Kein Punktabzug - FC Wil definitiv in der Finalrunde
Entscheid der NL-Disziplinarkommission
Der FC Wil kann im Frühling in der Finalrunde spielen. Die Disziplinarkommission der Nationalliga hat entschieden, dass die Ostschweizer bei den Verfehlungen des früheren Präsidenten Andreas Hafen kein Verschulden trifft und hat dem Aufsteiger deshalb keine Punkte abgezogen.
(si) Die NL-Disziplinarkommission hat gegen den Aufsteiger FC Wil einzig eine Busse in der Höhe von 9000 Franken erhoben, weil die Zwischenbilanz der Lizenzkommission trotz wiederholter Mahnung nicht rechtzeitig eingereicht worden war. «Die Busse bewegt sich am untersten möglichen Limit; damit können wir leben», sagte Urs Gebert, Finanzchef der Ostschweizer. Die Lizenzkommission hatte Bücher und Dokumente der Wiler geprüft, um nach den Verfehlungen von Hafen allenfalls weitere Unregelmässigkeiten festzustellen und erstattete danach bei der Disziplinarkommission Anzeige. Den Ostschweizern wurden nun aber weder ein Verschulden noch fahrlässiges Verhalten angelastet.
Im Gegensatz zu früher beurteilten Fällen habe die Disziplinarkommission festgestellt, dass der Mittelfluss der Gelder durch den FC Wil belegt, und die Gelder ordnungsgemäss verbucht worden seien, teilte Odilo Bürgy, Präsident der Disziplinarkommission, mit. «In Zukunft werden die Vereine jedoch verpflichtet sein, die Herkunft der finanziellen Mittel zu erklären.»
Hafen hatte seinem ehemaligen Arbeitgeber 48 Millionen Franken unterschlagen und gestand hinterher, rund 10 Millionen Franken unrechtmässig in den FC Wil investiert zu haben. Dadurch geriet der Klub in grosse finanzielle Bedrängnis. Der Entscheid der Lizenzkommission ist für Wil nach den Turbulenzen der letzten Wochen ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. «Endlich haben wir wieder Perspektiven und können die Finalrunde planen. Jetzt wissen wir, wo unser Platz ist», sagte Interimspräsident Heinrich Hofmann. «Wir haben in den letzten Tagen positive Signale von Sponsoren bekommen. Aber erst durch den Entscheid bekommen diese einen Wert.»
Während Wil nun die Finalrunde als Vierter in Angriff nimmt, ist im FC Luzern, dem Neunten der Qualifikation die Hoffnung erloschen, durch die Hintertüre doch noch in die Finalrunde zu rutschen. Den Innerschweizern selbst wurden während des Herbstes wegen eines Lizenzverstosses zwei Punkte abgezogen. Gemäss Bürgy kann der FCL gegen den Entscheid der Disziplinarkommission am Rekursgericht der Nationalliga nicht rekurrieren.
der nl ist es also scheissegal, woher die gelder eines vereins kommen. man muss einzig alles schön richtig verbuchen... also lasst uns doch einen drogenbaron oder die mafia ein wenig geld einfliessen lassen, oder besser noch gibt es keinen bankheini in luzern, der gerne mal ein wenig im rampenlicht stehen möchte... die gelder richtig verbuchen könnte ich auch... und ich würde dann auch ständig beide augen verschliessen und diesen heini nie fragen, woher er denn das geld hat.... und dann wäre ich und mein club auch unschuldig und wir könnten in der Championsleague gegen Real spielen... und dann könnten wir so viel verdienen, dass ich diesen heini vor gericht ziehen könnte, wie es der jauch mit der führungscrew bei yb tat... und ohne irgend ein verschulden wären wir die beste mannschaft der schweiz in der championsleague mit einer riesigen fussballeuphorie in der innerschweiz!
lächerlich nichts als lächerlich!!!
wie kann man hier eigentlich noch ständig Fan des schweizer fussballs sein...?