Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.
Trainingsspiele Saison 2006/7
bericht zur absage des spiels in rüthi
Kein Profifussball mehr in der Provinz
Wegen den Sicherheits-Anforderungen kann der FC Rüthi das Spiel zwischen St. Gallen und Luzern nicht durchführen
Rüthi. Am 23./24. Juni feiert der FC Rüthi seinen 60. Geburtstag. Als Höhepunkt des Festes war ein Spiel zwischen den Super-League-Teams St. Gallen und Luzern geplant – es findet aber nicht statt.
Yves Solenthaler
Rüthis Präsident Erich Heeb war guten Mutes, den Knüller durchführen zu können. Als die St. Galler Kantonspolizei den Verein aber auf die Sicherheitsanforderungen aufmerksam machte, fiel er aus allen Wolken.
Sicherheitskosten zu hoch
Der Verein hätte rund 20 Polizisten à 250 Franken finanzieren, also 5000 Fr. bezahlen müssen. Zudem wurde der Rheintaler Zweitligist aufgefordert, einen professionellen Sicherheitsdienst auf dem Sportplatz Rheinblick zu engagieren. Und weiter wären bauliche Massnahmen nötig geworden: Der Schweizerische Fussballverband (SFV) schreibt bei Spielen mit diesem Gefahrenpotenzial Trennung der Fansektoren und Absicherung des Schiedsrichter-Trios vor. Alles in allem hätte der FC Rüthi rund 20 000 Franken investieren müssen, um das Spiel austragen zu können. «In einer ökonomischen Risikoabschätzung haben wir entschieden, auf das Spiel zu verzichten», sagt Heeb. Ein Verlust in bis zu fünfstelliger Höhe wäre zu befürchten gewesen.
Bei der Beurteilung der Sicherheit wird unterschieden zwischen dem Spielfeld und der Umgebung. Für die Umgebung ist die Polizei zuständig, die je nach Lagebeurteilung Personal aufbietet, und die Kosten dem Verein verrechnet. Wie viele Polizisten aufgeboten werden müssen, hängt vom Gefahrenpotenzial der involvierten Teams und davon ab, wie schlagkräftig der private Sicherheitsdienst auf dem Fussballplatz ist. Vom Gefahrenpotenzial her gelten gemäss Hans Eggenberger von der Kantonspolizei St. Gallen die Vereine Basel, Zürich, Young Boys Bern, Luzern und Lugano als hochproblematisch. Der FC St. Gallen wird zusammen mit Sion und Aarau als problematisch eingestuft.
Was auf dem Platz geschieht, ist nicht Sache der Polizei, aber Eggenberger sagt: «Wenn der Sicherheitsdienst Probleme bekommt, ist die Polizei zur Stelle.» Die Massnahmen auf dem Sportplatz selber sind vom SFV reglementiert, die Verantwortung trägt aber der Veranstalter. Würde sich Rüthi auch nur geringfügig darüber hinwegsetzen und etwas passieren, «hätte das Haftungs-Klagen zur Folge, die den FC Rüthi wohl in den Ruin treiben würden», sagt Heeb. Der Präsident begreift die Sicherheits-Anforderungen «je länger ich darüber nachdenke.» Sein Fazit ist deutlich: «Für einen Verein aus einem kleinen Dorf ist es kaum mehr möglich, solche Spiele zu organisieren.»
Ein Problem des Fussballs
Dies sieht Eggenberger ähnlich: «Der Fussball hat seit ein paar Jahren ein bedrohliches Problem, das aber gelöst werden könnte, wenn die grossen Vereine wirklich den Willen dazu hätten.» Gesamtschweizerisch geht die Polizei von 400 regelmässigen und 600 gelegentlichen Unruhestiftern aus. Die Vereine scheuen sich jedoch oft, Stadionverbote auszusprechen und vor allem durchzusetzen. «Es hängt halt der Verkauf von Saisonabonnements davon ab», sagt Eggenberger lakonisch. Eine kurzsichtige Logik: Genau wegen diesen paar wenigen Radaubrüdern bleiben viele Anhänger den Stadien fern.
Eher Möglichkeiten für ein Profi-Spiel haben Vereine in grösseren Gemeinden – dort gibts mehr eigene Polizisten. Widnau organisiert an seinem 75. Geburtstag am 16. Juni ein Spiel zwischen St. Gallen und Austria Lustenau. Die Auflagen sind auch dort streng. «Aber der Unterschied ist, dass die Lustenauer Supporter als absolut unproblematisch gelten», sagt Eggenberger.
Eggenberger betont, dass die Polizei schon oft bei Freundschaftsspielen des FC St. Gallen ausrücken musste – die Unruhestifter unterscheiden nicht zwischen Punkt- und Freundschaftsspielen. Er erinnert sich an ein Spiel zwischen St. Gallen und einem Nachwuchsteam aus Osteuropa: «Die St. Galler Schläger wollten die Spieler aus dem Osten daran hindern, den Mannschaftsbus betreten zu können.»
Kein Profifussball mehr in der Provinz
Wegen den Sicherheits-Anforderungen kann der FC Rüthi das Spiel zwischen St. Gallen und Luzern nicht durchführen
Rüthi. Am 23./24. Juni feiert der FC Rüthi seinen 60. Geburtstag. Als Höhepunkt des Festes war ein Spiel zwischen den Super-League-Teams St. Gallen und Luzern geplant – es findet aber nicht statt.
Yves Solenthaler
Rüthis Präsident Erich Heeb war guten Mutes, den Knüller durchführen zu können. Als die St. Galler Kantonspolizei den Verein aber auf die Sicherheitsanforderungen aufmerksam machte, fiel er aus allen Wolken.
Sicherheitskosten zu hoch
Der Verein hätte rund 20 Polizisten à 250 Franken finanzieren, also 5000 Fr. bezahlen müssen. Zudem wurde der Rheintaler Zweitligist aufgefordert, einen professionellen Sicherheitsdienst auf dem Sportplatz Rheinblick zu engagieren. Und weiter wären bauliche Massnahmen nötig geworden: Der Schweizerische Fussballverband (SFV) schreibt bei Spielen mit diesem Gefahrenpotenzial Trennung der Fansektoren und Absicherung des Schiedsrichter-Trios vor. Alles in allem hätte der FC Rüthi rund 20 000 Franken investieren müssen, um das Spiel austragen zu können. «In einer ökonomischen Risikoabschätzung haben wir entschieden, auf das Spiel zu verzichten», sagt Heeb. Ein Verlust in bis zu fünfstelliger Höhe wäre zu befürchten gewesen.
Bei der Beurteilung der Sicherheit wird unterschieden zwischen dem Spielfeld und der Umgebung. Für die Umgebung ist die Polizei zuständig, die je nach Lagebeurteilung Personal aufbietet, und die Kosten dem Verein verrechnet. Wie viele Polizisten aufgeboten werden müssen, hängt vom Gefahrenpotenzial der involvierten Teams und davon ab, wie schlagkräftig der private Sicherheitsdienst auf dem Fussballplatz ist. Vom Gefahrenpotenzial her gelten gemäss Hans Eggenberger von der Kantonspolizei St. Gallen die Vereine Basel, Zürich, Young Boys Bern, Luzern und Lugano als hochproblematisch. Der FC St. Gallen wird zusammen mit Sion und Aarau als problematisch eingestuft.
Was auf dem Platz geschieht, ist nicht Sache der Polizei, aber Eggenberger sagt: «Wenn der Sicherheitsdienst Probleme bekommt, ist die Polizei zur Stelle.» Die Massnahmen auf dem Sportplatz selber sind vom SFV reglementiert, die Verantwortung trägt aber der Veranstalter. Würde sich Rüthi auch nur geringfügig darüber hinwegsetzen und etwas passieren, «hätte das Haftungs-Klagen zur Folge, die den FC Rüthi wohl in den Ruin treiben würden», sagt Heeb. Der Präsident begreift die Sicherheits-Anforderungen «je länger ich darüber nachdenke.» Sein Fazit ist deutlich: «Für einen Verein aus einem kleinen Dorf ist es kaum mehr möglich, solche Spiele zu organisieren.»
Ein Problem des Fussballs
Dies sieht Eggenberger ähnlich: «Der Fussball hat seit ein paar Jahren ein bedrohliches Problem, das aber gelöst werden könnte, wenn die grossen Vereine wirklich den Willen dazu hätten.» Gesamtschweizerisch geht die Polizei von 400 regelmässigen und 600 gelegentlichen Unruhestiftern aus. Die Vereine scheuen sich jedoch oft, Stadionverbote auszusprechen und vor allem durchzusetzen. «Es hängt halt der Verkauf von Saisonabonnements davon ab», sagt Eggenberger lakonisch. Eine kurzsichtige Logik: Genau wegen diesen paar wenigen Radaubrüdern bleiben viele Anhänger den Stadien fern.
Eher Möglichkeiten für ein Profi-Spiel haben Vereine in grösseren Gemeinden – dort gibts mehr eigene Polizisten. Widnau organisiert an seinem 75. Geburtstag am 16. Juni ein Spiel zwischen St. Gallen und Austria Lustenau. Die Auflagen sind auch dort streng. «Aber der Unterschied ist, dass die Lustenauer Supporter als absolut unproblematisch gelten», sagt Eggenberger.
Eggenberger betont, dass die Polizei schon oft bei Freundschaftsspielen des FC St. Gallen ausrücken musste – die Unruhestifter unterscheiden nicht zwischen Punkt- und Freundschaftsspielen. Er erinnert sich an ein Spiel zwischen St. Gallen und einem Nachwuchsteam aus Osteuropa: «Die St. Galler Schläger wollten die Spieler aus dem Osten daran hindern, den Mannschaftsbus betreten zu können.»
TFC!
- Chris Climax
- Problembär
- Beiträge: 4923
- Registriert: 21. Nov 2002, 14:21
- Wohnort: Tierra Caliente
Soll ich mich jetzt geehrt fühlen oder diese Einschätzung einfach nur lächerlich finden ?Vom Gefahrenpotenzial her gelten gemäss Hans Eggenberger von der Kantonspolizei St. Gallen die Vereine Basel, Zürich, Young Boys Bern, Luzern und Lugano als hochproblematisch. Der FC St. Gallen wird zusammen mit Sion und Aarau als problematisch eingestuft.
Habt euch lieb !!
NOISER hat geschrieben:
Vom Gefahrenpotenzial her gelten gemäss Hans Eggenberger von der Kantonspolizei St. Gallen die Vereine Basel, Zürich, Young Boys Bern, Luzern und Lugano als hochproblematisch. Der FC St. Gallen wird zusammen mit Sion und Aarau als problematisch eingestuft.
da müssen wir ja ganz ganz böze sein...!!!!

dieses posting kann stilblüten und/oder ironie enthalten.
- UNDERCOVER
- Elite
- Beiträge: 6280
- Registriert: 26. Apr 2003, 00:29
die halbe liga ist "hochproblematisch", insgesamt 8 von 10 nla-teams mindestens problematisch.NOISER hat geschrieben:Vom Gefahrenpotenzial her gelten gemäss Hans Eggenberger von der Kantonspolizei St. Gallen die Vereine Basel, Zürich, Young Boys Bern, Luzern und Lugano als hochproblematisch. Der FC St. Gallen wird zusammen mit Sion und Aarau als problematisch eingestuft.
eggenberger
lugano (im fussball, wohlgemerkt) wird wohl auch ziemlich unterschätzt 
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Hier noch die auflistung aller trainingsspiele, laut fcl homepage:
Bereits am kommenden Wochenende bestreitet der FCL zwei interne Testspiele. Spielbeginn am Samstag und Sonntag ist jeweils um 16.30 Uhr.
Mittwoch, 28. Juni, gegen den FC Thun (19.00 Uhr, Stans)
Samstag, 1. Juli, gegen den FC Aarau (16.00 Uhr, Triengen)
Mittwoch, 5. Juli, gegen den FC Wohlen (18.00 Uhr, Wohlen)
Montag, 10. Juli, gegen den SC Kriens (18.30 Uhr, Dagmersellen)
Donnerstag, 13. Juli, gegen den SC Cham (19.00 Uhr, Cham).
Bereits am kommenden Wochenende bestreitet der FCL zwei interne Testspiele. Spielbeginn am Samstag und Sonntag ist jeweils um 16.30 Uhr.
Mittwoch, 28. Juni, gegen den FC Thun (19.00 Uhr, Stans)
Samstag, 1. Juli, gegen den FC Aarau (16.00 Uhr, Triengen)
Mittwoch, 5. Juli, gegen den FC Wohlen (18.00 Uhr, Wohlen)
Montag, 10. Juli, gegen den SC Kriens (18.30 Uhr, Dagmersellen)
Donnerstag, 13. Juli, gegen den SC Cham (19.00 Uhr, Cham).
hammer gegner..
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
-
Luis Calapes
- Supporter

- Beiträge: 131
- Registriert: 19. Mai 2006, 21:56
-
Phil Danker
- Forumgott

- Beiträge: 2543
- Registriert: 16. Jan 2003, 14:10
- Wohnort: im Netz
Dabei soll vorallem Paquito gut zur Geltung gekommen sein. Heute wird das gleiche Spiel nochmals durchgeführt: 16.30, Allmend.Luis Calapes hat geschrieben:Heute spielte der FCL gegen Nachwuchsspieler vom FCL (U-16 und U-18) und gewannen 2:0. Nach gut einer Stunde brach Sforza das Spiel ab, da es blitzte und donnerte...!
Wer einen Rechtschreibefehler findet, darf ihn behalten....
Sehe ich das richtig, dass das Spiel am Uhrencup abgesagt wurde? Im Spielplan steht zumindest nichts mehr vom FCL...Bill Shankly hat geschrieben:gemäss uhrencup.ch wohl definitiv AEKoberkutte hat geschrieben:äähm, übrigens, ist es nun Pana oder AEK?
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
- UNDERCOVER
- Elite
- Beiträge: 6280
- Registriert: 26. Apr 2003, 00:29
-
Stecki
-
Stecki



