Recht so, ist hoffentlich nur ein Anfang.blue white City hat geschrieben:Die entstandenen Mehrkosten will Niedermaier nach wie vor der SFL in Rechnung stellen.
Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.
Fanpass für die ganze Schweiz!?
-
Stecki
- Chris Climax
- Problembär
- Beiträge: 4923
- Registriert: 21. Nov 2002, 14:21
- Wohnort: Tierra Caliente
blue white City hat geschrieben:Registrierung der Fans steht vor dem Aus - Berner Zeitung vom 24.07.2006
Auch im Lachenstadion wurde die überhastet eingeführte und sehr umstrittene Fanregistrierung gestern umgangen.
Die neuen Sicherheitsbestimmungen der Swiss Football League (SFL) wurden beim Derby erneut ad absurdum geführt. Die von der Liga beschlossenen Regeln besagen, dass sich Fans, die ein Spiel im Gästesektor besuchen wollen, mit einem Ausweis registrieren müssen. «Für die Partie in Thun haben wir elf personalisierte Tickets abgesetzt», sagt YB-Pressechef Stefan Stauffiger. 989 der ungefähr 1000 YB-Anhänger waren also «ohne ID drin», wie die Fans per Spruchband in Richtung SFL höhnten. Der FC Thun hatte den offiziellen Gästesektor kurzerhand in einen neutralen Sektor umgewandelt. Die YB-Verantwortlichen, welche die Regelung von Beginn weg als «nicht durchsetzbar» (Wankdorf-CEO Stefan Niedermaier) bezeichneten, hoffen nach den Ereignissen dieses Wochenendes (auch die Luzern-Fans mussten sich in Sion nicht registrieren lassen) auf schnelle Verbesserungen. «Es gibt Signale aus dem Umfeld der SFL, wonach die Massnahmen bereits in dieser Woche neu überdacht werden müssen», sagt Niedermaier. Man kann es auch so sehen: Die Regelung der SFL ist gescheitert.
Viele Fanreklamationen
Die Registrationspflicht brachte (nicht nur) YB viel Ärger ein. «Wir hatten nach dem Heimspiel gegen Basel viele Reklamationen von Besitzern eines Saisonabos, die nicht an ihrem angestammten Platz sitzen konnten, weil wir die FCB-Fans dort platzieren mussten», ärgert sich Niedermaier. Eine persönliche Entschuldigung per Brief soll die Wogen glätten. Die entstandenen Mehrkosten will Niedermaier nach wie vor der SFL in Rechnung stellen.
Für das Derby stellte YB 20 Sicherheitsbeauftragte und Fanbetreuer - ebenfalls eine neue Auflage der SFL. Während sich die Fans im Stadion friedlich zeigten, sorgte eine Gruppe unverbesserlicher Störenfriede am Abend für Ärger. Die Chaoten warfen am Thuner Bahnhof Schottersteine auf Beamte, demolierten Automaten und plünderten einen Kiosk. Die Polizei griff mit Tränengas und Gummischrot ein und nahm sieben Krawallbrüder fest. Der Vorfall ist für die friedlichen YB-Fans ärgerlich, hatten sie doch mit ihrem vorbildlichen Verhalten im Stadion dazu beigetragen, die Sicherheitsauflagen der SFL ins Leere laufen zu lassen. Nicola Berger
Hehehehehe
Merke: Beisse niemals die Hand die dich füttert !
Habt euch lieb !!
LU-57 hat geschrieben:Aarauer Luschen...
Nach Adler86 und ATF beugen sich auch die Amigos...
...und an Stelle von Solidarität feiern sie sich als 12. Mann...Amigos Aarau hat geschrieben:Die Amigos Aarau sind klar gegen die neue Massnahme, dass sich jeder Gästefan ausweisen muss und registriert wird. Diese Massnahme wurde angeblich getroffen, um gegen die Gewalt in den Stadien vorzugehen. Was das ganze aber effektiv bringen soll, ist uns nach wie vor ein Rätsel. Vielmehr wird das Risiko vergrössert, da sich Fans, die nicht registriert werden wollen, in die umliegenden Sektoren gehen und es somit eine Durchmischung der Heim-und Gästefans geben wird.
Nachdem geplant war, dass man Tickets nur noch auf der Geschäftsstelle des eigenen Vereins bekommen kann, hat man sich an einen Tisch gesetzt und das weitere Vorgehen geplant. Wir waren klar dagegen und beschlossen, in Zukunft die Auswärtsspiele zu boykottieren.
Nun hat sich das ganze ein wenig verbessert, wir sind noch immer nicht einverstanden mit der Registration aber grundlegend hat sich ein Punkt geändert:
Der Heimverein hat die Möglichkeit, auswärts eine Tageskasse einzurichten. Zwar müssen noch immer die Personalien angegeben werden, dies geschieht aber bei unserem Sicherheitsdienst und wird somit auch nur beim FCA gespeichert sein. Zudem ist es nun doch möglich, auch auswärts spontan ein Spiel zu besuchen. Wir vertrauen unserem Verein und hoffen, dass er uns auch nicht täuscht. Solange die Daten nicht an die SFL oder anderen Vereine weitergegeben werden, könnten wir uns vorstellen, wider Willen die Sache in Kauf zu nehmen. Um trotzdem ein Zeichen zu setzen gegen die neuen Massnahmen, werden wir das erste Auswärtsspiel in Zürich boykottieren.
Da uns aber der der Verein enorm wichtig ist und er auf unsere Unterstützung auch auswärts angewiesen ist, können wir es nicht vereinbaren, die gesamte Saison auswärts zu boykottieren. Aarau ist unser Leben!!!
Sollten sich die Bedingungen jedoch ändern, müssten weitere Massnahmen ergriffen werden.
Ganz Schwach...!
...Und was war mit all den Aarauern, die das Spiel in Zürich gegen den FCZ ganz boykottiert haben?
-
Kameltreiber
- Technogott
- Beiträge: 3663
- Registriert: 10. Mai 2006, 18:46
- Wohnort: Tunisiyya
-
Simba
- Partyanimal
- Elite
- Beiträge: 7771
- Registriert: 25. Feb 2003, 11:56
- Wohnort: Luzern
aber hallo.. was steht denn da interessantes im blick..
Szenario 3: Sion – Luzern, 23. Juli
Weil der FCL-Sicherheitschef befürchtet, «dass es bei einer Durchmischung
ausartet», entscheidet er eigenmächtig, dass die Luzerner Anhänger ihre
Daten nicht zu hinterlegen brauchen. So nehmen sie unregistriert im
Gästesektor Platz.

Die Luzern-Fans zeigten beim Auswärtsspiel in Sion deutlich, was sie
von der neuen Gästeregelung halten.
Weil der FCL-Sicherheitschef befürchtet, «dass es bei einer Durchmischung
ausartet», entscheidet er eigenmächtig, dass die Luzerner Anhänger ihre
Daten nicht zu hinterlegen brauchen. So nehmen sie unregistriert im
Gästesektor Platz.

Die Luzern-Fans zeigten beim Auswärtsspiel in Sion deutlich, was sie
von der neuen Gästeregelung halten.
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
und weiter geht's..
BLICK: Zwei Runden sind gespielt. Bisher wars erstaunlich ruhig, obwohl die neuen Bestimmungen meistens umgangen wurden?
THOMAS HELBLING: «Ja. Es gab in den Stadien null Zwischenfälle. Zudem sind wir immer davon ausgegangen, dass jene, die sich nicht registrieren lassen wollen, in neutrale Sektoren ausweichen. Dieses Risiko nehmen wir auf uns. Früher gabs auch keine Sektorentrennung.»
Also ist die Schlussfolgerung: Man kann die Gästesektoren abschaffen...
«Wenn es so friedlich bleibt, könnte man sie tatsächlich abschaffen. Aber wir haben nicht das im Hinterkopf.» (Anm. von Master -> ja was nun!?)
Sondern?
«Wir wollen friedliche Gästesektoren. Mittels einer Art Selbstreinigung. Wenn die Fans merken, dass die Registrierung lediglich dem besseren Zugriff auf Unruhestifter dient, werden sie sich auch eintragen lassen. Wie wenn sie ein Zugsabo lösen. Eine Ablehnung der Registrierung mit Datenschutz-Bedenken zu begründen, ist absurd.»
Aber genau das werfen ihnen die Fans vor: Sie hätten ihnen nicht mitgeteilt, was mit den Daten passiert.
«Die Liga interessieren die Daten nicht. Wir wollen nur die Namen jener kennen, die mit einem Stadionverbot belegt sind. Dass wir nicht perfekt kommuniziert haben, stimmt. Doch ich bin sicher: Der Proteststurm einer verschwindend kleinen Mehrheit wäre derselbe gewesen, wenn wir alles genau erklärt hätten.»
Tatsache ist aber, dass verschiedene Klubs die Regelungen unterwandern?
«Ja. Eine Umwandlung des Gästesektors in einen neutralen wie in Thun geht natürlich nicht. So fällt die Kausalhaftung weg. Und der Luzerner Sicherheits-chef darf auch nicht eigenmächtig bestimmen, dass sich seine Fans nicht zu registrieren brauchen.»
Die Fans monieren auch, sie seien in den Prozess nicht einbezogen worden?
«Wir haben den Auftrag am 17. Mai gefasst, eine neue Regelung für den Saisonstart am 19. Juli auf die Beine zu stellen. Wir hatten die Zeit nicht, alle Gruppierungen einzubinden. Zudem suchen jene Kreise, die Probleme machen, nicht einmal den Kontakt zu den eigenen Klubs. Die betreiben ein Doppelspiel.»
Wie gehts jetzt weiter?
«Wir halten an den Massnahmen fest. Wir werden Richtlinien mit klaren Aufträgen an die Vereine erlassen.»
die risiken tragen einzig und alleine die fans, wenns rappelt in der bruchbude!
helbling du verdammter ... *materazzi (zu zidane) stimme*
THOMAS HELBLING: «Ja. Es gab in den Stadien null Zwischenfälle. Zudem sind wir immer davon ausgegangen, dass jene, die sich nicht registrieren lassen wollen, in neutrale Sektoren ausweichen. Dieses Risiko nehmen wir auf uns. Früher gabs auch keine Sektorentrennung.»
Also ist die Schlussfolgerung: Man kann die Gästesektoren abschaffen...
«Wenn es so friedlich bleibt, könnte man sie tatsächlich abschaffen. Aber wir haben nicht das im Hinterkopf.» (Anm. von Master -> ja was nun!?)
Sondern?
«Wir wollen friedliche Gästesektoren. Mittels einer Art Selbstreinigung. Wenn die Fans merken, dass die Registrierung lediglich dem besseren Zugriff auf Unruhestifter dient, werden sie sich auch eintragen lassen. Wie wenn sie ein Zugsabo lösen. Eine Ablehnung der Registrierung mit Datenschutz-Bedenken zu begründen, ist absurd.»
Aber genau das werfen ihnen die Fans vor: Sie hätten ihnen nicht mitgeteilt, was mit den Daten passiert.
«Die Liga interessieren die Daten nicht. Wir wollen nur die Namen jener kennen, die mit einem Stadionverbot belegt sind. Dass wir nicht perfekt kommuniziert haben, stimmt. Doch ich bin sicher: Der Proteststurm einer verschwindend kleinen Mehrheit wäre derselbe gewesen, wenn wir alles genau erklärt hätten.»
Tatsache ist aber, dass verschiedene Klubs die Regelungen unterwandern?
«Ja. Eine Umwandlung des Gästesektors in einen neutralen wie in Thun geht natürlich nicht. So fällt die Kausalhaftung weg. Und der Luzerner Sicherheits-chef darf auch nicht eigenmächtig bestimmen, dass sich seine Fans nicht zu registrieren brauchen.»
Die Fans monieren auch, sie seien in den Prozess nicht einbezogen worden?
«Wir haben den Auftrag am 17. Mai gefasst, eine neue Regelung für den Saisonstart am 19. Juli auf die Beine zu stellen. Wir hatten die Zeit nicht, alle Gruppierungen einzubinden. Zudem suchen jene Kreise, die Probleme machen, nicht einmal den Kontakt zu den eigenen Klubs. Die betreiben ein Doppelspiel.»
Wie gehts jetzt weiter?
«Wir halten an den Massnahmen fest. Wir werden Richtlinien mit klaren Aufträgen an die Vereine erlassen.»
die risiken tragen einzig und alleine die fans, wenns rappelt in der bruchbude!
helbling du verdammter ... *materazzi (zu zidane) stimme*
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
- UNDERCOVER
- Elite
- Beiträge: 6280
- Registriert: 26. Apr 2003, 00:29
eine verschwindend kleine mehrheit, wo gibts das denn?Helbling hat geschrieben:Der Proteststurm einer verschwindend kleinen Mehrheit wäre derselbe gewesen, wenn wir alles genau erklärt hätten.»
zur sache: können die clubs beantragen, die position des sicherheitschefs neu zu besetzen? der offensichtlich überforderte thomas helbling scheint mir nämlich langsam etwas ausgebrannt.
- Chris Climax
- Problembär
- Beiträge: 4923
- Registriert: 21. Nov 2002, 14:21
- Wohnort: Tierra Caliente
Grande Kojak ! Gut gemacht !Master hat geschrieben:Und der Luzerner Sicherheits-chef darf auch nicht eigenmächtig bestimmen, dass sich seine Fans nicht zu registrieren brauchen.
Mal sehen wer am Ende am längeren Hebel sitzt, die vereinigten Kurven der Schweiz oder dieser Sicherheits- und Profilneurotiker aus Muri ! Helbling => Demission !
Habt euch lieb !!
(Ich mag die Foto-Auswahl.Gästeregelung wird umgangen, wo es nur geht
VON ALAIN KUNZ UND UELI ZOSS
ZÜRICH – Die neue Gästeregelung ist von den Klubs einstimmig beschlossen worden. Dennoch wird sie umgangen, wo es nur geht.
Die Luzern-Fans zeigten beim Auswärtsspiel in Sion deutlich, was sie von der neuen Gästeregelung halten.
Zwei Runden sind gespielt. Folgende vier Szenarien haben sich nach dem Beschluss der SFL, diese Sektoren unter die Verantwortung der Auswärtsklubs zu stellen und den Fans eine Registrierungspflicht aufzuerlegen, ergeben:
Szenario 1: YB – Basel , 19. Juli
YB beschliesst pro-aktiv, einen Ad-hoc-Gästesektor links und rechts des eigentlichen zu errichten und die rund 2000 Bebbi-Fans dorthin zu verfrachten. Natürlich begeben sich die Gästefans nur auf die eine Seite und verdrängen gar einige der Besucher im Family-Sektor. Es bleibt aber ziemlich ruhig.
Szenario 2: Thun – YB, 23. Juli
Um allen Problemen aus dem Weg zu gehen, deklariert der FC Thun den Gästesektor kurzerhand als neutralen Sektor. Die rund 1000 YB-Fans nisten sich unregistriert dort ein.
Szenario 3: Sion – Luzern, 23. Juli
Weil der FCL-Sicherheitschef befürchtet, «dass es bei einer Durchmischung ausartet», entscheidet er eigenmächtig, dass die Luzerner Anhänger ihre Daten nicht zu hinterlegen brauchen. So nehmen sie unregistriert im Gästesektor Platz.
Szenario 4: Aarau – Thun, 19. Juli
Das Wunschszenario der Liga: Die rund 150 Thuner Fans lassen sich alle artig registrieren, 30 bleiben der ersten Halbzeit aus Protest fern. Die Fans benehmen sich exemplarisch.
Edit: Sory, Masters Beitrag von heute Nacht erst jetzt gesehen...
Zuletzt geändert von Admin am 25. Jul 2006, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
-
Dräcksgoof
- Forumgott

- Beiträge: 1824
- Registriert: 22. Dez 2002, 19:17
- Wohnort: Theater of Dreams
- Kontaktdaten:






