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Kampf den Hooligans und Rassisten
Quelle: Blick-Online
ZÜRICH – Die Euro 08 wird zum Härtetest für die Polizei. In Zürich stockt man das Personal auf und rechnet mit massiv mehr Einsätzen.
Um genügend personelle Ressourcen für den Fussballgrossevent einsetzen zu können, stocken die Sicherheitsverantwortlichen in der Gastgeberstadt Zürich das Personal auf und erlassen sogar ein Ferienverbot für die Mitarbeiter.
Auch sonst laufen die Vorbereitungen für die Euro 08 auf Hochtouren. Die Sicherheitsverantwortlichen sind optimistisch, alles in den Griff zu kriegen: Man greift auf die Erfahrung mit Grossanlässen wie Züri Fäscht und Fussballspielen mit hohem Risikopotenzial zurück.
Die Verantwortlichen der Stadtpolizei Zürich und der städtischen Rettungsorganisation Schutz & Rettung räumten heute zwar ein, dass der dreiwöchige Anlass im Juni 2008 eine grosse Herausforderung sei. Im Gegensatz zu anderen Grossanlässen sei die Zeitspanne von drei Wochen neu und stelle besonders hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen der Einsatzkräfte.
Für die drei Spieltage in Zürich geht man von einem Personalbedarf von rund 1000 Einsatzkräften und für die übrigen Spieltage von bis zu 500 Einsatzkräften aus.
Neben der Kantonspolizei, welche die Stadtpolizei unterstützen wird, kommen speziell geschulte Szenekenner sowie ausländische Verbindungsbeamte zum Einsatz. Das Ostschweizer Polizeikonkordat stellt zudem wenn nötig eine Reserve zur Verfügung.
Diese Verstärkung wird auch nötig sein. Etwa im Bereich der medizinischen Versorgung. Hier macht sich die Zürcher Rettungsorganisation auf eine sehr hohe Zahl an Einsätzen gefasst. Sie stützt sich dabei auf Erfahrungswerte von der Fussball-WM 2006 in Deutschland: In Stuttgart hatten Rettungsdienste an Spitzentagen zusätzliche 3100 Patientenbehandlungen und 270 Hospitalisationen zu bewältigen!
Vergleichszahlen haben die Zürcher einzig von der Street Parade: Im Durchschnitt der letzten Jahre verzeichnete die Sanität von Schutz & Rettung pro Grossanlass 700 Patientenbehandlungen und 90 Hospitalisationen.
Medien sollen nur Sonnenseite zeigen
ZÜRICH – Die Chefin der Stadtzürcher Sicherheits- und Rettungskräfte, Stadträtin Esther Maurer, hat die Medien zur Zurückhaltung mit der Abbildung negativer Emotionen an der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 aufgefordert. «Es wird Siegestaumel und Frustrationen geben, und alle Emotionen sollen Platz haben», sagte die SP-Politikerin. Sie sei sich bewusst, dass die Berichterstattung über allfällige Ausschreitungen zur Informationspflicht der Medien gehöre. Diese müssten sich aber bewusst werden, was sie mit Bildern von negativen Emotionen auslösen könnten, sagte Maurer. Sie wies darauf hin, dass die deutschen Medien während der letztjährigen Fussball-Weltmeisterschaft anders als ausländische Medien das Schwergewicht auf positive Bilder gelegt hätten, obwohl es an jedem WM-Spielort Ausschreitungen gegeben habe. Dies habe positive Erinnerungen hinterlassen. (AP)
ZÜRICH – Die Euro 08 wird zum Härtetest für die Polizei. In Zürich stockt man das Personal auf und rechnet mit massiv mehr Einsätzen.
Um genügend personelle Ressourcen für den Fussballgrossevent einsetzen zu können, stocken die Sicherheitsverantwortlichen in der Gastgeberstadt Zürich das Personal auf und erlassen sogar ein Ferienverbot für die Mitarbeiter.
Auch sonst laufen die Vorbereitungen für die Euro 08 auf Hochtouren. Die Sicherheitsverantwortlichen sind optimistisch, alles in den Griff zu kriegen: Man greift auf die Erfahrung mit Grossanlässen wie Züri Fäscht und Fussballspielen mit hohem Risikopotenzial zurück.
Die Verantwortlichen der Stadtpolizei Zürich und der städtischen Rettungsorganisation Schutz & Rettung räumten heute zwar ein, dass der dreiwöchige Anlass im Juni 2008 eine grosse Herausforderung sei. Im Gegensatz zu anderen Grossanlässen sei die Zeitspanne von drei Wochen neu und stelle besonders hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen der Einsatzkräfte.
Für die drei Spieltage in Zürich geht man von einem Personalbedarf von rund 1000 Einsatzkräften und für die übrigen Spieltage von bis zu 500 Einsatzkräften aus.
Neben der Kantonspolizei, welche die Stadtpolizei unterstützen wird, kommen speziell geschulte Szenekenner sowie ausländische Verbindungsbeamte zum Einsatz. Das Ostschweizer Polizeikonkordat stellt zudem wenn nötig eine Reserve zur Verfügung.
Diese Verstärkung wird auch nötig sein. Etwa im Bereich der medizinischen Versorgung. Hier macht sich die Zürcher Rettungsorganisation auf eine sehr hohe Zahl an Einsätzen gefasst. Sie stützt sich dabei auf Erfahrungswerte von der Fussball-WM 2006 in Deutschland: In Stuttgart hatten Rettungsdienste an Spitzentagen zusätzliche 3100 Patientenbehandlungen und 270 Hospitalisationen zu bewältigen!
Vergleichszahlen haben die Zürcher einzig von der Street Parade: Im Durchschnitt der letzten Jahre verzeichnete die Sanität von Schutz & Rettung pro Grossanlass 700 Patientenbehandlungen und 90 Hospitalisationen.
Medien sollen nur Sonnenseite zeigen
ZÜRICH – Die Chefin der Stadtzürcher Sicherheits- und Rettungskräfte, Stadträtin Esther Maurer, hat die Medien zur Zurückhaltung mit der Abbildung negativer Emotionen an der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 aufgefordert. «Es wird Siegestaumel und Frustrationen geben, und alle Emotionen sollen Platz haben», sagte die SP-Politikerin. Sie sei sich bewusst, dass die Berichterstattung über allfällige Ausschreitungen zur Informationspflicht der Medien gehöre. Diese müssten sich aber bewusst werden, was sie mit Bildern von negativen Emotionen auslösen könnten, sagte Maurer. Sie wies darauf hin, dass die deutschen Medien während der letztjährigen Fussball-Weltmeisterschaft anders als ausländische Medien das Schwergewicht auf positive Bilder gelegt hätten, obwohl es an jedem WM-Spielort Ausschreitungen gegeben habe. Dies habe positive Erinnerungen hinterlassen. (AP)
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
Höi Neue LZ! Ihr dürft gerne bereits jetzt damit beginnenBarracuda hat geschrieben:[...]Medien sollen nur Sonnenseite zeigen
ZÜRICH – Die Chefin der Stadtzürcher Sicherheits- und Rettungskräfte, Stadträtin Esther Maurer, hat die Medien zur Zurückhaltung mit der Abbildung negativer Emotionen an der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 aufgefordert. «Es wird Siegestaumel und Frustrationen geben, und alle Emotionen sollen Platz haben», sagte die SP-Politikerin. Sie sei sich bewusst, dass die Berichterstattung über allfällige Ausschreitungen zur Informationspflicht der Medien gehöre. Diese müssten sich aber bewusst werden, was sie mit Bildern von negativen Emotionen auslösen könnten, sagte Maurer. Sie wies darauf hin, dass die deutschen Medien während der letztjährigen Fussball-Weltmeisterschaft anders als ausländische Medien das Schwergewicht auf positive Bilder gelegt hätten, obwohl es an jedem WM-Spielort Ausschreitungen gegeben habe. Dies habe positive Erinnerungen hinterlassen. (AP)
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
- Chris Climax
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« zurueck
19.07.2007 Eine Aktion der ASL-Klubs und der SFL gegen Gewalt
Mit Banderolen und einer persönlichen Botschaft werden die Spieler und Klubs der Axpo Super League in den ersten zwei Runden der Meisterschaft 2007/08 ein Zeichen setzen. Die von der SFL initiierte und finanzierte Aktion soll alle Beteiligten daran erinnern, dass Gewalt und Fussball nicht vereinbar sind.
Für die Zukunft des Fussballs ist es entscheidend, dass Gewalt und Rassismus aus den Stadien verbannt werden und bleiben. Wichtig ist aber auch, dass Auseinandersetzungen unter Fangruppen ausserhalb der Stadien, auf öffentlichen Plätzen, im Tram, Bus oder Zug konsequent bekämpft werden.
Täter werden häufiger identifiziert und individuell bestraft
Die Liga hat in den letzten Jahren darauf hingearbeitet, dass gewalttätige Zuschauer und Personen, die pyrotechnische Artikel (Fackeln etc.) zünden, identifiziert werden können. Solche Pyro-Aktionen sind verboten, vor allem aber in den oft dicht besetzten Fankurven sehr gefährlich. Zuletzt hat die Liga:
- mobile Videokameras für alle Klubs der Axpo Super League beschafft, die noch nicht über solche verfügten,
- zwei Praktiker mandatiert, die seit Jahresbeginn im Auftrag der Liga mehrere praxisorientierte Ausbildungsveranstaltungen mit den Sicherheitsverantwortlichen der Klubs durchgeführt haben, und
- ein standardisiertes Sicherheitskonzept als Hilfsmittel für die Klubs eingeführt.
- Schliesslich finanziert die Liga den neu kreierten Posten des Sicherheitsbeauftragten auf Stufe des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) mit.
Dank diesen Verbesserungen und dem grossen Einsatz der Klubs gelingt es inzwischen immer häufiger, gewaltbereite Zuschauer oder solche, die gefährliche pyrotechnische Artikel zünden, individuell mit Stadionverboten zu bestrafen und diese auch durchzusetzen. Die Liga wird diesen Weg konsequent weiterverfolgen und zählt auf die Unterstützung durch die Klubs.
Die Zahl der Stadionverbote hat sich in den letzten zwei Jahren annähernd verdoppelt. Dies ist die Folge des konsequenteren Durchgreifens und nicht ein Zeichen, dass sich das Sicherheitsproblem verschärft hat: Die abgelaufene Saison 2006/07 ist, obwohl wiederum spannend bis zum Schluss, in den Stadien im Grossen und Ganzen friedlich verlaufen. Die Zahl der Disziplinarfälle im Sicherheitsbereich lag rund 20 Prozent tiefer als in der Vorsaison.
Zudem beginnen nun die Massnahmen zu greifen, die mit der Einrichtung der so genannten Hooligan-Datenbank verbunden sind und polizeilich kontrolliert werden: Rayonverbote, Meldeauflagen etc. Wichtig ist hierbei: Voraussetzung für einen Eintrag in die Datenbank ist, dass sich eine Person gewalttätig verhält. Die zuständigen Polizeibehörden prüfen zum Beispiel auch, ob ein von den Klubs ausgesprochenes Stadionverbot die formalen Kriterien erfüllt.
Bildung einer Fankommission der SFL
Gleichzeitig muss die Fanarbeit intensiviert werden. Beispielhaft hat der FC St. Gallen mit seinen Fangruppen ein Konzept erarbeitet, wie sich Personen mit Stadionverbot unter bestimmten Bedingungen und über „gemeinnützige Einsätze“ für den Klub rehabilitieren können. Die SFL begrüsst solche Initiativen.
Die Liga ihrerseits hat die Sicherheits- und Fankommission in zwei separate Kommissionen aufgeteilt. Die neue Fankommission wird in den nächsten Wochen zusammengestellt und auf der gleichen Stufe wie die Sicherheitskommission eine beratende Funktion gegenüber dem Komitee der SFL ausüben. Im Vergleich zur vorherigen Situation werden damit deutlich mehr Personen aus Fankreisen oder mit direkten Kontakten zu Fangruppen im Rahmen der SFL aktiv werden können.
Quelle: http://www.football.ch/sfl/de/start.asp ... 1&newsID=1
Habt euch lieb !!
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Zuerst "Rote Karte" und nun auch noch "Nein zu Gewalt"! Dies sollte wohl endgültig reichen den Pöbel zu bändigen...!
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
warten wir ab was die neue fankommission bringt...
und ob die letzten zeilen mit den gesprächen eingehalten werden, werden wir dann sehen..
zum rest verkneiffe ich mich ebenfalls
und ob die letzten zeilen mit den gesprächen eingehalten werden, werden wir dann sehen..
zum rest verkneiffe ich mich ebenfalls
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."
Bernhard Heusler
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diese trennung ist ein schlechter witz. zukünftig beschliesst die sicherheitskommission alle sicherheits- und somit auch fanrelevanten änderungen und die fankommission kann dann die resultate ausbaden ohne selbst einen einfluss auf die wichtigen, jeden fan betreffenden massnahmen zu haben. dieses vorgehen ist ein paradebeispiel einer alibiübung...fesch hat geschrieben:warten wir ab was die neue fankommission bringt...
und ob die letzten zeilen mit den gesprächen eingehalten werden, werden wir dann sehen..
@UC:
somit empfehlen beide kommissionen etwas und die SFL entscheidet sich dann für das eine oder andere (oder für eine gute mischform...)
somit kann die Sicherheitskommission, wie die fankommission gar nichts bestimmen.. bestimmen und ausführen bzw. das letzte wort hat immer noch der SFL.. bzw. die "Dachorganisation wo fankommission und sicherheitskommission untergebracht sind"
ich möchte aber noch anfügen das es so in diesem papier steht: wie es dann de facto aussieht, ist eine andere frage... ich befürchte auch, dass am schluss nur die sicherheitskommission angehört wird bei der SFL... aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, denn die Idee das zu trennen und dann jede einzelne Kommission anhören find ich gar nicht so schlecht.. aber eben... es kommt immer drauf an wie ernst man die sache meint....
d.h. doch: beide haben gleich viel zu sagen udn sind auf der gleichen stufe UND die Sicherheitskommission kann gar nichts entscheiden, sie kann wie die fankommission Empfehlungen gegenüber dem Komitee der SFL machen.Die neue Fankommission wird in den nächsten Wochen zusammengestellt und auf der gleichen Stufe wie die Sicherheitskommission eine beratende Funktion gegenüber dem Komitee der SFL ausüben.
somit empfehlen beide kommissionen etwas und die SFL entscheidet sich dann für das eine oder andere (oder für eine gute mischform...)
somit kann die Sicherheitskommission, wie die fankommission gar nichts bestimmen.. bestimmen und ausführen bzw. das letzte wort hat immer noch der SFL.. bzw. die "Dachorganisation wo fankommission und sicherheitskommission untergebracht sind"
ich möchte aber noch anfügen das es so in diesem papier steht: wie es dann de facto aussieht, ist eine andere frage... ich befürchte auch, dass am schluss nur die sicherheitskommission angehört wird bei der SFL... aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, denn die Idee das zu trennen und dann jede einzelne Kommission anhören find ich gar nicht so schlecht.. aber eben... es kommt immer drauf an wie ernst man die sache meint....
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."
Bernhard Heusler
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Stecki
Chilenen greifen deutschen Schiri an
Der deutsche Fußball-Schiedsrichter Wolfgang Stark ist nach dem Halbfinale der U20-Weltmeisterschaft in Kanada von wütenden chilenischen Spielern und Fans attackiert worden. Der Landshuter hatte beim 3:0 von Titelverteidiger Argentinien gegen Chile Gary Medel und Dagoberto Currimilla vom Platz gestellt und musste wie seine Assistenten Jan-Hendrik Salver und Volker Wezel nach dem Abpfiff von Ordnern vor aufgebrachten Spielern geschützt werden. Danach musste er in einem Hagel von Wurfgeschossen in den Kabinengang sprinten, um nicht verletzt zu werden. Auch in den Katakomben des Stadions von Toronto gaben die Chilenen keine Ruhe. Es kam zu einem Handgemenge mit der Polizei, nach dem alle 21 Spieler kurzzeitig verhaftet wurden. Inzwischen sind die Unruhestifter aber wieder auf freiem Fuß. Der Weltverband FIFA leitete umgehend eine Untersuchung ein.

Der deutsche Fußball-Schiedsrichter Wolfgang Stark ist nach dem Halbfinale der U20-Weltmeisterschaft in Kanada von wütenden chilenischen Spielern und Fans attackiert worden. Der Landshuter hatte beim 3:0 von Titelverteidiger Argentinien gegen Chile Gary Medel und Dagoberto Currimilla vom Platz gestellt und musste wie seine Assistenten Jan-Hendrik Salver und Volker Wezel nach dem Abpfiff von Ordnern vor aufgebrachten Spielern geschützt werden. Danach musste er in einem Hagel von Wurfgeschossen in den Kabinengang sprinten, um nicht verletzt zu werden. Auch in den Katakomben des Stadions von Toronto gaben die Chilenen keine Ruhe. Es kam zu einem Handgemenge mit der Polizei, nach dem alle 21 Spieler kurzzeitig verhaftet wurden. Inzwischen sind die Unruhestifter aber wieder auf freiem Fuß. Der Weltverband FIFA leitete umgehend eine Untersuchung ein.

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Simba
SonntagsBlick von Heute...
Ohne Worte!Pünktlich zur neuen Fussballsaison mischen sich in unseren Stadien wieder Chaoten unter die wahren Fans. Sie schlagen Leute zusammen, zünden Feuerwerk, verbreiten Angst und Schrecken. Ein Plädoyer für mehr Härte gegen die Typen, die den schönsten Sport der Welt kaputt machen wollen.
Es ist egal, weshalb sie es tun. Ob aus Langeweile. Ob im Suff. Oder aus Hass. Ihre Motive interessieren nicht, weil sie sowieso nur vorgeschoben sind. Nicht egal ist, was sie anrichten. Wer Flaschen schmeisst, Feuerwerk zündet oder Schlägereien anzettelt, hat in der Nähe eines Stadions nichts zu suchen. Und drinnen schon gar nicht.
Sagen wir es ihnen ganz direkt:
# Ihr gehört dort nicht hin.
# Ihr gefährdet Menschenleben.
# Ihr vermiest den wahren Fans das Spiel.
Sie nennen sich Hooligans oder Ultras, aber es sind Hohlköpfe. Nicht alle, aber es werden immer mehr. Von Saison zu Saison. Sie nerven und sind nicht ansatzweise so cool, wie sie selber glauben. Und feige sind sie dazu. Sie verstecken sich hinter Schals oder Tüchern. Stark fühlen sie sich nur betrunken, bekifft oder im Pulk.
Die Luzerner Kantonspolizei griff als erstes Korps zu unkonventionellen Mitteln. Sie suchte kürzlich fünf Krawallmacher, die nach dem Spiel FC Luzern gegen FC Basel vom 19. Mai Randale anzettelten. Nach dem 0 zu 3 auf dem Rasen endete die berüchtigte dritte Halbzeit draussen mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Gummischrot. Um ihre Namen zu erfahren, stellte die Polizei mit Rückendeckung von Staatsanwalt Daniel Burri die Fotos der Rädelsführer ins Netz.
Ein voller Erfolg: Drei stellten sich noch am selben Tag, ein weiterer konnte am nächsten und der letzte zwei Tage später identifiziert werden. Sie sind zwischen 15 und 36 Jahre alt, leben im Kanton Luzern und alle haben jetzt Verfahren am Hals. Einzig der Datenschützer war nicht sonderlich begeistert. Genau hier liegt des Pudels Kern, meint Peter Landolt, Sicherheitsdelegierter der Swiss Football League. Man könne nicht das Problem verfluchen, aber im selben Atemzug den Datenschutz ins Feld führen. Dieser Spagat gehe nicht auf – trotz Stadion- und neuerdings Rayonverboten.
Herr Landolt, was läuft schief?
Es wäre wünschenswert, wenn sich Untersuchungsrichter und Staatsanwälte vermehrt selber ein Bild in den und um die Stadien machten. Dann würden sie eine härtere Linie durchziehen.
Was meinen Sie mit «härtere Linie»?
So wie in Luzern. Ich finde das eine sehr gute Methode. Dazu muss man erst den Mut haben. Und dazu gehören meiner Meinung nach auch Gefängnisstrafen.
Hinter Gittern kann zurzeit der 23-jährige Daniel K.* darüber nachdenken, weshalb er am 14. Mai 2006 gleich zugeschlagen hat. Er streckte den FCZ-Fan Roland Maag in der Nacht der Meisterfeier mit einem Faustschlag nieder. Der 29-jährige Maag lag am Boden und dann im Koma. Er ist gelähmt und kehrte vor einer Woche erstmals wieder in ein Fussballstadion zurück. Im Rollstuhl. Jeder gefasste Prügler sollte dazu verurteilt werden, Rolands Stiefvater Z.* zuzuhören:
Herr Z.*, wie geht es Roland?
Roli hat mehr als ein Jahr kein Wort reden können. Er wurde künstlich ernährt. Vor kurzem konnte er wieder selbständig essen. Das war für uns sensationell. Aber damit ist es jetzt vorläufig vorbei. Es besteht wieder die Gefahr, dass er beim Schlucken erstickt.
Kann er wieder reden?
Wir haben bei unter null angefangen und es geht in Millimeterschritten vorwärts. Natürlich sagt er vor allem Ja oder Nein, aber er erkennt alle Kollegen von früher. Wer jetzt an ein Spiel geht und Gewalt sucht, soll sich Rolis Foto anschauen.
Wie grundlegend sich die Szene in den letzten Jahren verändert hat, weiss Christoph Vögeli, Chef des Sicherheitsdiensts bei der Stadtpolizei Zürich und Leiter der Schweizerischen Zentralstelle Hooliganismus (SZH). Die Rede ist längst nicht mehr von A-, B- oder C-Fans. Es gibt jetzt nur noch die einen oder die anderen. In der Fussball-EU nennen sie das dann «Risiko-Fans» und «Nicht-Risiko-Fans». Von ersteren gibt es hierzulande offiziell 2000.
Herr Vögeli, was erwarten Sie von der neuen Saison?
Ich bin selber gespannt. Den meisten gewaltbereiten und gewaltsuchenden Fans wird noch nicht bewusst sein, dass wir jetzt bessere Mittel haben, um sie zur Rechenschaft ziehen zu können. Es dürfte zu Beginn bei Risikospielen so weitergehen, wie es aufgehört hat – mit vereinzelten Auseinandersetzungen rivalisierender Fangruppen. Aber ich hoffe, dass wir mit gezielten Aktionen und polizeitaktischen Anpassungen einen Ruck in die Bewegung und sie damit zur Besinnung bringen können.
Wie gross ist die präventive Wirkung der Luzerner Aktion?
Diese Wirkung wird gross sein. Das sind in der Regel sehr junge Leute. Die finden den Respekt schon noch. Meine Erfahrung in 17 Jahren polizeilicher Fanarbeit als Szenekenner zeigt: Wenn jemand mal vor Gericht gezogen wird, macht es im Grosshirn irgendeinmal dann schon Klick.
Vögeli spricht aus, was alle denken: «Ich denke, wir hatten bis jetzt Glück, dass wir keine Toten zu verzeichnen hatten.» Das hat auch mit den brandgefährlichen Pyrosachen zu tun. Sie werden bis zu 2000 Grad heiss und können, wenn sie gezündet sind, nicht mehr gelöscht werden. Sie unterstehen dem Sprengstoffgesetz und sind verboten, doch googlen reicht, um fündig zu werden: «Rauchbomben, Bengalen, Seenotfackeln, Pyro? Jetzt mit bis zu 15 % Rabatt im Pyroshop online bestellen!»
Sportminister Samuel Schmid, der auf der VIP-Tribüne genügend Distanz zur Realität hat, verfügt in der Hooligan-Frage über einen prima Standardsatz. Wenn der Bundesrat im Vorfeld der EM 2008 nach den Massnahmen gegen Gewalt gefragt wird, sagt er gerne mal: «Wir sind auf Kurs.» Für Dölf Brack ist es eher ein Schmusekurs. Er hat die erste Hooligan-Fachstelle der Schweiz aufgebaut. Seit sechs Jahren ist Brack weg von der Polizei und im Zürcher Hallenstadion für Ruhe und Ordnung zuständig.
Herr Brack, was ist zu tun?
Endlich Nägel mit Köpfen machen! Blabla hatten wir genug. Nur harte Massnahmen schrecken ab. Wer es nicht schnallt, kommt nicht mehr ins Stadion rein.
Fehlt es an Gesetzen?
Nein, man muss sie nur umsetzen. Luzern hat es vorgemacht.
«Schlägerei nach Obi-Cup», überschreibt die Stadtpolizei Bern eine Medienmitteilung vom 11. Juli. Berichtet wird über die Festnahme von sieben Schweizern und acht Deutschen, die sich nach dem Obi-Vorrundenspiel YB gegen Borussia Dortmund eine wüste Keilerei geliefert hatten. Fazit: Jetzt kommt die Plage schon, bevor die Saison richtig angefangen hat. Ab heute Sonntag werden sie sich auch wieder in den eigenen Reihen verschanzen. In der Südkurve. In der Muttenzer Kurve. In der YB-Kurve. In der Schaffhauser Kurve. In welcher Kurve auch immer. Sie schaden mit ihrem kriminellen Tun all jenen, die auch dort stehen, aber über mehr Hirnsubstanz verfügen als der Kumpel nebenan mit Fackel und Flasche in der Hand.
Offiziell gibt es das Problem übrigens nicht. Wer auf der Internetseite des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) im Suchfeld «Gewalt» eingibt, erhält keinen einzigen Treffer. Zugegeben: ein fieser kleiner Test. Denn, wer sich durchmüht, findet das eine oder andere Programm – allerdings gegen Gewalt auf dem Platz. Es fehlt ein Bekenntnis von SFV-Präsident Ralph Zloczower.
Herr Zloczower, was ist für Sie ein Hooligan?
Das sind keine Fans! Hooligans sind gewaltbereite Leute, mehrheitlich Männer und ein paar wenige Frauen. Sie kommen nur an die Spiele, weil sie sich prügeln wollen. Mit Fussball haben die nichts am Hut.
Was halten Sie vom Luzerner Modell, Schläger an den Pranger zu stellen?
Das ist der einzig gangbare Weg. Natürlich darf es nicht nur Repression geben. Deeskalation und Dialog gehören auch dazu. Aber wenn das nicht funktioniert, gibt es nur eines: Durchgreifen! So wie in Luzern. Meine Botschaft an die Schläger: Hört mit diesen sinnlosen Gewaltakten auf, geht in euch und bleibt zu Hause!
Damit es auch die letzten Hohlköpfe verstehen: Hools, go home.
Trotz Stadion und Rayonverborten werden sich während der jetzt gestarteten Schweizer Fussballmeisterschaft wieder Hooligans und Ultras von ihrer übelsten Seite zeigen.
Ultras von ihrer übelsten Seite zeigen. Diese Leute suchen den Kick, gefährden aber sich selbst – und vor allem die richtigen Fans.
Mit dem Sonderzug nach Hause: Ein verwüsteter Bahnwagen der SBB
Luzern - Hamburg - Wien
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In der Printausgabe steht, der SoBli will die schlimmsten Prügler an den Pranger stellen. Daneben hat es etwa 30 Bilder von Personen. Eines auch ein jüngerer Mann, welcher ein Tornetz zerschneidet...
Hass den Medien!!!!
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Interessante Gleichung:
Hooligans = Ultras = Hohlköpfe mit Fackel und Flasche in der Hand, die sich hinter Schals oder Tüchern verstecken...
Bier, Schals, Fahnen und Pyros abschaffen und jedes Stadion mit 4 Haupttribünen und VIP-Logen bis zum Spielfeldrand hinunter ausstatten. Oder am besten gleich das Zuschauen verbieten.
skajunge
Hooligans = Ultras = Hohlköpfe mit Fackel und Flasche in der Hand, die sich hinter Schals oder Tüchern verstecken...
skajunge
Ich frage ich mich wiso die schon zum voraus einer neuen Saison einen solchen Scheiss schreiben. Die Fussballsaison hat zwar begonnen, passiert ist aber noch gar nichts, und dennoch muss man mal provisorisch das Maul aufreissen.
Es braucht Themen die die naive Leserschaft des Boulevardblattes beeindruckt. Gerne verwendet man auch Bilder welche schon über 5 Jahre alt sind.
BOYKOTTIERT DEN SCHEISS BLICK!!!
"Sie nennen sich Journalisten oder Berichterstatter, aber es sind Hohlköpfe."
Es braucht Themen die die naive Leserschaft des Boulevardblattes beeindruckt. Gerne verwendet man auch Bilder welche schon über 5 Jahre alt sind.
BOYKOTTIERT DEN SCHEISS BLICK!!!
"Sie nennen sich Journalisten oder Berichterstatter, aber es sind Hohlköpfe."
Bimene Gol seid mer Gooooool!
Genau um das geht's. Dies ist die einzige Möglichkeit die der Blick hat um sich in irgendeiner Form zu profilieren. Da hat keiner von irgendwas eine Ahnung oder sonstige Fachkompetenz. Altes auftischen ist die Spezialität des Blick.ADI hat geschrieben:die warten doch nur darauf, damit sie schreiben können "wir haben's doch gesagt!"Blaue Lava hat geschrieben: "Sie nennen sich Journalisten oder Berichterstatter, aber es sind Hohlköpfe."
scheiss pack!
Bimene Gol seid mer Gooooool!
ist doch ein einfaches Konzept
Ein paar grosse Bilder, über Fussballfans (oder "Fussballfans" ?) herziehen, ein paar Statistiken, auf die Gefahren von EM 2008 hinweisen und vielleicht noch ein Interview mit z.B P. Landolt (egal ob's jemanden intressiert).
Sicher 5 Seiten + Titelseite gefüllt. Ist einfach alles totaler Müll, aber nicht viel Aufwand....
Ein paar grosse Bilder, über Fussballfans (oder "Fussballfans" ?) herziehen, ein paar Statistiken, auf die Gefahren von EM 2008 hinweisen und vielleicht noch ein Interview mit z.B P. Landolt (egal ob's jemanden intressiert).
Sicher 5 Seiten + Titelseite gefüllt. Ist einfach alles totaler Müll, aber nicht viel Aufwand....

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NA UND?
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\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.


