LUZERN – Kein Trainer. Kaum Spieler. NLB-Krösus Luzern und sein erstaunlicher und früher Trainingsstart.
Das Budget des FCL ist trotz Reduktion von 5 (NLA) auf 3,5 Mio. Fr. (NLB) fast doppelt so hoch wie das der meisten Liga-Konkurrenten. Dennoch fehlten den Innerschweizern zum Auftakt zwei elementare Dinge.
Zum Trainer: René van Eck leitete gestern das Training interimistisch. Anfang nächste Woche soll der Neue bekannt sein.
In der Favoritenrolle: Rolf Fringer. Mit dem Ex-SC-Zug- und Ex-FCL-Spieler hat Sportchef Raphael Natale bereits über die Kaderzusammenstellung gesprochen.

In Lauerstellung: Urs «Longo» Schönenberger. Der Ex-FCL-Spieler und geschasste Kriens-Coach geniesst in Luzern einen hervorragenden Ruf – und hat eine starke Lobby. Mit ihm will sich Natale spätestens Montag treffen.
Neben diesen beiden haben Leute wie Georges Bregy und Pierre-André Schürmann praktisch keine Chance.
Zum Team: Matias Cenci (Arg) soll nun doch bleiben, Django Malacarne (trainierte gestern wie Markus Meier ohne Vertrag mit!) dürfte nach St. Gallen wechseln. Und Naldo, den der FCL loshaben will, wird in Salzburg zum Probetraining erwartet.
Neue Spieler? «Alles offen. Wir warten auf den neuen Trainer», so Natale. Immerhin: Am Samstag trifft sich Natale mit dem auch von Servette umworbenen Verteidiger Harutyun Vardanyan (ex YB).
Gruss
Shaggy


