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Vereinsversammlung FC Luzern [Donnerstag 20.10.2005]
Das Votum von Anwalt MB (wie heisst der genau?) konnte ich nicht im Geringsten verstehen! Diese Verflechtung mag früher ein Problem gewesen sein, aber nur weil von der Vereinsleitung Fehler en masse begangen wurden. Wenn die jetzige so exakt weiter arbeitet wie in den vergangenen Jahren, muss man Prozesse dieser Art gar nicht befürchten. Und dann spielt es auch keine Rolle ob der AG-Präsident auch Präsident des Vereins ist. Das wäre ja wie ein Eingeständnis, " wir bewegen uns auf glattem Eis und müssen uns absichern vor einem Einbruch ....." MB ging es doch nur darum, sich auch noch zu profilieren. Nur hat er nach dem Votum dem FCL keine 1'000.- Sfr geschenkt.....
FCL quo vadis?
Dr. iur Markus Bachmann - soviel zum Namen. Der Mann leistet hervorragende Arbeit FÜR den FCL. Ich bin der Meinung, dass es auch heuer enorm wichtig ist, die Sachen anzusprechen, die er vordergründig genannt hat. Ein Fehler war das ganz sicher nicht, dies vor versammelter Mannschaft (sprich Mitglieder) zu tun! Wehret den Anfängen - der Teufel steckt bekanntlich im Detail, vor selbst scheinbar kleinsten Fehlern ist niemand gefeit. Und die kompliziert Sachlage speziell in den Fällen B&B-ic (weil der FCL als Verein dafür haftbar gemacht worden ist, was eigentlich die Konkurs gegangene alte AG als eigentlicher Rechtsträger verzapft hat,) resultiert einfach daraus, dass dazumal bezüglich der Kompetenzen eben offenbar keine klaren Strukturen herrschten. Ich betrachte MB's Hinweis darum keineswegs als Bevormundung des neuen Präsidenten, doch was gesagt werden muss, sollte - präventiv - auch angesprochen werden. Schließlich kosten diese Altlasten dem FCL direkt und indirekt nach wie vor eine Menge Geld. MB der Profilierungssucht zu bezichtigen halte ich übrigens - vorsichtig ausgedrückt - für wenig geistreich. Denn das hat er ganz und gar nicht nötig.Garfield hat geschrieben:Das Votum von Anwalt MB (wie heisst der genau?) konnte ich nicht im Geringsten verstehen! Diese Verflechtung mag früher ein Problem gewesen sein, aber nur weil von der Vereinsleitung Fehler en masse begangen wurden. Wenn die jetzige so exakt weiter arbeitet wie in den vergangenen Jahren, muss man Prozesse dieser Art gar nicht befürchten. Und dann spielt es auch keine Rolle ob der AG-Präsident auch Präsident des Vereins ist. Das wäre ja wie ein Eingeständnis, " wir bewegen uns auf glattem Eis und müssen uns absichern vor einem Einbruch ....." MB ging es doch nur darum, sich auch noch zu profilieren. Nur hat er nach dem Votum dem FCL keine 1'000.- Sfr geschenkt.....
Ich bin ja nicht der Rechts-Experte (das ist UCSammler hat geschrieben:weil der FCL als Verein dafür haftbar gemacht worden ist, was eigentlich die Konkurs gegangene alte AG als eigentlicher Rechtsträger verzapft hat
Wäre ja sonst zu schön - da würde man einfach für jeden Spieler eine eigene AG gründen (so die FCL Belaic AG, die FCL Bjegovic AG, etc.), und wenn dann eine dieser AGs Konkurs geht, sagt man, die anderen hätten nichts damit zu tun, würden also auch nicht haften...
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Ganz einfach ausgedrückt ist das ungefähr so, wie in einem Handwerkerbetrieb. Derjenige. der sich mit der Beschaffung und den Rechnungen für Material etc. beschäftigt, hat - bei entsprechender Struktur - überhaupt nichts mit den Lohnkosten zu tun und dem, was die Arbeitnehmer beim Hausbau für einen Kunden leisten, nicht leisten und wie deren Verräge im einzelnen aussehen. D.h. er kann auch nicht dafür haftbar gemacht werden, wenn einem Arbeiter am Monatsende zuwenig Geld ausgezahlt wurde, wenn ein Arbeiter bei einem Kunden schlampig arbeitet. Aber er kann dafür zur Rechenschaft gezogen werden, wenn das für den Kunden gelieferte Material nicht den Anforderungen entspricht. Die Frage steht dann: ist das Material so schlecht oder arbeiten die Leute nicht gut. Sind diese Konturen oder jeweiligen Kompetenzen aber nicht ganz klar abgesteckt, dann gibts irgendwann möglicherweise mal ein Chaos, weil im Grunde einer für den Pfusch des anderen zur Verantwortung gezogen werden kann. Aber wer lässt sich das schon gefallen?Admin hat geschrieben:Ich bin ja nicht der Rechts-Experte (das ist UCSammler hat geschrieben:weil der FCL als Verein dafür haftbar gemacht worden ist, was eigentlich die Konkurs gegangene alte AG als eigentlicher Rechtsträger verzapft hat), aber ich denke, dass es relativ schwierig gewesen wäre (weiss nicht mal, ob das überhaupt möglich ist), eine absolute Trennung zwischen AG und Verein durchzusetzen. Schliesslich war die AG wohl so etwas wie ein faktisches Organ des Vereins, weshalb letzterer auch für die Handlungen der AG haftete.
Wäre ja sonst zu schön - da würde man einfach für jeden Spieler eine eigene AG gründen (so die FCL Belaic AG, die FCL Bjegovic AG, etc.), und wenn dann eine dieser AGs Konkurs geht, sagt man, die anderen hätten nichts damit zu tun, würden also auch nicht haften...
Der Vergleich hinkt brutal. Der Unterschied ist, dass beide Mitarbeiter "Organe" der Unternehmung sind, für diese also sowieso nicht haften (zumindest nicht primär, Stichwort Arbeitgeberhaftung). Beim FCL-Fall geht es jedoch darum, dass die AG wohl faktisch Organ des Vereins war - weshalb der Verein im Rahmen einer Organhaftung wohl auch für schädigendes Handeln der AG haftet.Sammler hat geschrieben:Ganz einfach ausgedrückt ist das ungefähr so, wie in einem Handwerkerbetrieb. [...]
Weiter zu diskutieren bringt wohl nicht allzu viel, wenn sich nicht ein Experte einschaltet...
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Wir warten auf @uc.
Was da bei den hängigen Verfahren juristisch abläuft, kann ich nicht beurteilen, da ich die Fakten schlicht und einfach nicht kenne. Mich stört aber, dass alles immer so elend lange dauert. So ist ja ein geregelter Neuanfang gar nie möglich. Als Laien gibts für mich zwei mögliche Ursachen neben der Gegenpartei, welche die Verfahren verschleppt. 1. ebenfalls eine Verschleppungstaktik. Dies macht aber wenig Sinn, da das Geld ja bereits vom FCL auf ein Sperrkonto einbezahlt worden ist und somit nicht neu generiert werden muss. 2. ein unfähiger oder/und lahmer Anwalt. Jetzt könnt Ihr wählen......
Was da bei den hängigen Verfahren juristisch abläuft, kann ich nicht beurteilen, da ich die Fakten schlicht und einfach nicht kenne. Mich stört aber, dass alles immer so elend lange dauert. So ist ja ein geregelter Neuanfang gar nie möglich. Als Laien gibts für mich zwei mögliche Ursachen neben der Gegenpartei, welche die Verfahren verschleppt. 1. ebenfalls eine Verschleppungstaktik. Dies macht aber wenig Sinn, da das Geld ja bereits vom FCL auf ein Sperrkonto einbezahlt worden ist und somit nicht neu generiert werden muss. 2. ein unfähiger oder/und lahmer Anwalt. Jetzt könnt Ihr wählen......
FCL quo vadis?
Leider kann eben genau diese Gegenpartei ein Verfahren sonst wohin verschleppen. Höhere Instanzen, Zivilgericht (auch wenn man das laut SFL-Statuten nicht darf), Gegenklagen, ... Die Mühlen Justizias mahlen mitunter sehr langsam. Mich nervt das genau so. Gesetze, die in einer Demokratie nicht selten dehn- und auslegbar sind bieten dementsprechenden "Handlungsspielraum" Es kann übrigens in keiner Weise im Interesse von MB liegen, die Verfahren des FCL hinauszuzögern. Mehr möchte ich zu dem letzten Satz erst mal nicht sagen.Garfield hat geschrieben:Wir warten auf @uc.
Was da bei den hängigen Verfahren juristisch abläuft, kann ich nicht beurteilen, da ich die Fakten schlicht und einfach nicht kenne. Mich stört aber, dass alles immer so elend lange dauert. So ist ja ein geregelter Neuanfang gar nie möglich. Als Laien gibts für mich zwei mögliche Ursachen neben der Gegenpartei, welche die Verfahren verschleppt. 1. ebenfalls eine Verschleppungstaktik. Dies macht aber wenig Sinn, da das Geld ja bereits vom FCL auf ein Sperrkonto einbezahlt worden ist und somit nicht neu generiert werden muss. 2. ein unfähiger oder/und lahmer Anwalt. Jetzt könnt Ihr wählen......
Ein geregelter Neuanfang ist schon möglich. WS hat es an der GV auch so formuliert, als er sagte, dass nunmehr die Lage beim FCL überschauber ist, also auch was die hängigen Verfahren angeht. Ich weiss - die Leichen im Keller. Aber insofern hat Pfister schon gute Aufräumarbeit geleistet und ich denke, was das angeht, hat WS sicher in Vorabgesprächen mit dem bisherigen Präsidenten klargemacht, dass er keine "Leichen im Keller" dulden und ansonsten die entsprechenden Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen wird. Blauäugig geht Stierli nicht ins Amt, so naiv kann man angesichts der FCL-Vergangenheit auch gar nicht sein.
- Thunder
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Gemäss NLZ von heute wurde die FCL Innerschweiz AG definitiv gegründet. Das Aktienkapital beträgt CHF 100'000.00. Vorerst werden noch Investoren gesucht. Präsi Stierli hat selber auch noch Geld ins Aktienkapital investiert. In einer späteren Phase können auch noch Fans uind Sympathisanten Aktien zeichnen.
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Offene Wettschulden:
CHF 10.00 @ JM
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Wie PRADA-WISU richtig bemerkt hat, geht es wohl eher um eine Solidaritätsaktion seiten der Fans, als um eine gute Performance zu erwirtschaften. Macht die Vereinsleitung in den nächsten Monaten "eine gute Figur" und bringt es fertig das Vertrauen wieder zurückzugewinnen, werden wohl einige diesen "Wisch" kaufen, was auch wieder dem Verein zugute kommt.
Für was kauft man Aktien? *denkanstoss*PRADA-WISU hat geschrieben:Naja, wenn du ne FCL-Aktie kaufst, und meinst das diese an Wert gewinnt, dann bist du echt selber schuld...Gunner hat geschrieben:Können den Wisch behalten. Ist in ein paar Jahren eh nichts wert.
Sonst kann man ja gleich dem FCL das Geld bar in die Hand drücken *2. denkanstoss*
- President Sawu
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Aus Sicht der AG ist die Aktie eine reine Kapitalpumpe... Man ist ja auch nicht verpflichtet, irgendeinen Gewinn auszuschütten, Kursgarantien gibt's ja schon gar nicht...Gunner hat geschrieben:Für was kauft man Aktien? *denkanstoss*
Sonst kann man ja gleich dem FCL das Geld bar in die Hand drücken *2. denkanstoss*
Mit einer Aktie sind ja immerhin auch Rechte (persönliche wie finanzielle) verbunden. Wenn du dem FCL das Geld schenkst, hast du das nicht.
Nun, erklär das mal den Aktionären der letzten AG ....President Sawu hat geschrieben:Aus Sicht der AG ist die Aktie eine reine Kapitalpumpe... Man ist ja auch nicht verpflichtet, irgendeinen Gewinn auszuschütten, Kursgarantien gibt's ja schon gar nicht...Gunner hat geschrieben:Für was kauft man Aktien? *denkanstoss*
Sonst kann man ja gleich dem FCL das Geld bar in die Hand drücken *2. denkanstoss*
Mit einer Aktie sind ja immerhin auch Rechte (persönliche wie finanzielle) verbunden. Wenn du dem FCL das Geld schenkst, hast du das nicht.
Aber es ist ja jedem selber überlassen, wie er sein Geld dem FCL zu gute lassen kommen will. Ich kaufe auf keinen Fall Aktien.
- Aufsteigerdoc
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Ihr könntet Euch noch wundern von wegen diese Aktien seien ein Verlustgeschäft. Hier geht es nicht um eine AG, die alleinig die Transfers und Löhne der Spieler finanzieren muss. Hier dreht sich Vieles ums neue Stadion (Mantelnutzung etc), was als Einziges im Fussballgeschäft auf Dauer Gewinn abwerfen könnte. Somit würde ich nicht so vorschnell mit Verlusten rechnen. Wartet doch ab, wie sich dies entwickelt.

