fordere Lebenslänglich wegen MordAdmin hat geschrieben:
Mein Mitleid hält sich in Grenzen...
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Kampf den Hooligans und Rassisten
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also gem. medien war es auf der einen seite eine horde verrückter nazi/hooligans, auf der anderen seite ein armer, hilfloser *****....Stecki hat geschrieben:Nicht dass Du denkst ich sei ein Freund dieses Packs, aber keiner hier weiss genau um welche Sorte Fans es sich handelte, auf beiden Seiten.
sich für jemanden einsetzen ist ja sicher in ordnung. aber sein leben dafür zu riskieren??
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Video: http://www.20min.ch/news/videonews/?videoid=2178
PSG-Seite: http://www.psg.fr/index.html
naja, das könnte paar ganz üble nächste spiele geben in paris. neben diesem vorfall werden wohl auch die ganz miesen sportlichen leistungen demnächst folgen auf fanseite haben... solche folgenden aktionen, streiks etc. sind in paris bekanntlich immer sehr "spezieller" art...
man darf gespannt sein...
PSG-Seite: http://www.psg.fr/index.html
naja, das könnte paar ganz üble nächste spiele geben in paris. neben diesem vorfall werden wohl auch die ganz miesen sportlichen leistungen demnächst folgen auf fanseite haben... solche folgenden aktionen, streiks etc. sind in paris bekanntlich immer sehr "spezieller" art...
man darf gespannt sein...
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Von Paul Linke
So den 19.11.2006 05:56
Die aggressive Männergesellschaft
Prof. Dr. Gunter A. Pilz erforscht seit beinah 30 Jahren das Phänomen des Fußballfanatismus. Im Interview mit 11freunde.de erläutert er, woher die Gewalt in den Stadien rührt.
11 Freunde: Herr Prof. Dr. Pilz, 28 Jahre Forschungsarbeit liegen nun hinter Ihnen. Können Sie sich erinnern, wie alles begann?
Gunter Pilz: Ich wurde mit einem Projekt zum Thema Sport und Gewalt in Spieler- und Funktionärskreisen beauftragt. Von Zuschauergewalt war damals noch nicht die Rede, es war dies ein weitgehend unbekanntes Phänomen. Da sich aber gefährliche Tendenzen bereits Ende der 70er abgezeichneten, wurde die Studie ausgeweitet. Das alarmierende Ergebnis: Die Vereine sind nicht in der Lage, alleine das Problem Zuschauergewalt zu stemmen und brauchen Hilfe von Sozialpädagogen, die entsprechende Projekte initiieren.
11 Freunde: Wie ging es weiter?
Pilz: Ich sagte mir: Wenn ich diese Maßnahmen fordere, dann will ich sie auch selbst umsetzten. Nach der Veröffentlichung der Studie, das war 1982, habe ich daher versucht, ein Fanprojekt in Hannover ins Leben zu rufen. Es mag zynisch klingen, denn zur Realisierung des Projekts 1985 trug die Tragödie im Brüsseler Heysel-Stadion nicht unwesentlich bei...
11 Freunde: ...als vor dem Europapokal-Endspiel zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool englische Hooligans den gegnerischen Block stürmten. 39 Menschen fanden den Tod, über 400 wurden verletzt.
Pilz: Der Zusammenhang zwischen Fußball und Gewalt rutschte quasi über Nacht in die Schlagzeilen – die Forschungsarbeit gewann an Bedeutung.
11Freunde: Dabei war die Pionierzeit des Fandaseins eine überaus friedliche.
Pilz: Das Stimmt. In den 20er Jahren war Fußball noch ein familiäres Wochenendereignis mit Kaffee und Kuchen, dem Frauen und Kinder beiwohnten. Erst im Laufe der Zeit wurde daraus eine aggressive Männergesellschaft. Der große Unterschied zu heute: Die Zuschauer zeichnete früher eine enge, mitunter persönliche Beziehung zu Verein und Mannschaft aus – man kannte sich. Erst mit den Strukturen des Profifußball fielen die soziale und geographische Verwurzelung der Spieler weg und damit auch zunehmend die Möglichkeit zur Identifikation mit den unmittelbaren Vereinsleben.
11 Freunde: Das heißt, die Professionalisierung des Fußballs hat maßgeblich die Hooligan-Szene begründet.
Pilz: Ja, denn der Hooliganismus ist eindeutig ein Produkt des modernen Fußballs und eine Folge der zunehmenden Distanzierung von Fans und Vereinen. In dem Maße, wie Vereine greifbare Lokalhelden zugunsten unnahbarer Söldner austauschten, so wandelte sich auch der Fan: Vom kumpelhaften Typ, der sich vollends mit dem Verein identifizierte zum beliebigen Hooligan, dem die beste Action wichtiger ist als das eigentliche Spiel. Fußball wurde zum Feld dubioser Interessen, die nicht mehr länger mit denen des Vereins und der Region einhergingen.
11 Freunde: Mal etwas salopp gefragt: Wie tickt denn ein Hooligan?
Pilz: Nehmen wir zunächst die aktuelle Debatte über das „abgehängte Prekariat“ als Vorlage: Hooligans sind oftmals die Verlierer einer Gesellschaft, Menschen mit schwach ausgeprägtem Selbstwertgefühl, ständig von Arbeitslosigkeit bedroht und schlecht ausgebildet. Sie versuchen ihre gesellschaftliche Randexistenz durch das Hooligandasein aufzuwerten, um sich in der Gruppe eine neue, positive Identität aufzubauen. Das Motto: Wenn einer auf der Straße liegt, dann geht es ihm schlechter als mir. Ein trügerisches Erfolgserlebnis, das die eigene Unzulänglichkeit zu kompensieren sucht.
11 Freunde: Aber nicht jeder Hooligan ist gleichwohl existentiell gefährdet.
Pilz: Nein, es gibt eine zweite, große Gruppe gewaltbereiter Menschen, die ganz und gar nicht in dieses Bild passen. Das sind wohl situierte, aus der Oberschicht und dem Bürgertum stammende Hooligans, zum Teil Ärzte, Anwälte und Manager, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Position und Verpflichtung unter permanenter Kontrolle stehen und keine Chance haben, ihre Gefühle auszuleben, ihre angestauten Aggressionen zu ventilieren. Die Folge: Je größer die gesellschaftliche Kontrolle, desto größer auch das Bedürfnis dieser zu entkommen. Während die einen ihr Seelenheil in Abenteuerurlauben und mannigfaltigen Seminaren suchen, gehen die anderen mit klaren Absichten ins Stadion und später in die dritte Halbzeit.
11 Freunde: Trotzdem muss diese beiden Hooligan-Mentalitäten etwas verbinden. Schließlich gehen sie ja gemeinsam auf die Straße.
Pilz: Verbindend ist die euphorisierende Erfahrung des Kollektivs und die Macht, Gewalt über andre auszuüben. Körpereigene Glückshormone, Endorphine, versetzten die Hooligans dabei in einen enthemmten, fast animalischen Zustand, den man auch von Soldaten im Krieg kennt. Es sei geiler und emotionaler als Sex und Drogen, beschreiben Hooligans ihren Rausch, der ein unterschätztes Suchtpotential birgt.
Quelle: http://www.11freunde.de/ballkultur/18893
So den 19.11.2006 05:56
Die aggressive Männergesellschaft
Prof. Dr. Gunter A. Pilz erforscht seit beinah 30 Jahren das Phänomen des Fußballfanatismus. Im Interview mit 11freunde.de erläutert er, woher die Gewalt in den Stadien rührt.
11 Freunde: Herr Prof. Dr. Pilz, 28 Jahre Forschungsarbeit liegen nun hinter Ihnen. Können Sie sich erinnern, wie alles begann?
Gunter Pilz: Ich wurde mit einem Projekt zum Thema Sport und Gewalt in Spieler- und Funktionärskreisen beauftragt. Von Zuschauergewalt war damals noch nicht die Rede, es war dies ein weitgehend unbekanntes Phänomen. Da sich aber gefährliche Tendenzen bereits Ende der 70er abgezeichneten, wurde die Studie ausgeweitet. Das alarmierende Ergebnis: Die Vereine sind nicht in der Lage, alleine das Problem Zuschauergewalt zu stemmen und brauchen Hilfe von Sozialpädagogen, die entsprechende Projekte initiieren.
11 Freunde: Wie ging es weiter?
Pilz: Ich sagte mir: Wenn ich diese Maßnahmen fordere, dann will ich sie auch selbst umsetzten. Nach der Veröffentlichung der Studie, das war 1982, habe ich daher versucht, ein Fanprojekt in Hannover ins Leben zu rufen. Es mag zynisch klingen, denn zur Realisierung des Projekts 1985 trug die Tragödie im Brüsseler Heysel-Stadion nicht unwesentlich bei...
11 Freunde: ...als vor dem Europapokal-Endspiel zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool englische Hooligans den gegnerischen Block stürmten. 39 Menschen fanden den Tod, über 400 wurden verletzt.
Pilz: Der Zusammenhang zwischen Fußball und Gewalt rutschte quasi über Nacht in die Schlagzeilen – die Forschungsarbeit gewann an Bedeutung.
11Freunde: Dabei war die Pionierzeit des Fandaseins eine überaus friedliche.
Pilz: Das Stimmt. In den 20er Jahren war Fußball noch ein familiäres Wochenendereignis mit Kaffee und Kuchen, dem Frauen und Kinder beiwohnten. Erst im Laufe der Zeit wurde daraus eine aggressive Männergesellschaft. Der große Unterschied zu heute: Die Zuschauer zeichnete früher eine enge, mitunter persönliche Beziehung zu Verein und Mannschaft aus – man kannte sich. Erst mit den Strukturen des Profifußball fielen die soziale und geographische Verwurzelung der Spieler weg und damit auch zunehmend die Möglichkeit zur Identifikation mit den unmittelbaren Vereinsleben.
11 Freunde: Das heißt, die Professionalisierung des Fußballs hat maßgeblich die Hooligan-Szene begründet.
Pilz: Ja, denn der Hooliganismus ist eindeutig ein Produkt des modernen Fußballs und eine Folge der zunehmenden Distanzierung von Fans und Vereinen. In dem Maße, wie Vereine greifbare Lokalhelden zugunsten unnahbarer Söldner austauschten, so wandelte sich auch der Fan: Vom kumpelhaften Typ, der sich vollends mit dem Verein identifizierte zum beliebigen Hooligan, dem die beste Action wichtiger ist als das eigentliche Spiel. Fußball wurde zum Feld dubioser Interessen, die nicht mehr länger mit denen des Vereins und der Region einhergingen.
11 Freunde: Mal etwas salopp gefragt: Wie tickt denn ein Hooligan?
Pilz: Nehmen wir zunächst die aktuelle Debatte über das „abgehängte Prekariat“ als Vorlage: Hooligans sind oftmals die Verlierer einer Gesellschaft, Menschen mit schwach ausgeprägtem Selbstwertgefühl, ständig von Arbeitslosigkeit bedroht und schlecht ausgebildet. Sie versuchen ihre gesellschaftliche Randexistenz durch das Hooligandasein aufzuwerten, um sich in der Gruppe eine neue, positive Identität aufzubauen. Das Motto: Wenn einer auf der Straße liegt, dann geht es ihm schlechter als mir. Ein trügerisches Erfolgserlebnis, das die eigene Unzulänglichkeit zu kompensieren sucht.
11 Freunde: Aber nicht jeder Hooligan ist gleichwohl existentiell gefährdet.
Pilz: Nein, es gibt eine zweite, große Gruppe gewaltbereiter Menschen, die ganz und gar nicht in dieses Bild passen. Das sind wohl situierte, aus der Oberschicht und dem Bürgertum stammende Hooligans, zum Teil Ärzte, Anwälte und Manager, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Position und Verpflichtung unter permanenter Kontrolle stehen und keine Chance haben, ihre Gefühle auszuleben, ihre angestauten Aggressionen zu ventilieren. Die Folge: Je größer die gesellschaftliche Kontrolle, desto größer auch das Bedürfnis dieser zu entkommen. Während die einen ihr Seelenheil in Abenteuerurlauben und mannigfaltigen Seminaren suchen, gehen die anderen mit klaren Absichten ins Stadion und später in die dritte Halbzeit.
11 Freunde: Trotzdem muss diese beiden Hooligan-Mentalitäten etwas verbinden. Schließlich gehen sie ja gemeinsam auf die Straße.
Pilz: Verbindend ist die euphorisierende Erfahrung des Kollektivs und die Macht, Gewalt über andre auszuüben. Körpereigene Glückshormone, Endorphine, versetzten die Hooligans dabei in einen enthemmten, fast animalischen Zustand, den man auch von Soldaten im Krieg kennt. Es sei geiler und emotionaler als Sex und Drogen, beschreiben Hooligans ihren Rausch, der ein unterschätztes Suchtpotential birgt.
Quelle: http://www.11freunde.de/ballkultur/18893
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Bill Shankly
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Bill Shankly hat geschrieben:achtung - jetzt kommts faustdick!![]()
![]()
http://img141.imageshack.us/img141/6898/635632km6.jpg
*rofl*
Unglaublich !!! Gewisse Journis sind echt dumm wie Brot !
Da kommt mir doch gleich wieder ein gewisser Herr Sven Galinelli in den Sinn...
Habt euch lieb !!
echt amüsanter Bericht
so sehr ich das Sport Bild für seine fussballerischen Berichte schätze, so sollen sie sich auch NUR auf diese spezialisieren.... Seit Bratislava ist in jeder Sport Bild Ausgabe ein neuer Lacher drin über Hooligans und Gewalt... Höhepunk bisher ein Journalist im Dresdener Block bei DD - Union... Er musste aber fliehen weil er Notizen machte und später als das aufflog seine Geschehnisse ins Natel tippte was dann ebenfalls entdeckt wurde... voll Panik verschwand er dann aus dem Neonazi Block.... Berlin Berlin J**en Berlin
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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Dräcksgoof
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quelle: gmx.deRassismus: Spahn hält Punktabzüge für möglich
Frankfurt/Main (dpa) - Helmut Spahn, Chef der neu gegründeten Task Force von DFB und DFL, hält Punktabzüge und Platzsperren bei rassistischen Vorfällen im Fußball für ein probates Mittel.
"Ich glaube, dass sie im Einzelfall ihre Wirkung haben. Denn Strafen sollen ja eine Verhaltensänderung bewirken", sagte Spahn dem "Kicker". Allerdings sei die Beweisführung in den meisten Fällen schwierig. Zudem dürfe man die Sportgerichte nicht überfordern, erklärte er.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert wollte sich nicht zu den Ausführungen Spahns äußern. "Ich denke, das sollten wir hinter verschlossenen Türen besprechen", sagte Seifert nach einem Treffen der DFL-Geschäftsführung mit den Fanbeauftragen der Erst- und Zweitligisten.
Sein Kollege Holger Hieronymus wies darauf hin, dass der Weltfußballverband FIFA durch eine Verschärfung der Strafen bereits deutlich gemacht habe, "dass Diskriminierungen kein Kavaliersdelikt sind."
Spahn, bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Sicherheits- Beauftragter tätig, forderte im Kampf gegen Gewalt und Rassismus von allen Beteiligten mehr Zivilcourage. Allerdings sieht der 45-Jährige den Fußball nicht allein in der Verantwortung.
"Das Problem hat nicht der Fußball, sondern die Gesellschaft."
Im Fußball würden die Probleme lediglich besonders medienwirksam zu Tage treten. "Die Politik kann nicht ständig auf den Fußball schauen und keine Verantwortung übernehmen", kritisierte Spahn.
Eine Diskussion darüber, ob Profi-Clubs Polizeieinsätze bezahlen sollten, hält der Task-Force-Chef für falsch. Die Zuständigkeiten der Vereine und der Polizei seien klar geregelt. Alle Maßnahmen müssten aber das Ziel haben, den Umfang von Polizeieinsätzen zu reduzieren, so dass "statt zum Beispiel 2000 nur noch 150 Beamte im Einsatz sind".
Finde ich super, man könnte eine sogenannte Gesinnungstabelle einführen und Livorno sozusagen auch gleich zum italienischen Meister erklären und St. Pauli wäre dann natürlich deutscher MeisterDräcksgoof hat geschrieben:quelle: gmx.deRassismus: Spahn hält Punktabzüge für möglich
Frankfurt/Main (dpa) - Helmut Spahn, Chef der neu gegründeten Task Force von DFB und DFL, hält Punktabzüge und Platzsperren bei rassistischen Vorfällen im Fußball für ein probates Mittel.
"Ich glaube, dass sie im Einzelfall ihre Wirkung haben. Denn Strafen sollen ja eine Verhaltensänderung bewirken", sagte Spahn dem "Kicker". Allerdings sei die Beweisführung in den meisten Fällen schwierig. Zudem dürfe man die Sportgerichte nicht überfordern, erklärte er.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert wollte sich nicht zu den Ausführungen Spahns äußern. "Ich denke, das sollten wir hinter verschlossenen Türen besprechen", sagte Seifert nach einem Treffen der DFL-Geschäftsführung mit den Fanbeauftragen der Erst- und Zweitligisten.
Sein Kollege Holger Hieronymus wies darauf hin, dass der Weltfußballverband FIFA durch eine Verschärfung der Strafen bereits deutlich gemacht habe, "dass Diskriminierungen kein Kavaliersdelikt sind."
Spahn, bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Sicherheits- Beauftragter tätig, forderte im Kampf gegen Gewalt und Rassismus von allen Beteiligten mehr Zivilcourage. Allerdings sieht der 45-Jährige den Fußball nicht allein in der Verantwortung.
"Das Problem hat nicht der Fußball, sondern die Gesellschaft."
Im Fußball würden die Probleme lediglich besonders medienwirksam zu Tage treten. "Die Politik kann nicht ständig auf den Fußball schauen und keine Verantwortung übernehmen", kritisierte Spahn.
Eine Diskussion darüber, ob Profi-Clubs Polizeieinsätze bezahlen sollten, hält der Task-Force-Chef für falsch. Die Zuständigkeiten der Vereine und der Polizei seien klar geregelt. Alle Maßnahmen müssten aber das Ziel haben, den Umfang von Polizeieinsätzen zu reduzieren, so dass "statt zum Beispiel 2000 nur noch 150 Beamte im Einsatz sind".
Schweizer wehrt euch! Kauft einen Duden!
Ich steige in den Flieger und tätsche dir eins!
Ich steige in den Flieger und tätsche dir eins!

