sind immer noch 35 zu vielStecki hat geschrieben: Es wurden erst 35 Eintrittskarten abgesetzt.
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Fanpass für die ganze Schweiz!?
- Yoda
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Da kann man nur den Kopf schütteln bei solchen aussagen von Vereinsofiziellen
Da kann man nur den Kopf schütteln bei solchen aussagen von Vereinsofiziellen

also, YB-Dachverband jetzt auch am Start:
Die Swiss Football League hat am vergangenen Freitag diverse Massnahmen zur Sicherheit in den Schweizer Stadien beschlossen. Dabei steht eine Registrationspflicht für Auswärtsfans im Mittelpunkt dieses Pakets. Für die Gästeblöcke werden zukünftig nur noch durch den eigenen Verein personifizierte Tickets abgegeben. Wer also in Zukunft seine Mannschaft im Gästeblock unterstützen will, kann dies nur noch nach Angabe seines Namens und unter Vorlegung eines Ausweises tun.
Die beschlossenen Massnahmen sind weder dazu geeignet Gewalttäter von den Stadien fernzuhalten, noch werden dadurch die so genannten „normalen“ Fans vor Gewalttaten geschützt. Die Registrationspflicht dient vielmehr der potenziellen Kriminalisierung aller aktiven Fussballfans. Die Sicherheit in den Stadien wird durch diese wenig durchdachten Sofortmassnahmen sogar noch verschlechtert. Durch das Abwandern von Gästefans in andere Sektoren des Stadions und der damit verbundenen Durchmischung von Heim- und Gästefans wird hier unnötig ein grösseres Gefahrenpotenzial herbeigeführt.
In der Schweiz wird zu Recht immer wieder auf den hohen Stand des Datenschutzes verwiesen. Die Swiss Football League hat aber zu den kommunizierten Massnahmen keine verbindlichen Regelungen über den Umgang mit den erhobenen Daten bekannt gegeben. Bis jetzt ist uns nicht bekannt, inwiefern diese verwendet, an wen sie weitergegeben und wie lange sie aufbewahrt werden können. Dem Missbrauch ist damit Tür und Tor geöffnet, auch weil ehrenamtliche Funktionäre der Vereine kaum die nötigen Kenntnisse besitzen um mit diesen Daten verantwortungsvoll umzugehen.
Die Swiss Football League betont immer wieder bei jeder Gelegenheit, die präventive Fanarbeit sei ein wichtiger Bestandteil ihrer Sicherheitspolitik für die Stadien. Die beschlossenen Massnahmen beweisen aber einmal mehr das Gegenteil. «gäubschwarzsüchtig» lehnt die rein repressiven Mittel dieses beschlossenen Massnahmenpakets ab und ist überzeugt, dass dadurch keine Probleme gelöst werden und stattdessen sogar neue entstehen werden.
Für den Erwerb von Auswärtstickets werden wir uns nicht registrieren lassen. Der Boykott der beschlossenen Massnahmen ist in den Augen von «gäubschwarzsüchtig» die einzige Möglichkeit des Protests gegen die Repression seitens der Swiss Football League.
Solange die Regelung mit der Registrierung in Kraft ist, werden wir die Auswärtsspiele von einem neutralen Sektor aus betrachten. Diese Massnahme richtet sich in keiner Weise gegen die Mannschaft des BSC Young Boys.
«gäubschwarzsüchtig» steht einer konstruktiven, breit abgestützten Fanarbeit positiv gegenüber. Diese wird aber nur durch offene Kommunikation, integrative Projekte und Prävention erreicht. Die offene Kommunikation zwischen Verein und Fans sollte dabei ein wichtiger Bestandteil sein.
Abschliessend bleibt festzuhalten, dass Fans und deren Organe selten bis nie in Gespräche eingebunden werden. Jüngstes Beispiel ist der FC Basel, wo die Vertreter des Fanprojektes nicht an den runden Tisch eingeladen wurden, obwohl diese über den grössten Erfahrungsschatz bezüglich Fans und deren Umfeld besitzen. «gäubschwarzsüchtig» ist auch davon überzeugt, dass nicht alle Vertreter der Vereine dieses Massnahmenpaket ohne Bedenken unterschrieben haben, sondern auch an ihren Ruf bei der Swiss Football League gedacht haben.
Auf eine faire Behandlung aller Matchbesucherinnen- und Besucher, zu denen wir Fans auch gehören,
«gäubschwarzsüchtig», Dachverband der YB-Fanclubs
Die Swiss Football League hat am vergangenen Freitag diverse Massnahmen zur Sicherheit in den Schweizer Stadien beschlossen. Dabei steht eine Registrationspflicht für Auswärtsfans im Mittelpunkt dieses Pakets. Für die Gästeblöcke werden zukünftig nur noch durch den eigenen Verein personifizierte Tickets abgegeben. Wer also in Zukunft seine Mannschaft im Gästeblock unterstützen will, kann dies nur noch nach Angabe seines Namens und unter Vorlegung eines Ausweises tun.
Die beschlossenen Massnahmen sind weder dazu geeignet Gewalttäter von den Stadien fernzuhalten, noch werden dadurch die so genannten „normalen“ Fans vor Gewalttaten geschützt. Die Registrationspflicht dient vielmehr der potenziellen Kriminalisierung aller aktiven Fussballfans. Die Sicherheit in den Stadien wird durch diese wenig durchdachten Sofortmassnahmen sogar noch verschlechtert. Durch das Abwandern von Gästefans in andere Sektoren des Stadions und der damit verbundenen Durchmischung von Heim- und Gästefans wird hier unnötig ein grösseres Gefahrenpotenzial herbeigeführt.
In der Schweiz wird zu Recht immer wieder auf den hohen Stand des Datenschutzes verwiesen. Die Swiss Football League hat aber zu den kommunizierten Massnahmen keine verbindlichen Regelungen über den Umgang mit den erhobenen Daten bekannt gegeben. Bis jetzt ist uns nicht bekannt, inwiefern diese verwendet, an wen sie weitergegeben und wie lange sie aufbewahrt werden können. Dem Missbrauch ist damit Tür und Tor geöffnet, auch weil ehrenamtliche Funktionäre der Vereine kaum die nötigen Kenntnisse besitzen um mit diesen Daten verantwortungsvoll umzugehen.
Die Swiss Football League betont immer wieder bei jeder Gelegenheit, die präventive Fanarbeit sei ein wichtiger Bestandteil ihrer Sicherheitspolitik für die Stadien. Die beschlossenen Massnahmen beweisen aber einmal mehr das Gegenteil. «gäubschwarzsüchtig» lehnt die rein repressiven Mittel dieses beschlossenen Massnahmenpakets ab und ist überzeugt, dass dadurch keine Probleme gelöst werden und stattdessen sogar neue entstehen werden.
Für den Erwerb von Auswärtstickets werden wir uns nicht registrieren lassen. Der Boykott der beschlossenen Massnahmen ist in den Augen von «gäubschwarzsüchtig» die einzige Möglichkeit des Protests gegen die Repression seitens der Swiss Football League.
Solange die Regelung mit der Registrierung in Kraft ist, werden wir die Auswärtsspiele von einem neutralen Sektor aus betrachten. Diese Massnahme richtet sich in keiner Weise gegen die Mannschaft des BSC Young Boys.
«gäubschwarzsüchtig» steht einer konstruktiven, breit abgestützten Fanarbeit positiv gegenüber. Diese wird aber nur durch offene Kommunikation, integrative Projekte und Prävention erreicht. Die offene Kommunikation zwischen Verein und Fans sollte dabei ein wichtiger Bestandteil sein.
Abschliessend bleibt festzuhalten, dass Fans und deren Organe selten bis nie in Gespräche eingebunden werden. Jüngstes Beispiel ist der FC Basel, wo die Vertreter des Fanprojektes nicht an den runden Tisch eingeladen wurden, obwohl diese über den grössten Erfahrungsschatz bezüglich Fans und deren Umfeld besitzen. «gäubschwarzsüchtig» ist auch davon überzeugt, dass nicht alle Vertreter der Vereine dieses Massnahmenpaket ohne Bedenken unterschrieben haben, sondern auch an ihren Ruf bei der Swiss Football League gedacht haben.
Auf eine faire Behandlung aller Matchbesucherinnen- und Besucher, zu denen wir Fans auch gehören,
«gäubschwarzsüchtig», Dachverband der YB-Fanclubs
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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und für das brauchen sie zwei tage
hat jemand am samstag den zettel liegen lassen?
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nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Der FCZ hingegen wird morgen in Luzern aus "logistischen Gründen" keinen Verkaufsstand betreiben.Ticketverkauf für GC-Auswärtsspiele: Eine fangerechte Lösung.
Die Grasshoppers unterstützen die Anstrengungen der von der Swiss Football League beschlossenen Massnahmen bezüglich Erhöhung der Sicherheit für alle Stadionbesucher. Dem Grasshopper-Club ist es aber auch ein echtes Bedürfnis, seinen Fans den Besuch der GC-Auswärtsspiel so angenehm wie möglich zu gestalten, nach Möglichkeit ohne Einschränkung der persönlichen Flexibilität.
Es wurde deshalb eine Lösung getroffen, die u.a. auch kurzfristige Entscheide zu einem Matchbesuch nicht ausschliessen.
Der Grasshopper-Club wird am jeweiligen Spieltag am Spielort selbst, dh. vor dem Stadion, Eingang Gästesektor, für seine Fans einen eigenen Verkaufsstand einrichten. Die Tickets für den Gästesektor können gegen Angabe der notwendigen Personalien (bitte ID oder Pass mitnehmen) und Barzahlung von den GC-Fans bezogen werden. Diese Praxis wird erstmals am Dienstag, 25. Juli beim Auswärtsspiel in St.Gallen durchgeführt.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Steht aber heute in der NLZ aber anderst ....Admin hat geschrieben:Der FCZ hingegen wird morgen in Luzern aus "logistischen Gründen" keinen Verkaufsstand betreiben.Ticketverkauf für GC-Auswärtsspiele: Eine fangerechte Lösung.
Die Grasshoppers unterstützen die Anstrengungen der von der Swiss Football League beschlossenen Massnahmen bezüglich Erhöhung der Sicherheit für alle Stadionbesucher. Dem Grasshopper-Club ist es aber auch ein echtes Bedürfnis, seinen Fans den Besuch der GC-Auswärtsspiel so angenehm wie möglich zu gestalten, nach Möglichkeit ohne Einschränkung der persönlichen Flexibilität.
Es wurde deshalb eine Lösung getroffen, die u.a. auch kurzfristige Entscheide zu einem Matchbesuch nicht ausschliessen.
Der Grasshopper-Club wird am jeweiligen Spieltag am Spielort selbst, dh. vor dem Stadion, Eingang Gästesektor, für seine Fans einen eigenen Verkaufsstand einrichten. Die Tickets für den Gästesektor können gegen Angabe der notwendigen Personalien (bitte ID oder Pass mitnehmen) und Barzahlung von den GC-Fans bezogen werden. Diese Praxis wird erstmals am Dienstag, 25. Juli beim Auswärtsspiel in St.Gallen durchgeführt.
Fans werden heute gegen neue Bestimmungen demonstrieren
Die FC-Thun-Fans setzen mit einem Apéro während des ersten Auswärtsspiels ein Zeichen gegen das neue Sicherheitsreglement. YB-Fans rufen gar zum Boykott auf.
Die erste Halbzeit des heutigen Auswärtsspiels gegen Aarau findet für die Thuner Kicker ohne Hopp-Rufe ihrer Fans statt. Diese befinden sich dann nämlich an einem Hooligan-Apéro vor dem Eingang des Gästesektors.
Damit wollen sie friedlich gegen die neue Fan-Registrierung bei Auswärtsspielen demonstrieren. Nach der Pause darf die Mannschaft aber auf ihre Unterstützung im Stadion zählen, wie die Fans ankündigen.
Auch unter YB-Fans spitzt sich der Widerstand gegen das neue Reglement zu. "Es sind Aktionen für das Auswärtsspiel am Sonntag geplant", sagt YB-Fanclubchef Patrick Däppen. "Diese sollen aber überraschend sein." Tatsache ist, dass der Dachverband der YB-Fanclubs die neue Regelung boykottiert und die Spiele vom neutralen Sektor aus verfolgen will.
Die FC-Thun-Fans setzen mit einem Apéro während des ersten Auswärtsspiels ein Zeichen gegen das neue Sicherheitsreglement. YB-Fans rufen gar zum Boykott auf.
Die erste Halbzeit des heutigen Auswärtsspiels gegen Aarau findet für die Thuner Kicker ohne Hopp-Rufe ihrer Fans statt. Diese befinden sich dann nämlich an einem Hooligan-Apéro vor dem Eingang des Gästesektors.
Damit wollen sie friedlich gegen die neue Fan-Registrierung bei Auswärtsspielen demonstrieren. Nach der Pause darf die Mannschaft aber auf ihre Unterstützung im Stadion zählen, wie die Fans ankündigen.
Auch unter YB-Fans spitzt sich der Widerstand gegen das neue Reglement zu. "Es sind Aktionen für das Auswärtsspiel am Sonntag geplant", sagt YB-Fanclubchef Patrick Däppen. "Diese sollen aber überraschend sein." Tatsache ist, dass der Dachverband der YB-Fanclubs die neue Regelung boykottiert und die Spiele vom neutralen Sektor aus verfolgen will.
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Hier meine Quelle: http://www.fczforum.ch/phpbb2x/info-zum ... tml#261301Gunner hat geschrieben:Steht aber heute in der NLZ aber anderst ....Der FCZ hingegen wird morgen in Luzern aus "logistischen Gründen" keinen Verkaufsstand betreiben.
Interessant ist übrigens, dass der FCL gemäss NLZ sogar die Gästefans noch kategorisiert. "Gemässigte" FCZ-Fans dürften selbstverständlich in einen neutralen/LU-Sektor, der "harte Kern" aber nicht...
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Fans boykottieren Gästesektor
Bei YB – Basel droht heute wegen einer Regelung, die eigentlich mehr Sicherheit bewirken soll, ein Chaos auf den Rängen.
»Meinungen zum Thema
»Kommentare zum Artikel
Von den mehreren hundert Basel-Fans, die heute Abend um 18.29 Uhr mit dem Extrazug am Bahnhof Wankdorf eintreffen, wird sich kaum einer in den Gästesektor des Wankdorfs verirren. Die Swiss Football League (SFL) hat einen Massnahmenkatalog zur Erhöhung der Sicherheit in den Stadien festgelegt: Fans können Tickets für die Gästesektoren nur noch über ihren eigenen Klub und ausschliesslich gegen Vorlage eines Personalausweises erwerben.
Fangruppierungen befürchten eine grossflächige Fichierung und protestieren. Bis auf weiteres wollen sie die Gästesektoren boykottieren. Dies gilt auch für die Anhänger aus der Basler Muttenzerkurve. Der Aufruf der Fans scheint Wirkung zu zeigen: Lediglich 35 (!) Tickets für den Gästesektor konnten für das heutige Spiel im Wankdorf abgesetzt werden. Um der Registrierung ihrer Daten zu entgehen, werden sich die Fans heute Abend erstmals in anliegenden Sektoren einfinden.
Sicherheit ist gewährleistet
Das birgt Gefahr: Unmittelbar daneben befindet sich unter anderem der Family Corner – eine denkbar ungünstige Konstellation. «Die Sicherheit ist überall gewährleistet», beschwichtigt Stadion-CEO Stefan Niedermaier. Und auch ausserhalb des Stadions soll es ruhig bleiben. Die Stadtpolizei ist heute mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Niedermaier ärgert sich allerdings masslos über die neuen Auflagen der Liga. «Diese Massnahme ist nicht durchsetzbar. Es ist eine reine Symptombekämpfung», schimpft Niedermaier. Er befürchtet «Sektorentourismus» und eine gefährliche Durchmischung der Fangruppen. Um diesem Problem vorbeugen zu können, haben sich die Stadionbetreiber vor dem heutigen Hochrisikospiel gegen Basel gewappnet. Alle FCB-Anhänger sollen in einem neu geschaffenen (und mit extra eingebauten Netzen abgetrennten) Sektor hinter dem einen Tor platziert werden. Das sorgt für Mehrkosten in der Höhe von mehreren tausend Franken. «Wir behalten es uns vor, eine Rechnung an die Swiss Football League zu stellen», sagt der verärgerte Niedermaier.
Einnahmen bleiben aus
Keine Entschädigung erhält Niedermaier dagegen für die ausbleibenden Zuschauereinnahmen. Viele Fans in der Schweiz wollen Auswärtsspiele boykottieren. Niedermaier ist sich sicher: «Dieses Experiment wird schnell abgebrochen werden. Man kann die Fans nicht derart schikanieren.» Bereits heute will Stefan Niedermaier seine Vorbehalte gegenüber der Liga schriftlich vortragen.
Unter den Fans kommt es derweil landesweit zum grossen Schulterschluss. Sämtliche Fan-Dachverbände der zehn Super-League-Klubs akzeptieren die neue Regelung nicht – sie rufen geschlossen zum Boykott auf. So wird auch ein Grossteil der YB-Fans am kommenden Sonntag beim Derby in Thun den Gästesektor im Lachenstadion meiden und sich unter die Thuner Anhänger begeben. Sogar ganz auf einen Matchbesuch verzichten heute die Anhänger des FC Zürich, die vor der Luzerner Allmend gegen die strengen Vorschriften der SFL protestieren wollen.
Bei YB – Basel droht heute wegen einer Regelung, die eigentlich mehr Sicherheit bewirken soll, ein Chaos auf den Rängen.
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Von den mehreren hundert Basel-Fans, die heute Abend um 18.29 Uhr mit dem Extrazug am Bahnhof Wankdorf eintreffen, wird sich kaum einer in den Gästesektor des Wankdorfs verirren. Die Swiss Football League (SFL) hat einen Massnahmenkatalog zur Erhöhung der Sicherheit in den Stadien festgelegt: Fans können Tickets für die Gästesektoren nur noch über ihren eigenen Klub und ausschliesslich gegen Vorlage eines Personalausweises erwerben.
Fangruppierungen befürchten eine grossflächige Fichierung und protestieren. Bis auf weiteres wollen sie die Gästesektoren boykottieren. Dies gilt auch für die Anhänger aus der Basler Muttenzerkurve. Der Aufruf der Fans scheint Wirkung zu zeigen: Lediglich 35 (!) Tickets für den Gästesektor konnten für das heutige Spiel im Wankdorf abgesetzt werden. Um der Registrierung ihrer Daten zu entgehen, werden sich die Fans heute Abend erstmals in anliegenden Sektoren einfinden.
Sicherheit ist gewährleistet
Das birgt Gefahr: Unmittelbar daneben befindet sich unter anderem der Family Corner – eine denkbar ungünstige Konstellation. «Die Sicherheit ist überall gewährleistet», beschwichtigt Stadion-CEO Stefan Niedermaier. Und auch ausserhalb des Stadions soll es ruhig bleiben. Die Stadtpolizei ist heute mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Niedermaier ärgert sich allerdings masslos über die neuen Auflagen der Liga. «Diese Massnahme ist nicht durchsetzbar. Es ist eine reine Symptombekämpfung», schimpft Niedermaier. Er befürchtet «Sektorentourismus» und eine gefährliche Durchmischung der Fangruppen. Um diesem Problem vorbeugen zu können, haben sich die Stadionbetreiber vor dem heutigen Hochrisikospiel gegen Basel gewappnet. Alle FCB-Anhänger sollen in einem neu geschaffenen (und mit extra eingebauten Netzen abgetrennten) Sektor hinter dem einen Tor platziert werden. Das sorgt für Mehrkosten in der Höhe von mehreren tausend Franken. «Wir behalten es uns vor, eine Rechnung an die Swiss Football League zu stellen», sagt der verärgerte Niedermaier.
Einnahmen bleiben aus
Keine Entschädigung erhält Niedermaier dagegen für die ausbleibenden Zuschauereinnahmen. Viele Fans in der Schweiz wollen Auswärtsspiele boykottieren. Niedermaier ist sich sicher: «Dieses Experiment wird schnell abgebrochen werden. Man kann die Fans nicht derart schikanieren.» Bereits heute will Stefan Niedermaier seine Vorbehalte gegenüber der Liga schriftlich vortragen.
Unter den Fans kommt es derweil landesweit zum grossen Schulterschluss. Sämtliche Fan-Dachverbände der zehn Super-League-Klubs akzeptieren die neue Regelung nicht – sie rufen geschlossen zum Boykott auf. So wird auch ein Grossteil der YB-Fans am kommenden Sonntag beim Derby in Thun den Gästesektor im Lachenstadion meiden und sich unter die Thuner Anhänger begeben. Sogar ganz auf einen Matchbesuch verzichten heute die Anhänger des FC Zürich, die vor der Luzerner Allmend gegen die strengen Vorschriften der SFL protestieren wollen.

Niedermaier ist sich sicher: «Dieses Experiment wird schnell abgebrochen werden. Man kann die Fans nicht derart schikanieren.» Bereits heute will Stefan Niedermaier seine Vorbehalte gegenüber der Liga schriftlich vortragen.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
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Yoda hat geschrieben:Niedermaier ärgert sich allerdings masslos über die neuen Auflagen der Liga. «Diese Massnahme ist nicht durchsetzbar. Es ist eine reine Symptombekämpfung», schimpft Niedermaier. Er befürchtet «Sektorentourismus» und eine gefährliche Durchmischung der Fangruppen. Um diesem Problem vorbeugen zu können, haben sich die Stadionbetreiber vor dem heutigen Hochrisikospiel gegen Basel gewappnet. Alle FCB-Anhänger sollen in einem neu geschaffenen (und mit extra eingebauten Netzen abgetrennten) Sektor hinter dem einen Tor platziert werden. Das sorgt für Mehrkosten in der Höhe von mehreren tausend Franken. «Wir behalten es uns vor, eine Rechnung an die Swiss Football League zu stellen», sagt der verärgerte Niedermaier.
Einnahmen bleiben aus
Keine Entschädigung erhält Niedermaier dagegen für die ausbleibenden Zuschauereinnahmen. Viele Fans in der Schweiz wollen Auswärtsspiele boykottieren. Niedermaier ist sich sicher: «Dieses Experiment wird schnell abgebrochen werden. Man kann die Fans nicht derart schikanieren.» Bereits heute will Stefan Niedermaier seine Vorbehalte gegenüber der Liga schriftlich vortragen.
Grande !! Niedermaier wird nicht der einzige sein der bei Helbling motzen geht. Lange hält die Liga das nicht durch !
Habt euch lieb !!
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LUzifer
Herrlich, der Ochse beginnt sich am eigenen Schwanz aufzuhängen. Realsatire pur!Yoda hat geschrieben: Alle FCB-Anhänger sollen in einem neu geschaffenen (und mit extra eingebauten Netzen abgetrennten) Sektor hinter dem einen Tor platziert werden. Das sorgt für Mehrkosten in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Hasta la vista Fanpass -> ausser Spesen nichts gewesen!


