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Fussball Ausland
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Stecki
Der russische Nationaltrainer Guus Hiddnik hat die Mannschaft für das Qualifikationsspiel gegen Kroatien bekannt gegeben:
Torhüter: Igor Akinfeev (ZSKA Moskau), Dmitri Borodin (Torpedo), Alexander Makarov (Kriylia Sovetov)
Verteidigung: Alexei Beresuzky (ZSKA Moskau), Sergei Ignashevich (ZSKA Moskau), Denis Kolodin (Dynamo), Alexander Annyukov (Zenit St. Petersburg) - evt. auch Vassily Beresutzky (ebenfalls ZSKA), befindet sich momentan unter ärztlicheer Beobachtung
Mittelfeld: Dinyar Bilyaletdinov, Marat Izmailov (beide Lokomotive Moskau), Evgeni Aldonin (ZSKA Moskau), Vladislav Radimov (Zenit), Alexei Smertin, Igor Semshov (beide Dynamo)
Angriff: Andrei Arshavin, Alexander Kerzhakov (beide Zenit), Dmitri Sychev (Lokomotiv Moskau), Roman Pavlyuchenko (Spartak Moskau), Pavel Pogrebnjak (Tom Tomsk), Ivan Saenko (Nürnberg)
Dürfte interessant werden, wie Russland unter Hiddnik auftritt...
Ist einem der sich mit der Bundesliga beschäftigt, der Name Saenko ein Begriff? Er wurde neu einberufen und ist mir völlig unbekannt.
Torhüter: Igor Akinfeev (ZSKA Moskau), Dmitri Borodin (Torpedo), Alexander Makarov (Kriylia Sovetov)
Verteidigung: Alexei Beresuzky (ZSKA Moskau), Sergei Ignashevich (ZSKA Moskau), Denis Kolodin (Dynamo), Alexander Annyukov (Zenit St. Petersburg) - evt. auch Vassily Beresutzky (ebenfalls ZSKA), befindet sich momentan unter ärztlicheer Beobachtung
Mittelfeld: Dinyar Bilyaletdinov, Marat Izmailov (beide Lokomotive Moskau), Evgeni Aldonin (ZSKA Moskau), Vladislav Radimov (Zenit), Alexei Smertin, Igor Semshov (beide Dynamo)
Angriff: Andrei Arshavin, Alexander Kerzhakov (beide Zenit), Dmitri Sychev (Lokomotiv Moskau), Roman Pavlyuchenko (Spartak Moskau), Pavel Pogrebnjak (Tom Tomsk), Ivan Saenko (Nürnberg)
Dürfte interessant werden, wie Russland unter Hiddnik auftritt...
Ist einem der sich mit der Bundesliga beschäftigt, der Name Saenko ein Begriff? Er wurde neu einberufen und ist mir völlig unbekannt.
Bо всей ЕВРОПЕ знаменит, ленинградский наш ЗЕНИТ! Vodka - Kurve Luzern

Schon, aber ich hab's wegen Saenko geschrieben, auf den russischen Foren kennt den eben auch niemand, da dachte ich ich frag hier mal...Bani hat geschrieben:Das Aufgebot der Russischen Nationalmannschaft interessiert wohl hier so ziemlich niemanden
Bо всей ЕВРОПЕ знаменит, ленинградский наш ЗЕНИТ! Vodka - Kurve Luzern

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Stecki
Stadien-Vorfall in Pasching keine Sabotage
Der Zwischenfall im Paschinger Waldstadion - ein Teil einer Zuschauertribüne hatte sich am Samstag während des Spiels FC Superfund - SK Rapid durchgebogen - ist auf keinen Sabotage-Akt, sondern auf einen Konstruktions- und Montagefehler zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kam ein gerichtlich beeideter Sachverständiger Montagnachmittag. Mit den Reparaturarbeiten soll morgen, Dienstag, begonnen werden.
Das Ergebnis sei eindeutig, betonte der Sicherheitsreferent der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Markus Kitzberger, im Gespräch mit der APA. Die Tribüne bleibe bis auf weiteres geschlossen. Sie werde erst wieder geöffnet, wenn statisch nachgewiesen werden könne, dass sie gefahrlos zu betreten ist.
Die Zuschauertribüne, die laut Polizei für 2.000 Besucher zugelassen ist, war erst vor drei Jahren gebaut worden. Errichter ist eine Firma aus Niederösterreich, die nach eigenen Angaben in keinem anderen Stadion eine Tribüne montiert habe.
Ein Teil der Konstruktion hatte sich beim Match durchgebogen. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls hätten sich rund 1.500 Besucher darauf befunden, berichtete ein Polizist. Sie schwebten in Lebensgefahr, weil zwei Bolzen der Metallverstrebung abgerissen waren, und wurden aufgefordert, nicht mehr zu springen. Da Sabotage zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, nahm die Polizei unmittelbar nach Spielende die Ermittlungen auf.
In der Nacht auf Freitag war zudem ins Waldstadion eingebrochen worden. Die vorerst unbekannten Täter lockerten Schrauben eines Gitters im Besuchersektor der Rapid-Fans, zerschnitten eine Fahne und sprayten Schmähparolen an eine Wand. In diesem Zusammenhang werde weiter gegen Fans des Rekordmeisters ermittelt, so der Polizist.
Die österreichische Bundesliga sieht deshalb auch keinen akuten Handlungsbedarf nach den Vorfällen von Samstag in Pasching. "Wir mußten abwarten, was bei den Untersuchungen rauskommt, erst dann kann man Maßnahmen setzen", erklärte Bundesliga-Pressesprecher Christian Kircher.
Der in der Bundesliga übliche Behördenrundgang von Polizei, Klub-Vertreter und Sicherheits-Vertreter rund drei Stunden vor den Partien, wenn das Stadion noch nicht geöffnet ist, hätte sich jedenfalls bewährt. Dabei wurde das Fehlen der Schrauben bemerkt. "Bisher hat es gut geklappt, wir haben das erste Mal so einen Vorfall", so Kircher. Untersuchungen, wer die Schrauben gelockert hat, laufen derzeit.
Erich Weißkircher, Technischer Delegierter für den Senat drei und für die Sicherheit der EURO-Stadien zuständig, war am Samstag bei der Begehung dabei. Dass die fehlenden Schrauben aufgefallen sind, sei zu erwarten gewesen. "Das ist der Grund, warum wir das machen. Es hat sich gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der Behördenrundgänge in Österreich der richtige ist. Man kann noch reagieren, das ist für den Regelbetrieb ausreichend. In diesem Fall hat es sich bewährt. Aber man kann keine direkten Schlüsse für die Bundesliga oder die EURO ziehen", so Weißkircher.
Der Konstruktions- und Montagefehler an der Tribüne sei durch diese Art des Behördenrundgangs allerdings nicht zu sehen. "Ein technischen Gebrechen oder eine gut gemachte Manipulation sind nicht zu sehen", sagt Weißkircher. Stadien würden wie alle Veranstaltungsstätten von zuständigen Behörden regelmäßig abgenommen.
Der Zwischenfall im Paschinger Waldstadion - ein Teil einer Zuschauertribüne hatte sich am Samstag während des Spiels FC Superfund - SK Rapid durchgebogen - ist auf keinen Sabotage-Akt, sondern auf einen Konstruktions- und Montagefehler zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kam ein gerichtlich beeideter Sachverständiger Montagnachmittag. Mit den Reparaturarbeiten soll morgen, Dienstag, begonnen werden.
Das Ergebnis sei eindeutig, betonte der Sicherheitsreferent der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Markus Kitzberger, im Gespräch mit der APA. Die Tribüne bleibe bis auf weiteres geschlossen. Sie werde erst wieder geöffnet, wenn statisch nachgewiesen werden könne, dass sie gefahrlos zu betreten ist.
Die Zuschauertribüne, die laut Polizei für 2.000 Besucher zugelassen ist, war erst vor drei Jahren gebaut worden. Errichter ist eine Firma aus Niederösterreich, die nach eigenen Angaben in keinem anderen Stadion eine Tribüne montiert habe.
Ein Teil der Konstruktion hatte sich beim Match durchgebogen. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls hätten sich rund 1.500 Besucher darauf befunden, berichtete ein Polizist. Sie schwebten in Lebensgefahr, weil zwei Bolzen der Metallverstrebung abgerissen waren, und wurden aufgefordert, nicht mehr zu springen. Da Sabotage zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, nahm die Polizei unmittelbar nach Spielende die Ermittlungen auf.
In der Nacht auf Freitag war zudem ins Waldstadion eingebrochen worden. Die vorerst unbekannten Täter lockerten Schrauben eines Gitters im Besuchersektor der Rapid-Fans, zerschnitten eine Fahne und sprayten Schmähparolen an eine Wand. In diesem Zusammenhang werde weiter gegen Fans des Rekordmeisters ermittelt, so der Polizist.
Die österreichische Bundesliga sieht deshalb auch keinen akuten Handlungsbedarf nach den Vorfällen von Samstag in Pasching. "Wir mußten abwarten, was bei den Untersuchungen rauskommt, erst dann kann man Maßnahmen setzen", erklärte Bundesliga-Pressesprecher Christian Kircher.
Der in der Bundesliga übliche Behördenrundgang von Polizei, Klub-Vertreter und Sicherheits-Vertreter rund drei Stunden vor den Partien, wenn das Stadion noch nicht geöffnet ist, hätte sich jedenfalls bewährt. Dabei wurde das Fehlen der Schrauben bemerkt. "Bisher hat es gut geklappt, wir haben das erste Mal so einen Vorfall", so Kircher. Untersuchungen, wer die Schrauben gelockert hat, laufen derzeit.
Erich Weißkircher, Technischer Delegierter für den Senat drei und für die Sicherheit der EURO-Stadien zuständig, war am Samstag bei der Begehung dabei. Dass die fehlenden Schrauben aufgefallen sind, sei zu erwarten gewesen. "Das ist der Grund, warum wir das machen. Es hat sich gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der Behördenrundgänge in Österreich der richtige ist. Man kann noch reagieren, das ist für den Regelbetrieb ausreichend. In diesem Fall hat es sich bewährt. Aber man kann keine direkten Schlüsse für die Bundesliga oder die EURO ziehen", so Weißkircher.
Der Konstruktions- und Montagefehler an der Tribüne sei durch diese Art des Behördenrundgangs allerdings nicht zu sehen. "Ein technischen Gebrechen oder eine gut gemachte Manipulation sind nicht zu sehen", sagt Weißkircher. Stadien würden wie alle Veranstaltungsstätten von zuständigen Behörden regelmäßig abgenommen.
Das Stockholmer Derby zwischen den schwedischen Erstligisten Hammarby IF und Djurgarden wurde in der 60. Minute beim Stand von 3:0 für die Gäste abgebrochen.
Die Zuschauer der Gastgeber waren über die Leistung ihrer Mannschaft so enttäuscht, dass sie auf das Feld stürmten. Der Schiedsrichter beendete daraufhin die Begegnung.
Bereits in der ersten Halbzeit musste das Spiel unterbrochen werden, da der Linienrichter von einem Gegenstand getroffen, gepflegt werden musste.
Naja, nichts neues aus Söder... Die Bajen konnten es wohl nicht verkraften, dass nun der AIK alleiniger Tabellenführer und die Nummer 1 in Stockholm ist.
Ausschreitungen bei Derbys sind schon fast traditionell im Norden. Kein Derby ohne grössere Scharmützel. Vor zwei Jahren musste bereits der AIK zwei Spiele ohne Zuschauer austragen weil die unzufriedenen Fans das Feld stürmten... Die Folge war der Abstieg, da es die entscheidenden letzten Partien der Saison betraf.
Wiesel??
Die Zuschauer der Gastgeber waren über die Leistung ihrer Mannschaft so enttäuscht, dass sie auf das Feld stürmten. Der Schiedsrichter beendete daraufhin die Begegnung.
Bereits in der ersten Halbzeit musste das Spiel unterbrochen werden, da der Linienrichter von einem Gegenstand getroffen, gepflegt werden musste.
Naja, nichts neues aus Söder... Die Bajen konnten es wohl nicht verkraften, dass nun der AIK alleiniger Tabellenführer und die Nummer 1 in Stockholm ist.
Ausschreitungen bei Derbys sind schon fast traditionell im Norden. Kein Derby ohne grössere Scharmützel. Vor zwei Jahren musste bereits der AIK zwei Spiele ohne Zuschauer austragen weil die unzufriedenen Fans das Feld stürmten... Die Folge war der Abstieg, da es die entscheidenden letzten Partien der Saison betraf.
Wiesel??
Es war das beste was ich in meiner Fussballkarriere erlebt habe(nicht unbedingt nur die "Randale") sondern auch die geniale Stimmung schon lange vor Spiel! Bericht folgt wenn etwas erholt. Etwas gar viele Clubs auf Hammarby Seite aber war ok, vom Red Side Deppen mal abgesehen 
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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Wladiwostok, der Albtraum der Premier Liga
Russland 19 270 Kilometer für 90 Minuten Fussball – warum dem Jetlag im grössten Land der Erde spielentscheidende Bedeutung zukommt
Als am Ende der letzten Saison die Aufsteiger in die russische Premier Liga feststanden, dürfte sich der eine oder andere Reiseveranstalter vor Freude die Hände gerieben haben. Ausgerechnet Luch Energia Wladiwostok schaffte den Sprung in die höchste Spielklasse. Während die ehemaligen Gegner in der Zweiten Liga aufatmeten, dürften die im Westen gelegenen Erstligisten die Weite des Landes verflucht haben. Denn das 600 000 Einwohner zählende Wladiwostok liegt ganz im Südosten Russlands. Die Entfernung vom Dinamo-Stadion zum Japanischen Meer beträgt gerade mal 100 Meter. Nordkorea ist auch gleich um die Ecke, nur der europäische Teil Russlands liegt Welten entfernt.
Sieben Zeitzonen Differenz
Die Zeitdifferenz zwischen Moskau, wo 7 der 16 Premier-Liga-Vereine herkommen, und Wladiwostok beträgt sieben Stunden. Für 90 Minuten Fussball verbringen die Spieler 18 Stunden im Flugzeug. Der Jetlag wird bei diesen Zeitreisen zum spielentscheidenden Faktor. Am grössten dürfte der Ärger über den Aufsteiger bei Zenit St. Petersburg gewesen sein. 9635 Kilometer beträgt die Distanz. Macht 19 270 Kilometer inklusive Rückflug. Eine halbe Weltreise.
Fünf Weltumrundungen
Alles nur halb so schlimm, entgegnen an dieser Stelle die Aufsteiger aus Wladiwostok. Sie werden während dieser Saison geschätzte 200 000 Kilometer zurücklegen, was fünf Weltumrundungen entspricht. Das ist nicht nur kostspielig, sondern auch ungemein kraftraubend. Laut Trainer Sergei Pawlow sind besonders die Rückreisen anstrengend: «Ein Flug nach Moskau ist einfacher als ein Flug zurück nach Wladiwostok. Wir brauchen zwei Tage, um uns von einem Flug nach Moskau zu erholen, aber mindestens eine Woche, wenn wir wieder zu Hause sind.» Der Aufsteiger aus dem Osten bat bereits um wissenschaftlichen Rat, «doch gegen den Jetlag gibt es kein Geheimrezept», musste Pawlow feststellen.
Auch für den Verband stellt der Aufsteiger eine Herausforderung dar. Die Ausarbeitung des Spielplans wurde zum Spiessrutenlauf. Während die Spiele in Rest-Russland wegen der Fernsehzuschauer vorzugsweise am Nachmittag stattfinden, wird in Wladiwostok morgens um acht oder zehn Uhr (Moskauer Zeit) angepfiffen. Der Bitte des Aufsteigers, jeweils zu mehreren Auswärtsspielen nacheinander antreten zu dürfen, ist der Verband nur sehr beschränkt nachgekommen.
Uefa-Cup droht Ungemach
Ungemach droht auch Europa. Nach 18 Spieltagen liegt Wladiwostok nur zwei Zähler hinter einem Uefa-Cup-Platz. Und ebendieser Uefa-Cup ist das erklärte Ziel des Trainers. Wladiwostok wäre das Albtraum-Los aller Team-Manager. Schweizer Fussballer, die sich über mühsame Reisen in die Süd- oder Westschweiz beklagen, müssten dann Auswärtsspiele in derselben Zeitzone bestreiten, in der auch Sydney liegt. Und Wladiwostok ist im Dinamo-Stadion eine Macht. In der Heimtabelle liegt das Team derzeit auf Rang zwei, in der Auswärtstabelle allerdings auf dem letzten Platz. (AFR)
(Mittelland Zeitung)
Russland 19 270 Kilometer für 90 Minuten Fussball – warum dem Jetlag im grössten Land der Erde spielentscheidende Bedeutung zukommt
Als am Ende der letzten Saison die Aufsteiger in die russische Premier Liga feststanden, dürfte sich der eine oder andere Reiseveranstalter vor Freude die Hände gerieben haben. Ausgerechnet Luch Energia Wladiwostok schaffte den Sprung in die höchste Spielklasse. Während die ehemaligen Gegner in der Zweiten Liga aufatmeten, dürften die im Westen gelegenen Erstligisten die Weite des Landes verflucht haben. Denn das 600 000 Einwohner zählende Wladiwostok liegt ganz im Südosten Russlands. Die Entfernung vom Dinamo-Stadion zum Japanischen Meer beträgt gerade mal 100 Meter. Nordkorea ist auch gleich um die Ecke, nur der europäische Teil Russlands liegt Welten entfernt.
Sieben Zeitzonen Differenz
Die Zeitdifferenz zwischen Moskau, wo 7 der 16 Premier-Liga-Vereine herkommen, und Wladiwostok beträgt sieben Stunden. Für 90 Minuten Fussball verbringen die Spieler 18 Stunden im Flugzeug. Der Jetlag wird bei diesen Zeitreisen zum spielentscheidenden Faktor. Am grössten dürfte der Ärger über den Aufsteiger bei Zenit St. Petersburg gewesen sein. 9635 Kilometer beträgt die Distanz. Macht 19 270 Kilometer inklusive Rückflug. Eine halbe Weltreise.
Fünf Weltumrundungen
Alles nur halb so schlimm, entgegnen an dieser Stelle die Aufsteiger aus Wladiwostok. Sie werden während dieser Saison geschätzte 200 000 Kilometer zurücklegen, was fünf Weltumrundungen entspricht. Das ist nicht nur kostspielig, sondern auch ungemein kraftraubend. Laut Trainer Sergei Pawlow sind besonders die Rückreisen anstrengend: «Ein Flug nach Moskau ist einfacher als ein Flug zurück nach Wladiwostok. Wir brauchen zwei Tage, um uns von einem Flug nach Moskau zu erholen, aber mindestens eine Woche, wenn wir wieder zu Hause sind.» Der Aufsteiger aus dem Osten bat bereits um wissenschaftlichen Rat, «doch gegen den Jetlag gibt es kein Geheimrezept», musste Pawlow feststellen.
Auch für den Verband stellt der Aufsteiger eine Herausforderung dar. Die Ausarbeitung des Spielplans wurde zum Spiessrutenlauf. Während die Spiele in Rest-Russland wegen der Fernsehzuschauer vorzugsweise am Nachmittag stattfinden, wird in Wladiwostok morgens um acht oder zehn Uhr (Moskauer Zeit) angepfiffen. Der Bitte des Aufsteigers, jeweils zu mehreren Auswärtsspielen nacheinander antreten zu dürfen, ist der Verband nur sehr beschränkt nachgekommen.
Uefa-Cup droht Ungemach
Ungemach droht auch Europa. Nach 18 Spieltagen liegt Wladiwostok nur zwei Zähler hinter einem Uefa-Cup-Platz. Und ebendieser Uefa-Cup ist das erklärte Ziel des Trainers. Wladiwostok wäre das Albtraum-Los aller Team-Manager. Schweizer Fussballer, die sich über mühsame Reisen in die Süd- oder Westschweiz beklagen, müssten dann Auswärtsspiele in derselben Zeitzone bestreiten, in der auch Sydney liegt. Und Wladiwostok ist im Dinamo-Stadion eine Macht. In der Heimtabelle liegt das Team derzeit auf Rang zwei, in der Auswärtstabelle allerdings auf dem letzten Platz. (AFR)
(Mittelland Zeitung)

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Stecki
Nach Juventus Turin sind auch die AC Milan und die Fiorentina mit Einsprüchen vor dem Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees CONI abgeblitzt.
Damit werden den beiden Klubs in der kommenden Saison aufgrund der Verstrickung in den Manipulationsskandal wie vom Sportgericht des italienischen Verbandes bestimmt acht (Milan) respektive elf (Fiorentina) Punkte abgezogen.
Damit werden den beiden Klubs in der kommenden Saison aufgrund der Verstrickung in den Manipulationsskandal wie vom Sportgericht des italienischen Verbandes bestimmt acht (Milan) respektive elf (Fiorentina) Punkte abgezogen.
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HANNOVER – Erst drei Runden sind gespielt – und schon wird ein Bundesliga-Trainer seinen Job los: Hannovers Peter Neururer!
Das 0:3 gegen Aufsteiger Alemania Aachen und die zwei vorangegangen Pleiten (Torverhältnis 2:11) zwingen die Norddeutschen, bei denen der Schweizer Ilja Känzig als Sportchef amtet, zum Handeln.
Heute Morgen stand nicht etwa Peter Neururer auf dem Trainingsplatz, sondern seine Assistenten Jörg Sievers, Thomas Kristl und Michael Schjönberg. Neururers Porsche Cayenne stand aber auf dem gewohnten Parkplatz...
Dem Nachrichtensender N24 sagte der 51-Jährige zuvor: «Heute werden Gespräche stattfinden, die zukunftsorientiert sein werden und eine Entscheidung bringen, ob so oder so.»
Es deutet alles auf eine Entlassung hin. Denn schon gestern, am trainingsfreien Tag, hatte es gewaltig rumort: Zuerst schmiss Neururer Michael Schjönberg aus der Kabine. Jenen Assistenten, der heute beim Training wieder dabei war.
Darauf musste Neururer am Nachmittag bei 96er-Präsident Martin Kind in dessen Firmenzentrale antraben. Fazit nach dem 45-minütigem Krisen-Gespräch: Es wird eine rasche Lösung gesucht.
Klar: Es geht ums Geld. Neururer will sein volles Gehalt (rund 800´000 Euro) – der Verein möchte eine günstigere Lösung. Die gäbe es in der Winterpause. Im Vertrag steht nämlich, dass dann Neururer für 150´000 Euro Abfindung entlassen werden könne, ausser er wäre besser als auf Rang 9 klassiert. Und das scheint nicht der Fall zu sein...
Offiziell will der Verein noch heute über die weitere Zukunft orientieren.
Das 0:3 gegen Aufsteiger Alemania Aachen und die zwei vorangegangen Pleiten (Torverhältnis 2:11) zwingen die Norddeutschen, bei denen der Schweizer Ilja Känzig als Sportchef amtet, zum Handeln.
Heute Morgen stand nicht etwa Peter Neururer auf dem Trainingsplatz, sondern seine Assistenten Jörg Sievers, Thomas Kristl und Michael Schjönberg. Neururers Porsche Cayenne stand aber auf dem gewohnten Parkplatz...
Dem Nachrichtensender N24 sagte der 51-Jährige zuvor: «Heute werden Gespräche stattfinden, die zukunftsorientiert sein werden und eine Entscheidung bringen, ob so oder so.»
Es deutet alles auf eine Entlassung hin. Denn schon gestern, am trainingsfreien Tag, hatte es gewaltig rumort: Zuerst schmiss Neururer Michael Schjönberg aus der Kabine. Jenen Assistenten, der heute beim Training wieder dabei war.
Darauf musste Neururer am Nachmittag bei 96er-Präsident Martin Kind in dessen Firmenzentrale antraben. Fazit nach dem 45-minütigem Krisen-Gespräch: Es wird eine rasche Lösung gesucht.
Klar: Es geht ums Geld. Neururer will sein volles Gehalt (rund 800´000 Euro) – der Verein möchte eine günstigere Lösung. Die gäbe es in der Winterpause. Im Vertrag steht nämlich, dass dann Neururer für 150´000 Euro Abfindung entlassen werden könne, ausser er wäre besser als auf Rang 9 klassiert. Und das scheint nicht der Fall zu sein...
Offiziell will der Verein noch heute über die weitere Zukunft orientieren.

Ballack für Zollvergehen massiv gebüsst
Michael Ballack muss wegen Zollvergehens eine Busse von 70 000 Euro bezahlen, wovon 65 000 an soziale Einrichtungen gehen sollen. Der Mittelfeldspieler von Chelsea hatte im vergangenen Januar bei der Rückkehr aus dem Trainingslager in Dubai eine knapp 2000 Euro teure Handtasche nicht ordnungsgemäss am Zoll angemeldet
Michael Ballack muss wegen Zollvergehens eine Busse von 70 000 Euro bezahlen, wovon 65 000 an soziale Einrichtungen gehen sollen. Der Mittelfeldspieler von Chelsea hatte im vergangenen Januar bei der Rückkehr aus dem Trainingslager in Dubai eine knapp 2000 Euro teure Handtasche nicht ordnungsgemäss am Zoll angemeldet
- Chris Climax
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- Registriert: 21. Nov 2002, 14:21
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70'000 Euro ??Allmend hat geschrieben:Ballack für Zollvergehen massiv gebüsst![]()
Michael Ballack muss wegen Zollvergehens eine Busse von 70 000 Euro bezahlen, wovon 65 000 an soziale Einrichtungen gehen sollen. Der Mittelfeldspieler von Chelsea hatte im vergangenen Januar bei der Rückkehr aus dem Trainingslager in Dubai eine knapp 2000 Euro teure Handtasche nicht ordnungsgemäss am Zoll angemeldet
Verhältnismässigkeit wo ?
Habt euch lieb !!

