Ist Luzern auf dem richtigen Weg? "Die (Zwischen)bilanz
Verfasst: 23. Feb 2004, 12:30
Vor dem Ruckrundenstart in die CHL ist es Zeit eine Zwischenbilanz über die erste Mannschaft zu ziehen.
Sportchef:
Natale ist sicher nicht zu beneiden in seinem Posten. Ein Sportchef der kein oder praktisch kein Geld zur Verfügung hat kann wenig zum sportlichen Erfolg beitragen, da Transfers auf Kosten des Vereins schlicht nicht möglich sind. Trotzdem muss sich Natale einige Vorwürfe gefallen lassen.
Als Sportchef hat er es verpasst die erste Mannschaft an den Schwachstellen punktuell, allenfalls mit fremden Mitteln, zu verstärken. Stattdessen wird einfach jeder Spieler willkommen geheissen, der bereit ist gratis zu spielen oder eine Lohngarantie seines Vereins in den Händen hält.
Transfers:
Bullo und Tschopp heissen die beiden Neuen (bis jetzt ?). Beides sind oder besser gesagt sollten gestandene SL Spieler sein. Warum es ihnen aber nicht mehr reicht konnte man an den vielen Testspielen beobachten.
Dazu kommt, dass diese beiden Spieler an Positionen spielen die beim FCL mehr als genügend gut besetzt sind.
Tschopp spielte bei Yverdon (wenn er spielte und nicht ausgewechselt wurde) im rechten Mittelfeld. Da Luzern mit Schwegler und Righetti an dieser Position bereits stark besetzt ist wurde Tschopp meist im zentralen Mittelfeld oder im Sturm eingesetzt. Dass er über keine Knipserqualitäten verfügt hat er eindrücklich gezeigt!
Er fällt weder ab noch auf. Eine Verstärkung ist er jedenfalls nicht.
Bullo konnte man am letzten Spiel gegen Zug 94 beobachten. Dabei ist mir einzig aufgefallen wie langsam dieser man ist und wie viele Fehlpässe oder dann einfach nur Sicherheitspässe dieser man spielt. Für mich klar die Nummer 3 hinter Zukic und Mehmeti!
Trainer:
Van Eck wird von verschiedenen Seiten gelobt, sowohl als Mensch als auch als Taktiker und Trainer. Er habe in den Trainings sowohl die nötige Härte als auch eine menschliche Seite. Er sei eine Mischung aus Zaugg und Schönenberger, eben genau das was der FCL gesucht hat.
Aufgrund der Vorrunde und der Vorbereitung mache ich in der taktischen Ausrichtung und der Zusammenstellung der Mannschaft einige Fragezeichen.
Der FCL hat in der Vorrunde 27 Tore geschossen und 14 erhalten. Anfangs der Vorrunde spielte die Mannschaft unter Schönenberger mit einem 4-3-1-2 stark auf. Erst gegen Kriens fing die Mannschaft an zu straucheln, da Schöneberger die Mannschaft mit seiner Art verloren hat und bekam in dieser Phase Niederlage um Niederlage. Daraufhin hat Van Eck auf ein 3-4-1-2 umgestellt, mit Erfolg. Luzern erhielt kaum noch Gegentore; schoss aber auch keine mehr oder wenn dann nur glücklich!
Sowohl die Verteidigung mit Maric, Rota, Meier, Hodel in den Spielen bis Kriens wie auch die Verteidigung mit Maric, Rota, Hodel war merhetlich eine Bank! Der FCL erhielt neben Chiasso klar am wenigsten Gegentore.
Der einzige Unterschied der zwischen den beiden Systemen auszumachen ist, ist jener, dass mit dem System von Schönenberger das Tore schiessen besser klappte.
Cenci und Brand( vielleicht noch Mikari), die einzigen gefährlichen Schützen sind mit dem neuen System nicht mehr auf Touren gekommen. Vielmehr gab es äusserst glückliche Siege in aller letzen Minute.
Aus meiner Optik war eigentlich klar das Van Eck nun in der laufenden Vorbereitung auf Kontinuität in der Abwehr setzten und das Problemkind Sturm ändern würde. Denkste!!!!
Van Eck hat genau das Gegenteil gemacht; die gut funktionierende Abwehr hat er auseinander geschraubt und den Angriff so belassen wie er am Ende war. Das kann ich einfach nur schwer nachvollziehen...
Mit Zukic, Rota, Diethelm will Van Eck nun antreten. Wenn das nur gut geht. Drei Verteidiger, einer langsamer als der andere und vor der Abwehr ein Bullo, dem seine Schwäche die Schnelligkeit ist, sollen für Stabilität sorgen. Patrick Koch, der nun wirklich kein starker Spieler ist konnte auf der rechten Seite mal für mal an Andreoli und Diethelm vorbeiziehen. Gegen Vaduz, Agno und Yverdon warten auf der rechten Seite noch andere Kaliber als ein Koch!
Dafür muss Cenci die Bälle immer noch im Mittelfeld holen. Weiter wird er sehr sehr selten mit einem brauchbaren Zuspiel lanciert. Daneben hat Tschopp als Stürmer weder die nötige Cleverness noch die Kaltblütigkeit für den Abschluss und Meier, tja das ist wohl ein schlechter Scherz!
Van Eck ist sicherlich ein guter Trainer. Das will ich auch gar nicht abstreiten. Alles in allem hat es Van Eck von mir aus aber verpasst die Mannschaft wie von ihm gefordert weiterzubringen. Durch die neue Zusammensetzung hat er die Stärke der Mannschaft, die Abwehr, geändert und die Schwäche der Mannschaft, der Angriff, gleich gelassen.
Sportchef:
Natale ist sicher nicht zu beneiden in seinem Posten. Ein Sportchef der kein oder praktisch kein Geld zur Verfügung hat kann wenig zum sportlichen Erfolg beitragen, da Transfers auf Kosten des Vereins schlicht nicht möglich sind. Trotzdem muss sich Natale einige Vorwürfe gefallen lassen.
Als Sportchef hat er es verpasst die erste Mannschaft an den Schwachstellen punktuell, allenfalls mit fremden Mitteln, zu verstärken. Stattdessen wird einfach jeder Spieler willkommen geheissen, der bereit ist gratis zu spielen oder eine Lohngarantie seines Vereins in den Händen hält.
Transfers:
Bullo und Tschopp heissen die beiden Neuen (bis jetzt ?). Beides sind oder besser gesagt sollten gestandene SL Spieler sein. Warum es ihnen aber nicht mehr reicht konnte man an den vielen Testspielen beobachten.
Dazu kommt, dass diese beiden Spieler an Positionen spielen die beim FCL mehr als genügend gut besetzt sind.
Tschopp spielte bei Yverdon (wenn er spielte und nicht ausgewechselt wurde) im rechten Mittelfeld. Da Luzern mit Schwegler und Righetti an dieser Position bereits stark besetzt ist wurde Tschopp meist im zentralen Mittelfeld oder im Sturm eingesetzt. Dass er über keine Knipserqualitäten verfügt hat er eindrücklich gezeigt!
Er fällt weder ab noch auf. Eine Verstärkung ist er jedenfalls nicht.
Bullo konnte man am letzten Spiel gegen Zug 94 beobachten. Dabei ist mir einzig aufgefallen wie langsam dieser man ist und wie viele Fehlpässe oder dann einfach nur Sicherheitspässe dieser man spielt. Für mich klar die Nummer 3 hinter Zukic und Mehmeti!
Trainer:
Van Eck wird von verschiedenen Seiten gelobt, sowohl als Mensch als auch als Taktiker und Trainer. Er habe in den Trainings sowohl die nötige Härte als auch eine menschliche Seite. Er sei eine Mischung aus Zaugg und Schönenberger, eben genau das was der FCL gesucht hat.
Aufgrund der Vorrunde und der Vorbereitung mache ich in der taktischen Ausrichtung und der Zusammenstellung der Mannschaft einige Fragezeichen.
Der FCL hat in der Vorrunde 27 Tore geschossen und 14 erhalten. Anfangs der Vorrunde spielte die Mannschaft unter Schönenberger mit einem 4-3-1-2 stark auf. Erst gegen Kriens fing die Mannschaft an zu straucheln, da Schöneberger die Mannschaft mit seiner Art verloren hat und bekam in dieser Phase Niederlage um Niederlage. Daraufhin hat Van Eck auf ein 3-4-1-2 umgestellt, mit Erfolg. Luzern erhielt kaum noch Gegentore; schoss aber auch keine mehr oder wenn dann nur glücklich!
Sowohl die Verteidigung mit Maric, Rota, Meier, Hodel in den Spielen bis Kriens wie auch die Verteidigung mit Maric, Rota, Hodel war merhetlich eine Bank! Der FCL erhielt neben Chiasso klar am wenigsten Gegentore.
Der einzige Unterschied der zwischen den beiden Systemen auszumachen ist, ist jener, dass mit dem System von Schönenberger das Tore schiessen besser klappte.
Cenci und Brand( vielleicht noch Mikari), die einzigen gefährlichen Schützen sind mit dem neuen System nicht mehr auf Touren gekommen. Vielmehr gab es äusserst glückliche Siege in aller letzen Minute.
Aus meiner Optik war eigentlich klar das Van Eck nun in der laufenden Vorbereitung auf Kontinuität in der Abwehr setzten und das Problemkind Sturm ändern würde. Denkste!!!!
Van Eck hat genau das Gegenteil gemacht; die gut funktionierende Abwehr hat er auseinander geschraubt und den Angriff so belassen wie er am Ende war. Das kann ich einfach nur schwer nachvollziehen...
Mit Zukic, Rota, Diethelm will Van Eck nun antreten. Wenn das nur gut geht. Drei Verteidiger, einer langsamer als der andere und vor der Abwehr ein Bullo, dem seine Schwäche die Schnelligkeit ist, sollen für Stabilität sorgen. Patrick Koch, der nun wirklich kein starker Spieler ist konnte auf der rechten Seite mal für mal an Andreoli und Diethelm vorbeiziehen. Gegen Vaduz, Agno und Yverdon warten auf der rechten Seite noch andere Kaliber als ein Koch!
Dafür muss Cenci die Bälle immer noch im Mittelfeld holen. Weiter wird er sehr sehr selten mit einem brauchbaren Zuspiel lanciert. Daneben hat Tschopp als Stürmer weder die nötige Cleverness noch die Kaltblütigkeit für den Abschluss und Meier, tja das ist wohl ein schlechter Scherz!
Van Eck ist sicherlich ein guter Trainer. Das will ich auch gar nicht abstreiten. Alles in allem hat es Van Eck von mir aus aber verpasst die Mannschaft wie von ihm gefordert weiterzubringen. Durch die neue Zusammensetzung hat er die Stärke der Mannschaft, die Abwehr, geändert und die Schwäche der Mannschaft, der Angriff, gleich gelassen.