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Kampf den Hooligans und Rassisten

glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

Burner hat geschrieben:es gibt bestimmt dümmeres, das man subventionieren kann als das stadttheater...
wie ein neues FCL-Stadion zum Beispiel? :o
*duckundweg*


PS: damit ich jetzt nicht von allen auf die Blacklist komme: nicht alles, was ich schreibe, meine ich ernst... :D
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

Eto'o von Saragossa-Fans rassistisch verhöhnt

FUSSBALL - Der 2:0-Auswärtssieg des spanischen Leaders FC Barcelona über Saragossa ist von rassistischen Schmährufen von Heim-Fans gegen Samuel Eto'o, Afrikas Fussballer des Jahres, überschattet worden.

Der "Barca"-Stürmer und Nationalspieler Kameruns wollte daraufhin in der zweiten Spielhälfte den Platz verlassen, wurde jedoch von seinen Teamkollegen und Trainer Frank Rijkaard umgestimmt. Schiedsrichter Victor Esquinas Torres unterbrach die Partie kurzfristig und liess per Stadion-Lautsprecher eine Aufforderung zur Unterlassung der Beschimpfungen durchsagen.

Der dunkelhäutige Holländer Rijkaard bezeichnete die Zwischenfälle als "eine Schande" und fügte hinzu: "Samuel ist ein menschliches Wesen und fühlte sich auf dem Platz sehr schlecht. Ich war aber sehr stolz auf mein Team, das ihn dazu ermuntert hat, weiter zu spielen. Er bewies, dass er diese Umstände verkraften kann und trug wesentlich zu unserem Sieg bei. Spieler wie Samuel sind der Grund dafür, dass die Fans in den Stadien gut unterhalten werden."

Der brasilianische Saragossa-Stürmer Ewerthon erklärte nach der Partie, sich für die Fans seiner Mannschaft zu schämen. "Ich wurde auf anderen Plätzen in Spanien ebenfalls schon beschimpft. Wir müssen das hinter uns lassen."

Saragossa war bereits in der letzten Saison wegen rassistischen Äusserungen seiner Anhänger gegen Eto'o zu einer Busse von 600 Euro verurteilt worden. Anfang Februar musste wurde der Verein erneut gebüsst, nachdem Zuschauer Betis-Sevilla-Stürmer Robert rassistisch beschimpft hatten.
wenn schon busse, dann richtig. in dieser höhe höchstens lächerlich...
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Beitrag von Insider »

UNDERCOVER hat geschrieben:
Eto'o von Saragossa-Fans rassistisch verhöhnt

FUSSBALL - Der 2:0-Auswärtssieg des spanischen Leaders FC Barcelona über Saragossa ist von rassistischen Schmährufen von Heim-Fans gegen Samuel Eto'o, Afrikas Fussballer des Jahres, überschattet worden.

Der "Barca"-Stürmer und Nationalspieler Kameruns wollte daraufhin in der zweiten Spielhälfte den Platz verlassen, wurde jedoch von seinen Teamkollegen und Trainer Frank Rijkaard umgestimmt. Schiedsrichter Victor Esquinas Torres unterbrach die Partie kurzfristig und liess per Stadion-Lautsprecher eine Aufforderung zur Unterlassung der Beschimpfungen durchsagen.

Der dunkelhäutige Holländer Rijkaard bezeichnete die Zwischenfälle als "eine Schande" und fügte hinzu: "Samuel ist ein menschliches Wesen und fühlte sich auf dem Platz sehr schlecht. Ich war aber sehr stolz auf mein Team, das ihn dazu ermuntert hat, weiter zu spielen. Er bewies, dass er diese Umstände verkraften kann und trug wesentlich zu unserem Sieg bei. Spieler wie Samuel sind der Grund dafür, dass die Fans in den Stadien gut unterhalten werden."

Der brasilianische Saragossa-Stürmer Ewerthon erklärte nach der Partie, sich für die Fans seiner Mannschaft zu schämen. "Ich wurde auf anderen Plätzen in Spanien ebenfalls schon beschimpft. Wir müssen das hinter uns lassen."

Saragossa war bereits in der letzten Saison wegen rassistischen Äusserungen seiner Anhänger gegen Eto'o zu einer Busse von 600 Euro verurteilt worden. Anfang Februar musste wurde der Verein erneut gebüsst, nachdem Zuschauer Betis-Sevilla-Stürmer Robert rassistisch beschimpft hatten.
wenn schon busse, dann richtig. in dieser höhe höchstens lächerlich...
hab also ehrlich gesagt auf schreibfehler getippt... wäre ja mehr als nur lächerlich!!!
I'm going to make him an offer he can't refuse...

GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU

offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.

JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!

Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer. :clown:
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Beitrag von Admin »

Spiegel online hat geschrieben:Saragossa muss 9000 Euro Strafe zahlen, hat der spanische Verband (RFEF) beschlossen. Medien des Landes berichten, dass bisher kein spanischer Club wegen eines solchen Vergehens härter belangt worden ist.
(...)
Real dürfte vom RFEF auch deswegen zu dieser Rekordstrafe verdonnert worden sein, weil der Club ein Wiederholungstäter ist. Schon zwei Mal musste Real jeweils 6000 Euro an den Verband bezahlen, immer waren rassistische Entgleisungen die Ursachen.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
original felpe

Beitrag von original felpe »

Schalke-Torwart Frank Rost stellt sich gegen die Kriminalisierung von Fussballfans

Mittwoch, den 01.03.2006

Mit ein paar Tagen Abstand und etwas heimischer Ruhe, kann man die letzten vierzehn Tage richtig genießen. Die Punkte aber auch die Ruhe im Umfeld tun uns allen einfach gut.

Allerdings ist auch noch nicht die Zeit sich zurückzulehnen. In unserer Situation ist die kommende Serie genauso wichtig und vielleicht noch etwas schwieriger aber es spielt sich einfacher, wenn man mit dem nötigen Selbstbewusstsein an Herausforderungen wie Hannover oder Palermo geht. Für Überheblichkeit fehlt jedoch jede Grundlage. Wir werden weiterhin über den Kampf und den in den letzten Spielen so eindrucksvoll demonstrierten Teamgeist und Willen zu unserem Spiel finden müssen. Viel harte Arbeit liegt in den nächsten Monaten noch vor uns. Doch wir werden weiterhin die Herausforderung annehmen und versuchen immer unsere beste Leistung abzurufen. Wohin uns das in der Tabelle führen wird, zeigt sich am Ende der Saison. In der jetzigen Situation konzentrieren wir uns nur rein auf unsere Leistung und nicht auf die unserer Konkurrenten.

Es ist aber in der letzten Woche etwas passiert was mich wirklich verärgert hat und was ich nicht unkommentiert lassen möchte. Ich meine das Verhalten der Ordnungskräfte beim Spiel in Barcelona. Wir bekommen ja meistens nicht mit, was um ein Spiel herum passiert und lesen dann nur irgendwelche Stellungnahmen von den Verantwortlichen in der Presse. Die wirklich Betroffenen kommen in den Medien leider nur selten zu Wort.Diesmal sind aber auch wir im Stadion ganz direkt mit dem unmöglichen und unfreundlichen Verhalten einiger übereifriger Aufpasser konfrontiert worden. Da wirst du als Spieler daran gehindert zu deinen eigenen Fans zu gehen und mit ihnen das Weiterkommen im UEFA Cup zu feiern. Was soll denn so etwas? Da frage ich mich wirklich was da für eine Sicherheitspolitik im internationalen Fußball verfolgt wird.Um es ganz klar zu sagen, ich verurteile jede Form der Gewalt in und um den Fußball aber ebenso sage ich, dass man Gewalt nicht mit Gewalt gegen alle Fans und überharten Strafen bekämpfen kann. Abschreckung wie sie momentan praktiziert wird, auch und besonders im Vorfeld der WM, kann der Kultur des Fußballs nur schaden. Im Moment werden Fußballfans an sich kriminalisiert. Als potentielle Straftäter und gewaltbereite Gruppe hingestellt und auch so behandelt. Wenn man den Medien vertraut ist jeder bekennender Fan ein gewaltbereiter Hooligan, vor dem die Gesellschaft geschützt werden muss. Das erlaubt Präventivmaßnahmen, die meiner Meinung nach nichts in unserem Sport zu suchen haben.

Einige Geschichten, die ich aus Barcelona gehört habe, sind wirklich gar nicht mehr zu nachzuvollziehen. Und damit meine ich nicht in erster Linie den Umgang mit der streng überwachten, so genannten „harten Szene“, das ist ein Kapitel für sich, sondern den gegenüber der ganz „normalen“ Gruppe der Fußballfans. Die Leute haben viel Geld ausgegeben um Schalke zu begleiten und zu unterstützen. Wie ich gehört habe, waren auch die Tage vor dem Spiel sehr schön in Barcelona aber was sich dann teilweise auf dem Weg zum Stadion und danach abgespielt hat erscheint mir absolut inakzeptabel.

Natürlich muss es verhindert werden, dass der Fußball als Spielwiese missbraucht wird von einigen wenigen, die nur ihren Frust abladen wollen. Aber deshalb alle Fans von vornherein wie potentielle Kriminelle zu behandeln entbehrt doch jeder Verhältnismäßigkeit. Fußballfans sind doch eine homogene Gruppe aus allen Teilen der Gesellschaft – keine eigene Spezies. Und sie sind nicht besser als die Gesellschaft an sich!Sicherlich fallen immer wieder einige aus dem Rahmen und die sollen und müssen auch hart bestraft werden. Allerdings auf der Basis des Rechtsstaates in dem wir doch leben.Aber bitte wo fängt Gewalt an?

Stadionverbote von bis zu sechs Jahren ohne gerichtliche Feststellung von Schuld, massive Polizeikessel vom Flughafen/Bahnhof zum Stadion, härteste Personenkontrollen mit z. T. Anal Untersuchungen, Erkennungsdienstliche Untersuchungen aufgrund der Tatsache, dass man in einem Fanbus fährt oder einen Vereinsschal trägt? Nur einige Beispiele, die einige von Euch vielleicht gar nicht kennen, die aber inzwischen auch in Deutschland zu Standard im Umgang mit Fans gehören.

Sicherlich muss die Fußballszene gewaltfrei sein aber durch Einsatz massiver Überwachung, vorbeugender Maßnahmen und kollektiver Schuldzuweisungen am Rande des Erlaubten in einer Demokratie, einen Raum „Stadion“ schaffen der mit der Realität drum herum nichts mehr zu tun hat? Das geht für mein Empfinden einfach mal zu weit.

Es mag sein, dass ich durch meine eigene Geschichte zu sensibel auf ein solches Vorgehen reagiere aber wenn ich mich so umhöre stehe ich nicht alleine mit meinen Vorbehalten da.Fans haben leider keine Lobby, wie es scheint, aber ich weiß nicht wohin das noch führen soll. Ich weiß nur, dass ich die Befürchtung habe, am Ende dieses Prozesses werden wir, die Fußballfans, und dazu zähle ich mich auch, die Verlierer sein.

So, das musste jetzt mal sein. Denn wenn ich als Fan mit auf Auswärtsfahrten gehen würde und man mich so behandelte, hätte ich mir (und die meisten meiner Kollegen wahrscheinlich auch) schon ein lebenslanges Stadionverbot eingehandelt - allein durch mein diplomatischen Wesen.

Bis zum Spiel in Hannover wünsch ich Euch allen einen schönen Frühlingsanfang und viel Schnee

Euer Faeustel

Quelle: www.frankrost.com
Master
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Beitrag von Master »

Frank Rost hat geschrieben:
Bis zum Spiel in Hannover wünsch ich Euch allen einen schönen Frühlingsanfang und viel Schnee
ja wie? was jetzt?

ansonsten.. :thumright:
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
Bill Shankly
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Beitrag von Bill Shankly »

mein gott, master!

"schnee" :idea: :wink:
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Surflehrer-Björn-Senjor
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Beitrag von Surflehrer-Björn-Senjor »

22.15 auf RTL - Extra

http://www.rtl.de/tv/4146.php
ป่าตองบ้านมาใหม่! ใน 2012, เราจะกลับมา!

Bild

Offene Wette: Zagrebwette mit TW CHF 200 /
Offen: Sega:Flasche Vodka. Schuld: Lager zum Saufen einladen / TW 100
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President Sawu
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Beitrag von President Sawu »

Tages Anzeiger hat geschrieben:Ständerat für Hooligan-Gesetz
Auch der Ständerat will härter gegen Hooligans vorgehen können. Das heute verabschiedete Gesetz, das Rayonverbote sowie Polizeigewahrsam für gewaltbereite Fans ermöglicht, soll aber nur befristet gültig sein.

Ziel des Gesetzes sei es, gewalttätige Aktionen bei Sportveranstaltungen zu bekämpfen, sagte der Sprecher der ständerätlichen Rechtskommission, Hermann Bürgi (SVP/TG). Besonders dringlich seien die vorgeschlagenen Massnahmen in Anbetracht der Euro 08 und der Eishockey-Weltmeisterschaft im Jahr 2009.

Das Gesetz sieht als zentrales Element die Schaffung einer Datenbank vor, in der die Daten von Hooligans gesammelt werden können. Zudem soll die Polizei gegen die Randalierer wenn nötig Rayonverbote oder Ausreisebeschränkungen verhängen oder sie dazu verpflichten können, sich zu bestimmten Zeiten bei den Behörden zu melden.

Die Massnahmen können gegen Jugendliche ab 12 Jahren verhängt werden. Als schärfste Massnahme können Personen ab 15 Jahren für längstens 24 Stunden in Polizeihaft genommen werden. In der Schlussabstimmung hiess der Ständerat die Revision mit 27 zu 0 Stimmen bei 9 Enthaltungen gut.
Verfassungsrechtliche Bedenken
Gegen das Gesetz wurden im Ständerat verschiedentlich verfassungsrechtliche Bedenken laut. Diesen trug die kleine Kammer damit Rechnung, dass sie die Gültigkeit des Gesetzes bis Ende 2009 befristete. Mit der Überweisung einer Motion der Rechtskommission wurde der Bundesrat zudem beauftragt, die Massnahmen über eine Verfassungsänderung oder über eine interkantonale Vereinbarung längerfristig auf eine neue rechtliche Basis zu stellen.

Keine Chance hatte ein Rückweisungsantrag von Thomas Pfisterer (FDP/AG). Es sei zwar unbestritten, dass in Sachen Hooliganismus Handlungsbedarf bestehe, sagte er. Die Gesellschaft müsse sich wehren können. Es bestünden aber Zweifel, ob das vorliegende Gesetz verfassungsmässig sei. Vor allem die vorgesehene präventive Haft sei problematisch, sagte Pfisterer. Die von der Rechtskommission vorgeschlagene Befristung des Gesetzes könne die Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes nicht heilen. Pfisterer plädierte dafür, den verfassungsmässigen Weg zu begehen. Sollte es zu zeitlichen Verzögerungen kommen, gebe es immer noch die Möglichkeit, entsprechende Massnahmen über den Dringlichkeitspfad umzusetzen. Unterstützung bekam Pfisterer von Dick Marty (FDP/TI). Es sei die Aufgabe des Parlaments, allfällige verfassungsrechtliche Bedenken zu eliminieren. Und im vorliegenden Fall gebe es berechtigte Bedenken. Bundesrat Christoph Blocher warnte davor, das Gesetz zurückzuweisen. Die Sicherheit könne in einem solchen Fall bis zur Euro 08 nicht gewährleistet werden.
Gesetzesentwurf zurück an Nationalrat
Ebenfalls keine Zustimmung fand ein Antrag von Ständerätin Anita Fetz (SP/BS). Sie wollte die Sportvereine dazu verpflichten, mittels Fanbeauftragten und Fanprojekten positiven Einfluss auf die jugendlichen Matchbesucher zu nehmen. Eine Mehrheit des Rates befand, eine solche Massnahme habe in diesem Gesetz keinen Platz.

Der Nationalrat hatte das Gesetz über Massnahmen gegen Gewaltpropaganda und Gewalt an Sportveranstaltungen bereits in der vergangenen Wintersession gutgeheissen. Da die grosse Kammer auf eine zeitliche Befristung verzichtete, muss sie sich noch einmal mit der Vorlage beschäftigen. Der Bundesrat hatte ursprünglich vorgeschlagen, das Gesetz bis Ende 2008 zu befristen. (pa/ap/sda)
Bill Shankly
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Beitrag von Bill Shankly »

Neues von Rost, einmal mehr: HUT AB!

Liebe Onlinefreunde,
Liebe Schalker!

Endlich wieder englische Wochen. Habe ich das vermisst!

Der Sieg in Hannover war gut und sehr wichtig! Selbst ohne wichtige Leistungsträger und am Ende in Unterzahl haben wir nicht nur kämpferisch überzeugt. Auch wenn es noch knapp wurde, sind wir mit unserer Leistung schon zufrieden. Sicherlich sind wir noch immer nicht bei dem Leistungsstand angelangt den wir von uns selbst einfordern aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Es macht Spaß und Fehler gehören eben auch zum Spiel. Allerdings wird es weiterhin erforderlich sein unser Spiel zu verfeinern und an den Schwächen zu arbeiten. Wir sind noch immer mitten in einer sehr harten Saison und haben noch sehr viele Herausforderungen die auf uns warten.

Euphorie und Selbstzufriedenheit haben in unserem Denken gar keinen Platz, zumal wir am Donnerstag auf Sizilien antreten müssen. Eine ganz schwere Aufgabe, die erstmal bewältigt werden muss.

Palermo – klar denkt jeder gleich an Mafia und nicht an europäischen Spitzenfußball – aber im Moment haben die Süditaliener einfach nur eine gute Mannschaft über die alle in Italien reden.

Wir freuen uns auf das Spiel und wollen uns in Italien eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel schaffen. Das wird ein ganz hartes Stück Arbeit. Allen Fans die mitfahren wünsche schon mal ich eine tolle Zeit da unten.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu meinem letzten Statement. Meine Hauptaufgabe ist es Tore zu verhindern und meine beste Leistung auf dem Fußballfeld zu bringen. Deshalb bleibt mir wenig Zeit mich um andere Dinge, die aber meiner Meinung nach auch zu meinem Sport gehören, zu kümmern.

Als Erstes möchte ich den Medien herzlich danken, dass sie bei diesem Thema nicht mit großen reißerischen Schlagzeilen reagiert haben, wie sonst immer, und öffentlich meine Meinung kritisch zur Diskussion gestellt haben.

Das ist das erste Mal, dass ich mich zu einem kontroversen und mir am Herzen liegenden Thema geäußert habe, ohne eine einzige Reaktion in den Medien dafür zu erhalten.

Ein wirklich sehr sensibler Umgang mit einem für Fußballfans so wichtigen Thema. Man könnte es aber auch Totschweigen nennen, wenn man diese NichtReaktion kritisch betrachten möchte. Deutlich wird aber eines, es scheint wirklich keine Lobby für die Belange und Sorgen von Fußballfans zu geben. Sehr schade.

Aber dafür habe ich wahnsinnig viele Mails von Euch aber auch von Fußballfans fast aller Vereine im bezahlten Fußball erhalten. Das ist im Endeffekt viel wichtiger. Dafür ein Dankeschön. Ich hoffe, dass ihr Verständnis dafür habt, dass ich die Briefe im Moment nicht beantworten kann - gelesen habe ich sie mit großem Interesse und teilweise aufkommender Wut aber alle.

Einen besonderen Dank auch an die Fans von Hannover. Ich weiß die Geste von Euch sehr wohl zu schätzen. Sie zeigt doch in erster Linie, dass es über die Rivalität hinaus, die zum Fußball gehört, sehr wohl ein WIR Gefühl unter Fußballfans gibt. Das macht mir ganz persönlich Hoffnung, denn sie verdeutlicht, dass die Tradition, zu der auch die Solidarität gehört, im Fußball immer noch sehr lebendig ist. Für mich war dieses Spruchband ein gelebtes und ehrlich gemeintes „ … zu Gast bei Freunden“ und eben genau das Statement dafür, was den Fußball wirklich ausmacht und ihn so einzigartig macht.

Das gilt auch für die vielen Reaktionen in den diversen Foren der Vereine. Solange wir diskutieren und uns unserer Rechte und Pflichten als Fans bewusst sind, wird unsere Kultur auch ohne die mediale Unterstützung leben.


In diesem Sinne Schalker – lasst uns nach Italien fahren und ein friedliches Fußballfest feiern mit den Italienern.

Euer Faeustel
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Wiesel
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Beitrag von Wiesel »

Surflehrer-Björn-Senjor hat geschrieben:22.15 auf RTL - Extra

http://www.rtl.de/tv/4146.php
Die Polen die sich etwas prügelten gem einschlägigen News zu 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt............ :oops:
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kutte
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Beitrag von kutte »

Wiesel hat geschrieben:
Surflehrer-Björn-Senjor hat geschrieben:22.15 auf RTL - Extra

http://www.rtl.de/tv/4146.php
Die Polen die sich etwas prügelten gem einschlägigen News zu 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt............ :oops:
wahrscheinlich hätten sie nur ein paar tage erhalten, aber haben halt nachgetreten. nicht an den kodex halten wird rigoros bestraft...
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Beitrag von Rumpel »

Fifa.com hat geschrieben:Neue Strafen gegen Rassismus: Punktabzug, Suspension oder Disqualifikation

Zürich, 16. März 2006 - Gast zum Auftakt der zweitägigen Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees war heute Donnerstag, 16. März 2006, der französische Nationalspieler und Spieler von Juventus Turin Lilian Thuram, der von seinem beherzten Kampf gegen Rassismus im Fussball berichtete. "Es gibt nur eine Rasse, die Rasse aller Menschen. Gewisse Leute nehmen den Fussball als Geisel. Einige Menschen lernen einfach nie. Aus diesem Grund hat die FIFA die Pflicht einzuschreiten, die Situation zu bereinigen und diese Menschen von den Stadien fern zu halten", betonte Thuram.

Thuram war bereits Teilnehmer an der ersten FIFA-Konferenz gegen Rassismus im Vorfeld des Ausserordentlichen FIFA-Kongresses von Juli 2001 in Buenos Aires, bei der der FIFA-Tag gegen Diskriminierung ins Leben gerufen wurde.

Nach dem Bericht von Lilian Thuram genehmigte das Exekutivkomitee auf Antrag des FIFA-Präsidenten eine Änderung von Art. 55 des FIFA-Disziplinarreglements, der bei rassistischen oder diskriminierenden Vorfällen im Fussball neu sehr harte Strafen vorsieht.

Die Massnahmen reichen je nach Fall von Spielsperren über Punkteabzug (drei Punkte für ein erstes Vergehen, sechs Punkte für ein zweites und Relegation für weitere Vergehen) bis hin zum Wettbewerbsausschluss eines Teams. Die Konföderationen und Mitgliedsverbände sind dazu verpflichtet, die genannten Bestimmungen in ihre Reglemente aufzunehmen. Bei Missachtung dieser Bestimmung kann der betreffende Verband für zwei Jahre vom internationalen Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

"Ich habe auch im Namen der FIFA wiederholt meine klare Haltung gegen Rassismus und Diskriminierung zum Ausdruck gebracht, doch die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass wir dringend gemeinsam noch härtere Massnahmen ergreifen müssen, um dieses Übel aus dem Fussball zu verbannen. Ich freue mich deshalb ausserordentlich, dass die Fussballfamilie und das FIFA-Exekutivkomitee heute einen grossen Schritt in diese Richtung getan haben", erklärte der FIFA-Präsident.

Lilian Thuram seinerseits beglückwünschte die FIFA zu dieser Initiative: "Nun, da die Klubs und Verbände in der Pflicht sind, werden sie Lösungen zur Beseitigung dieses Übels finden."
Nein, es ist nur ein Spiel, wenn man gewinnt. Wenn man verliert ist es Scheisszeitverschwendung!

When I looked up "Ninjas" in Thesaurus.com, it said "Ninja's can't be found" Well played Ninjas, well played.

Es tut mit leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie den Anforderungen des humanen Evolutionsprogrammes in keinster Weise entsprechen.
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WB
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Beitrag von WB »

Ich mag Lilian Thuram nicht!
Schweizer wehrt euch! Kauft einen Duden!

Ich steige in den Flieger und tätsche dir eins!
Legia
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Beitrag von Legia »

Ich mag Marius Trésor nicht!
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Beitrag von Admin »

Ich mag Leute, die sich gegen Rassismus einsetzen.
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Legia
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Beitrag von Legia »

Aber nur wenn es nicht zu provokativ ist.
Burner
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Beitrag von Burner »

einige leute fühlen sich aber auch gar schnell provoziert... 8)
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ps: was hört ihr gerade?
Plastikelefant
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Beitrag von Plastikelefant »

Ich weiss nicht, ob das hier der richtige Thread ist, habe sonst keinen besseren gefunden...
WM: Europas vereinte Fussballnazis planen Massaker an Muslimen

Gemäss einem Bericht der italienischen Zeitung La Repubblica haben sich Europas Hooligans und Neonazis grenzübergreifend zusammengetan. Gemeinsames Ziel: Ein Massaker an Muslimen in Deutschland.

«Wir haben uns zusammgenschlossen. Zum ersten mal sprechen und planen wir zusammen, mit den Engländern, den Deutschen, den Holländern, den Spaniern. Wir haben ertmals alle ein gemeinsames Ziel: An der Weltmeisterschaft wird es ein Massaker geben», diktiert der italienische Hooligan dem La Repubblica-Reporter in den Notizblock. Der rechtsextreme Ultra weiss, wovon er spricht. Laut eigener Aussage hat er an dem Treffen teilgenommen, an dem sich die verschiedenen Hooliganverteter Europas auf eine gemeinsame Linie geinigt haben. Für ihr Treffen wählten die vereinigten Fussball-Nazis einen symbolträchtigen Ort: Braunau am Inn in Österreich.

Der interviewte italienische Faschist ist laut La Repubblica bekennender Fan der AS Roma. An der WM freut er sich aber nur auf das grosse Blutbad: «Wir werden alle in Deutschland sein. Und dort hat es Türken, Algerier, Tunesier. Wir werden sie angreifen. Das sind alles Feinde, die wir eliminieren werden. Genauso wie die Polizei.» Angst hat der Nazi-Fan gemäss eigener Aussage in La Repubblica nicht. «Warum auch», fragt er lapidar: «Wir werden Zehntausend sein.»
Quelle: 20min.ch
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Beitrag von Burner »

wenn das mal nicht einfach ein weiterer artikel zum schüren der allegegenwärtigen hooligan-panik ist?

ausserdem: was sind schon zehntausend hooligans gegen 300'000 türken?
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