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FCL im Trainingslager
Milliardär Samih Sawiris wird sich seine Sachen denken, wenn er über die Medien mitkriegt, dass der FCL mit seiner Unterstützung für ein Trainingslager rechnet. Vor allem da zuerst dies als Fakt hingestellt wird (Facts, RP gestern). Auch wenn ich dies als gute Möglichkeit einstufe, so dürfte sie damit gestorben sein.
FCL quo vadis?
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TurbojugendFCL
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Glaube ehrlich gesagt, dass das dem Samih am A.... vorbeigeht, vorausgesetzt, dass er überhaupt was davon mitbekommt. Also alles offen.Garfield hat geschrieben:Milliardär Samih Sawiris wird sich seine Sachen denken, wenn er über die Medien mitkriegt, dass der FCL mit seiner Unterstützung für ein Trainingslager rechnet. Vor allem da zuerst dies als Fakt hingestellt wird (Facts, RP gestern). Auch wenn ich dies als gute Möglichkeit einstufe, so dürfte sie damit gestorben sein.
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R A U T E
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meine worte.Garfield hat geschrieben:Auch wenn ich dies als gute Möglichkeit einstufe, so dürfte sie damit gestorben sein.
stümperhaft, wie diese angelegenheit angegangen worden ist. zum x-tausendsten mal schaffen es vorstandsmitglieder (!) nicht, auf ihr plappermaul zu sitzen, liefern damit stoff für stories und erreichen, dass der fcl weiterhin als wurst-und-brot-verein wahrgenommen wird.
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jean-michel
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WORD!Garfield hat geschrieben:Milliardär Samih Sawiris wird sich seine Sachen denken, wenn er über die Medien mitkriegt, dass der FCL mit seiner Unterstützung für ein Trainingslager rechnet. Vor allem da zuerst dies als Fakt hingestellt wird (Facts, RP gestern). Auch wenn ich dies als gute Möglichkeit einstufe, so dürfte sie damit gestorben sein.
Was soll denn der jetzt denken, wenn sich der FCL sozusagen selber einlädt?
SFORZA RAUS!!!
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whiteside reloaded
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Hoffe der Artikel des Facts ist noch nirgends gepostet:
Sonst halt nochmals den sehr interessanten Bericht:
Sonst halt nochmals den sehr interessanten Bericht:
FCL-Trainer Ciriaco Sforza
Neun Jahre, zehn Trainer. In der neuen Saison neun Spiele, acht Punkte. Das ist der FC Luzern. «Geduld», kontert Trainer Ciriaco Sforza. Doch gibt ihm der «FC Sonderfall» die nötige Zeit?
Von Peter Haab
Ein Blick in die Statistik beweist: Luzern ist eine schlechte Adresse für Fussballtrainer. In den letzten neun Jahren haben die Innerschweizer nicht weniger als zehn Trainer verschlissen – landesweiter Rekord. Kein Wunder, denn in Luzern werden auch erfolgreiche Fussball-Lehrer entlassen. René van Eck legte in der vergangenen Saison eine Serie von 31 Spielen ohne Niederlage hin. Er stieg mit der jungen FCL-Mannschaft von der Challenge League in die höchste Landesliga, die Super League, auf, und musste trotzdem gehen. Da hätten bei einem Trainer-Neuling wie Ciriaco Sforza alle Alarmglocken schrillen sollen. Das Beispiel van Eck allein wäre Grund genug gewesen, den FCL gar nicht erst in die Zukunftsplanung einzubeziehen. Es gab genügend Alternativen. Nur aus der Challenge League zwar, aber das allein hätte ihn nicht geschreckt. «Wenn ich schon etwas völlig Neues mache, dann nur mit letzter Konsequenz», hat sich Sforza vorgenommen. «Für mich zählt nur der Erfolg, die kompromisslose professionelle Einstellung. Wenn ich eine Anfrage erhalte, will ich zuerst bis ins Detail herausfinden, wie ernst es meinen Partnern tatsächlich ist.»
«Im Kopf neu programmiert»
Bei Gesprächen mit Leuten von Challenge- League-Klubs hat Sforza oft professionelle Ansätze vermisst. «Die wollten vor allem einen Trainer mit klingendem Namen. Und dann einfach mal abwarten. Doch im Profi-Fussball kommt nichts von selbst. So läuft das bei mir nicht», hält Sforza fest. Zudem wollten die Klubverantwortlichen Sforza als Spielertrainer engagieren. Das kam für den gebürtigen Wohlener nicht in Frage. «Ich habe den Schnitt gemacht und mich im Kopf quasi neu programmiert. Es gibt kein Zurück. Meine Karriere als Spieler ist definitiv abgeschlossen», betont derTrainer-Novize. Die konsequente Haltung ist typisch für den 79fachen Natispieler. Halbheiten sind ihm verhasst. Begriffe wie «Geduld», «Respekt » und «Professionalität» prägen auch den Beginn seiner zweiten Karriere im Profi- Fussball. Sforza forderte von seinem Arbeitgeber klare Strukturen und genau definierte Zielsetzungen. «Ich lege Wert auf eine starke Vereinsführung, die nicht beim ersten Windstoss umfällt», betont der neue FCLCheftrainer.
Wer Sforza so reden hört, ist erstaunt, dass er ausgerechnet beim FC Luzern unterschrieben hat. Die Innerschweizer liessen im vergangenen Jahrzehnt praktisch all das vermissen, was ihm wichtig ist. Ständige Wechsel in der Vereinsleitung, Finanzen, die regelmässig aus dem Ruder liefen, und juristische Auseinandersetzungen mit entlassenen Trainern liessen den Verein nie zur Ruhe kommen. «Ich bin ziemlich lange in dem Geschäft und deshalb überhaupt nicht blauäugig», beschwichtigt Sforza. «Ich war bestens im Bild, als ich mich mit Präsident Walter Stierli zum ersten Gespräch getroffen habe. Er hat die Probleme offen dargelegt und überhaupt nichts beschönigt. Das hat mir imponiert.» Nach drei Tagen Bedenkzeit war Sforza überzeugt: Luzern ist trotz zweifelhafter Vergangenheit die richtige Adresse. «Ich habe gespürt, dass die Chemie zwischen mir und der Vereinsleitung stimmt. Ich dachte: Sie haben eine ähnliche Philosophie wie ich. Sie wollen mir eine echte Chance geben.»
Was machte den sonst so skeptischen Sforza derart sicher? In der Realität gehören leereVersprechungen und hohle Loyalitätsbezeugungen zum Fussballgeschäft wie die 22 Spieler auf dem Platz. «Wenn man bei Vereinen wie Bayern München, Inter Mailand und Kaiserslautern unter Vertrag war, entwickelt man ein Gefühl für Leute, die es ernst meinen», erzählt Sforza. Luzern ist ein Sonderfall im Schweizer Fussball. Nach sieben Spielen lautete die Bilanz fünf Niederlagen, ein Sieg und ein Unentschieden. Trotz magerer Punkte-Ausbeute forderte keiner dieTrainerentlassung. Die Fans blieben ebenfalls bei der Stange: Im achten Spiel, an einem regnerischen und kühlen Montagabend, kam der FC Basel nach Luzern. 10 000 Zuschauer strömten ins Stadion und machten die Allmend zum Hexenkessel. Der scheinbar übermächtige Gegner ging gegen den damaligen Tabellenletzten 0:2 unter.
Sechsmal weniger als der FC Basel
«Luzern ist tatsächlich ein Sonderfall», bestätigt Sforza. «Die starke Verankerung des Klubs in der ganzen Region Innerschweiz ist erstaunlich. Das bestätigt mich in meiner Auffassung, bei diesem Verein etwas Grosses bewegen zu können.» Der FC Luzern verfügt über ein Saisonbudget von sechs Millionen Franken. Das ist etwa sechsmal weniger als jenes des FC Basel. Der FCL kann sich keine fertigen Spieler leisten. Sforza muss Talente aus der Juniorenabteilung ausbilden und sie an die höchste Landesliga heranführen. «Eine schöne und dankbare Aufgabe », findet der 36-jährige Aargauer. «Ich arbeite darauf hin, mit dieser jungen Mannschaft attraktiven Fussball zu spielen. Wenn ich das schaffe, bringt mir das für den weiteren Verlauf meiner Trainerkarriere mehr, als wenn ich mit einer gereiften Spitzenmannschaft Spiele am Laufmeter gewinnen würde.» Ciriaco Sforza hat als Spieler polarisiert wie kein Zweiter. Diplomatie war ihm fremd. Er war nie bekannt dafür, seine Meinung in Sachen Taktik und Mannschaftsaufstellung für sich zu behalten. Er war für jeden Trainer ein unbequemer Typ, ein ständiger Unruhefaktor in der Mannschaft. Sforza ging der Ruf voraus, ein Spieler mit grosser Kompetenz, geringem Laufvermögen und beeindruckendem Intrigenpotenzial zu sein.
Der Schweizer René C. Jäggi war Präsident des Bundesliga-Klubs Kaiserslautern, bei dem Sforza im vergangenen Herbst als Spieler entlassen wurde. Jäggi gibt dem früheren Internationalen eine gute Chance, auch als Trainer erfolgreich zu sein: «Sforza hat die Fähigkeiten, die einen guten Trainer ausmachen. Ich hoffe nur, dass ihm seine Persönlichkeit nicht im Weg steht, wenn er mit Spielern zusammenarbeiten muss, die sich so verhalten wie er früher.» Sforza lächelt. Er kennt diese Bedenken. Erweiss, dass viele seine Arbeit in Luzern mit Skepsis verfolgen. Und er weiss auch, dass es einige freuen würde,wenn die Sache schiefläuft. «Es ist nun mal so: Wer etwas bewegen will, eckt immer bei einigen Leuten an. Das gehört zum Geschäft.» Sforza war nach eigenen Aussagen nie einer, derweit voraus geplant hat. So hält er es auch mit seiner zweiten Karriere. Nach der Hälfte der Vorrunde in der Schweizer Meisterschaft ist er überzeugt, in der FCL-Geschäftsleitung den nötigen Rückhalt für erfolgreiches Arbeiten zu haben. Er weiss aber auch, wie schnell die Stimmung kippen kann: «Im Prinzip sitzt jeder Trainer auf einem heissen Stuhl. Darum schaue ich immer nur von Spiel zu Spiel und hoffe, dass die entscheidenden Leute beim FC Luzern die Nerven nicht verlieren.»
Ein Blick in die jüngere Vergangenheit gibt Sforza Recht: Bei den Berner Young Boys sitzt Trainer Gernot Rohr nicht mehr auf dem heissen Stuhl. Letzte Woche wurde er nach einer Niederlagenserie entlassen. Selbst Christian Gross, jahrelang der Halbgott in der Schweizer Trainer-Szene, ist in Basel nach missglücktem Saisonstart nicht mehr unumstritten. Sforza hat in Luzern einen Einjahres-Vertrag unterzeichnet. Falls er länger als zwölf Monate in der Innerschweiz bleibt, sieht die FCL-Trainerstatistik um einiges besser aus.
Egal wo du au besch, mer send emmer bi dir!
De FCL werd immer im mim Herze si!
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die einleitung in diesen bericht ist mehr als nur peinlich und wohl ohne jede recherche, die über das lesen des blick hinaus geht, entstanden..
Ciri's äusserungen werten diesen artikel def. von einer note zwei zu nem knappen vierer auf..
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L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Stecki
