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gczürich
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Bill Shankly
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Dramatische Finanzkrise bei GC!
ZÜRICH – Das hätte wohl kaum einer erwartet: Nobelklub GC steckt in seiner wohl grössten finanziellen Krise. Jetzt heisst es sparen, sparen, sparen.
Gut, Gerber, Albers – dieses hochkarätige Wirtschafts-Trio hatte jeweils das Portokässeli geöffnet, um die GC-Defizite zu decken. Tempi passati. Die Millionen fliessen schon lange nicht mehr.
Der neue Zentralpräsident Rolf Dörig setzte eine Task Force, mit Walter A. Brunner an der Spitze, ein. Heute Donnerstag präsentierte die Task Force die dramatische finanzielle Situation.
Das Budget, in der Saison 2002/03 noch 30 Millionen Franken, wurde bereits auf die Hälfte reduziert. Jetzt droht nochmals eine Kürzung auf bis unter acht Millionen Franken.
Weitere Massnahmen: Es soll eine neue Fussball AG gegründet werden (mit Brunner an der Spitze), die Spielerverträge werden neu ausgehandelt (20 Prozent Lohnkürzung!) und Sportchef Jean-Paul Brigger (wechselte Ende Jahr wieder zur Fifa) sowie Geschäftsführer Urs Wyss (muss Ende Saison sein Büro räumen) werden nicht ersetzt.
Trainer Hans-Peter Latour: «Ich habe eigentlich mit etwas Rückenwind gerechnet. Jetzt verspüre ich leichten Gegenwind.» Er änderte wegen der Bekanntmachung der desolaten finanziellen Situation den Trainingsplan. Eigentlich stand ein Plauschspielchen auf dem Programm. Jetzt gabs nur einen Waldlauf am Morgen und ein lockeres Training am Nachmittag. «Ich wollte verhindern, dass eventuell aufgestaute Aggressionen in einem Plauschspiel frei werden», sagte Latour.
Brunner zur aktuellen Geld-Krise: «Da die Kosten noch deutlich höher liegen als die heute gesicherten Einnahmen, kann zum jetzigen Zeitpunkt die Deponierung der Bilanz der alten GC Fussball AG noch nicht ausgeschlossen werden.» Dramatisch, dramatisch.
Bis Ende Januar kommen grosszügige Sponsoren nochmals sämtlichen Verpflichtungen der bisherigen Fussball AG nach. Aber dann heisst es: Sparen, sparen, sparen.
Die Führungscrew der neuen Fussball AG besteht neben Brunner aus Beat Schnider (kümmert sich um die Finanzen), dem deutschen Ex-Internationalen Karl-Heinz Riedle (Berater in sportlichen Fragen), Anwalt Peter Nobel sowie Aloys Hirzel.
Latours Ziel für den zweiten Teil der Meisterschaft: Verbesserung des 7. Platzes in der Super League, weniger Platzverweise (8 Rote im Herbst). Latour: «Klar ist, dass die Spieler nicht in Jubel ausbrechen werden wegen den Lohnkürzungen. Aber das darf nie als Alibi-Ausrede gelten, sollten wir sportlich nicht vorwärts kommen.»
ZÜRICH – Das hätte wohl kaum einer erwartet: Nobelklub GC steckt in seiner wohl grössten finanziellen Krise. Jetzt heisst es sparen, sparen, sparen.
Gut, Gerber, Albers – dieses hochkarätige Wirtschafts-Trio hatte jeweils das Portokässeli geöffnet, um die GC-Defizite zu decken. Tempi passati. Die Millionen fliessen schon lange nicht mehr.
Der neue Zentralpräsident Rolf Dörig setzte eine Task Force, mit Walter A. Brunner an der Spitze, ein. Heute Donnerstag präsentierte die Task Force die dramatische finanzielle Situation.
Das Budget, in der Saison 2002/03 noch 30 Millionen Franken, wurde bereits auf die Hälfte reduziert. Jetzt droht nochmals eine Kürzung auf bis unter acht Millionen Franken.
Weitere Massnahmen: Es soll eine neue Fussball AG gegründet werden (mit Brunner an der Spitze), die Spielerverträge werden neu ausgehandelt (20 Prozent Lohnkürzung!) und Sportchef Jean-Paul Brigger (wechselte Ende Jahr wieder zur Fifa) sowie Geschäftsführer Urs Wyss (muss Ende Saison sein Büro räumen) werden nicht ersetzt.
Trainer Hans-Peter Latour: «Ich habe eigentlich mit etwas Rückenwind gerechnet. Jetzt verspüre ich leichten Gegenwind.» Er änderte wegen der Bekanntmachung der desolaten finanziellen Situation den Trainingsplan. Eigentlich stand ein Plauschspielchen auf dem Programm. Jetzt gabs nur einen Waldlauf am Morgen und ein lockeres Training am Nachmittag. «Ich wollte verhindern, dass eventuell aufgestaute Aggressionen in einem Plauschspiel frei werden», sagte Latour.
Brunner zur aktuellen Geld-Krise: «Da die Kosten noch deutlich höher liegen als die heute gesicherten Einnahmen, kann zum jetzigen Zeitpunkt die Deponierung der Bilanz der alten GC Fussball AG noch nicht ausgeschlossen werden.» Dramatisch, dramatisch.
Bis Ende Januar kommen grosszügige Sponsoren nochmals sämtlichen Verpflichtungen der bisherigen Fussball AG nach. Aber dann heisst es: Sparen, sparen, sparen.
Die Führungscrew der neuen Fussball AG besteht neben Brunner aus Beat Schnider (kümmert sich um die Finanzen), dem deutschen Ex-Internationalen Karl-Heinz Riedle (Berater in sportlichen Fragen), Anwalt Peter Nobel sowie Aloys Hirzel.
Latours Ziel für den zweiten Teil der Meisterschaft: Verbesserung des 7. Platzes in der Super League, weniger Platzverweise (8 Rote im Herbst). Latour: «Klar ist, dass die Spieler nicht in Jubel ausbrechen werden wegen den Lohnkürzungen. Aber das darf nie als Alibi-Ausrede gelten, sollten wir sportlich nicht vorwärts kommen.»
Ich sehe es eher so, dass ihr in den nächsten 2 oder 3 Jahren kleinere Brötchen backen müssttimosp hat geschrieben:Aber wenn der Brunner sagt das wir nächste Saison Gesund und Schuldenfrei da stehen und um die Plätze 2 oder 3 kämpfen...kanns eigentlich nicht so schlimm sein![]()
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H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
Jo ist wahr, vorallem während des Neubaus des Hardturms. Ein Umzug in den Letzigrund (sofern dieser nicht gleichzeitig oder vorher gebaut würde) würde GC etwa 900000 Fr. kosten, auf 2 oder 3 Saisons. Bei der Ausweichvariante Winterthur oder Baden würde die Zahl noch höher liegen.Gody hat geschrieben:Ich sehe es eher so, dass ihr in den nächsten 2 oder 3 Jahren kleinere Brötchen backen müssttimosp hat geschrieben:Aber wenn der Brunner sagt das wir nächste Saison Gesund und Schuldenfrei da stehen und um die Plätze 2 oder 3 kämpfen...kanns eigentlich nicht so schlimm sein![]()
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Jetzt wird endlich mal ausgemistet, wird sich zeigen ob Spieler wie Nuñez oder Stepanovs auf die neuen Vertragskonditionen eingehen. Ich hoffe für einmal steht das Geld an zweiter Stelle, und sie kämpfen für den Verein. We'll see...
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Gelöscht
Genau bei solchen Spielern habe ich aber so meine Zweifeltimosp hat geschrieben:Jetzt wird endlich mal ausgemistet, wird sich zeigen ob Spieler wie Nuñez oder Stepanovs auf die neuen Vertragskonditionen eingehen. Ich hoffe für einmal steht das Geld an zweiter Stelle, und sie kämpfen für den Verein. We'll see...
H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
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Phil Danker
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Naja, so schlimm geht es denen noch lang nicht. Die machen ja schon Krisenalarm, wenn sie "nur" noch ein Budget von 8 mio habenTerrore Biancoblù hat geschrieben:In Zürich alles Konkurs !! Wär doch was dann könnten wir Euren SL Platz erben und Ihr könntet Euch in der CHL gesundsparen![]()
Wir steigen auf !!! ...egal wie !
Wer einen Rechtschreibefehler findet, darf ihn behalten....
gcz.ch hat geschrieben:Im Rahmen der Neuausrichtung des Grasshopper-Club haben die Klubverantwortlichen in Abstimmung mit Cheftrainer Hanspeter Latour wichtige Personalentscheide getroffen. Demnach werden die Verträge mit Richard Nuñez und Javier Villarreal per sofort aufgelöst.
Richard Nuñez wird auf dessen Wunsch per sofort von den bis Ende Juni dieses Jahres laufenden vertraglichen Verpflichtungen entbunden. Nachdem im Verlaufe der in positivem Klima geführten Gespräche klar wurde, dass die Vorstellungen des Spielers über die Ausgestaltung einer allfälligen Vertragsverlängerung mit der derzeitigen finanziellen Lage des Grasshopper-Club nicht in Einklang zu bringen sind, äusserte Nuñez den Wunsch, den Vertrag per sofort auflösen zu können. Die Grasshopper-Verantwortlichen entsprachen diesem Wunsch in Anbetracht seiner grossen sportlichen Leistungen, die ihn zu einer der herausragenden Persönlichkeiten des Teams machten. Während der nahezu vierjährigen Zugehörigkeit zu GC erzielte er in 127 Meisterschaftsspielen 85 Treffer (u.a. Torschützenkönig der Saison 2002/03) und 71 Assists und trug damit wesentlich zum Gewinn von zwei Meistertiteln in dieser Zeitperiode bei. Task Force-Präsident Walter A. Brunner: „Wir bedauern sehr, Richard Nuñez freigeben zu müssen, verstehen andererseits seine Überlegungen. Wir werden versuchen, die entstehende Lücke schliessen zu können.“
Auch mit Javier Villarreal wurde die Situation geklärt. Der argentinische Mittelfeldspieler, im Sommer letzten Jahres ablösefrei zum Grasshopper-Club gekommen, äusserte bereits im vergangenen Dezember den Wunsch, wieder nach Südamerika zurück zu können. Einvernehmlich wurde nun dem Wunsch des Spielers entsprochen, nicht auf einer Erfüllung des noch zweieinhalb Jahre laufenden Vertrags zu bestehen. Javier Villarreal kehrt morgen in seine Heimat zurück.
Der Grasshopper-Club dankt den ausscheidenden Spielern für ihr Engagement und ihr loyales Verhalten während ihrer Zeit in Zürich und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
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Wieso nicht....Gody hat geschrieben:Vertrag zwischen GCZ und Richard Nunez wurde aufgelöst.
Quelle: Radio24
P.S. Wäre doch einer für uns![]()
Wenn er eine Liga tiefer will und noch weniger verdienen will als er bei GC trotz der Kriese verdient hätte....
FCLUZERN für immer..!!!
*Wir sind die Blauen,wir sind die Weissen,Auf die Walliser tun wir Sch****en*
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Wiggerl Kögl
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Ja das wäre doch was.
Nunez und Tschouga zusammen offensiv, dahinter Dave und davor Vogt....
Eigentlich könnten wir ja noch Henchoz holen und dann haben wir auch einen Kopfballstarkten Innenverteidiger.
Nunez und Tschouga zusammen offensiv, dahinter Dave und davor Vogt....
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FANCLUB SUPERMARIO
...........SINCE 2007...........
FANCLUB SUPER-HAKI
--------SINCE 2009---------------------
FANCLUB SUPER-SCHNÖWLY
--------SINCE 2014---------------
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Bill Shankly
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Blick.ch hat geschrieben: [...]
Offenbar ziehts Nuñez in wärmere Gefilde: Wie die spanische Sportzeitung «Marca» auf ihrer Internetseite berichtet, ist Atletico Madrid an einer Verpflichtung des Uruguayers interessiert. Am Freitag wird Nuñez sich dem medizinischen Test vor der Vertragsunterzeichnung unterziehen, wie die Spanier mitteilten. Der Elfte der Primera Division hat in dieser Transferperiode bereits den Dänen Jesper Grönkjäer verpflichtet.
Balakov neuer GC-Trainer:
ZÜRICH – Die Überraschung ist gross: Die Grasshoppers zauberten heute Krassimir Balakov aus dem Zylinder. Der Bulgare ist neuer GC-Trainer.
Nach dem überraschenden Abhauen von Hanspeter Latour zum 1. FC Köln musste GC rasch einen neuen Trainer präsentieren. Nachwuchscoach Pjet Hamberg übernahm intermistisch das Training. Carlos Bernegger, der schon zweimal als Notnagel eingesprungen war, hatte keine Lust mehr auf die erste Mannschaft. Also musste ein Neuer her.
Beauftragt mit der Suche war GC-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Riedle. Klar, dass er seine Beziehungen nach Deutschland und Österreich spielen liess. Am Ende standen drei Kandidaten zur Auswahl: Bruno Labbadia, Heinz Peischl (ex St. Gallen) und ein Mister X.
Die Mister X hat jetzt auch das Rennen gemacht: Krassimir Balakov (39), früher beim VfB Stuttgart Mitglied des «magischen Dreiecks» mit Giovane Elber und Fredy Bobic. Er sammelte erste Erfahrungen als Assistent von Matthias Sammer.
Nun bietet ihm GC ein Sprungbrett für eine vielleicht grosse Trainer-Karriere an – um 10.30 Uhr wurde er der Öffentlichkeit präsentiert.
Quelle: blick.ch
ZÜRICH – Die Überraschung ist gross: Die Grasshoppers zauberten heute Krassimir Balakov aus dem Zylinder. Der Bulgare ist neuer GC-Trainer.
Nach dem überraschenden Abhauen von Hanspeter Latour zum 1. FC Köln musste GC rasch einen neuen Trainer präsentieren. Nachwuchscoach Pjet Hamberg übernahm intermistisch das Training. Carlos Bernegger, der schon zweimal als Notnagel eingesprungen war, hatte keine Lust mehr auf die erste Mannschaft. Also musste ein Neuer her.
Beauftragt mit der Suche war GC-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Riedle. Klar, dass er seine Beziehungen nach Deutschland und Österreich spielen liess. Am Ende standen drei Kandidaten zur Auswahl: Bruno Labbadia, Heinz Peischl (ex St. Gallen) und ein Mister X.
Die Mister X hat jetzt auch das Rennen gemacht: Krassimir Balakov (39), früher beim VfB Stuttgart Mitglied des «magischen Dreiecks» mit Giovane Elber und Fredy Bobic. Er sammelte erste Erfahrungen als Assistent von Matthias Sammer.
Nun bietet ihm GC ein Sprungbrett für eine vielleicht grosse Trainer-Karriere an – um 10.30 Uhr wurde er der Öffentlichkeit präsentiert.
Quelle: blick.ch
D ZIIT ESCH RIIF!
Pavel Karpf - Nie vergessen!
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