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Fanpass für die ganze Schweiz!?

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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

football.ch hat geschrieben:Die Swiss Football League (SFL) setzt mit einer nationalen Inseratekampagne ein erstes Zeichen gegen die Gewalt in den Stadien. Sie soll die Initialzündung für eine Solidarisierungsaktion darstellen. Die SFL wird alle Fussballfans in den kommenden Monaten aufrufen, gemeinsam für ein friedliches Fussballfest einzustehen wie wir es an der WM in Deutschland live im Stadion oder am TV miterleben durften.

„Gewalt ist out. Das wurde während der vier Wochen in Deutschland eindrücklich gezeigt. Das werden wir auch in der Schweiz beweisen. Gemeinsam: Die Fans, die Klubs, die Spieler, die Partner und alle, die an Fussball wirklich interessiert sind. Heute geht’s los. Wir freuen uns.“

Mit diesem Slogan hat die SFL heute in nationalen Medien eine Kampagne gegen Gewalt in den Stadien initiiert. Konzept ist es, in den nächsten Monaten sukzessive kommunikativ und durch Aktionen, alle Fussballinteressierten zu einem solidarischen Bekenntnis gegen Gewalt zu animieren. Und sei dies „nur“ schon durch einen fairen Applaus für die Sieger nach einem verlorenen Spiel des eigenen Teams.

Die Liga will die regelmässigen Matchbesucher, aber auch die Interessierten, die bisher unter anderem wegen Sicherheitsbedenken mit ihren Familien zuhause geblieben sind, zu einem friedlichen Fussballfest einladen können. Sie ist selber bereit, alles dafür zu tun. Insofern bildet die geplante Kampagne neben den am vergangenen Freitag bekanntgegebenen repressiven Massnahmen den präventiven Teil der Anstrengungen gegen die Gewalt in den Stadien. Dabei hofft die Liga natürlich auf möglichst breite Unterstützung.
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

Blick hat geschrieben:Hart gesagt
Was für die braune Brut gilt, gilt nicht für Fussballfans

Datenschutz für den braunen Rütli-Mob. Dazu verknurrte die Urner Datenschutzbeauftragte die Rütli-Kommission. Sie darf die Besucher der Bundesfeier nicht einer automatischen Staatsschutz-Prüfung unterziehen. Mit dem Resultat, dass ein paar Dutzend Rechtsextreme nicht erfasst werden und unerkannt aufs Rütli kommen.
Kein Datenschutz für Fussballfans. Was für die braune Brut gilt, gilt nicht für Fussballfans. Ab heute müssen die Auswärtsclubs sicherstellen, dass alle Personen im Gästesektor identifiziert werden können. Jeder, der ein Ticket für den Gästesektor kauft, muss deshalb seinen Namen und sein Geburtsdatum angeben. Beim Eintritt ins Stadion wird er dann rigoros geprüft.
Ein Datenschutz, der Rechtsextreme schützt und Fussballfans an den Pranger stellt, verdient nur eins: die Rote Karte.

Beat Kraushaar, Reporter
beat.kraushaar@ringier.ch
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LU-57
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Beitrag von LU-57 »

Aus dem FCB-Forum...
Ich bin der Meinung, dass Cumulus-Karten nur noch via Altersheime vergeben werden sollten. Ohne Cumulus-Karte kein Einkauf bei der Migros. Was nicht alle Kunden im Altersheim? Intressiert mich nicht. Wer bei uns Kunde sein muss, soll halt ins Altersheim. Vielleicht bekommen die Heime dann etwas Zulauf, schadet ja nichts. So kann die Migros Konsum- und Marketingverhalten besser auswerten, und wer nichts zu verbergen hat, hat ja kein Problem damit, oder?

Achja, noch folgende kleine Einschränkungen:

Wird ein Ladendieb erwischt, werden alle Kunden, die sich zur selben Zeit im Laden befunden haben, schriftlich verwarnt. Im Wiederholungsfall (2 Fälle innerhalb 24 Monate) gibts Hausverbot. So erreichen wir endlich eine Selbstregulierung bei der Kundschaft. Kann ja nicht sein, dass man neben einem fiesen Ladendieb durchläuft, ohne diesen zu beobachten und zu verpfeifen. Hat für die Migros den angenehmen Effekt, dass man Personalkosten sparen kann, wenn die Kunden selbst für Sicherheit sorgen.

Wer im gleichen Gang steht wie ein Ladendieb, bekommt Hausverbot. Er könnte ja eventuell absichtlich vor der Überwachungskamera stehen, um den Diebstahl zu begünstigen.

Am Eingang wird man ab sofort durchsucht. Vielleicht hat Jemand die Frechheit, etwas Mitgebrachtes im Migros-Restaurant konsumieren zu wollen. Das ist zu verhindern, Migros ist nicht die Heilsarmee, sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen am Markt.

Taschen sind verboten. Man könnte Zeugs reinstopfen und ohne Bezahlen nach Hause gehen damit. Damit man das Wichtigste trotzdem mitnehmen kann, sind Taschen bis 25x25cm erlaubt.

Erfahrungsgemäss wird bei den Süssigkeiten am Meisten gestohlen. Ins Süssigkeiten-Regal kommt ab sofort nur noch, wer sich mit Pass oder ID registrieren lässt. Anhand der Cumulus-Auswertung weiss die Migros, Wer in den letzten 12 Monaten mehr als 1x etwas Süsses gekauft hat. Diese Gruppe wird ab sofort "MK" genannt. MK steht für Marzipan/Kaugummi (die Meistverkauften...). MK-Kunden, die sich NICHT registrieren lassen wollen, erhalten ab sofort keinen Zutritt mehr.

Stehenbleiben und mit Bekannten schwatzen ist übrigens ebenfalls ab sofort verboten. die Migros ist kein Plauderclub, sondern ein Geschäft. Dass es bis jetzt erlaubt war, interessiert nicht. Wer stehenbleibt, schwatzt und so andere Kunden beim Einkaufen stört (man kommt kaum nebendurch, wenn 2 Wägeli im Weg stehen und diese Idioten stehen ja eh immer noch an den dümmsten Stellen vor der Rolltreppe oder am engsten Gang), erhält Hausverbot. Auch kontrolliert in einer Ecke nicht direkt im Kundenstrom stehen ist verboten.


Also ich versteh's nicht. Wer kein dreckiger Ladendieb ist, kann doch nicht gegen solche Massnahmen sein?
:arrow: :thumright:
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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Beitrag von Bill Shankly »

UNDERCOVER hat geschrieben:Ein Datenschutz, der Rechtsextreme schützt und Fussballfans an den Pranger stellt, verdient nur eins: die Rote Karte.
:!:
sid
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Beitrag von sid »

aus der BAZ:
«Für friedliche Fans kein Problem»

Der Gastklub ist ab dieser Saison verpflichtet, die Personalien der Ticketkäufer für den Gästesektor aufzunehmen und Fanbetreuer abzustellen, die auch an die Auswärtspartien reisen. Gegen die Identifizierung regt sich bei verschiedenen Fangruppierungen bereits Widerstand, was Helbling nicht nachvollziehen kann: «Für friedliche Fans ist das kein Problem. Beim Ausstellen eines Zugabos oder bei Konzertbesuchen werden die Personalien auch aufgenommen. Wieso sollte dies bei Fussballspielen anders sein?»

Einige Fangruppen haben gedroht, den Gästesektor zu boykottieren und sich Tickets für andere Stadionabschnitte zu kaufen. Der SFL ist das Problem bewusst, doch sie glaubt an eine gewisse Selbstregulierung in den Stadien und daran, dass die Gästefans ihren eigenen Sektor wollen, auch wenn sie dafür beim Stadioneingang Eintritts- und Identifikationskarte vorweisen müssen.

Den zweiten Kritikpunkt der Fans, wonach die Gäste am Spielort keine Tickets kaufen könnten, entkräftete Helbling zum Teil: «Der Gästeklub kann eine Tageskasse am Spielort betreiben.» Verpflichtet ist er dazu aber nicht. Es steht im Ermessen des Vereins, wieviele Verkaufsstellen er organisiert. SFL-Präsident Peter Stadelmann würde sich wünschen, dass das Ticketing ausgeweitet wird: «Im Bereich Ticketbestellung über Internet oder Hotlines besteht in der Schweiz Nachholbedarf.»
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

Die Südostschweiz hat geschrieben:Fanboykotte zum Meisterschaftsauftakt
Der Umzug auf den Hardturm, das neue Sicherheitskonzept der Swiss
Football League (SFL) und die mangelhafte Abwicklung des Vorverkaufs für
Auswärtsspiele durch den eigenen Verein haben die Supporter vor der
neuen Saison verärgert.


Fussball. – Stell' dir vor, der Meister startet in die neue Saison und
kein Fan geht hin! So kann die Stimmung im und um den FCZ vor dem
Eröffnungsspiel in Luzern umschrieben werden. Lediglich 23 Tickets hat der
Stadtklub für die Partie beim Aufsteiger verkauft. Hintergründe dieser
unglaublich tiefen Zahl sind die neuen Richtlinien der SFL,wonach die
Gastklubs für die Auswärtsspiele den Vorverkauf für den Sektor der eigenen
Fans selbst abwickeln und die Fans ihre Daten registrieren lassen müssen,
sowie die vom FCZ angebotenen Verkaufszeiten.

Enorme Proteste
Letzte Woche am Dienstag, Mittwoch und Sonntag konnten die Fans auf der
Geschäftsstelle des Meisters während jeweils zwei Stunden am späten
Nachmittag Tickets erwerben. Die Proteste in den verschiedenen
Internetforen waren enorm.Viele Fans hatten zu diesen Zeiten keine
Gelegenheit, die Büroräumlichkeiten des Verein aufzusuchen.
Andere hatten die Mühe bewusst nicht auf sich genommen. Sie sind
verärgert über die Liga und über den FCZ und boykottieren daher das
Auftaktspiel. Ein voller Extrazug wird trotzdem nach Luzern fahren. «Etwa
500 Fans reisen an und werden vor dem Stadion gegen die neuen
Massnahmen protestieren», sagte Alexander Kuszka, der als FCZ-Sprecher
auch für die Fanbetreuung zuständig ist.

FCZ will reagieren
Der Ärger über die SFL wird anhalten. Doch immerhin mit dem FCZ fand
eine Annäherung statt.«Wir hatten eine positive Aussprache mit Vertretern
der rund 10 wichtigsten Fansklubs», so Kuszka. Es ist zu erwarten, dass der
FCZ schon beim nächsten Auswärtsspiel eine Kasse beim Stadion des
Gegners betreibt. «Wir sind uns wieder näher gekommen. Zuletzt und nach
den Vorkommnissen in Basel, als auch wir vom FCZ Fehler gemacht haben,
sind wir zu wenig auf die Fans eingegangen und haben nicht gut kommuniziert.»
Der FCZ tut gut daran, sich den Interessen der Fans anzunehmen. Anders
als in Basel, im Wallis, in Italien oder in England ist die Fussball-Begeisterung
auf dem Platz Zürich in der Bevölkerung noch keineswegs
verankert und steht noch auf fragilem Gerüst. Der Umzug vom geliebten
Letzigrund in den verhassten Hardturm könnte bei einigen Fans zum Verlust
der eben gewonnenen Identifikation mit Klub und Umfeld führen.

West oder Ost?
Heiss diskutierte das FCZ-Publikum auch die Frage, in welchen Sektoren
des Hardturms der harte Kern der FCZ-Fans seinem Team zujubelt. Ob
die «Südkurve» auf der Westseite des Stadions (wie zu Zeiten als der FCZ
als Gastklub im Hardturm antrat) oder auf der östlichen «GC-Fan-Seite»
ihre Bleibe hat, wurde in Zürich fast zum (Fan-)Politikum. Die beiden
Vereine haben mit der Polizei vereinbart, dass aus Sicherheitsgründen auch
die FCZ-Fans in der Ostkurve stehen, wenn der FCZ auf dem Hardturm ein
Heimspiel austrägt. Was die Fans nicht verstehen, versucht Kuszka zu
erklären. «Es wäre nicht möglich, zwei Sicherheitsdispositive aufzustellen.
Wir sind uns zwar bewusst, dass in München, Mailand und Rom auch zwei
Sicherheitsdispositive existieren. Aber diese Stadien sind anders konzipiert,
stehen an der Peripherie und haben bessere Fluchtwege.» Der Hardturm sei
dagegen nicht für zwei Klubs mit Heimrecht gebaut worden. «Wegen der
Parkmöglichkeit für Busse und der Nähe zum Bahnhof Altstetten müssen die
Gästefans immer in der Westkurve sein.»

Heimspiel-Boykott in Basel
Während die FCZ-Fans am Samstag bei der Hardturmpremiere widerwillig
die Ostkurve aufsuchen, wollen die heissblütigen Fans des FC Basel ihre
Mannschaft im eigenen Stadion überhaupt nicht mehr unterstützen.Am
vergangenen Donnerstag anlässlich des UEFACup- Spiels gegen Tobol
Kostanai verteilte die Vereinigung der Fans der Muttenzer Kurve Flugblätter,
in denen zum Boykott der FCB- Heimspiele aufgerufen wird. Nach den
Vorkommnissen vom 13.Mai müssen Fans, die den Platz in den Sektoren
der Muttenzer Kurve haben, ihre Daten auch bei Heimspielen registrieren
lassen. Das wollen sie nicht akzeptieren. «Daraus resultiert, dass wir
gezwungenermassen keine Heimspiele mehr besuchen können und
werden», hiess es im Schreiben.
Wie lange es die Fans der Muttenzer Kurve ohne Fussball aushalten, bleibt
abzuwarten. Am Donnerstag blieben die Sektoren trotz vieler Gratistickets
jedenfalls (noch) weitgehend leer. Viele Basler Fans trafen sich dafür vor
dem Stadion zur Kundgebung gegen Vereinspolitik und SFL; ihre Rufe
drangen teilweise gespenstisch ins Innere des St.-Jakob-Parks. Ähnlich
surreale Szenen dürften auch am Mittwochabend in und um das Luzerner
Allmendstadion zu beobachten sein.
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LU-57
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Beitrag von LU-57 »

YB bemängelt Massnahme des SFV

Zum ersten Mal konnten Erfahrungen mit den erst kürzlich neu erlassenen SFL Richtlinien für Fans des Gastklubs gemacht werden. Viele Fans zeigen sich mit den neuen Bestimmungen nicht einverstanden und boykottierten den geänderten Fan-Ticketverkauf. Gerade 65 FCB Anhänger bezogen auf diesem Weg ihr Ticket. Üblicherweise ist der Gästesektor bei Partien YB – FCB mit 1'900 Plätzen restlos ausverkauft. An diesem Abend reisten über 2’000 weitere Basler Fans ohne Ticket an.

Die Sicherheit im Stadion hat für den BSC Young Boys und die Stadionbetreiber oberste Priorität. Vorbeugend wurden die am Gästesektor direkt angrenzenden Plätze für den Vorverkauf nicht frei gegeben. Diese Tickets wurden für Basler Fans zurückgehalten und erst an den Tageskassen an rotblaue Fans verkauft. Eine gefährliche Durchmischung von Heim- und Gastfans konnte so weitgehend verhindert werden.

Darüber hinaus sorgte ein überdurchschnittlich grosses Sicherheitsaufgebot und Netze als Trennelement für einen reibungslos verlaufenden Match. Zudem appellierten die Stadionbetreiber mittels Flyers an den Gastfan für einen friedlichen Match.

Die Sicherheit im Stadion konnte zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden, auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Bern. Jedoch musste das STADE DE SUISSE Wankdorf dafür einen mit hohem finanziellem und personellem Aufwand verbundenen Einsatz leisten.

Diese ersten Erfahrungen mit den neuen Richtlinien zeigen Schwachpunkte: Neben diesem hohem personellen und finanziellen Aufwand, kann eine Durchmischung von Gast- und Heimfans nicht verhindert werden. Mit diesen Bestimmungen wirkt man kontraproduktiv gegen die aus sicherheitsgründen angestrebte Trennung der Fangruppen. Per Brief teilten die Stadionbetreiber gestern der Swiss Football League ihre Bedenken mit.

Diese und weitere Erfahrungen werden in Zukunft zeigen, ob dies der richtige Lösungsansatz ist. Einer Diskussion stehen der BSC YB und das STADE DE SUISSE Wankdorf offen gegenüber. Ziel ist es, für Fans, Matchbesucher und Spielorganisatoren die best mögliche Lösung zu finden.
mob aus dem fcbforum hat geschrieben:Bravo Herr Hitzfeld

bravo bravo herr hitzfeld!
auf die abfällige bemerkung des walliser schnurris salzgeber, warum die zürcher den gästesektor boykottieren und dass das halt einfach so sein muss (registration) siehe wm, kommt ein vehemmentes nein des grossen monsieur.
es sei absolut unangebracht und übertrieben! selbst an der wm hätte dies nicht durchgezogen werden können und war total fehl am platz.

salzgeber schaute richtig schön hilflos drein……..

sehr schöne szene!

nein zum fanpass, der kampf geht weiter!!!
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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Chris Climax
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Beitrag von Chris Climax »

http://www.sf.tv/var/videos.php
(Bei 10vor10 den zweitletzten Bericht anklicken)

Interessantes Statement von unserem neuen Sicherheitschef aka Meister Propper :D


Ich gebe dem Fanpass noch genau 2 Runden, danach wird diese Schnappsidee wieder begraben !
Habt euch lieb !!
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Partyanimal
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Beitrag von Partyanimal »

Fazit nach Konsultation der Fernsehbilder:

FCZ --> Boykott durchgezogen, +/- 30 Nasen im Gästesektor
St. Gallen --> gross den Larry gemacht, aber Gästesektor voll
Thun --> nix gesehen im TV
Sion --> Gästesektor gut gefüllt
Basel --> Boykott durchgezogen, Gästesektor praktisch leer
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LU-57
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Beitrag von LU-57 »

Thun war wie angekündigt in der 1.HZ vor dem Stadion am demonstrieren oder was auch immer! Erst in der 2. Hälfte kamen sie rein, allerdings in den Gästeblock, keine Ahnung was das also gross gebracht haben soll...naja immerhin das angekündigte durchgezogen, wie's scheint! (TV-Bilder zeigen in der ersten Hälfte noch keine ZF und noch weniger Fans als in der zweiten... :wink: )
SG hat wohl wirklich gelutscht...
SektorGrün aus dem FCSG-Forum hat geschrieben:meine fresse diese Reise war mal wieder einfach nur zum kotzen. und zwar von A-Z. (zu den Leuten die sich zum Spiel äussern obwohl sies nur auf Sportradio gehört haben sage ich jetzt mal nichts )
Ansonsten. Danke, danke SFV. Wie hats doch geheissen? wenn jemand nicht in den Gästeblock will, kann er in einen anderen Sektor gehen? BULLSHIT!!!! Rigerose Passkontrolle, jeder mit Wohnort SG wurde weggewiesen (richtung Gästeblock)
EInfach nur zum kotzen die ganze Scheisse. Danke für nichts!!!!
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fesch
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Beitrag von fesch »

es waren 28 im zürcher gästeblock, hab dort am wurststand gearbeitet.. hehe konnte sie zählen :)
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."

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Chris Climax
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Beitrag von Chris Climax »

fesch hat geschrieben:es waren 28 im zürcher gästeblock, hab dort am wurststand gearbeitet.. hehe konnte sie zählen :)
28 Judase zuviel !
Habt euch lieb !!
Bill Shankly
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Beitrag von Bill Shankly »

Chris Climax hat geschrieben:
fesch hat geschrieben:es waren 28 im zürcher gästeblock, hab dort am wurststand gearbeitet.. hehe konnte sie zählen :)
28 Judase zuviel !
*psssst* (wird bei uns sonntags nicht anderst, sprich leer sein....)
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Yoda
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Beitrag von Yoda »

BASLER FANS UNTERLAUFEN ERFOLGREICH DAS NEUE SICHERHEITSDISPOSITIV IM SCHWEIZER FUSSBALL

CHRISTOPHKIESLICH, Bern

Die neuen Richtlinien, mit denen die Swiss Football League (SFL) der Gewalt in den Stadien begegnen will, sind gestern in Bern weitgehend ad absurdum geführt worden. Die Basler Fans trugen 67 Tage nach dem Schwarzen Samstag im St.-Jakob-Park zu einem friedlichen und entspannten Fussballspiel bei.

Gegen 18.35 Uhr, als der Extrazug die Station Wankdorf erreichte, war bereits absehbar, dass die Strategie der FCB-Fans aufgehen würde. Rund 500 Basler Anhänger pilgerten, von einem Dutzend Polizisten eskortiert, die Sempacherstrasse hoch und hatten ein fröhliches «Ohne Fanpass sind wir alle da!» auf den Lippen. Vor den Kassen bildete sich rasch eine Traube, offenbar hatten die meisten Bern-Fahrer darauf verzichtet, im Vorfeld irgendeine Karte zu erstehen. Um Viertel vor Sieben wedelte der erste mit einem gelb-schwarzen Ticket zu 30 Franken für den Block B und triumphierte: «Das ist ein schönes Gefühl.»
Am Aufgang zum Gästesektor standen sich derweil die Stewards die Beine in den Bauch. Auf einem Flugblatt («An den 12. Mann vom FCB») begrüssten die Betreiber des Stade de Suisse ihre Gäste im Wankdorf, wünschten ein «sportlich emotionales» und «sicheres» Spiel und solidarisierten sich mit den Boykottierenden: «Die neuen Fanbestimmungen sind nicht zufriedenstellend.»

schwitzende polizei. Um 19.15 Uhr zogen die Berner Polizisten bei 30 Grad im Schatten ihre Helme auf, Gummischrot und Tränengas waren parat, und auf der Flaniermeile zwischen Morgarten- und Papiermühlestrasse war die YB-Wurst bereits ausverkauft, während sich an den Kassen lange Schlangen von Kurzentschlossenen bildeten. Weit und breit nicht zu erkennen: Ein Grund für den gar martialischen und schweisstreibenden Aufzug der Polizei.

Vor Block B West erklärte ein FCB-Fan im Rossi-Trikot und mit Bier im Plastikbecher höflich in das Mikrofon eines Lokalradios, warum er die Bestrafung des FCB unverhältnismässig findet, warum er nicht verstehen will, warum eine Kurve härter bestraft wird als andere. Und einen Vorschlag, wie man den Einlass in ein Schweizer Fussballstadion geschickter regeln könnte, hatte er auch nicht. Bloss ein Gefühl: Nicht den Stress beim Ticketverkauf, wie er jetzt veranstaltet wird.
Pünktlich um 19.45 Uhr wird die neue Saison von den FCB-Fans mit einer Rauchbombe eröffnet. Es hätte auch verwundert, wenn die Eingangskontrollen in Bern besser geklappt hätten als in Basel. Die Verteilung der Basel-Supporter entspricht den Prognosen: Exakt 68 Fans, die beim Ticketkauf ihre Personalien registrieren liessen, verloren sich im Gästesektor, gut 1500 hatten sich auf dem Balkon hinter dem Tor der Westseite eingerichtet, ohne ihre Identität preisgegeben zu haben, und sie verliehen ihrem Protest auf einem grossen Transparent Ausdruck: «Deheim verbote - uswärts nit z’stoppe».
Als Abgrenzung zum Family-Corner war ein grünes Netz installiert, und ein über zwei Meter hoher Zaun, so wie man ihn sich im Nachhinein auch für den 13. Mai in Basel gewünscht hätte, trennte Fans hinter beiden Toren vom Spielfeld.

alles ruhig. Mit sieben Kräften, angeführt von Sicherheitschef Gerold Dünki, hat der FC Basel versucht, in Bern den Überblick über seine Fans zu behalten. Die neue Formel der SFL lautet: zwei Sicherheitsleute und zwei Fan-Begleiter pro 50 verkaufter Tickets für den Gästesektor, und für 50 weitere Zuschauer jeweils eine zusätzliche Kraft mehr. Am Ende eines lauen Fussballabends zog Dünki aus FCB-Warte erleichtert Fazit: Alles blieb ruhig, die Fans, ein Resultat im Gepäck, «mit dem alle leben können» (Dünki), wanderten friedlich ab. Gespannt ist er nur, wen die Liga für die drei bengalischen Fackeln büsst, die von FCB-Fans gezündet wurden. Die Kausalhaftung des Gastclubs beschränkt sich auf den gestern verwaisten Gästesektor.

Stefan Niedermaier lobte gleich nach Abpfiff die «hochanständigen FCB-Fans». Der CEO des Stade de Suisse unterrichtete allerdings unmittelbar nach dem Spiel auch die SFL von seinen grundsätzlichen Bedenken. Neben dem hohen personellen und finanziellen Aufwand fürchtet er, dass eine Durchmischung von Gast- und Heimfans grundsätzlich nicht verhindert werden kann. Für ihn war die Nagelprobe der Beweis, «dass die Massnahmen der Liga gescheitert sind».


quelle: BaZ.ch
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Yoda
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Beitrag von Yoda »

Einfach nur geil (obwohl es die Basler sind)

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SCHEISS SFV STASI MAFFIA :!: :!: :!:
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manuel
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Beitrag von manuel »

Hier noch aus der NLZ zum Thema Fanpass:
Fussball: FC Luzern

Fans wollen sich nicht bevormunden lassen

Wer sein Team auswärts im Gästesektor anfeuern will, muss sich registrieren lassen. Der FCZ-Block blieb aus diesem Grund gestern fast leer.

Eine Stunde vor dem Spiel sitzen wenige FCZ-Fans beim Zugang des Sektors 4, der für sie reserviert wäre. Denn Einlass in diesen Abschnitt begehrt kaum einer der Matchbesucher. Dies, weil sich Gästefans im Auswärtsblock registrieren lassen müssen.
Diese Massnahme gefällt Christoph Berchtold, einem FCZ-Fan aus Steinhausen, nicht. «Dadurch wird eine ganze Fankurve kriminalisiert», beschwert er sich.

Willkür befürchtet

Er befürchtet, dass dadurch willkürlich Matchbesucher zur Rechenschaft gezogen werden, sollte sich Ähnliches wie beim Meisterschaftsfinal in Basel ereignen. Auch Claudio Bernet aus Cham will sich nicht ausweisen im Stadion. Beide sind im Glauben angereist, dass sie das Spiel vom Parkplatz aus verfolgen werden - am Schweizer Fernsehen. «Ich habe damit gerechnet, dass wir das Spiel auf Grossleinwand sehen», so Berchtold. Dazu kam es nicht, denn die Zürcher versuchten ihr Glück an der Kasse des Sektors 3, der für FCL-Fans und neutrale Besucher reserviert ist. Sie erhielten Karten, ohne sich ausweisen zu müssen. Befremdet beobachtet FCL-Fan Claude Bachmann aus Horw die Szene. «Jetzt wird der neutrale Sektor zum FCZ-Block.» Kollege Matthias Thalmann fügt hinzu: «Das war zu erwarten. Ich würde bei Auswärtsspielen auch den neutralen Sektor wählen.» Er hält das Registrieren für übertrieben. Mit der Durchmischung der Sektoren werde das Problem nicht gelöst, im Gegenteil. Gestern haben laut einem Fanbeauftragten der Zürcher zirka 400 FCZ-Fans Tickets im Sektor 3 gekauft. «Wenn die Basler kommen, müssen sich die Luzerner etwas einfallen lassen, um alle unterbringen zu können», meint Thalmann und blickt zum nahezu verwaisten Sektor 4, in dem 30 FCZler ihren Verein anfeuern.

Ebenfalls kein Verständnis für die Massnahmen gegen die Gewalt in den Stadien zeigt Jan Müller, Präsident der United Supporters, einem Zusammenschluss von FCL-Fans: «Die Fangruppen wollen sich nicht bevormunden lassen.» Er wird den FCL auswärts anfeuern wie bis anhin. «Aber meine Daten werden sicher nicht erfasst. Ich gehe in die neutralen Zonen und trage meinen FCL-Schal.»
Ofen

Beitrag von Ofen »

Sion ohne Kurvenboykott? Schwach...


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LUzifer

Beitrag von LUzifer »

"Durchzogener" erster Protest-Tag:

+ Basel und Zürich: haben die Sache konsequent durchgezogen
+/- Sion: Viele Leute im Auswärtsblock, ein beträchtlicher Teil davon hat sich registrieren lassen.
+/- Thun: Zuerst streiken, sich danach registrieren lassen und Spruchbänder mit "seltsamer" Message präsentieren. Bizarre Aktion, aus der ich nicht ganz schlau werde...
- St.Gallen: Eingeknickt!
Ofen

Beitrag von Ofen »

LUzifer hat geschrieben:"Durchzogener" erster Protest-Tag:

+ Basel und Zürich: haben die Sache konsequent durchgezogen
+/- Sion: Viele Leute im Auswärtsblock, ein beträchtlicher Teil davon hat sich registrieren lassen.
+/- Thun: Zuerst streiken, sich danach registrieren lassen und Spruchbänder mit "seltsamer" Message präsentieren. Bizarre Aktion, aus der ich nicht ganz schlau werde...
- St.Gallen: Eingeknickt!
Thun und St. Gallen ok, aber dass Sion nicht mitgezogen ist, das überrascht mich SEHR.... Soll mal einer unserer Walliser hier im Forum mal was dazu schreiben...
chief
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Beitrag von chief »

gem. guten Quellen sind die Ziegen ohne FP in den Block....

Hab gemeint Landolt sei jetzt bei Zürich 8)
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