Gunner hat geschrieben:Möchte ja gerne wissen, was 100 Zecken die randalieren mit den Gesellschaftsproblemen von 6.5 Mio. zu tun haben.
Oder denkst du daran, das die Eltern der kleinen Pisser diese mal ordentlich hätten übers Knie nehmen sollen?
Ich sehe absolut keine Probleme als Schweizer um so zu randalieren. In einem Land, in welchem es einem so gut geht, ist so etwas absolut nicht entschuldbar. FAKT!
das gilt auch für dein posting.chief hat geschrieben:leider mein guter cc, muss ich dein bild zerstören, mittlerweile sind in zürich 80 prozent ausländer am start, weder links noch rechts no sonstwas....
diese randale hat null politischen inhalt. einerseits geht es darum, einfach etwas action zu erleben, grenzerfahrungen zu machen. andererseits bauen viele jungendliche so den alltagsfrust ab und "rächen" sich an der gesellschaft, in der sie keine perspektiven haben. tatsache ist: gerade junge mit einem schlechten schulabschluss finden praktisch gar nichts. arbeit, die ihren fähigkeiten entspricht, wird heute längst durch maschinen oder im ausland erledigt.
zudem: "gut gehen" ist relativ. wenn du als jugendlicher neben diesem wohlstand aufwächst während deine familie finanziell aus dem letzten loch pfeifft und du selbst ebenfalls null möglichkeiten hast, entsteht ganz viel frust. klar ist es nicht der richtige weg, den auf diese art und weise abzubauen, aber erklären lassen sich diese chaotischen szenen damit schon.
was gäbe es für lösungsansätze?
- mindestlöhne streichen. nur wenn auch leute mit schlechter bildung einen job finden, kann perspektivenlosigkeit wirksam entgegen getreten werden. das lohnt sich für unternehmen aber nur, wenn diese zu leistungsproportionalen löhnen angestellt werden können.
- sozialhilfe darf sich nicht lohnen. wenn familien mit arbeitstätigen eltern schlechter wegkommen als sozialhilfebezüger, stimmt etwas mit dem system nicht. anreize, zu arbeiten, fehlen momentan. sozialhilfe muss nur die existenziellen grundbedürfnisse decken und darf möglichst nicht zur dauerlösung werden.
- landessprachen fördern. verständnis ist der schlüssel zur integration: nur wer unsere sprache spricht, profitiert von der schulbildung. wer vom unterricht nichts oder zu wenig versteht, lernt von vornherein nichts, selbst wenn er grundsätzlich intelligent wäre.
- eltern (alle, nicht nur ausländer) in die pflicht nehmen. die staatlichen kinderzuschüsse müssen deutlich rauf, werden allerdings nur ausgeschüttet, wenn die eltern erstens entsprechende erziehungskurse besuchen und zweitens auch sonst ihre verantwortung wahrnehmen (z.b. elternabende der schule besuchen, etc.).







