der frühere Captain des FC Luzern gibt beim Bezahlsender Blue Sport sein Comeback als Fussballexperte. Bereits vor zehn Jahren arbeitete er in dieser Rolle dort und dazwischen auch beim SRF. Es stellt sich allerdings die Frage, warum der eloquente Ex-Profi ausgerechnet jetzt ein solches Engagement eingeht. Denn bekannt ist, dass der U21-Trainer des FCL nach vier Jahren eine neue sportliche Herausforderung sucht.
Renggli wird am 19. März 46 Jahre alt. Er zählt nicht mehr zu den jungen Trainertalenten. Darum stellt er klar: «Ich bin bereit für eine neue Aufgabe.» Das heisst, er ist ambitioniert und kandidiert für die Nachfolge von Mario Frick. Der Vertrag des 51-jährigen Liechtensteiners läuft Ende Saison nach insgesamt viereinhalb Jahren aus. Renggli präsentiert letzten Sonntag selbstbewusst seine Erfolge im Blue Studio: «In der Nachwuchsarbeit haben wir über 20 Spieler, die inzwischen Fuss gefasst haben in der Super League. Die kenne ich natürlich auch und weiss, was es braucht, damit man dort hinkommt.»
Meyer, Prince und Bieri dürften sich entschieden haben
Ausserdem hat Renggli in der Saison 2022/23 für eine Premiere gesorgt: Er ist der bisher einzige Coach, der mit einer Nachwuchsmannschaft den Meistertitel in der Promotion League feierte. In der Gegenwart spielt sein junges U21-Team im Mittelfeld der dritthöchsten Schweizer Liga. Beim FC Luzern geniesst er einen hervorragenden Ruf als Ausbildner. Es gibt an einflussreicher Stelle Personen, die sagen, dass im Sommer kein Weg an Renggli vorbeiführt, wenn es um die Nachfolge von Frick geht. Andererseits ist von Entscheidungsträgern wie Sportchef Remo Meyer oder dem für den Sport zuständigen Verwaltungsrat Laurent Prince keine ähnliche Aussage zu vernehmen.
Meyer machte nur wenige Tage nach dem blamablen Aus im Cup-Viertelfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy eine deutliche Aussage: «Es ist der Wunsch, gemeinsam mit Mario Frick mindestens die Saison zu beenden.» Mit ‹mindestens› lässt der FCL-Sportchef durchblicken, dass es seine Absicht ist, den auslaufenden Vertrag zu verlängern. Doch soweit ist es noch nicht. Vom Klub antwortet man wie immer bei solchen Fragen zu personellen Entscheiden: «Wir kommunizieren zu gegebener Zeit, sobald es Neuigkeiten gibt.»
Zurzeit soll weiterhin Fussball gespielt werden, ehe sich die Verantwortlichen mit Frick zu möglicherweise finalen Gesprächen zusammensetzen. Schliesslich besteht immer noch die Chance, dass sich die Innerschweizer mit einem starken Finish in den restlichen vier Spielen gegen Winterthur, Lausanne, Servette und St.Gallen doch noch für die Championship Group der besten sechs Mannschaften qualifizieren. Aus einem Sechspunkte-Rückstand auf Sion (5.) und YB (6.) müsste der FCL wie in der vergangenen Saison nach 33 Runden eine Platzierung in den Top 6 erreichen.
Vor etwas mehr als einem Monat zeigte sich in Sion, wie eng die Bande zwischen Josef Bieri, dem starken Mann im Klub, und Mario Frick ist. Vizepräsident Bieri umarmte den Cheftrainer nach dem beruhigenden 0:0-Unentschieden im Tourbillon innig. Sechs Spiele mit vier Siegen und total zwölf Punkten später kann festgestellt werden: Die Luzerner Verantwortlichen haben alles richtig gemacht. Frick lieferte mit seiner Mannschaft, der Absturz auf den Barrageplatz konnte verhindert werden.
Entwickelt sich das Team unter Frick nochmals weiter?
Eine Frage werden sich die FCL-Verantwortlichen trotzdem stellen müssen: Kann die Mannschaft unter Frick noch einmal Fortschritte erzielen oder braucht sie frische Impulse? Im Umfeld von Renggli ist man überzeugt, dass dieser seine Ex-Schützlinge aus dem Nachwuchs noch einmal auf ein höheres Niveau hieven könnte. Wie vor achteinhalb Jahren Gerardo Seoane soll er für einen Aufbruch sorgen. Zudem müsste der Klub bei Renggli kein wirtschaftliches Risiko eingehen, nur dem eigenen Mann die Chance geben.
Falls es weder mit Frick noch mit Renggli zu einer Einigung kommen sollte, stünden selbstverständlich auch andere gestandene Trainer bereit. Zum Beispiel Ludovic Magnin oder Giorgio Contini. Beide sind nach ihren Freistellungen bei Basel und den Young Boys frei.
same procedure as every yearAufwindfahne hat geschrieben: ↑17. Apr 2025, 17:59... und schon wieder ist ein Jahr rum. https://assets-eu-01.kc-usercontent.com ... 4%20de.pdfAufwindfahne hat geschrieben: ↑15. Apr 2024, 14:171 Jahr später. Hat sich nicht so viel verändert. Ausser dass der FCB nun tatsächlich ohne Europa da steht. Turnover ohne Verkauf für mich nicht vorstellbar. Dafür hat sich das Investment bei Servette zumindest sportlich gelohnt. Aber wie bei Lugano stellt sich die Frage: Was, wenn da der reiche Onkel einmal ausbleiben sollte?Aufwindfahne hat geschrieben: ↑24. Apr 2023, 16:27 Die erste Info zur Lizenz ist eingetroffen. In einer Woche herrscht dann noch mehr Klarheit.
https://www.sfl-org.ch/fileadmin/user_u ... A_2022.pdf
Persönliche Einschätzung zur ganz allgemeinen Lage:
1) YB: werden sehr lange uneinholbar bleiben, ausser Philipp Degen übernimmt mal den Laden.
2) FCSG: Dass die sportlich nicht besser abschneiden, kann eigentlich nur an der Pandemie, dem VAR und Alain Bieri liegen. Und an allen anderen. Die Basis an sich würde stimmen. Sehr solid. Da werden wir uns noch ein paar Mal ärgern müssen.
Mittelfeld, kann in beide Richtungen kippen: FCZ (ohne Canepa habt Ihr keine Chance), FCL (aufgrund des Transferertrags-Potenzials mit besseren Aussichten als bisher - und der Alte muss weg), FCB (ohne Europa wärs wohl ganz, ganz schwierig), Servette (Rolex & Co. halten sie gerade noch so über Wasser - wie lange geht das gut?)
Lugano, GC, Sion: z.T. echt schockierende Zahlen, wow. Praktisch zu 100% abhängig von einer einzigen Firma oder einer Person. Hören die auf, können sie froh sein, wenn noch jemand Zeit findet zum Lichter löschen.
- Beim FCB ists auf die richtige Seite gekippt. Beeindruckende Transfers und auch die Arbeit auf der Geschäftsstelle (=> massive Kosteneinsparungen) lässt sich sehen. Hätte ich so nicht erwartet, plötzlich ist da wieder eine Menge an Eigenkapital da. Das strukturelle Defizit (exkl. Transfers) inzwischen auf 10 MCHF runtergebracht, Ziel soll eine nochmalige Halbierung dessen sein. Was immer noch viel ist, aber dem FCB ist zuzutrauen, das zu stemmen - volatiles Transfergeschäft hin oder her. Könnte durchaus aufgehen, dass sie wieder regelmässig in den Top 3 anzutreffen sind ohne sich zu verschulden.
- Servette mit massivem Kostenanstieg, aber solange Rolex halt zahlt, störts wohl niemanden wirklich...
- Lausanne ebenfalls teurer geworden. Mit überschaubarem Erfolg, im Dezember sah es ja noch recht gut aus (heimlicher Meisterkandidat, Perle Alvyn Sanchez) - wie volatil dieser Sport sein kann, haben sie in aller Deutlichkeit zu spüren bekommen.
- St. Gallen mit etwas mehr Mut budgetiert, können sichs dank solider Kapitalisierung leisten. Aber dem Vernehmen nach wird auch hier in Zukunft wieder mehr auf die Finger (Kosten) geschaut.
- FCZ bekanntlich dank 7.5 MCHF Canepa-Support mit der schwarzen Null. Wie oft machen die solche verrückten Malenovic-, Moniz- & Mendy-Experimente mit?
Bin gespannt, wie lange v.a. die Besitzer in Yverdon, bei GC und auch in Lugano (trotz neuem Stadion) Geduld haben. Das sind pure Geldverbrennungsmaschinen und europäisch wirds ab 26/27 auch weniger interessant. You can call it Zeitbomben.
Da triffst du einen wunden Punkt...Aufwindfahne hat geschrieben: ↑20. Apr 2026, 08:29 Die Summen sind total crazy, bei Lugano und Servette sinds nun über 20 Millionen im Jahr, GC kämpft konstant mit minus 15 Millionen gerade mal um den Barrageplatz.
Was soll denn Knäbel als SFV Chef den Klubpräsis sagen können? Bitte bitte helft unserer Nati? Das interessiert in Lugano, Lausanne oder bei GC eh niemanden. Aber Lausanne und GC geben sich immerhin trotzdem Mühe, eigene Junge (Schweizer) einzubinden. Sogar bei Sion und teilweise SG klappt es immer besser. Und der FCZ will ja jetzt auch den FCL kopieren...Lubamba hat geschrieben: ↑20. Apr 2026, 17:15 Ich finds bedenklich und hoffe auf Knäbel, dass er die vielen irrationalen Clubpräsis bisschen zur Räson & auf Linie bringen kann. Mit Blick auf Italien & Co. kann man sagen, alles noch im Grünen Bereich bei uns. Sieht man das Glas halbleer, schaue ich nach Norwegen, Belgien, Polen, Österreich, an die U-Turniere und sehe, dass die NLA den Zug nur noch aus der Ferne sieht.
Wenn ich das richtig sehe, dann hat der FCL sein strukturelles Defizit von über 8 Mio. CHF auf knapp über 6 Mio. reduziert. Und so wie man hört wird es dieses Jahr nochmals besser und einige Transfereinnahmen vom letzten Sommer kommen erst in die nächste Rechnung. Das ist ämu doch schon ein ziemlicher Fortschritt.
P.S. wenn ein Flyer aufgehängt wird mitLockvogelangebote sind in der Schweiz grundsätzlich verboten, sofern sie dazu dienen, Kunden unter falschen Voraussetzungen anzulocken oder zu einer Bestellung zu verleiten. Das Lauterkeitsgesetz (UWG) schützt Konsumenten vor solch unlauteren Methoden.Hier sind die wichtigsten Fakten nach Schweizer Recht:Definition: Ein verbotenes Lockvogelangebot liegt vor, wenn Waren besonders günstig angepriesen werden, aber nicht in angemessener Menge vorhanden sind, um Kunden in den Laden zu locken (und dort idealerweise teurere Produkte zu verkaufen).
, sollten auch alle mit 50% verkauft werden und nicht das Frauen dann ausgeschlossen werden. Diese hingen im selben Regel.alle Trikots der Saison 25/26 50%