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Schweizer Spieler im Ausland
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Bill Shankly
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Inter Mailand möchte auf die nächste Saison hin einen neuen Stürmer engagieren und dabei geistert auch der Name Alex Frei durchs San Siro. Allerdings soll Frei einer von mehreren auf der Wunschliste sein, erklärt Direktor Marco Branca (
), der im Jahr 2000 in Luzern Freis Sturmpartner war. Man habe die sportlichen Fortschritte Freis über mehrere Jahre hinweg beobachtet und findet ihn einen "sehr interessanten Spieler". Bisher stand auch der Schweizer Pass einem Transfer von Frei im Wege. Vor einiger Zeit wurden die Schweizer Fussballer mit den europäischen gleichgesetzt und somit fällt auch dieser Nachteil weg. Verhandlungen sollen allerdings noch keine stattgefunden haben und Frei weist auf seinen Vertrag bei Rennes bis 2006 hin.
Wäre sicher geiler in Mailand als in Stuttgart!Bill Shankly hat geschrieben:Inter Mailand möchte auf die nächste Saison hin einen neuen Stürmer engagieren und dabei geistert auch der Name Alex Frei durchs San Siro. Allerdings soll Frei einer von mehreren auf der Wunschliste sein, erklärt Direktor Marco Branca (), der im Jahr 2000 in Luzern Freis Sturmpartner war. Man habe die sportlichen Fortschritte Freis über mehrere Jahre hinweg beobachtet und findet ihn einen "sehr interessanten Spieler". Bisher stand auch der Schweizer Pass einem Transfer von Frei im Wege. Vor einiger Zeit wurden die Schweizer Fussballer mit den europäischen gleichgesetzt und somit fällt auch dieser Nachteil weg. Verhandlungen sollen allerdings noch keine stattgefunden haben und Frei weist auf seinen Vertrag bei Rennes bis 2006 hin.
H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
Celtic verzichtet auf Henchoz
GLASGOW - Bye-bye Celtic. Verteidiger Stéphane Henchoz ist bei den Schotten nicht mehr gefragt und muss seine Koffern packen.
Nach einem halben Jahr ist Schluss. Die Schotten haben Henchoz kein Angebot für ein weiteres Engagement unterbreitet. Der Verteidiger hatte im Januar in Glasgow einen Vertrag für sechs Monate unterzeichnet.
Nachdem Henchoz in Liverpool, wo er seit 1999 unter Vertrag gestanden hatte, von Trainer Rafael Benitez nicht mehr berücksichtigt worden war, ging es ihm im Frühjahr auch in Glasgow nicht besser. Nur zweimal stand der 31-jährige Freiburger in der Startformation. Zuletzt figurierte er daher auch nicht mehr im Kader der Schweizer Nati.
Nun erklärte der neue Celtic-Coach Gordon Strachan, dass er an Henchoz nicht interessiert sei. Gemäss Berater Jürg von Matt sollen Henchoz Angebote von mehreren Vereinen vorliegen.
GLASGOW - Bye-bye Celtic. Verteidiger Stéphane Henchoz ist bei den Schotten nicht mehr gefragt und muss seine Koffern packen.
Nach einem halben Jahr ist Schluss. Die Schotten haben Henchoz kein Angebot für ein weiteres Engagement unterbreitet. Der Verteidiger hatte im Januar in Glasgow einen Vertrag für sechs Monate unterzeichnet.
Nachdem Henchoz in Liverpool, wo er seit 1999 unter Vertrag gestanden hatte, von Trainer Rafael Benitez nicht mehr berücksichtigt worden war, ging es ihm im Frühjahr auch in Glasgow nicht besser. Nur zweimal stand der 31-jährige Freiburger in der Startformation. Zuletzt figurierte er daher auch nicht mehr im Kader der Schweizer Nati.
Nun erklärte der neue Celtic-Coach Gordon Strachan, dass er an Henchoz nicht interessiert sei. Gemäss Berater Jürg von Matt sollen Henchoz Angebote von mehreren Vereinen vorliegen.
ich bin ein Niemand...
Hakan Yakin wechselt zu YB
Hakan Yakin wechselt per sofort vom VfB Stuttgart zu den Young Boys. Bereits morgen Freitag wird Yakin beim YB-Trainingsstart dabei sein.
Hakan Yakin
Das Hickhack um Hakan Yakin hat ein Ende: Der 28-jährige Spielmacher unterzeichnete bei YB einen Vertrag für die nächsten drei Jahre. Über die Höhe einer Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht. «Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart und Hakan Yakin erwiesen sich als äusserst faire Verhandlungspartner», schreiben die Berner Young Boys in einer offiziellen Pressemitteilung.
Yakin stand zuletzt beim deutschen Bundesligisten VfB Stuttgart unter Vertrag. Unter dem damaligen Trainer Matthias Sammer kam der 41-fache Internationale aber kaum zum Einsatz. Im letzten Halbjahr wurde «Haki» an Galatasaray Istanbul ausgeliehen. (zbi)
Glaube das ist das richtige für ihn. Eine Mannschaft um ih aufbauen und er ist der Star in Bern.
Hakan Yakin wechselt per sofort vom VfB Stuttgart zu den Young Boys. Bereits morgen Freitag wird Yakin beim YB-Trainingsstart dabei sein.
Hakan Yakin
Das Hickhack um Hakan Yakin hat ein Ende: Der 28-jährige Spielmacher unterzeichnete bei YB einen Vertrag für die nächsten drei Jahre. Über die Höhe einer Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht. «Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart und Hakan Yakin erwiesen sich als äusserst faire Verhandlungspartner», schreiben die Berner Young Boys in einer offiziellen Pressemitteilung.
Yakin stand zuletzt beim deutschen Bundesligisten VfB Stuttgart unter Vertrag. Unter dem damaligen Trainer Matthias Sammer kam der 41-fache Internationale aber kaum zum Einsatz. Im letzten Halbjahr wurde «Haki» an Galatasaray Istanbul ausgeliehen. (zbi)
Glaube das ist das richtige für ihn. Eine Mannschaft um ih aufbauen und er ist der Star in Bern.
Blau weiss für immer!!!
Selber Schuld diese Memme!!Kubi hat geschrieben:Hakan Yakin wechselt zu YB
Hakan Yakin wechselt per sofort vom VfB Stuttgart zu den Young Boys. Bereits morgen Freitag wird Yakin beim YB-Trainingsstart dabei sein.
Hakan Yakin
Das Hickhack um Hakan Yakin hat ein Ende: Der 28-jährige Spielmacher unterzeichnete bei YB einen Vertrag für die nächsten drei Jahre. Über die Höhe einer Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht. «Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart und Hakan Yakin erwiesen sich als äusserst faire Verhandlungspartner», schreiben die Berner Young Boys in einer offiziellen Pressemitteilung.
Yakin stand zuletzt beim deutschen Bundesligisten VfB Stuttgart unter Vertrag. Unter dem damaligen Trainer Matthias Sammer kam der 41-fache Internationale aber kaum zum Einsatz. Im letzten Halbjahr wurde «Haki» an Galatasaray Istanbul ausgeliehen. (zbi)
Glaube das ist das richtige für ihn. Eine Mannschaft um ih aufbauen und er ist der Star in Bern.
H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
Der "Trottel" wird völlig überschätzt. Er ist vielleicht ein überdurchschnittlicher NLA-Spieler, aber international hat er keine Chance. Das liegt nicht nur an der mangelnden Einsatzbereitschaft während dem Spiel oder Training, sondern auch daran, dass er seine Technik nur ausspielen kann, wenn er genug Raum hat. Den findet er vielleicht in der Schweiz aber nicht in Frankreich oder Deutschland.
Einfache Frage: Hatte er die Chance, Dir oder allen Kritikern das Gegenteil zu beweisen?Radiohead hat geschrieben:Der "Trottel" wird völlig überschätzt. Er ist vielleicht ein überdurchschnittlicher NLA-Spieler, aber international hat er keine Chance. Das liegt nicht nur an der mangelnden Einsatzbereitschaft während dem Spiel oder Training, sondern auch daran, dass er seine Technik nur ausspielen kann, wenn er genug Raum hat. Den findet er vielleicht in der Schweiz aber nicht in Frankreich oder Deutschland.
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ja in Stuttgart, hat er seine Chance nicht genutzt...Gody hat geschrieben:Einfache Frage: Hatte er die Chance, Dir oder allen Kritikern das Gegenteil zu beweisen?Radiohead hat geschrieben:Der "Trottel" wird völlig überschätzt. Er ist vielleicht ein überdurchschnittlicher NLA-Spieler, aber international hat er keine Chance. Das liegt nicht nur an der mangelnden Einsatzbereitschaft während dem Spiel oder Training, sondern auch daran, dass er seine Technik nur ausspielen kann, wenn er genug Raum hat. Den findet er vielleicht in der Schweiz aber nicht in Frankreich oder Deutschland.
Was ist für Dich eine Chance?!?!???Stilus hat geschrieben:ja in Stuttgart, hat er seine Chance nicht genutzt...Gody hat geschrieben:Einfache Frage: Hatte er die Chance, Dir oder allen Kritikern das Gegenteil zu beweisen?Radiohead hat geschrieben:Der "Trottel" wird völlig überschätzt. Er ist vielleicht ein überdurchschnittlicher NLA-Spieler, aber international hat er keine Chance. Das liegt nicht nur an der mangelnden Einsatzbereitschaft während dem Spiel oder Training, sondern auch daran, dass er seine Technik nur ausspielen kann, wenn er genug Raum hat. Den findet er vielleicht in der Schweiz aber nicht in Frankreich oder Deutschland.
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Da bin ich selber Meinung wie Gody, Yakin hat in Stuttgart nie wirklich eine Chance bekommen sein Können zu zeigen. Diese Meinung teilen übrigens ein grossteil der VfB-Fans!
und dass Yakin international keine chance hat ist ja wohl ein scherz. Ich denke Basel und auch die Schweizer Nati haben ihre jüngsten Erfolge (sprich Champions league und EM-Qualie) auch Yakin zu verdanken!
und dass Yakin international keine chance hat ist ja wohl ein scherz. Ich denke Basel und auch die Schweizer Nati haben ihre jüngsten Erfolge (sprich Champions league und EM-Qualie) auch Yakin zu verdanken!
ich bin ein Niemand...
Portrait von Senderos auf fifa.com:
Senderos entdeckt Nationalstolz auf ausländischen Plätzen
17 Jahre lang konnte Philippe Senderos sich nicht dazu durchringen, sich selbst als Schweizer zu sehen - der im französischsprachigen Genf geborene Sohn einer serbischen Mutter und eines spanischen Vaters hatte als Heranwachsender größte Schwierigkeiten mit seiner Nationalität. Doch nachdem er die Alpennation vor drei Jahren als Kapitän bei der UEFA U-17-Europameisterschaft zum Titel führte und anschließend einen Vertrag beim englischen Spitzenklub Arsenal London erhielt, brach sich das Schweizer Nationalgefühl endgültig in ihm Bahn. Kurz nach dem englischen FA Cup-Finale, in dem er vor 80.000 begeisterten Zuschauern seinen Gegenspieler - Manchester Uniteds Ruud van Nistelrooy - fast zur Bedeutungslosigkeit verurteilte, treffen wir Senderos in der niederländischen Kleinstadt Emmen, wo er voller Stolz Rot und Weiß trägt und darauf hofft, mit der Nationalelf seines Vaterlands bisher ungekannte Erfolge erringen zu können.
"Zu Anfang, als ich noch nicht in der Nationalmannschaft war, habe ich mich nicht wie ein Schweizer gefühlt - - wenn man umgeben von so vielen Kulturen aufwächst, ist das einfach unmöglich", gibt der nachdenkliche 20-Jährige im Mannschaftshotel in Emmen zu. "Eigentlich habe ich mich damals eher als Spanier gesehen. Aufgrund meiner Herkunft habe ich immer Spanien die Daumen gedrückt.
Doch seit ich für die schweizer Nationalmannschaft spiele, hat sich in dieser Hinsicht einiges getan - man identifiziert sich einfach mit seinem Team. Im Allgemeinen sind mir Nationalgefühle aller Art ziemlich egal, aber beim Fussball können sie sehr positiv sein. Nichts ist schöner, als wenn eine ganze Nation hinter ihrer Mannschaft steht. Als wir im Stade de France in Paris spielten (beim FIFA Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel im März dieses Jahres), war es einfach großartig zu sehen, wie viele Fans uns in den Schweizer Farben unterstützten. Früher bedeutete es mir nichts, Schweizer zu sein, doch jetzt trage ich die Farben meines Teams mit Stolz und will dazu beitragen, dass die Schweiz immer und überall besonders erfolgreich ist."
Spanische Ursprünge
Philippes Vater Julian, ein Arbeiter, war ein großer Fussballliebhaber, der alles dafür tat, dass seine Söhne anstatt zum Skifahren oder zum Eishockey - den populärsten Sportarten seines neuen Heimatlands - zum Fussballspielen gingen. "Mein Vater hat mich zum Fussball gebracht, weil er den Sport über alles liebt. Er selber hat immer nur zum Spaß gespielt und zunächst versucht, meinen älteren Bruder zu begeistern, aber das ist ihm nicht gelungen. Also hat er es bei mir probiert", erzählt der 1,90 m große Verteidiger in fast perfektem Englisch. "Ich habe mit fünf Jahren anfangen, bin zur Fussballschule gegangen, und dann hat mein Vater einen Brief an Servette Genf geschrieben."
Wenn auch im Haushalt der Senderos ein Mischmasch verschiedenster Sprachen gesprochen wurde, so ging es im Sommer regelmäßig in die sengende Sonne Zentralspaniens: Dann begab sich die vierköpfige Familie auf ihre jährliche Pilgerreise zur Familie des Vaters. "Wir haben versucht, jeden Sommer dort zu verbringen - es war schrecklich", lächelt er. "Wir sind jedes Mal die 1.000 Kilometer bis Guadalajara mit dem Auto gefahren, und das bei 50 Grad Außentemperatur und ohne Klimaanlage im Wagen. Unglaublich!"
Doch schon bald waren die Zeiten der Sommerferien in Spanien vorüber: Philippes Talent wurde entdeckt, und es dauerte nicht mehr lange, bis das Land, in dem er geboren und aufgewachsen war, seine Dienste in Anspruch nahm. Als ruhiger und dennoch dominanter Innenverteidiger mit einer Konzentrationsfähigkeit, die seine Jugend Lügen strafte, führte Senderos die U-17 der Schweiz 2002 als Kapitän überraschend zum Europameistertitel. Dieser Jahrgang hatte schnell den Ruf einer "Goldenen Generation", so dass die Topklubs aus dem In- und Ausland Schlange standen und den Spielern mit Verträgen winkten.
"Damals stellte man uns auf ein Podest, so dass uns jeder sehen konnte - und aus diesem Grund spielen die meisten aus dieser Mannschaft heute im Ausland", so Senderos. "Ich habe mich für Arsenal entschieden. Warum? Weil ich mir das Trainingsgelände angesehen habe und es dort großartig fand. Die Plätze sind einfach toll. Es fehlt dort an nichts, so dass die Spieler sich völlig auf den Fussball konzentrieren können. Natürlich spielte auch der Trainer (Arsène Wenger) eine große Rolle bei meiner Entscheidung. Er ist ein großartiger Coach, ein Mann, mit dem ich immer reden kann und der mir viel Selbstvertrauen gegeben hat."
Was die erfahreneren Spieler im insgesamt recht jungen Arsenal-Kader angeht, so hebt Senderos Patrick Vieira als denjenigen hervor, der ihn am stärksten beeinflusst hat: "Alle Spieler haben mir geholfen, aber in meinen Augen ist unser Kapitän jemand, dem man eine Menge Respekt entgegenbringen muss."
Ein zweites Zuhause
Inzwischen hat sich Highbury, mit seiner Mischung aus vielen Nationalitäten unter französischer Vorherrschaft, seiner kosmopolitischen Atmosphäre und seiner hervorragenden Jugendförderung, zum zweiten Zuhause entwickelt. "Natürlich hat mir der französische Einfluss einiges erleichtert", sagt der inzwischen fünfsprachige Senderos lachend, "doch inzwischen sind auch viele Spanier dazugekommen. Sicherlich gibt eine große Zahl französisch sprechender Spieler im Klub, aber eine professionelle, offene Haltung ist immer hilfreich. Wir haben hier so viele unterschiedliche Nationalitäten, dass mir meine Sprachkenntnisse die Integration sehr erleichtert haben. Die Stimmung in der Gruppe ist ausgezeichnet - man kann hier hinkommen und einfach man selbst sein."
Der Schweizer hat nichts gegen das intellektuelle Image einzuwenden, das Arsenals Fussballprofis in der englischen Premier League anhängt - wie jeder andere "Gunner" steckt auch er auf langen Reisen gern die Nase in ein gutes Buch. "Bei Arsenal gibt es eine Menge von Spielern, die gern lesen. Das macht sie weder zu etwas Besonderem noch zu schlechteren Fussballern. Im Flugzeug haben wir alle ein Buch im Reisegepäck", erzählt er. "Mittlerweile lese ich viel lieber als noch zu Schulzeiten. Historische Romane und Biographien gefallen mir am besten - zurzeit stehe ich ganz besonders auf Paulo Coelho."
Ein schwieriges Jahr
Da er für die Schweizer U-21 antrat, gehörte Senderos nicht zum U-19-Team, das im vergangenen Jahr auf heimischem Boden das Halbfinale der Europameisterschaft erreichte. Dazu kam, dass der Rest des Jahres 2004 für ihn von Verletzungen überschattet war: "Mir hat der englische Spielstil schon immer gefallen. Im letzten Jahr hatte ich allerdings einige Verletzungen und wurde dadurch schwächer. Dafür kann ich es dieses Jahr wieder mit jedem Gegner aufnehmen - ich habe viel mit unserem Konditionstrainer gearbeitet und bin besser denn je."
Nach seinem Debüt für Arsenals erste Mannschaft am 1. Januar ging es für Senderos steil aufwärts - so wurde er im März und April auf der offiziellen Website des Klubs zum "Spieler des Monats" gewählt. "Das war toll", lächelt er. "Es lief gut für mich im Team, und wir sind in der Liga bis auf den zweiten Platz vorgestoßen. Das Wichtigste war jedoch, dass die Fans meine Leistungen anerkannten - und deshalb möchte ich mich bei allen bedanken, die für mich gestimmt haben."
Nachdem er die schwindelerregenden Höhen des UEFA Champions League-Wettbewerbs erklommen hat und sich mit einer beeindruckenden Leistung im FA Cup-Finale eine Siegermedaille sicherte, entschied sich Senderos - der inzwischen einen Stammplatz in der Schweizer A-Nationalmannschaft hat - dafür, mit der Schweizer U-20 bei der FIFA Junioren-Weltmeisterschaft Niederlande 2005 anzutreten.
"Eigentlich ist diese Entscheidung von allen Beteiligten gemeinsam getroffen worden", so Senderos ernsthaft. "Ich wollte gern spielen, weil es schließlich eine Weltmeisterschaft ist und ich stolz darauf bin, die Farben meines Landes vertreten zu dürfen. Auf der anderen Seite mussten auch alle anderen - der Klub und der Verband - zustimmen. Also haben wir es durchgesprochen und sind zu einer Entscheidung gekommen." Wahrscheinlich wird Senderos als Kapitän einer starken Schweizer Elf auflaufen, die trotz der Auslosung in die schwere Gruppe F durchaus für eine große Überraschung gut ist.
"Unsere Gruppe ist sicher nicht einfach, aber bei einer Weltmeisterschaft gibt es keine leichten Gegner. Brasilien, Nigeria, Korea - das sind alles große Namen, aber unser Team muss sich davor nicht verstecken", sagt er und verweist auf die Frage nach potenziellen Stars dieser Weltmeisterschaft auf seine Klubkameraden Francesc Fabregas (Spanien), und Quincy Owusu Abeyie (Niederlande) sowie auf seinen Vereins- und Nationalmannschaftskollegen Johan Djourou. "Mit so vielen Spielern aus der A-Nationalmannschaft und mit Auslandserfahrung verfügen wir über die nötige Qualität und Routine. Natürlich können wir nur als echtes Team Erfolg haben, aber heute Morgen beim Training konnte man sehen, dass alle voll konzentriert und mit Einsatz bei der Sache waren - also gehe ich davon aus, dass wir einiges erreichen werden."
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.


