FCL20 hat geschrieben:was stand genau auf den spruchbändern??? konnte es nicht gut lesen...

T(od) U(nd) H(ass) dem Fanpass
Nein zur Axpo Stasi League !
100% Repression als Dank für unsere Passion ?
Von der Seele des Vereins zum Staatsfeind Nr. 1

Hä ??STORM hat geschrieben:Tja... Auch 300 Zürcher im Stadion haben's wohl durchgezogen! Zumindest auf ihre kranke Art... Hoffe einfach, dass sie nicht ungeschoren davonkommen!
Habt euch lieb !!
Glaubst ja nicht im Ernst, dass sich die kurz vor Spielbeginn noch alle ganz brav registrieren liessen?!Chris Climax hat geschrieben:Hä ??STORM hat geschrieben:Tja... Auch 300 Zürcher im Stadion haben's wohl durchgezogen! Zumindest auf ihre kranke Art... Hoffe einfach, dass sie nicht ungeschoren davonkommen!
Wer hat eigentlich dieses unsägliche "mein Gott" eingeführt, dass es sowohl im Forum als auch in der Box ständig verwendet wird?! Selbst Gönner ist schon auf den Zug aufgesprungen, mein Gott...chief hat geschrieben:mein gott, storm
Fussball, Super League: FC Luzern - FC Zürich 0:3 (0:3)
Eine Lehrstunde für den FCL
Die grosse Fussballparty sollte es werden für den FC Luzern. Nach dem 0:3 gegen Meister Zürich herrschte allerdings nur Ernüchterung.
VON STEPHAN SANTSCHI
Versprochen hatten sich die Luzerner viel von ihrem ersten Auftritt in der Super League nach drei Jahren Absenz. Trainer Ciriaco Sforza berichtete am Dienstag nach dem Abschlusstraining von einem guten Gefühl. Und Goalie David Zibung versicherte sogar, dass die Mannschaft derart leidenschaftlich ans Werk gehen wolle, dass Zürich Probleme bekommen werde.
Gestern Nacht, kurz nach 22 Uhr, wich die Euphorie der Ernüchterung. Der FCL unterlag dem Meister diskussionslos 0:3, bescherte seinem neuen Trainer damit eine unglückliche Premiere und setzte der Serie der Ungeschlagenheit nach 31 Spielen ein Ende. Nie war Luzern im Stande, einen ebenbürtigen Gegner abzugeben. Die Aufstiegsbegeisterung, die ein Team in die neue Saison hineintragen kann, war nicht erkennbar.
Mehmetis grober Fehler
Vielmehr schienen die Luzerner von den Bedingungen, die in der nationalen Eliteklasse herrschen, überrascht. Die Zeit, um den Ball zu kontrollieren, ist kürzer geworden. Die Finten, die in 1:1-Situationen Erfolg bringend sein sollen, müssen trickreicher und unverhoffter angebracht werden. Und Tändeleien, wie jene von Genc Mehmeti in der 5. Minute, verträgt es schon gar nicht. Der Mittelfeldspieler liess sich stümperhaft den Ball abluchsen, Keita nutzte das Geschenk und traf aus spitzem Winkel zum 0:1.
FCZ ohne viel Aufwand zum Sieg
Der FCL wirkte fortan noch verunsicherter, zog sich weit zurück, verteidigte phasenweise auf der hintersten Linie mit fünf Mann und verlor noch vor der Pause mit zwei weiteren Gegentreffern jegliche Hoffnung auf einen Punktgewinn. Sforza liess sein Team in einem 3:4:2:1 antreten, ein System, das die Luzerner nicht gewohnt sind, was die Abstimmung mangelhaft erscheinen liess. Den Startsieg sicherte sich der FCZ deshalb ohne viel Aufwand. Zu harmlos war der FCL. «Die erste Halbzeit war für uns sehr lehrreich», bilanzierte Sforza, ohne dabei sehr unzufrieden zu wirken. Er tönte zwar an, dass es Zeit brauche, bis alle kapierten, dass in der Super League ein anderer Wind weht. Doch er erklärte auch: «Gegen den FCZ kann man 0:3 verlieren. Wir werden nun einige Dinge ansprechen.»
Positive Ansätze waren dabei gewiss vorhanden, Paquito war bemüht, im Mittelfeld die Regie zu übernehmen, leistete sich aber wie die Kollegen viele Fehlpässe. Und Claudio Lustenberger setzte im linken Mittelfeld, ebenso wie der auf die rechte Seite eingewechselte Fabian Lustenberger, den einen oder anderen Offensiv-Akzent.
Tauglich für die Super League ist in Luzern aber erst das Publikum (9000 Zuschauer). Wo die Mannschaft einzuordnen ist, wird sich konkreter erst am kommenden Sonntag sagen lassen, wenn sie bei Mitaufsteiger Sion gastiert.



