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Pro Sforza
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Gelöscht
Der Person von Sforza bin ich auch immer noch abgeneigt und kann mich nur schwer mit der Entscheidung, dass Sforza neuer Trainer wird bzw. werden wird (aus rein persönlichen Gründen) anfreunden. Jedoch hat die Klubleitung in wichtigen Angelegenheiten vielfach eine gute Nase bewiesen, darum lasse ich von der Arbeit von Sforza und von seiner Persönlichkeit gerne überraschen in postitiver Hinsicht. Gemäss sicherer Quelle soll er ganz und gar nicht arrogant aufgetreten sein, als er diese Woche im Sekretariat war.
Sforza hat als Spieler unter erfolgreichen Trainern wie Hitzfeld, Rehhagel etc. spielen können, es ist zu hoffen und anzunehmen, dass er davon viel profitieren konnte in fachlicher und menschlicher Hinsicht und dieses Know-How wird dem FCL hoffentlich zugute kommen!
Sforza hat als Spieler unter erfolgreichen Trainern wie Hitzfeld, Rehhagel etc. spielen können, es ist zu hoffen und anzunehmen, dass er davon viel profitieren konnte in fachlicher und menschlicher Hinsicht und dieses Know-How wird dem FCL hoffentlich zugute kommen!
- President Sawu
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Sorry, das ist doch grundsätzlich egal, wie der auftritt. Wir müssen ja nicht mit ihm ein Bier saufen gehen... Und wir sind auch nicht Trainer-Fans, sondern FCL-Fans (wie es schon mehrmals erwähnt wurde hier). Gemessen wird Sforza am Erfolg, e basta.löwenherz hat geschrieben:Gemäss sicherer Quelle soll er ganz und gar nicht arrogant aufgetreten sein, als er diese Woche im Sekretariat war.
- blau weiss
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Das habe ich mich auch gefragt.Wiesel hat geschrieben:Wieso wurde neuer Trainer Thread geschlossen?
Und viiiiiel wichtiger: Dieser Thread hier heisst "Pro Sforza". Darf ich als Sforza-Hasser auch mitreden? :bootyshake:
Bin ja schon weg...
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Wiggerl Kögl
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Idefix
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SF Auftritt
Also ich finde Sforza hat sich sehr gut verkauft heute Abend im SF 2 Talk.
sforza verkauft sich im tv immer gut.. gibt selten einen der im deutschen tv (sportschau etc.) soviel applaus für seine aussagen bekam..
L U C E R N E - Till I Die!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Bill Shankly
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erstaunlich, dass noch keiner was gepostet hat: gemäss nzz am sonntag besteht punkto sforza nun endlich klarheit. er wird seine uefa pro lizenz nun bereits in diesem sommer machen. dies bedeutet, dass der sfv keine weiteren einwände hat und die erste mannschaft also per sofort von ciriaco sforza trainiert werden darf.
- President Sawu
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Bill Shankly
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Da eben doch nicht alles so klar scheint, muesste man sogar erwaegen, den alten Thread "wer wird neuer Trainer beim FCL" wieder zu oeffnen
.
Die heutige NLZ weiss folgendes zu berichten:
. Aber hallo....
Die heutige NLZ weiss folgendes zu berichten:
Ich bleib dabei. Das Verhalten des SFV ist ein Witz. Man besteht auf einen Kurs im Sommer, bietet aber selbst gar keinen anFussball: FC Luzern
Sforza ohne Lizenz - SFV bleibt hart
Muss der FCL einen neuen Trainer suchen? Ciriaco
Sforza erhält beim DFB offenbar keinen Lehrplatz. Und der SFV erteilt in diesem Fall keine provisorische Lizenz.
VON PETER BIRRER UND MARCO VON AH
Vor einer Woche verkündete der FCL, mit Ciriaco Sforza als Trainer in die Zukunft gehen zu wollen. Das Problem, dass er noch keine gültige Trainerlizenz besitze, werde behoben. «Wir sind auf gutem Weg», glaubt er zu wissen. Die «NZZ am Sonntag» vermeldete sogar, es sei alles geregelt: Sforza dürfe im Sommer beim Deutschen Fussball-Bund (DFB) mit dem Uefa-Pro-Lizenz-Kurs beginnen. DFB-Ausbildungschef Erich Rutemöller sagt genau das Gegenteil (siehe Interview). Der Schweizerische Fussballverband (SFV) beruft sich auf den DFB, der meldete, Sforza werde im Sommer nicht aufgenommen. Und darüber werde er nun schriftlich in Kenntnis gesetzt. Rutemöller sagte gestern Abend gar: «Der Brief mit der Absage ist in die Schweiz unterwegs.»
Der SFV will trotzdem nicht von seiner Linie abweichen und dem
Trainerneuling, der den deutschen
A-Schein besitzt und Bundesligaklubs führen dürfte, keine provisorische Bewilligung erteilen. «Wir haben vom DFB erfahren, dass Sforza erst im Januar mit der Ausbildung beginnen kann», sagt Hansruedi Hasler, der Technische Direktor des SFV, «wenn es dabei bleibt, steht fest, dass wir ihm keine Lizenz geben können.» Die Uefa-Pro-Lizenz ist unabdingbar für einen Trainer in der höchsten Schweizer Liga: «Wenn ich 20 Jahre unfallfrei Auto fahre, bin ich auch nicht automatisch Fahrlehrer.»
Den Vorwurf, dass der SFV keine Alternative biete und sein nächster Kurs erst im Dezember beginne, kontert Hasler so: «Sforza hat seit März schriftlich von uns, was er braucht, um ab diesem Sommer einen Super-League-Verein trainieren zu dürfen. Ausserdem hat im letzten Dezember auch ein Kurs begonnen.»
Mit anderen Worten heisst das: Der FCL hat ein Problem, dessen Lösungsfindung nicht einfach zu sein scheint. Der Vorschlag von SFV-Ausbildungschef Daniel Ryser, neben Sforza einen Mann mit den nötigen Diplomen wie Mats Gren anzustellen und die Aufgaben temporär klar zu definieren, wurde von den Luzernern bisher nicht weiter verfolgt.
Stierli: «Jeder soll Gesicht wahren»
Präsident Walter Stierli geht nämlich davon aus, dass «in den nächsten zwei, drei Tagen eine einvernehmliche Lösung» gefunden werde. Sein Weg führt mit anwaltlicher Hilfe direkt ins DFB-Präsidium. «Jeder soll sein Gesicht wahren können», wünscht sich Stierli und sagt: «René van Eck machte im Frühjahr die Uefa-Pro-Lizenz, fehlte auch öfters, und trotzdem stiegen wir auf.» Vom Gang vors Arbeitsgericht sprach Stierli gestern Abend nicht mehr. Hasler und Ryser bleiben selbst in diesem Fall gelassen: «Wir lassen alles auf uns zukommen.»
Falls sich noch einer fuer den gestrigen Bericht in der Sonntagszeitung interessiert:
Der Spieler- Trainer wird Trainer
Ciri Sforza steigt beim FC Luzern ein – noch aber fehlt die Bewilligung des Verbandes
VON PETER M. BIRRER
LUZERN Als es um die Klärung der Finanzen ging, wurde das Tempo beschleunigt. Innert einer Minute waren die Zahlen ausdiskutiert und sassen sich am Verhandlungstisch zwei zufriedene Parteien gegenüber: Hier die Vertreter des FC Luzern, da Ciriaco Sforza, eben als neuer Trainer des Super- League- Aufsteigers verpflichtet.
« Das war ein kurzer Prozess » , sagt er, « Geld ist nebensächlich. Ich fange als Neuling bei null an. » Sforza ist zurück, zurück in der Schweiz, zurück in einer neuen Rolle, die er wollte und die er in den letzten Jahren mit seinen Aufgaben als Spieler kombinierte: Er wird Trainer. Wobei gleich die Präzisierung angebracht ist: Wenn er darf. Gemäss Vorschriften des Schweizerischen Fussballverbandes ( SFV) muss Sforza im Juli mit dem Uefa- Pro- Lizenz- Kurs beginnen, um eine provisorische Bewilligung zu bekommen. Angemeldet ist er beim Deutschen Fussball- Bund ( DFB) aber erst für Januar 2007. Laut SFV- Ausbildungschef Daniel Ryser ist das zu spät. Kann der DFB dem Schweizer keinen Lehrplatz ab Sommer geben, dürfte die Geschichte ziemlich kompliziert werden.
« Völlig unverständlich » , findet das Luzerns Präsident Walter Stierli. Dem entgegnet Ryser: « Ich ehemalihabe Sforza im März mitgeteilt, dass er im Sommer mit der Uefa- Pro- Lizenz- Ausbildung beginnen muss, wenn er ab neuer Saison einen Super- League- Klub trainieren möchte. » Der SFV, der erst im Dezember einen Kurs anbietet, hält sich an das Regelwerk. Stierli indes will « das mit Sforza durchziehen. Ohne Wenn und Aber » .
René C. Jäggi: « Es ist Zeit, dass er Trainer wird »
Dass Sforza die Seiten wechselt und eine Mannschaft übernimmt, ist für einen ehemaligen Vorgesetzten keine Überraschung. « Er hat auf dem Platz schon lange gedacht wie ein Trainer. Er bringt viele Voraussetzungen für diesen Job mit » , sagt René C. Jäggi, Präsident in Kaiserslautern. Damit tat sich Sforza aber nicht nur Gefallen. Als er im Oktober Jäggi erklärte, was Trainer Michael Henke falsch machte, riss der präsidiale Geduldsfaden. Er stellte den Spieler umgehend frei.
Damals sagte Jäggi: « Sforza hatte wieder einmal Lust, als Trainer zu denken. Es ist das Gleiche, wie wenn meine Sekretärin zum Aufsichtsrat geht, sich über das Arbeitsklima unter mir beschwert und mir nachher weismachen will, es sei nichts gegen mich. » Und: « Es ist Zeit, dass Sforza Trainer wird. Was er im Kopf hat, hat er nicht mehr in den Beinen. » Die Lust, Trainer zu werden, packte Sforza nicht erst, als er merkte, dass seine Zeit als Aktiver langsam zu Ende geht. 1997/ 98, als Kaiserslautern in die Bundesliga zurückkehrte, hiess sein Chef Otto Rehhagel. Er war ein Mann der unkonventionellen Methoden, der genau wusste, wen er wofür einzuspannen hatte. Im Schweizer erkannte er die geeignete Führungskraft in der Mannschaft. Sforza erzählt: « Otto kam zu mir und sagte: Ciri, übernimm du alles auf dem Platz und schau, dass der Karren läuft. » Der Spieler verstand es als klaren Auftrag. Er fing an, sich mit den verschiedenen Positionen und Aufgaben der Spieler zu beschäftigen. Er dirigierte auf dem Feld wie ein Spieler- Trainer.
« Er ist ein grosser Taktiker, der bei den Fans ankommen wird »
Als er in Kaiserslautern suspendiert wurde, kümmerte er sich um seine Trainerdiplome. Im Herbst erwarb Sforza die A- Lizenz in Deutschland, die ihn berechtigen würde, einen Bundesligisten zu übernehmen. Er kam bei Xamax ins Gespräch, landete aber beim FC Luzern, der nach der Trennung von René van Eck sofort den Kontakt zu Sforza gesucht hatte. In ausgiebigen Gesprächen reifte bei den Verantwortlichen die Überzeugung, dem gen Nationalspieler den Vorzug gegenüber Jürgen Seeberger geben zu müssen. « Stundenlang » hätten sie diskutiert, sagt Präsident Stierli, der die Riege jener anführt, die von Sforza in höchsten Tönen schwärmen: « Er ist ein grosser Taktiker, der bei den Fans ankommen wird. » Die Verpflichtung von Sforza ist für René C. Jäggi « ein Vertrauensvorschuss der Luzerner » . Aber er traut ihm mehr zu als einem Mario Basler, der den schnellen Wechsel vom Spieler zum Trainer nicht schaffte: « Sforza ist seriöser, ihm traue ich den Sprung zu. » Er merkt allerdings auch an: « Es ist natürlich ein Risiko, einen Neuling ohne Trainererfahrung einzustellen. » Das weiss Stierli, das weiss Sforza, dessen Ankunft in Luzern nicht nur Jubelstürme auslöste.
Der 36- Jährige hat zwar ein bemerkenswertes Palmarès als Spieler vorzuweisen, gilt aber als Figur, an der sich die Geister scheiden. « Ich habe Ecken und Kanten » , gesteht Sforza, « aber welche Persönlichkeit hat das nicht? » Er behauptet von sich, einen Lernprozess hinter sich zu haben. « Früher habe ich auf Fragen oft oberflächliche Antworten gegeben » , sagt er, « ich bin kommunikativer geworden. » In Luzern spürt er das uneingeschränkte Vertrauen des Vorstandes, der ihm einen Einjahresvertrag vorgelegt hat. Sforza beschäftigt sich schon mit der Zusammensetzung des Kaders, am 12. Juni startet er in die Vorbereitung auf die neue Saison. Und wenn bis dahin mit dem SFV alles geregelt ist, darf der Spieler- Trainer Trainer werden. Endgültig.