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Urs Schönenberger neuer FCL-Trainer

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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Cypress hat geschrieben:
Radiohead hat geschrieben:Heute im 20min bestätigt auch Thun-Präsident Kurt Weder, dass es verschiedene Unstimmigkeiten zwischen ihm und Longo gibt, dies aber begrüsse, da er keine Kopfnicker im Verein braucht. Das bedeutet also, dass er in der Winterpause ausgewechselt wird.
Da bin ich mir nicht so sicher...
Warum nicht? Thun gewinnt bis zur Winterpause kein Blumentopf mehr ...
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President Sawu
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Beitrag von President Sawu »

Cypress hat geschrieben:Da bin ich mir nicht so sicher...
Schliesse mich Cypress an... Solange die Differenzen nur zwischen Weder und Longo bestehen und die Mannschaft als solche auftritt, sähe ich keinen Grund, einen solchen Wechsel zu vollziehen.
Wäre auch ein bisschen schizophren, wenn man das Geld, dass man in der CL einnimmt, anstatt es in Spieler zu investieren, für einen neuen Trainer ausgibt, oder?
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Radiohead hat geschrieben:Ich denke Garfield aus dem Auenland hat es richtig beschrieben. Ich würde Longo einen Trainerjob in der BL wünschen, dort hat er seine professionelle Infrastruktur und ein kaufwütiges Management, spätestens dann wird jedem klar, dass er seine wahren Defizite (im zwischenmenschlichen Bereich) hinter seinen Forderungen versteckte.

Ach ja... scheiss Thun.
Gibt es im knallharten Profigeschäft noch zwischenmenschliche Beziehungen? Maurinho, Magath, Rehagel, Daum, Lorant: Wenn sie ihre harte konsequente Linie durchziehen können/konnten, und ihnen nicht ein dusslige ewig-gestriger Präsident vorschreibt, wie sie sich auf dem Trainingsplatz zu verhalten haben, sind sie am erfolgreichsten gewesen. Sind die Spieler zu faul, weil es ihnen zu gut geht, dann wird bei Misserfolg zuerst der Trainer "abgeschossen". Und das muss sich kein Trainer bieten lassen. Ich möchte mal ein Beispiel wissen, wo ein "weicher Trainer" Erfolg hatte. Selbst Hitzfeld hatte seine "Botschafter". Als Sammers Zeit beim BVB zuende ging, wars mit Hitzfeld auch vorbei. Bei Bayern dann Effenberg und Kahn. Solange er sie gestützt hat und auch bei schlechten Spielen ständig zum Einsatz brachte, haben sie für ihn auf dem Platz das Kommando geführt, weil sie die Mannschaft im Griff hatten. Und wie! Als es bei Effenberg definitiv nicht mehr ging, war auch Hitzfelds Ansehen bei der Mannschaft deutlich im Sinken. Das kostete ihn letztendlich den Job.
Radiohead
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Beitrag von Radiohead »

Ein Beispiel? Wie wäre es national mit Latour und in Deutschland z.B. Thomas Schaaf? Lorant war mit seiner Methode erfolgreich? Rehagel soll ein "harter" Trainer gewesen sein? Du vergleichst Longo mit Magath, Daum und Maurinho? Da hab ich die letzten Jahre aber etwas verpasst.
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Radiohead hat geschrieben:Ein Beispiel? Wie wäre es national mit Latour und in Deutschland z.B. Thomas Schaaf? Lorant war mit seiner Methode erfolgreich? Rehagel soll ein "harter" Trainer gewesen sein? Du vergleichst Longo mit Magath, Daum und Maurinho? Da hab ich die letzten Jahre aber etwas verpasst.
Lorant holte aus einer schwachen Mannschaft Jahr für Jahr das Optimum heraus. Rehagel gilt aus überaus konservativ uns streng. Von Vereinsvorderen liess er sich schon gar nicht reinreden.
Latour zieht seine Linie dirch, gilt als sehr konsequent. Schaaf hat es schon schwerer. Bremen spielt keineswegs stabil.
Ich hab Longo insofern nicht mit den von dir genannten Trainer verglichen, was die Erfolge angeht, wohl aber seine Art - Du musst nicht so tun, als hättest du mich nicht verstanden.
In Thun lässt man ihm allerdings bezüglich seiner Methoden recht freie Hand. Dass er damit ganz grundsätzlich Erfolg hat, kannst Du ja wohl auch nicht abstreiten. Das er mit dem ihm zu Verfügung stehenden Kader inzwischen an die Grenzen gestossen ist, ist seine Schuld nicht.
Radiohead
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Beitrag von Radiohead »

Sammler hat geschrieben:Du musst nicht so tun, als hättest du mich nicht verstanden.
:lol: Ich verstehe dich schon, nur hinken deine Vergleiche halt schon ein bisschen. Dass ein Verein wie Thun, mit einem finanziell nur sehr schwachen Umfeld nicht (relativ natürlich) gleich grosse Investitionen tätigen kann/will wie Chelsea war Longo hoffentlich bewusst, nur kapiert er es eben immer noch nicht... Er wird auch in Thun nicht an der Tabellenposition scheitern, sondern an seinem Charakter.
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Radiohead hat geschrieben:
Sammler hat geschrieben:Du musst nicht so tun, als hättest du mich nicht verstanden.
:lol: Ich verstehe dich schon, nur hinken deine Vergleiche halt schon ein bisschen. Dass ein Verein wie Thun, mit einem finanziell nur sehr schwachen Umfeld nicht (relativ natürlich) gleich grosse Investitionen tätigen kann/will wie Chelsea war Longo hoffentlich bewusst, nur kapiert er es eben immer noch nicht... Er wird auch in Thun nicht an der Tabellenposition scheitern, sondern an seinem Charakter.
Dass Thun sich keinen Ronaldinho, Frei etc leisten kann, weiss Longo schon. Und Rink oder Jardel abzulehnen war absolut richtig. Was hätte er denn mit denen gekonnte? Dass man aber auf dem garantierten Geld, was man durch die Quali für die CL eingenommen hat sitzenbleibt und das Kader nicht punktuell verstärkt resp. verbreitert, damit kann er sich nicht anfreunden. Ich denke, es gibt auch innerhalb der Schweiz sehr gute Leute, die er gerne in Thun gehabt hätte. Zwei, drei Leute wenigstens. Was seine zwischenmenschlichen Defizite angeht (die ich als solche nicht sehe, jedenfalls nicht aus der Sicht des Trainers) so ist er damit im Ausland sicher besser aufgehoben, als in der Schweiz. Frankreich, auch Deutschland - dort kann er seine Gradlingkeit und Zielstrebigkeit, die ich sehr an ihm schätze gut einbringen. Ein besserer Durchschnittsverein - da könnte er einiges bewegen.
lucerne

Beitrag von lucerne »

so wie lange gebt ihr ihm noch?
20. November 2005, NZZ am Sonntag

Von Benjamin Steffen

Am Dienstag steht für den FC Thun die Partie bevor, auf die sich die Vereinsmitglieder seit der Auslosung der Champions-League-Gruppenspiele am meisten freuen: das Gastspiel von Arsenal London. Feststimmung herrscht im Kleinklub aber mitnichten. Am Freitag erlitten die Thuner mit dem 2:3 gegen Xamax die dritte Meisterschaftsniederlage in Serie; anders als nach dem 1:6 gegen den FC Zürich und dem 0:2 beim GC machte diesmal der Coach Urs Schönenberger nicht mehr gute Miene zum schlechten Spiel. Nachdem er das Team für «sehr guten Fussball» vor der Pause gelobt hatte, redete er sich in Rage und monierte, «zwei Gegentore aus stehenden Bällen, das kann nicht sein. Es sind immer die gleichen Leute - das toleriere ich nicht mehr.»
Zorn gegen Aussenverteidiger Orman

Schönenbergers Zorn richtete sich in erster Linie gegen den rechten Aussenverteidiger Alen Orman, der für die ersten zwei Gegentreffer mitverantwortlich war. Ormans Fehler einerseits, Schönenbergers Ärger anderseits stehen für Probleme, die in Thun zunehmend weniger zu kaschieren sind. Orman gehört mit Grégory Duruz und Adriano Spadoto zu den Spielern, die kurz vor Transferschluss verpflichtet wurden. Der Trainer ist von keinem restlos überzeugt - einzig Orman kam regelmässig zum Einsatz, weil auf seiner Position akute Not am Mann ist.

Schönenberger gilt als Trainer, der rege Kritik übt. Damit konfrontiert, pflegt der Zürcher zu sagen, er sei «nicht hart, sondern direkt». Unvergessen, wie er im Januar über den nach Schaffhausen gezogenen und mittlerweile erfolgreich im GC engagierten Antonio Dos Santos sprach: «Er hat mehr Schwächen als Stärken.» Nun lobte Schönenberger zwar Duruz, setzte ihn aber auch gegen Xamax erst spät ein, obwohl José Gonçalves als linker Aussenverteidiger angeschlagen spielen musste. «Und Spadoto», sagt Schönenberger, «ist einfach da.» Der Brasilianer spielte bisher während 22 Minuten im Cup gegen einen Zweitligisten - und schoss dabei ein Tor.
Unvereinbare Ansichten

Am Beispiel der Last-Minute-Transfers akzentuiert sich das Problem zwischen Schönenberger und Klubführung. Der Sportchef Werner Gerber sieht Duruz in den bisherigen Einsätzen als «nicht so schlecht», Spadoto habe «keine Chance bekommen». Schönenberger aber wundert sich, dass das «Trüffelschwein Gerber» (Präsident Kurt Weder) nicht bessere Spieler fand; Gerber erwidert, er habe aufs Lohngefüge Rücksicht nehmen müssen und für die Champions-League-Teilnahme verantwortliche Spieler nicht ins zweite Glied zurücksetzen wollen.

Nachdem im Sommer keiner der Beteiligten um einen Seitenhieb verlegen gewesen ist, geben sie sich nun zurückhaltender - doch es ist offensichtlich, wie unvereinbar die Ansichten sind. Schönenberger meint nach wie vor, er habe mit Fug und Recht via Medien zwei Millionen Franken Prämien für Trainer und Team im Falle der Champions-League-Qualifikation gefordert - der Präsident Weder sagt noch immer, das sei nicht Sache des Trainers. Schönenberger vermisst mitunter Dankbarkeit für das, was er erreicht hat - andere fragen sich, ob sich umgekehrt der Trainer einmal für das bedankt habe, was im Umfeld geleistet worden sei.
«Trainer nicht allein der selig Machende»

Ausgerechnet eine Liaison, die jeglicher Liebe zu entbehren scheint, hat dem FC Thun den grössten Erfolg der Klubgeschichte beschert. Schönenberger sagt, er habe etwas erreicht, was nicht messbar ist. Weder meint, der Coach verrichte «einen guten Job» - mehr sage er nicht, weil er nicht über interne Angelegenheiten sprechen wolle. Später sagt Weder nüchtern, weder für Erfolg noch für Schwierigkeiten sei ausschliesslich ein Trainer verantwortlich - er ist ein «wichtiges Glied, aber nicht der allein selig Machende».

Wer selig macht, sei dahingestellt - mit Sicherheit begünstigten den Höhenflug neben Personen auch eher abstrakte Faktoren. Genannt sei die Eigendynamik des Teams, die stets grösser werdende Aussicht auf die Königsklasse, was die Integration neuer Spieler erleichterte. Erwähnt sei auch der kollektive Drang nach einer Trotzreaktion nach dem Abgang Hanspeter Latours, der stark im Rampenlicht gestanden war. «Das Team wird teurer, aber nicht mehr besser. Wird der Aderlass nicht verhindert, ist mittelfristig ein Zerfall möglich», sagte Latour Ende 2004 vor seinem Wechsel zu GC.
Was ist das grössere Ärgernis?

Der Aderlass konnte zwar nicht verhindert werden (Abgänge von Baykal, Cerrone, Coltorti, Raimondi und Renggli), der Zerfall aber sehr wohl. Vor Saisonbeginn gab es freilich gegenteilige Anzeichen - Spieler wiesen darauf hin, vielleicht müsse Thun sogar gegen den Abstieg kämpfen. Es kam anders. Plötzlich rief die Champions League. Kamen Medien aus fast aller Welt. Geriet die Balance ins Wanken - zwischenmenschlich und sportlich. Wenn der FC Thun bis zur Winterpause nicht zum Erfolg zurückfindet, dürften sich die Verantwortlichen reiflich überlegen, was das grössere Ärgernis ist: Schönenbergers direkte Art - oder die Aufgabe, erneut in der Altjahrswoche einen neuen Trainer zu suchen.
Sammler
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Beitrag von Sammler »

lucerne hat geschrieben:so wie lange gebt ihr ihm noch?
20. November 2005, NZZ am Sonntag

Von Benjamin Steffen

Gerber erwidert, er habe aufs Lohngefüge Rücksicht nehmen müssen und für die Champions-League-Teilnahme verantwortliche Spieler nicht ins zweite Glied zurücksetzen wollen.
Hab's gestern auch gelesen. Mir "gefiel" vor allem der zweite Teil diese Passage. Da muss man sich wahrlich nicht wundern, wenn Longo sich zunehmend unwohl in Thun zu fühlen scheint. Lohngefüge hin, Lohngefüge her. Es wurde schlichtweg falsch investiert, zumal es auch in der Challenge League sehr gute Fussballer hat, die preiswert zu bekommen gewesen wären. Gerber = Natale. Die beiden könnten Zwillinge sein.
lucerne

Beitrag von lucerne »

Sammler hat geschrieben:
lucerne hat geschrieben:so wie lange gebt ihr ihm noch?
20. November 2005, NZZ am Sonntag

Von Benjamin Steffen

Gerber erwidert, er habe aufs Lohngefüge Rücksicht nehmen müssen und für die Champions-League-Teilnahme verantwortliche Spieler nicht ins zweite Glied zurücksetzen wollen.
Hab's gestern auch gelesen. Mir "gefiel" vor allem der zweite Teil diese Passage. Da muss man sich wahrlich nicht wundern, wenn Longo sich zunehmend unwohl in Thun zu fühlen scheint. Lohngefüge hin, Lohngefüge her. Es wurde schlichtweg falsch investiert, zumal es auch in der Challenge League sehr gute Fussballer hat, die preiswert zu bekommen gewesen wären. Gerber = Natale. Die beiden könnten Zwillinge sein.
sorry bin da wieder einmal ein wenig anderer meinung. klar waren die transfers keine verstärkungen, doch trotzdem von mir ein hut ab vor der sportlichen leitung der thuner, die dem vielen geld widerstehen konnten und eine langfristige sicherung der zugehörigkeit des fc thun in der nla erste priorität zumessen.

wenn sie wirklich clever sind, stecken sie das geld nun in ihre jugendförderung und holen sich im winter einen trainer, der auf die jugend baut, dann haben sie womöglich die chancen langfristig oben mitzuspielen.. würden sie das geld jetzt aus dem fenster werfen, würden sie womöglich in 2-3 jahren wieder in der provinz, wo sie eigentlich auch hingehör(t)en, landen.
Sammler
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Beitrag von Sammler »

@lucerne
das ist die andere Sache und so unrecht hast Du da natürlich nicht. Entscheidend ist ja immer, was ein Verein mittel- oder langfristig will. Da spielt viel mit. Mit dem Modell, das Du aufzeigst, wird der FC Thun aber zum Ausbildungsverein. Die eigenen Talente wird er erst recht nicht halten können, wenn sie von finanzstärkeren Klubs schon frühzeitig weggekauft werden. Dass ihm dann der Sturz in die Bedeutungslosigkeit drohen könnte, ist hierbei die grosse Gefahr.
lucerne

Beitrag von lucerne »

Sammler hat geschrieben:@lucerne
das ist die andere Sache und so unrecht hast Du da natürlich nicht. Entscheidend ist ja immer, was ein Verein mittel- oder langfristig will. Da spielt viel mit. Mit dem Modell, das Du aufzeigst, wird der FC Thun aber zum Ausbildungsverein. Die eigenen Talente wird er erst recht nicht halten können, wenn sie von finanzstärkeren Klubs schon frühzeitig weggekauft werden. Dass ihm dann der Sturz in die Bedeutungslosigkeit drohen könnte, ist hierbei die grosse Gefahr.
mit bombentransfers wäre kurzfristig ein noch grösserer erfolg möglich gewesen, nur mit dem von den thunern eingeschlagenen weg haben sie, meine ich, mittel- bis vor allem langfristig die möglichkeit eben nicht bedeutungslos zu werden...
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Beitrag von Radiohead »

Sammler hat geschrieben:Gerber = Natale. Die beiden könnten Zwillinge sein.
Bin damit gar nicht einverstanden. Zwar hat er mit Spadoto (wer auch immer das sein mag) sicherlich einen schlechten Transfer eingeleitet, aber sonst arbeitet er hervorragend. Oder welcher Sportchef würde es fertig bringen mit diesem Budget eine mittelmässige NLA Mannschaft zu formen. Natale sicher nicht...
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Beitrag von Sammler »

Gerber erwidert, er habe aufs Lohngefüge Rücksicht nehmen müssen und für die Champions-League-Teilnahme verantwortliche Spieler nicht ins zweite Glied zurücksetzen wollen.

Um diese Passage ging es mir, als ich von Gerber und Natale als Zwillinge schrieb. Das hab ich oben aber auch so dargestellt; also bitte nicht aus dem Zusammenhang zitieren!!!! Man stelle sich vor, der FCL steigt diese Saison auf und Natale sagt, dass man die Spieler, die den Aufstieg geschafft haben, nicht ins zweite Glied zurücksetzen wolle. Dem würde ich eventuell zustimmen, wenn der FCL mit 15 Punkten Vorsprung Erster werden würde. Das ist so utopisch, wie man mit der jetzige Mannschaft die SL halten kann. Und Thun hat ja das Geld für punktuelle Verstärkungen Das man nicht alles in Transfers umsetzen soll, ist klar. Dieses Messer rammt sich heute kein vernünftig denkender Club mehr in den Bauch. Aber wie es jetzt aussieht, wird der Tanz auf mehreren hochzeiten für den FC Thun zum Spiessrutenlauf.
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Beitrag von Radiohead »

Sammler hat geschrieben:Gerber erwidert, er habe aufs Lohngefüge Rücksicht nehmen müssen und für die Champions-League-Teilnahme verantwortliche Spieler nicht ins zweite Glied zurücksetzen wollen.

Um diese Passage ging es mir, als ich von Gerber und Natale als Zwillinge schrieb. Das hab ich oben aber auch so dargestellt; also bitte nicht aus dem Zusammenhang zitieren!!!!
Und mir ging es darum, was Natale mit der ganzen Sache zu tun haben soll. Sorry, für mich bist du ein :clown:
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Beitrag von Aufsteigerdoc »

Thun reitet momentan auf einer Erfolgswelle, wie einst der FCB. Trotz deutlich besserer Strukturen konnten die Basler den damaligen Erfolg bisher nicht mehr wiederholen. Ich denke es ist wichtig, dass die Thuner auf dem Boden bleiben. Auch mit massiven Investitionen ist dieser Erfolg in nächster Zeit kaum zu wiederholen. Bei Thun muss deshalb die Zielsetzung sein, die (Infra-)strukturen aus- und ein solides Fundament aufzubauen. Dies wird nicht erreicht, wenn man mit viel Geld gestandene Spieler zB aus der Bundesliga holt. Sondern indem man auf Konstanz setzt und mit den generierten Gelder die verdienstvollen Spieler länger an sich bindet und das Kader geziehlt mit wenigen Transfers ergänzt. Trainer schreien (fast) immer nach neuen, besseren und damit auch teuren Spieler. Wenn Thun nun den Wünschen von Longo nachgegeben hätte, wäre der Nutzen des jetzigen Erfolges und damit ein solides Fundament gefährdet. Longo tut gut daran, sich dem FC Thun anzupassen, sonst ist er auch da schon bald am Scheideweg.
revolucion
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Beitrag von revolucion »

Wie ist das nun genau gedacht mit dem Stadion-Projekt:

Thun-Süd

Weiss da jemand, ob das schon weiter vorangeschritten ist, als Fcl-Stadion Projekt?


Dort wollen sie doch auch Geld investieren, was sie diese Saison geholt haben... ^^
donner
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Beitrag von donner »

wird im frühling zur abstimmung kommen....
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Radiohead hat geschrieben:Und mir ging es darum, was Natale mit der ganzen Sache zu tun haben soll. Sorry, für mich bist du ein :clown:
Tut mir gar nicht leid, wenn Du den Vergleich Gerber - Natale immer noch nicht begriffen hast. Danke übrigens für Dein Kompliment. Beruht auf Gegenseitigkeit
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Beitrag von Radiohead »

Du hättest die Selbsthilfegruppe nicht verlassen sollen. Grosser Fehler. :albino:
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