mein gott.. könnt es ja noch 1000 mal zitieren..HSV hat geschrieben:LU_Power_1901 hat geschrieben:Blaue Lava hat geschrieben:
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America's Cup
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Alinghi vs Team NZL, Vrolijk erklärt die Unterschiede der beiden Boote
Der Holländer ist sich sicher: «Wir sind eine bis zwei Bootslängen schneller!» Macht sein Baby schon heute um 15.00 Uhr den Unterschied im 32. America’s Cup aus?
Es braucht ein geübtes Auge, um Unterschiede zwischen den America’s-Cuppern wahrzunehmen. «Die Faktoren, die den Speed festlegen, sind immer dieselben», erklärt Vrolijk, «die Segel sind der Motor des Bootes. Der Rest ist Widerstand.» Der «Rest», das sind Länge, Gewicht, Tiefgang.
Alle Faktoren sind im Regelwerk der «International America’s Cup Class» festgelegt, die Spielräume extrem eng.
Zwei Konstruktionsmerkmale unterscheiden die SUI100 und die NZL92 augenfällig: die Kielbombe und die Rumpfform.
Kielbombe: Die Neuseeländer haben vor dem America’s Cup ihre Kielbombe gewechselt. Die «Buzzy Bee» (summende Biene), wie sie das 21 Tonnen schwere Bleigewicht wegen seiner Bemalung liebevoll nennen, ist länger und dünner als ihre Vorgängerin. «Wir wollten damit näher an die Eigenschaften der SUI100 rücken», so Kiwi-Skipper Dean Barker.
Beide Kielbomben messen knapp 7 Meter. Unterschiede gibt es in der Form: Im Querschnitt ist die «Buzzy Bee» flacher als die elliptische Konstruktion von Alinghi. Die Kiwis versuchen damit, auf Kosten der Hydrodynamik das Gewicht noch weiter nach unten zu verlagern. Je weiter unten das Blei, desto weniger krängt das Schiff. Das heisst, desto gerader steht es im Wasser.
Rumpf: Auffallend ist die starke Bugwelle, welche die SUI100 jeweils vor sich her schiebt. Ihr fülliger Bug hat mehr Volumen als die schlanke, flache Schnauze der NZL92. Das rundere Alinghi-Boot nimmt dadurch mehr Widerstand in Kauf, gleichzeitig verlängert Vrolijk mit diesem Kunstgriff die Wasserlinie des Bootes. Denn: Lang = schnell, lautet eine der Grundregeln im Bootsbau.
Zwischen zwei Bojen sei seine Jacht 25 bis 50 Meter schneller als das Boot der Kiwis, ist Vrolijk überzeugt: «Wir würden sie mit keinem anderen Boot tauschen.» Nicht nur Vrolijk, das ganze Alinghi-Team scheint sich auf die Geschwindigkeit der SUI100 zu verlassen. Gestern wurden am Empfang schon die Zutrittskarten für die Medienkonferenz nach der Titelverteidigung bereitgelegt…
Der Holländer ist sich sicher: «Wir sind eine bis zwei Bootslängen schneller!» Macht sein Baby schon heute um 15.00 Uhr den Unterschied im 32. America’s Cup aus?
Es braucht ein geübtes Auge, um Unterschiede zwischen den America’s-Cuppern wahrzunehmen. «Die Faktoren, die den Speed festlegen, sind immer dieselben», erklärt Vrolijk, «die Segel sind der Motor des Bootes. Der Rest ist Widerstand.» Der «Rest», das sind Länge, Gewicht, Tiefgang.
Alle Faktoren sind im Regelwerk der «International America’s Cup Class» festgelegt, die Spielräume extrem eng.
Zwei Konstruktionsmerkmale unterscheiden die SUI100 und die NZL92 augenfällig: die Kielbombe und die Rumpfform.
Kielbombe: Die Neuseeländer haben vor dem America’s Cup ihre Kielbombe gewechselt. Die «Buzzy Bee» (summende Biene), wie sie das 21 Tonnen schwere Bleigewicht wegen seiner Bemalung liebevoll nennen, ist länger und dünner als ihre Vorgängerin. «Wir wollten damit näher an die Eigenschaften der SUI100 rücken», so Kiwi-Skipper Dean Barker.
Beide Kielbomben messen knapp 7 Meter. Unterschiede gibt es in der Form: Im Querschnitt ist die «Buzzy Bee» flacher als die elliptische Konstruktion von Alinghi. Die Kiwis versuchen damit, auf Kosten der Hydrodynamik das Gewicht noch weiter nach unten zu verlagern. Je weiter unten das Blei, desto weniger krängt das Schiff. Das heisst, desto gerader steht es im Wasser.
Rumpf: Auffallend ist die starke Bugwelle, welche die SUI100 jeweils vor sich her schiebt. Ihr fülliger Bug hat mehr Volumen als die schlanke, flache Schnauze der NZL92. Das rundere Alinghi-Boot nimmt dadurch mehr Widerstand in Kauf, gleichzeitig verlängert Vrolijk mit diesem Kunstgriff die Wasserlinie des Bootes. Denn: Lang = schnell, lautet eine der Grundregeln im Bootsbau.
Zwischen zwei Bojen sei seine Jacht 25 bis 50 Meter schneller als das Boot der Kiwis, ist Vrolijk überzeugt: «Wir würden sie mit keinem anderen Boot tauschen.» Nicht nur Vrolijk, das ganze Alinghi-Team scheint sich auf die Geschwindigkeit der SUI100 zu verlassen. Gestern wurden am Empfang schon die Zutrittskarten für die Medienkonferenz nach der Titelverteidigung bereitgelegt…
- Schoggichueche
- FCL-Insider

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- Registriert: 25. Okt 2006, 17:39
- Wohnort: 6390 Engelberg
so, das ding ist endlich fertig, thread kann geschlossen werden!
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
admin, noiser, bitte thread in america's cup 2007 umbenennen, danke! lg.
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Dräcksgoof
- Forumgott

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- Registriert: 22. Dez 2002, 19:17
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Hopp SchwiizDräcksgoof hat geschrieben:Grande Alinghi eh
Für all diese Fans - so unterschiedlich sie auch waren - bedeutete die Luzerner Allmend in den letzten gut 30 Jahren ein Stück Heimat. Auch wenn zum Schluss das alte Stadion zunehmend vom eisigen Wind der Repression umweht wurde und dem vorherrschenden Sicherheitsdenken entsprechend überbordende Fans unnachsichtiger als früher aussortiert wurden, bemühte sich die Allmend nach Kräften, den Fans ein paar letzte Freiräume zu erhalten. Denn sie wusste ganz genau, dass es letztlich das bunte und (nur allzu) menschliche Treiben auf den Stehplätzen war, das dafür sorgte, dass die Allmend eine Kultstätte des Schweizer Fussballs wurde und nicht ein Stadion unter vielen blieb. - Allmendbuch
es war eine schöne zeit, danke allen, die vor und hinter den kulissen daran beteiligt waren und diesen spannenden event ermöglicht haben. insbesondere möchte ich erwähnen: tw - sein profundes fachwissen hat uns aus manch heikler situation herausmanövriert. pe - der vater aller segelkünste. kutte - vom saulus zum paulus mutiert. raubi - speziell seine kielbombe. noiser, admin und alle anderen forumsverantwortlichen, die es ermöglicht haben, diesen fred unter vollen segeln und nicht auf grund laufen zu laufen.
haut das ding endlich rein
Das hast du aber schön gesagtchamäleon hat geschrieben:es war eine schöne zeit, danke allen, die vor und hinter den kulissen daran beteiligt waren und diesen spannenden event ermöglicht haben. insbesondere möchte ich erwähnen: tw - sein profundes fachwissen hat uns aus manch heikler situation herausmanövriert. pe - der vater aller segelkünste. kutte - vom saulus zum paulus mutiert. raubi - speziell seine kielbombe. noiser, admin und alle anderen forumsverantwortlichen, die es ermöglicht haben, diesen fred unter vollen segeln und nicht auf grund laufen zu laufen.
das ist rufmord - ich werde gnadenlos zurückschlagen!
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
"Grande" als aussage ohne im posting ersichtlichen bezug zu etwas, wird in zukunft nicht mehr geduldet!Volare hat geschrieben:GRANDE
Admin(s).. bitte user löschen! danke!
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
- FCL Schüblig
- Forumgott

- Beiträge: 1626
- Registriert: 23. Mai 2005, 20:40
- Wohnort: Seetal
Wie gehts weiter mit den strahlenden Siegern auf der Alinghi – und mit dem America’s Cup? Erst Ernesto Bertarelli kennt die Antworten.
Der Sieger bestimmt. Das ist im seit 1851 anhaltenden Ringen um den America´s Cup ein Urgesetz. Die Herrschaft über das Millionen-Business bleibt das Privileg von Ernesto Bertarelli. Als Präsident von Alinghi und des America´s Cup Management (ACM) hält er die ganze Macht in den Händen. Der Genfer Milliardär bestimmt zum Beispiel, wann und wo der nächste Cup stattfindet.
Alles deutet darauf hin, dass auch der 33. America´s Cup in Valencia ausgetragen wird. Je nach Quelle soll sich die Stadt an der Levante die zweite Auflage 120 bis 150 Millionen Euro (200 bis 250 Millionen Franken) kosten lassen. Der nächste Cup wirbelt voraussichtlich schon 2009 die Wellen auf. Die ersten Vorregatten könnten Anfang 2008 in Dubai stattfinden.
Neben dem Wann und Wo interessiert auch das Wer mit Wem. Auf dem Transfermarkt dreht sich (fast) alles um Star-Skipper Russell Coutts. Dass der dreifache Sieger versuchen wird, nach Team New Zealand (1995 und 2000) und Alinghi (2003) ein drittes Syndikat zum Gewinn des «Auld Mug» zu führen, steht so gut wie fest.
Der Milliardär Larry Ellison hat längst alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Coutts zu verpflichten und damit die Grundlage zu schaffen, um mit BMW Oracle im dritten Anlauf ans grosse Ziel zu gelangen. Experten gehen davon aus, dass Coutts die langjährigen Wegbegleiter Brad Butterworth, Murray Jones, Warwick Fleury, Dean Phipps und Simon Daubney von Alinghi zurück an seine Seite lotst.
So wäre Bertarelli gezwungen, den Skipper Butterworth und vier seiner «Edelhelfer» zu ersetzen. Das Terrain für die wohl unvermeidliche Verjüngungskur wäre mit dem Abgang der fünf Cup-Veteranen geebnet. James Spithill gilt als heissester Kandidat für die Butterworth-Nachfolge. Der Australier stand schon einmal auf der Wunschliste von Alinghi, seine Forderungen («Stammplatzgarantie») konnte der Cupholder damals aber nicht erfüllen.
Spithill und seine Mitstreiter werden (noch) nicht so stark eingeschätzt, wie die «Original Six» um Coutts. Doch wer weiss: Vielleicht hat Bertarelli ja gar kein Interesse daran, den Cup ein zweites Mal mit allen Mitteln zu verteidigen. Denn ein anderes Urgesetz des America´s Cup lautet: Als Sieger kann man die Bühne nicht verlassen. Höchstens als stilvoller Verlierer. (si/hhs)
Der Sieger bestimmt. Das ist im seit 1851 anhaltenden Ringen um den America´s Cup ein Urgesetz. Die Herrschaft über das Millionen-Business bleibt das Privileg von Ernesto Bertarelli. Als Präsident von Alinghi und des America´s Cup Management (ACM) hält er die ganze Macht in den Händen. Der Genfer Milliardär bestimmt zum Beispiel, wann und wo der nächste Cup stattfindet.
Alles deutet darauf hin, dass auch der 33. America´s Cup in Valencia ausgetragen wird. Je nach Quelle soll sich die Stadt an der Levante die zweite Auflage 120 bis 150 Millionen Euro (200 bis 250 Millionen Franken) kosten lassen. Der nächste Cup wirbelt voraussichtlich schon 2009 die Wellen auf. Die ersten Vorregatten könnten Anfang 2008 in Dubai stattfinden.
Neben dem Wann und Wo interessiert auch das Wer mit Wem. Auf dem Transfermarkt dreht sich (fast) alles um Star-Skipper Russell Coutts. Dass der dreifache Sieger versuchen wird, nach Team New Zealand (1995 und 2000) und Alinghi (2003) ein drittes Syndikat zum Gewinn des «Auld Mug» zu führen, steht so gut wie fest.
Der Milliardär Larry Ellison hat längst alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Coutts zu verpflichten und damit die Grundlage zu schaffen, um mit BMW Oracle im dritten Anlauf ans grosse Ziel zu gelangen. Experten gehen davon aus, dass Coutts die langjährigen Wegbegleiter Brad Butterworth, Murray Jones, Warwick Fleury, Dean Phipps und Simon Daubney von Alinghi zurück an seine Seite lotst.
So wäre Bertarelli gezwungen, den Skipper Butterworth und vier seiner «Edelhelfer» zu ersetzen. Das Terrain für die wohl unvermeidliche Verjüngungskur wäre mit dem Abgang der fünf Cup-Veteranen geebnet. James Spithill gilt als heissester Kandidat für die Butterworth-Nachfolge. Der Australier stand schon einmal auf der Wunschliste von Alinghi, seine Forderungen («Stammplatzgarantie») konnte der Cupholder damals aber nicht erfüllen.
Spithill und seine Mitstreiter werden (noch) nicht so stark eingeschätzt, wie die «Original Six» um Coutts. Doch wer weiss: Vielleicht hat Bertarelli ja gar kein Interesse daran, den Cup ein zweites Mal mit allen Mitteln zu verteidigen. Denn ein anderes Urgesetz des America´s Cup lautet: Als Sieger kann man die Bühne nicht verlassen. Höchstens als stilvoller Verlierer. (si/hhs)