

Fasnacht 2009 Kommt.....
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Luzern. Über den Verlauf der Fasnacht kann aus Sicht der Polizei - abgesehen von einigen negativen Ereignissen - grundsätzlich eine positive Bilanz gezogen werden.
Das närrische Treiben war bei durchzogenen Wetterverhältnissen über die ganze Fasnachtszeit ausgelassen, fröhlich und soweit festgestellt zur Hauptsache friedlich. Soweit die Polizei intervenieren musste, war die Zahl der stark Betrunkenen klein. Gemäss Feststellungen der Polizei konnten, hauptsächlich an der Tagwache des Schmutzigen Donnerstags, mehr alkoholisierte Jugendliche beobachtet werden als im Vorjahr. An den übrigen Fasnachtstagen wurden nur wenige stark alkoholisierte Jugendliche festgestellt.
Dennoch ist jedoch klar - und das war auch augenscheinlich - dass es sich bei der Fasnacht in Bezug auf den Alkoholkonsum nach wie vor um «feucht-fröhliche» Tage handelt. Die Zahl der gewaltorientierten Delikte hielt sich in Grenzen. Grosse Abfallberge und Glassplitter von zerbrochenen Getränkeflaschen wurden dieses Jahr zur Hauptsache noch in der Altstadt festgestellt. Ausserhalb der Altstadt wurden die «Drecksäcke» gut benutzt.
Gemessen an der Besucherzahl von total über 210 000 Personen (letztes Jahr rund 200 000), war der Aufwand für die Polizei für strafrechtlich motivierte Einsätze über die ganze Fasnacht gesehen nicht unüblich hoch. Die Belastung entsprach ungefähr der durchschnittlichen Einsatzhäufigkeit während den Wochenenden.
Sehr hoch hingegen war der präventive Einsatz der Uniform- und Zivilpolizei sowie der Gewerbepolizei im Bereich Gefahrenabwehr, Jugendschutz und gastgewerbliche Betriebe.
Das Fasnachtsgeschehen konzentrierte sich in den Nächten wie üblich auf den Raum Altstadt, Jesuitenplatz, Stadttheater und Buobenmatt. In der fasnächtlichen «Nacht der Nächte» vom Güdismontag war das Gedränge bei einer Personenfrequenz von rund 50 000 Personen sehr gross. In allen NächtenSektion SuperSeveboeme am 23.10.09 hat geschrieben:Kameltreiber schreibt klar und gut!
