kannst da mal n update geben, tw? würde mich noch interessieren...Tassenwirt hat geschrieben:Partyanimal hat geschrieben:Bezweifle sehr, dass du in deiner Position Tickets umsonst kriegst...
ist alles schon besprochen *ärnscht*.....
Liiribox
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em 08
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Bussenfreie Festfreude
Von Benno Kälin, Hannes Britschgi und Walter Hauser
Die Polizei will nicht als Spielverderber dastehen. Bei Bagatelldelikten während der EM wird sie gelegentlich ein Auge zudrücken. Das verspricht der oberste Euro-Polizist.
Das Fussballfieber steigt und steigt und steigt. Überall rot-weiss dekorierte Schaufenster. Überall geschmückte Autos. Überall das Schweizerkreuz vor Fenstern und Balkonen. Am Zürcher Bellevue hört man es sogar samstags hämmern und scheppern: Rund 40 Arbeiter sind dabei, die Eisenkonstruktion der grossen Public-Viewing-Arena zu montieren. Jetzt merken es allmählich alle: Die grösste Party, die unser Land je gesehen hat, steht unmittelbar bevor!
Gerade zur rechten Zeit meldet sich da – ausgerechnet – die Polizei mit einer frohen Botschaft: «Die Toleranzschwelle liegt etwas höher als üblich. Wir empfangen unsere ausländischen Gäste sicher nicht mit Bussenzetteln», sagte Beat Hensler (51) am Mittwoch in der SonntagsBlick Arena. Die verdutzten Gäste applaudieren spontan, denn Henslers Wort hat Gewicht. Als Präsident der Schweizerischen Kommandanten ist er der oberste Polizist im Lande. Und damit auch der oberste Schweizer Euro-Polizist. Zu SonntagsBlick sagt Hensler: «Die Toleranzpolitik der Polizei gilt schweizweit. Wir haben die Sache im Rahmen unserer interkantonalen Konferenz thematisiert und diskutiert. Wir sind uns einig.»
Natürlich darf jetzt nicht jeder mit dem Auto über den Fussweg blochen. Logisch, dass Lichtsignale auch während der Euro gelten. Und selbstverständlich bleibt ein Überholverbot ein Überholverbot. Toleranter ist die Polizei aber überall, wo es nicht gleich gefährlich wird.
# Lärm: Bei Hup-Konzerten hört die Polizei am Anfang weg. Sie werden eine Zeit lang geduldet. Hensler erklärt es so: «Wir werden den gesunden Menschenverstand walten lassen.»
# Nachtruhestörungen: Bei Reklamationen wird die Polizei nicht sofort aktiv, sondern macht Anrufer auf die Ausnahmesituation aufmerksam. Dies gilt insbesondere in den Host Cities, aber auch in anderen Städten.
# Falschparkieren: Veränderte Prioritäten während der Euro verbieten es der Polizei, pingelig jeden Parksünder zu büssen. Keine Gnade kennt sie erst, wenn es gefährlich wird. «Wer mit seinem Auto die Rettungswege versperrt oder den Verkehr behindert, muss natürlich weiterhin mit einer Busse rechnen», so Hensler.
# Autokorsos: Die lässt die Polizei «in vertretbarem Mass» zu. Wo, wann und wie lange, will sie aber von Fall zu Fall fest-legen. Wichtig ist, dass der Verkehr nicht zum Erliegen kommt.
Konsequent durchgreifen will die Polizei, wenn es gefährlich wird. Beispielsweise, wenn der Fahrer die Räder mutwillig auf dem Asphalt durchdrehen lässt. Oder wenn Fans auf Kühlerhauben sitzen, sich zum Fenster hinauslehnen und lange Fahnen schwingen. Denn dabei können Fans oder Fussgänger verletzt werden.
Die Kantone bestätigen «tolerantes Verhalten»
Die Polizeihoheit liegt im föderalistischen Staat Schweiz bei den Kantonen. Letztlich sind sie es, die die Toleranzschwelle bei der Euro festlegen. SonntagsBlick hat bei den wichtigsten Polizeistellen nachgefragt. Der Basler Polizeisprecher Klaus Mannhart: «Probleme mit Fans haben logischerweise Vorrang vor falsch parkierten Autos. Wir werden mit gesundem Menschenverstand und dem richtigen Augenmass agieren.» Auch die Stadtpolizei Zürich bestätigt, die Toleranzschwelle «situativ» höher legen zu wollen. Sprecherin Nicole Gerzner: «Für uns ist das richtige Augenmass genauso wichtig wie konsequentes Einschreiten. Wir handeln nach dem Prinzip der Verhältnismässigkeit.»
Genau gleich tönt es auch aus Bern und Genf. Patrick Pulh, Euro-Polizeichef in Genf: «Eine gewisse Toleranz lassen wir walten. Nicht stures, sondern intelligentes Handeln ist angesagt.»
Kommentar
Von Christian Dorer, Stv. Chefredaktor
Die Parkuhr zu wenig gefüttert, nur eine Sekunde das Handy am Ohr, bei Dunkelgelb noch schnell über die Kreuzung – und schon setzt es eine Busse ... Manchmal ärgert man sich als Autofahrer einfach über die Freunde und Helfer in Uniform.
Zählen für Polizisten nicht allzu oft nur Paragrafen? Und allzu selten der gesunde Menschenverstand? Sind sie nicht allzu stur? Allzu eifrig? Allzu unmenschlich?
Teilnehmer und Gäste der SonntagsBlick Arena staunten am Mittwoch nicht schlecht über Beat Hensler, den Präsidenten der kantonalen Polizeikommandanten. Spontan sagte der oberste Polizist der Fussball-Europameisterschaft: «Während der Euro 08 gibt es keine Bussen.» Spasseshalber fügte er noch hinzu: «Sie können mir die Busse schicken, wenn sie aus Luzern ist.»
Es gab spontanen Szenenapplaus.
Und zwar zu Recht. Denn SonntagsBlick hat nachgefragt. Und sich von Hensler bestätigen lassen, dass er nicht nur einen sympathischen Witz machen wollte: Die Polizei wird während der Euro 08 tatsächlich nicht so rigoros durchgreifen wie gewöhnlich.
Man stelle sich vor: Polizisten, denen bisher der Bussenblock an der Hand festgewachsen schien, drücken plötzlich lächelnd ein Auge zu. Weil Euro ist. Und niemand gefährdet ist: beim wilden Parken rund um Stadien und Fanzonen, bei Hupkonzerten, Autokorsos, ja sogar bei fröhlich-lauten Siegesfeiern in der Beiz oder daheim.
Man kann es sich denken: Für die Polizei ist das eine Gratwanderung – darf sie das Recht nach Belieben ausser Kraft setzen? Sie darf nicht nur, sie soll sogar! Denn: «Freude herrscht», wie alt Bundesrat Adolf Ogi in der SonntagsBlick Arena sagte – optimistisch wie immer: «Die Schweiz ist im Ausnahmezustand und das ist gut so. Schauen wir doch aufs Positive und nicht aufs Negative.»
Schön, dass sich nun auch die Polizei vom Euro-Fieber erfassen lässt. Eine bessere Imagekampagne hätte keine Werbeagentur der Welt hingekriegt.
Blick.ch
Von Benno Kälin, Hannes Britschgi und Walter Hauser
Die Polizei will nicht als Spielverderber dastehen. Bei Bagatelldelikten während der EM wird sie gelegentlich ein Auge zudrücken. Das verspricht der oberste Euro-Polizist.
Das Fussballfieber steigt und steigt und steigt. Überall rot-weiss dekorierte Schaufenster. Überall geschmückte Autos. Überall das Schweizerkreuz vor Fenstern und Balkonen. Am Zürcher Bellevue hört man es sogar samstags hämmern und scheppern: Rund 40 Arbeiter sind dabei, die Eisenkonstruktion der grossen Public-Viewing-Arena zu montieren. Jetzt merken es allmählich alle: Die grösste Party, die unser Land je gesehen hat, steht unmittelbar bevor!
Gerade zur rechten Zeit meldet sich da – ausgerechnet – die Polizei mit einer frohen Botschaft: «Die Toleranzschwelle liegt etwas höher als üblich. Wir empfangen unsere ausländischen Gäste sicher nicht mit Bussenzetteln», sagte Beat Hensler (51) am Mittwoch in der SonntagsBlick Arena. Die verdutzten Gäste applaudieren spontan, denn Henslers Wort hat Gewicht. Als Präsident der Schweizerischen Kommandanten ist er der oberste Polizist im Lande. Und damit auch der oberste Schweizer Euro-Polizist. Zu SonntagsBlick sagt Hensler: «Die Toleranzpolitik der Polizei gilt schweizweit. Wir haben die Sache im Rahmen unserer interkantonalen Konferenz thematisiert und diskutiert. Wir sind uns einig.»
Natürlich darf jetzt nicht jeder mit dem Auto über den Fussweg blochen. Logisch, dass Lichtsignale auch während der Euro gelten. Und selbstverständlich bleibt ein Überholverbot ein Überholverbot. Toleranter ist die Polizei aber überall, wo es nicht gleich gefährlich wird.
# Lärm: Bei Hup-Konzerten hört die Polizei am Anfang weg. Sie werden eine Zeit lang geduldet. Hensler erklärt es so: «Wir werden den gesunden Menschenverstand walten lassen.»
# Nachtruhestörungen: Bei Reklamationen wird die Polizei nicht sofort aktiv, sondern macht Anrufer auf die Ausnahmesituation aufmerksam. Dies gilt insbesondere in den Host Cities, aber auch in anderen Städten.
# Falschparkieren: Veränderte Prioritäten während der Euro verbieten es der Polizei, pingelig jeden Parksünder zu büssen. Keine Gnade kennt sie erst, wenn es gefährlich wird. «Wer mit seinem Auto die Rettungswege versperrt oder den Verkehr behindert, muss natürlich weiterhin mit einer Busse rechnen», so Hensler.
# Autokorsos: Die lässt die Polizei «in vertretbarem Mass» zu. Wo, wann und wie lange, will sie aber von Fall zu Fall fest-legen. Wichtig ist, dass der Verkehr nicht zum Erliegen kommt.
Konsequent durchgreifen will die Polizei, wenn es gefährlich wird. Beispielsweise, wenn der Fahrer die Räder mutwillig auf dem Asphalt durchdrehen lässt. Oder wenn Fans auf Kühlerhauben sitzen, sich zum Fenster hinauslehnen und lange Fahnen schwingen. Denn dabei können Fans oder Fussgänger verletzt werden.
Die Kantone bestätigen «tolerantes Verhalten»
Die Polizeihoheit liegt im föderalistischen Staat Schweiz bei den Kantonen. Letztlich sind sie es, die die Toleranzschwelle bei der Euro festlegen. SonntagsBlick hat bei den wichtigsten Polizeistellen nachgefragt. Der Basler Polizeisprecher Klaus Mannhart: «Probleme mit Fans haben logischerweise Vorrang vor falsch parkierten Autos. Wir werden mit gesundem Menschenverstand und dem richtigen Augenmass agieren.» Auch die Stadtpolizei Zürich bestätigt, die Toleranzschwelle «situativ» höher legen zu wollen. Sprecherin Nicole Gerzner: «Für uns ist das richtige Augenmass genauso wichtig wie konsequentes Einschreiten. Wir handeln nach dem Prinzip der Verhältnismässigkeit.»
Genau gleich tönt es auch aus Bern und Genf. Patrick Pulh, Euro-Polizeichef in Genf: «Eine gewisse Toleranz lassen wir walten. Nicht stures, sondern intelligentes Handeln ist angesagt.»
Kommentar
Von Christian Dorer, Stv. Chefredaktor
Die Parkuhr zu wenig gefüttert, nur eine Sekunde das Handy am Ohr, bei Dunkelgelb noch schnell über die Kreuzung – und schon setzt es eine Busse ... Manchmal ärgert man sich als Autofahrer einfach über die Freunde und Helfer in Uniform.
Zählen für Polizisten nicht allzu oft nur Paragrafen? Und allzu selten der gesunde Menschenverstand? Sind sie nicht allzu stur? Allzu eifrig? Allzu unmenschlich?
Teilnehmer und Gäste der SonntagsBlick Arena staunten am Mittwoch nicht schlecht über Beat Hensler, den Präsidenten der kantonalen Polizeikommandanten. Spontan sagte der oberste Polizist der Fussball-Europameisterschaft: «Während der Euro 08 gibt es keine Bussen.» Spasseshalber fügte er noch hinzu: «Sie können mir die Busse schicken, wenn sie aus Luzern ist.»
Es gab spontanen Szenenapplaus.
Und zwar zu Recht. Denn SonntagsBlick hat nachgefragt. Und sich von Hensler bestätigen lassen, dass er nicht nur einen sympathischen Witz machen wollte: Die Polizei wird während der Euro 08 tatsächlich nicht so rigoros durchgreifen wie gewöhnlich.
Man stelle sich vor: Polizisten, denen bisher der Bussenblock an der Hand festgewachsen schien, drücken plötzlich lächelnd ein Auge zu. Weil Euro ist. Und niemand gefährdet ist: beim wilden Parken rund um Stadien und Fanzonen, bei Hupkonzerten, Autokorsos, ja sogar bei fröhlich-lauten Siegesfeiern in der Beiz oder daheim.
Man kann es sich denken: Für die Polizei ist das eine Gratwanderung – darf sie das Recht nach Belieben ausser Kraft setzen? Sie darf nicht nur, sie soll sogar! Denn: «Freude herrscht», wie alt Bundesrat Adolf Ogi in der SonntagsBlick Arena sagte – optimistisch wie immer: «Die Schweiz ist im Ausnahmezustand und das ist gut so. Schauen wir doch aufs Positive und nicht aufs Negative.»
Schön, dass sich nun auch die Polizei vom Euro-Fieber erfassen lässt. Eine bessere Imagekampagne hätte keine Werbeagentur der Welt hingekriegt.
Blick.ch

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Tassenwirt
Flug wurde überbuchtTassenwirt hat geschrieben:und, wann fliegt nun wiesel ab?Wiesel hat geschrieben:Sicher nicht... werde zu dieser Zeit eine vierwöchige Peru/Bolivien Tour starten. Fanmeilen vor Haustüre ne neWessun hat geschrieben:Wiesel, es wird bestimmt deine EM werden...
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
also der bahnhof ist nicht gerade riesig... am spieltag müsstest wohl sehr früh da sein.Wiesel hat geschrieben:Gibt es genügend Schliessfächer in Klagenfurt oder muss ich den ganzen Tag meinen Rivella Rucksack rumschleppen? Bitte nur seriöse Antworten
üblicherweise gibts aber eh noch spezielle abgabestellen, würd mir da jetzt nicht gleich ins hemd machen. aber auch keine steine in den rucksack legen
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Danke kutte... denke auch Schliessfächer bald mal voll. In Dortmund gab es ja auch so spezielle Annahmestellen am Bahnhof! Als Groundhopper bin ich gewohnt nur das Nötigste mitzunehmenkutte hat geschrieben:also der bahnhof ist nicht gerade riesig... am spieltag müsstest wohl sehr früh da sein.Wiesel hat geschrieben:Gibt es genügend Schliessfächer in Klagenfurt oder muss ich den ganzen Tag meinen Rivella Rucksack rumschleppen? Bitte nur seriöse Antworten
üblicherweise gibts aber eh noch spezielle abgabestellen, würd mir da jetzt nicht gleich ins hemd machen. aber auch keine steine in den rucksack legen
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