Genial wie alle Fanszenen der Schweiz gegen den Fanpass protestiert und ihn boykottiert haben. RESPEKT
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Kein Fanpass mehr!!!
- Yoda
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Medienmitteilung Swiss Football League
Aufgrund einer Analyse zur Umsetzung im Bereich Sicherheit nimmt das Komitee der Swiss Football League (SFL) eine Klarstellung zu den neuen reglementarischen Bestimmungen vor: Der Kartenverkauf für den Gästesektor erfolgt nach wie vor durch den Gastklub. Es ist aber nicht nötig, dass die Gastklubs die Personalien (Name, Adresse) der Gästefans beim Verkauf von Eintrittskarten für den Gästesektor aufnehmen. Es genügt, wenn die Gästefans beim Eintritt in den Gästesektor neben der gültigen Eintrittskarte ihre ID, ihren Reisepass oder ein gleichwertiges Ausweispapier auf Verlangen vorlegen können. Damit trägt die SFL den Datenschutzbedenken der Fans Rechnung. Gleichzeitig appelliert die SFL an die Gastklubs, als Serviceleistung für ihre treuen Fans bei Auswärtsspielen eigene Tageskassen zu betreiben.
Mit der Interpretation von Art. 7. Abs. 3 des Sicherheitsreglementes stellt das Komitee der SFL klar, dass die schriftliche Aufnahme der Personalien nicht nötig ist. Es sind folglich auch keine Listen mit Namen und Adresse der angereisten Fans zu führen. Hingegen findet auf Verlangen eine Identitätskontrolle beim Eingang in den Gästesektor statt. Inhaber von Eintrittskarten, die kein entsprechendes Ausweispapier vorlegen, müssen damit rechnen, dass ihnen der Zutritt verweigert wird.
Die Gästefans haben sich in den ersten Runden der neuen Meisterschaft in der Axpo Super League teilweise geweigert, beim Ticketkauf für den Gästesektor ihren Namen und ihre Adresse anzugeben. Sie haben stattdessen Tickets für andere Sektoren gekauft. Grund für dieses Ausweichen waren fast ausnahmslos die datenschutzspezifischen Bedenken der Gästefans. Diesen Bedenken wird mit der vorgenommenen Klarstellung Rechnung getragen.
Die SFL hält am neuen System des Ticketverkaufes für die Gästefans fest: Der Gastklub verkauft exklusiv die Tickets für seine auswärts reisenden Fans, da er seine eigenen Leute besser kennt. Dieses System ist auch international beispielsweise bei Champions League-Spielen Standard und von den Fans akzeptiert.
Die SFL hat deshalb allen Klubs der Axpo Super League noch einmal eindringlich empfohlen, bei den Auswärtsspielen vor Ort eine oder mehrere selber geführte Tageskassen anzubieten. Für die SFL ist es eine Selbstverständlichkeit, dass dem reisewilligen Fan wie bis anhin die Möglichkeit gegeben werden soll, sich am Spieltag für einen Matchbesuch zu entscheiden und die Eintrtittskarte zum Gästesektor vor Ort und nicht nur im Vorverkauf beziehen zu können.
Quelle: Medienmitteilung Swiss Football League, 4. August 2006
Aufgrund einer Analyse zur Umsetzung im Bereich Sicherheit nimmt das Komitee der Swiss Football League (SFL) eine Klarstellung zu den neuen reglementarischen Bestimmungen vor: Der Kartenverkauf für den Gästesektor erfolgt nach wie vor durch den Gastklub. Es ist aber nicht nötig, dass die Gastklubs die Personalien (Name, Adresse) der Gästefans beim Verkauf von Eintrittskarten für den Gästesektor aufnehmen. Es genügt, wenn die Gästefans beim Eintritt in den Gästesektor neben der gültigen Eintrittskarte ihre ID, ihren Reisepass oder ein gleichwertiges Ausweispapier auf Verlangen vorlegen können. Damit trägt die SFL den Datenschutzbedenken der Fans Rechnung. Gleichzeitig appelliert die SFL an die Gastklubs, als Serviceleistung für ihre treuen Fans bei Auswärtsspielen eigene Tageskassen zu betreiben.
Mit der Interpretation von Art. 7. Abs. 3 des Sicherheitsreglementes stellt das Komitee der SFL klar, dass die schriftliche Aufnahme der Personalien nicht nötig ist. Es sind folglich auch keine Listen mit Namen und Adresse der angereisten Fans zu führen. Hingegen findet auf Verlangen eine Identitätskontrolle beim Eingang in den Gästesektor statt. Inhaber von Eintrittskarten, die kein entsprechendes Ausweispapier vorlegen, müssen damit rechnen, dass ihnen der Zutritt verweigert wird.
Die Gästefans haben sich in den ersten Runden der neuen Meisterschaft in der Axpo Super League teilweise geweigert, beim Ticketkauf für den Gästesektor ihren Namen und ihre Adresse anzugeben. Sie haben stattdessen Tickets für andere Sektoren gekauft. Grund für dieses Ausweichen waren fast ausnahmslos die datenschutzspezifischen Bedenken der Gästefans. Diesen Bedenken wird mit der vorgenommenen Klarstellung Rechnung getragen.
Die SFL hält am neuen System des Ticketverkaufes für die Gästefans fest: Der Gastklub verkauft exklusiv die Tickets für seine auswärts reisenden Fans, da er seine eigenen Leute besser kennt. Dieses System ist auch international beispielsweise bei Champions League-Spielen Standard und von den Fans akzeptiert.
Die SFL hat deshalb allen Klubs der Axpo Super League noch einmal eindringlich empfohlen, bei den Auswärtsspielen vor Ort eine oder mehrere selber geführte Tageskassen anzubieten. Für die SFL ist es eine Selbstverständlichkeit, dass dem reisewilligen Fan wie bis anhin die Möglichkeit gegeben werden soll, sich am Spieltag für einen Matchbesuch zu entscheiden und die Eintrtittskarte zum Gästesektor vor Ort und nicht nur im Vorverkauf beziehen zu können.
Quelle: Medienmitteilung Swiss Football League, 4. August 2006

- sprayvenhoe
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- Chris Climax
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Jede Wette das da noch was kommt ! Aber nun haben wir ja bewiesen das die diversen CH-Fanszenen zu koordinierten Aktionen fähig sind. Der schweizweite Kampf für den Erhalt der Fankultur wird wohl noch bis zur EM08 weitergehen. Vorher ist leider nicht damit zu rechnen dass wir in Ruhe gelassen werden.FCL20 hat geschrieben:aber obs das jetzt wirklich war!? hecken sicher schon wieder etwas neues aus
Habt euch lieb !!
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4. August 2006, 15:13, NZZ Online
Kurswechsel der Swiss Football League
Gästefans müssen ihre Personalien nun doch nicht angeben
Die Swiss Football League (SFL) schwächt ihre Mitte Juli erlassenen Sicherheitsbestimmungen ab. Gästeklubs müssen die Personalien ihrer Fans beim Ticketverkauf nun doch nicht aufnehmen. Die Vorschrift war von den Fans umgangen worden. Der Kartenverkauf für den Gästesektor bleibe Sache des Gastklubs, teilte die SFL mit.
Solche wüsten Szenen in Schweizer Stadien will die SFL künftig verhindern. (Bild key)
(si/sda) Grund für den (erwartet) schnellen Kurswechsel sind die negativen Reaktionen der Fans, die Spiele sogar boykottierten. In den ersten drei Meisterschaftsrunden weigerte sich das Gros der Klubsupporter unter Berufung auf den Datenschutz, Namen und Adresse anzugeben. Stattdessen besorgte es sich beim Heimklub Tickets für andere Sektoren, was bei Stadionbetreibern und Sicherheitspersonal gleichermassen für Verwirrung sorgte. Von Zwischenfällen in den Stadien ist allerdings nichts bekannt.
Zusätzliche Identitätskontrollen am Eingang
Mehrere Exponenten der Super-League-Klubs hatten in diversen Interviews die im Juli beschlossenen Massnahmen als «falsch» bezeichnet, zumal sich dem Vernehmen nach nicht alle Klubs vorbehaltlos an die neue Regelung gehalten hatten. Der Ticketverkauf für den Gästesektor bleibt laut einem SFL-Communiqué weiterhin Sache des Gastteams. Dieses System sei auch international (zum Beispiel bei Partien der Champions League) standardisiert und von den Fans akzeptiert. Listen mit Namen und Adressen der angereisten Fans seien nicht mehr zu führen, heisst es. Hingegen findet am Eingang in den entsprechenden Sektor auf Verlangen neben der Ticket- auch eine Identitätskontrolle (ID, Pass oder gleichwertiges Ausweispapier) statt.
Heimklubs in die Pflicht genommen
Die SFL empfiehlt ihren Mitgliedern erneut, bei Auswärtsspielen vor Ort eine oder mehrere Tageskassen anzubieten. Es sei eine Selbstverständlichkeit, dem reisewilligen Fan wie bis anhin die Möglichkeit zu geben, sich am Spieltag für einen Matchbesuch - im Gästesektor - zu entscheiden, schreibt die SFL, die mit den nun abgeschwächten Massnahmen Krawallen, wie sie nach der «Finalissima» Basel - Zürich am 13. Mai passierten, zu verhindern versucht. Neben den Gastklubs wurden auch die Heimklubs in die Pflicht genommen: Sie müssen unter anderem ihre eigene Fankurve besser sichern und die Zuschauer mittels Video stärker überwachen.
Habt euch lieb !!
-
Simba
Blick online:

Hmm, wenn sie schon ein Foto bringen, wäre es für den Leser wohl vorteilhaft wenn man die Botschaft auf dem Spruchband auch ganz lesen könnte... Oder gilt Klopapier in der Blickredaktion bereits als Fäkalbegriff und darf deswegen nicht publiziert werden.
Die Zuschauer haben zu Beginn der Saison mit Transparenten protestiert. (Keystone)


