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Qualifikation 2.Liga Gruppe 2
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Michael Wyss
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Michael Wyss
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Michael Wyss
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Stecki
Würd ich auch sagen. Nur will der grad EHC Winterthur seit Jahren aufsteigen, nun sind sie wieder mal auf dem 2. Platz und beantragen nicht mal ne Lizenz.Michael Wyss hat geschrieben:@Stecki: Die NLB ist eine Pleiteliga. Diese Liga bringt nur Teams etwas, die auch NLA-Ambitionen haben.
Lieber in der 1. Liga an der Spitze mitmischen.
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Michael Wyss
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Vorteil Herisau ist, sie spielen vor 600 Leuten, was sicherlich mehr Motivation bringt wie vor 100 zu spielen. Ausserdem hat Herisau viele ehemalige NAtiii B und sogar A Spieler im Kader,...Michael Wyss hat geschrieben:Für mich ist Illnau/ Effretikon der grosse Geheimfavorit in der Gruppe 2. Die sind unberechenbar. Physisch top, athletisch top, starker Torhüter (Häbig-Fan von ihm ist Ofen). Sehr gutes Team.
Lenzerheide kenne ich überhaupt nicht.
Jedenfalls, gegen Illnau wird dann das letzte Spiel sein, das Herisau bestrweiten muss
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Plastikelefant
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TEMPEL-GOTT
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Das mit Pleiteliga NLB hätte man gewissen Verantwortlichen des SCL vor einiger Zeit auch mal sageb müssen!
Wie sehen eigentlich die Spieldaten für die Playoffs aus?
Ich gehe mometan von Platz 3 für den HCL aus,womit man wohl auswärts anfangen muss.
Mein Favorit für den Aufstieg ist Ceresio!
Luzern hat finanziell und sportlich keine Chance in der 1.Liga,sollen mal in der 2.Liga ein Plus vor die Rechnung hinkriegen,denn sonst kommt ein böses erwchen!
Wie sehen eigentlich die Spieldaten für die Playoffs aus?
Ich gehe mometan von Platz 3 für den HCL aus,womit man wohl auswärts anfangen muss.
Mein Favorit für den Aufstieg ist Ceresio!
Luzern hat finanziell und sportlich keine Chance in der 1.Liga,sollen mal in der 2.Liga ein Plus vor die Rechnung hinkriegen,denn sonst kommt ein böses erwchen!
Heut komm ich,heut geh ich auch
Und morgen ist es dann vorbei
Vielleicht bleib ich auch
Gestern das liegt mir nicht
Heute brauch ich Liebe die endlos ist
Wer ständig seinen Senf dazu gibt,kommt in den Verdacht ein Würstchen zu sein.......
Und morgen ist es dann vorbei
Vielleicht bleib ich auch
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Heute brauch ich Liebe die endlos ist
Wer ständig seinen Senf dazu gibt,kommt in den Verdacht ein Würstchen zu sein.......
Gebe dir Recht, Luzern hat mit diesem Team in de 1. Liga wenig Chancen.TEMPEL-GOTT hat geschrieben: Mein Favorit für den Aufstieg ist Ceresio!
Luzern hat finanziell und sportlich keine Chance in der 1.Liga,sollen mal in der 2.Liga ein Plus vor die Rechnung hinkriegen,denn sonst kommt ein böses erwchen!
Und als Aufsteiger ist für mich auch Ceresio der Favorit. Wobei ich es scheisse finde mit einer Elite-Mannschaft in der 2. Liga mitzuwirken.
Die Playoff-Daten findest du hier http://www.sealos.ch/update/aktive/Weis ... n/w_2l.pdf
unter der Rubrik Playoff.
Tabelle
1 Illnau-Effretikon 43 20 Spiele
2 Lenzerheide-Valbella 43 21 Spiele
3 Wallisellen 41 19 Spiele
4 Herisau 40 19 Spiele
--------------------------------------------------------------------------------
5 Rheintal 40 20 Spiele
6 Prättigau-Herrschaft 26 20
7 PIKES Oberthurgau 26 20
8 Kreuzlingen-Konstanz 25 20
9 Dürnten 23 20
10 Engiadina 23 20
11 St.Gallen Tigers 18 21
12 Schaffhausen 12 20
Restprogramm
Herisau : Walisellen (h) Schaffhausen (h) Illnau-Effretikon (a)
Rheintal : Engiadina (a) Prättigau-Herrschaft (h)
EHC Lenzerheide - Valbella : Kreuzlingen-Konstanz (a)
Walisellen : Herisau (a) Dürnten (a) St.Gallen Tigers (a)
Illnau-Effretikon : Kreuzlingen-Konstanz (a) Herisau (h)
Hier noch der Spielbericht zum Spitzenspiel Sc Rheintal gegen Illnau
Quelle : www.eie.ch
Auf www.scrheintal.ch findet man und Frau auch noch einen. ( Presse )
EIE musste nach 4:0 Führung in die Verlängerung
hmi. Im drittletzten Qualifikationsspiel gegen den Schlittschuhclub Rheintal führte Illnau-Effretikon knapp bis Halbzeit 4:0. Nach einer Strafenorgie ging das Zittern los. Dem EIE wurde fünf Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit der fünfte (Sieg)-Treffer annulliert. In der Verlängerung (62:04) traf Andreas Kessler doch noch regulär zum 5:4 (3:0, 1:2, 0:2; 1:0) Das Spiel endete in Misstönen, weil sich einige Rheintaler Verletzungen zugezogen hatten.
Drei Runden vor Abschluss der 22 Meisterschaftspartien, scheinen in der Gruppe 2 die Nerven gewisser Mannschaften blank zu liegen. Fünf Teams buhlen um vier Playoffplätze. Ein Verein wird im harten Ausscheidungsrennen auf der Strecke bleiben. Der Schlittschuhclub Rheintal will nicht zu jenem Kandidat zählen, der am Schluss den Schwarzen Peter in den Händen hielt. Doch die Rheintaler überzeugten in der ersten Hälfte gegen das technisch überlegene Illnau-Effretikon zu keinem Zeitpunkt. Vieles passte bei den Einheimischen überhaupt nicht zusammen. Bis zur 26. Minute wurde die Mannschaft von Richard Amann phasenweise vorgeführt. Erst eine Strafenorgie brachte in der Eishalle Mittelrheintal die Wende.
Es war der erwartete Fight auf Biegen und Brechen. Ein Spiel der Nerven, der Emotionen, zumindst was die zweite Hälfte betraf. Nerven zeigten die Platzherren am Anfang und konnten vor heimischem Publikum (450 Zuschauer kamen in die Eishalle) überhaupt nicht überzeugen. Fehler am laufenden Band produzierte Rheintal. Die ersten drei Schüsse auf den heimischen Keeper liess Mario Liechti allesamt abprallen. Liechti konnte nach dem Spiel seine Enttäuschung über die Niederlage nicht unter Kontrolle bringen und wollte in voller Montur die gegnerische Garderobe stürmen.
Beim zweiten Ausschluss des Spieles, sie betraf EIE-Captain Ronnie Leuthold, entzückte ein klassischer und regulärer Bodycheck in der EIE-Verteidigungszone, gezeigt von Roman Hardmeier, vor allem die Gästefans. Die Rheintaler fanden die Aktion keinesfalls lustig. Dass Hardmeier nach seiner Einlage mit dem Puck auf und davon stürmte und mit einem Shorthander das Führungstor erzielte, demütigte die Platzherren zu tiefst! Mit vielen unpräzisen Aktionen kam Rheintal überhaupt nicht zum Spiel. Mit einem klassischen Kontertor wurde Rheintal in der 14. Minute erneut ausgespielt. Der nach seiner Schulterverletzung erstmals wieder zum Einsatz kommende Anderes Kessler zog vom eigenen Bullypunkt durch die Mitte auf und davon. Rheintal, im läuferischen Bereich unterlegen, war machtlos, als Kessler den mitstürmenden Benjamin Wiederkehr bediente, welcher Liechti zum zweiten Mal in kurzer Folge zu bezwingen vermochte. Dass Hardmeier nach seinem Sololauf zum 1:0 kurz vor Ablauf des Stardrittels erneut wie durch Butter durch die gegnerische Hintermannschaft fahren konnte, verdeutlichte, wie schlecht disponiert die Rheinalter in diesen für sie kapitalen Match stiegen. Und für die Gastgeber kam es noch schlechter. Elf Sekunden vor Ablauf des Startdrittels schaffte Patrick Sommer mit einem Distanzschuss ab der Blauen Linie, gleichbedeutend mit dem 100. Saisontreffer des EIE, das 3:0 Drittelsresultat.
Höchst Sonderbares spielte sich dann ab Mitteldrittel ab. Röder bekam gleich nach Wiederbeginn die Chance zum 4:0, doch konnte Liechti mit dem Handschuh noch weiteres Unheil vermeiden. Doch der nächste Treffer zeichnete sich ab, denn auch Hardmeier und Lamprecht kamen zu guten Möglichkeiten. Vor Liechti, er in einer hektischen Phase vor seinem Tor auch den Stock verlor, brannte es nun lichterloh. Rheintal vermochte sich aus diesem Würgegriff nicht mehr zu befreien. In Zusammenspiel mit Mario Bosshard und Michael Grösser gelang Patrick Sommer das zweite Tor in Folge zum 4:0 (27.). Ab diesem Zeitpunkt kippte dann aber das Spiel. Sommer kassierte für einen Check von hinten nebst einer Zweiminutenstrafe auch einen obligaten ‚Zehner’. Merkwürdig war nun, dass Illnau-Effretikon, das komfortabel 4:0 führte(!) plötzlich innert 25 Minuten (bis zur 53. Minute) nicht weniger als neun Zweiminuten, eine Fünfminuten- eine Zehnminuten und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe (Sommer) kassierte. Fraglich an der Regelinterpretation war, dass Rheintal trotz teils provokanter Spielweise mit Haken und Ösen ab der 19. bis zur 53. Minute selbst keinen einzigen Ausschluss zu vermelden hatte. Gegen Illnau-Effretikon wurde nach Sommers-Check jegliches Zweikampfverhalten als Foul gewertet. Ungeahndet blieben gegnerisches Halten, Stock- und Ellbogenschläge. Hinzu kamen groteske Situationen vor Häbig. In dessen Torraum konnten sich die Rheintaler tummeln und den EIE-Keeper straflos attackieren, wie beispielsweise Sascha Moser in der 47. Minute. Dafür kassierte Häbig wegen Stockschlag (Revanche postwendend eine Strafe). Strebel (34.) und Ammann (37.) hatten Rheintal inzwischen auf 2:4 heran gebracht. Und als die Gäste sich minutenlag einem 3:5 Powerplay ausgesetzt sahen, schafften die Rheintaler den Umschwung durch die zwei Treffer von Sven Bamert zum 4:4 Einstand.
Mit hartem Körpereinsatz wehrten sich die Zürcher Oberländer gegen die Benachteiligung und höchst einseitige Regelinterpretation. Giger/Gamma setzten sich aber auch schon mal belehrend für den EIE ein. So nämlich in der 45. Spielminute, als die Platzherren wieder (wie so oft in diesem Spiel) gegen einen EIE-Check lautstark reklamierten und jammerten, durch die Unparteiischen aber lautstark zurecht gewiesen wurden, dass „diese Aktion sauber war“. Als Stefan Strebel nach einem Bandencheck blutend vom Eis musste (48.), kippte die Stimmung endgültig gegen den EIE. Nach einer langen kräfteraubenden Phase konnte Illnau-Effretikon ab 54:45 erstmals wieder komplett aufspielen.
Dramatisch und weiterhin hektisch ging es in der Schlussphase zu. Die Gemüter hatten sich nicht mehr beruhigt. Hinzu kam, dass nun Rheintal auch noch zur grossen Verwunderung aller zwei Strafen kassierte (Strebel und Wild). Während 45 Sekunden konnte Illnau-Effretikon ein 5:3 Powerplay zeigen. Fünf Sekunden vor Spielende zappelte der Puck bei Liechti in den Maschen. Aus welchen Gründen auch immer, der Treffer wurde annulliert. So kam es nach einer 4:0 Führung am Ende noch zu einer Verlängerung. Hier setzte sich das Team von Urs Wegmann/Christian Sigrist am Ende doch noch durch. Hardmeier, wie zuvor meist zu wenig bedeckt, konnte wieder unbehindert in das gegnerische Drittel einfahren. Sein Rückpass wurde von Kessler resolut zum 5:4 verwertet, zum grossen Frust aller Rheintaler.
Das Rheitaler Publikum zeigte sich über den Auftritt des EIE empört und über die Niederlage höchst frustriert und schwer enttäuscht. Die EIE-Spieler und Betreuer wurden von den Zuschauerrängen her vom Rheintaler-Mob bespukt und aufs schwerste verbal attackiert. Torhüter Mario Liechti konnte seinen Frust über die Niederlage nicht verbergen und wollte die EIE-Garderobe stürmen. Der EIE nahm es gelassen. Derartige Auswüchse hat es in der Vergangenheit (in 1. Liga-Zeiten noch) in Widnau auch schon mehrmals gegeben. Fraglich war, wer die ganze Stimmung überhaupt anheizte. Das Team, das 4:0 in Führung lag, oder die Mannschaft die auf Grund des hoffnungslos scheinenden Rückstandes mit allen Mitteln(!) den Umschwung suchen musste und nach dem desolaten Auftritt im Startdrittel wohl durch Trainer Richard Amann in der Garderobe eine entsprechende Gradinenpredigt erhielt.
In den zwei letzten Gruppenspielen trifft Illnau-Effretikon nun noch auf Kreuzlingen-Konstanz (auswärts) und im letzten Heimspiel auf den Mit-Playoff-Kandidat SC Herisau. In der Gruppe 1 scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Nebst dem souveränen Tabellenführer Chiasso (wird auf den Vierplatzierten der Gruppe 2 treffen), Ceresio und Luzern dürfte wohl auch der Küssnachter SC (auf Kosten von Dielsdorf-Niederhalsi) den Einzug in die Playoffs schaffen.
Rheintal – Illnau-Effretikon 4:5 (0:3, 2:1, 2:0; 0:1) n.V.- Eishalle Mittelrheintal (Widnau).- 450 Zuschauer.-
Patrick Sommer erzielt mit dem 3:0 den 100. Saisontreffer von Illnau-Effretikon
59:55 beim Stande von 4:4 Tor von Illnau-Effretikon annulliert.-
So jetzt werde ich Euch nicht mehr nerven. Dienstag dann wieder, wenss heisst Herisau gegen Walisellen
1 Illnau-Effretikon 43 20 Spiele
2 Lenzerheide-Valbella 43 21 Spiele
3 Wallisellen 41 19 Spiele
4 Herisau 40 19 Spiele
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5 Rheintal 40 20 Spiele
6 Prättigau-Herrschaft 26 20
7 PIKES Oberthurgau 26 20
8 Kreuzlingen-Konstanz 25 20
9 Dürnten 23 20
10 Engiadina 23 20
11 St.Gallen Tigers 18 21
12 Schaffhausen 12 20
Restprogramm
Herisau : Walisellen (h) Schaffhausen (h) Illnau-Effretikon (a)
Rheintal : Engiadina (a) Prättigau-Herrschaft (h)
EHC Lenzerheide - Valbella : Kreuzlingen-Konstanz (a)
Walisellen : Herisau (a) Dürnten (a) St.Gallen Tigers (a)
Illnau-Effretikon : Kreuzlingen-Konstanz (a) Herisau (h)
Hier noch der Spielbericht zum Spitzenspiel Sc Rheintal gegen Illnau
Quelle : www.eie.ch
Auf www.scrheintal.ch findet man und Frau auch noch einen. ( Presse )
EIE musste nach 4:0 Führung in die Verlängerung
hmi. Im drittletzten Qualifikationsspiel gegen den Schlittschuhclub Rheintal führte Illnau-Effretikon knapp bis Halbzeit 4:0. Nach einer Strafenorgie ging das Zittern los. Dem EIE wurde fünf Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit der fünfte (Sieg)-Treffer annulliert. In der Verlängerung (62:04) traf Andreas Kessler doch noch regulär zum 5:4 (3:0, 1:2, 0:2; 1:0) Das Spiel endete in Misstönen, weil sich einige Rheintaler Verletzungen zugezogen hatten.
Drei Runden vor Abschluss der 22 Meisterschaftspartien, scheinen in der Gruppe 2 die Nerven gewisser Mannschaften blank zu liegen. Fünf Teams buhlen um vier Playoffplätze. Ein Verein wird im harten Ausscheidungsrennen auf der Strecke bleiben. Der Schlittschuhclub Rheintal will nicht zu jenem Kandidat zählen, der am Schluss den Schwarzen Peter in den Händen hielt. Doch die Rheintaler überzeugten in der ersten Hälfte gegen das technisch überlegene Illnau-Effretikon zu keinem Zeitpunkt. Vieles passte bei den Einheimischen überhaupt nicht zusammen. Bis zur 26. Minute wurde die Mannschaft von Richard Amann phasenweise vorgeführt. Erst eine Strafenorgie brachte in der Eishalle Mittelrheintal die Wende.
Es war der erwartete Fight auf Biegen und Brechen. Ein Spiel der Nerven, der Emotionen, zumindst was die zweite Hälfte betraf. Nerven zeigten die Platzherren am Anfang und konnten vor heimischem Publikum (450 Zuschauer kamen in die Eishalle) überhaupt nicht überzeugen. Fehler am laufenden Band produzierte Rheintal. Die ersten drei Schüsse auf den heimischen Keeper liess Mario Liechti allesamt abprallen. Liechti konnte nach dem Spiel seine Enttäuschung über die Niederlage nicht unter Kontrolle bringen und wollte in voller Montur die gegnerische Garderobe stürmen.
Beim zweiten Ausschluss des Spieles, sie betraf EIE-Captain Ronnie Leuthold, entzückte ein klassischer und regulärer Bodycheck in der EIE-Verteidigungszone, gezeigt von Roman Hardmeier, vor allem die Gästefans. Die Rheintaler fanden die Aktion keinesfalls lustig. Dass Hardmeier nach seiner Einlage mit dem Puck auf und davon stürmte und mit einem Shorthander das Führungstor erzielte, demütigte die Platzherren zu tiefst! Mit vielen unpräzisen Aktionen kam Rheintal überhaupt nicht zum Spiel. Mit einem klassischen Kontertor wurde Rheintal in der 14. Minute erneut ausgespielt. Der nach seiner Schulterverletzung erstmals wieder zum Einsatz kommende Anderes Kessler zog vom eigenen Bullypunkt durch die Mitte auf und davon. Rheintal, im läuferischen Bereich unterlegen, war machtlos, als Kessler den mitstürmenden Benjamin Wiederkehr bediente, welcher Liechti zum zweiten Mal in kurzer Folge zu bezwingen vermochte. Dass Hardmeier nach seinem Sololauf zum 1:0 kurz vor Ablauf des Stardrittels erneut wie durch Butter durch die gegnerische Hintermannschaft fahren konnte, verdeutlichte, wie schlecht disponiert die Rheinalter in diesen für sie kapitalen Match stiegen. Und für die Gastgeber kam es noch schlechter. Elf Sekunden vor Ablauf des Startdrittels schaffte Patrick Sommer mit einem Distanzschuss ab der Blauen Linie, gleichbedeutend mit dem 100. Saisontreffer des EIE, das 3:0 Drittelsresultat.
Höchst Sonderbares spielte sich dann ab Mitteldrittel ab. Röder bekam gleich nach Wiederbeginn die Chance zum 4:0, doch konnte Liechti mit dem Handschuh noch weiteres Unheil vermeiden. Doch der nächste Treffer zeichnete sich ab, denn auch Hardmeier und Lamprecht kamen zu guten Möglichkeiten. Vor Liechti, er in einer hektischen Phase vor seinem Tor auch den Stock verlor, brannte es nun lichterloh. Rheintal vermochte sich aus diesem Würgegriff nicht mehr zu befreien. In Zusammenspiel mit Mario Bosshard und Michael Grösser gelang Patrick Sommer das zweite Tor in Folge zum 4:0 (27.). Ab diesem Zeitpunkt kippte dann aber das Spiel. Sommer kassierte für einen Check von hinten nebst einer Zweiminutenstrafe auch einen obligaten ‚Zehner’. Merkwürdig war nun, dass Illnau-Effretikon, das komfortabel 4:0 führte(!) plötzlich innert 25 Minuten (bis zur 53. Minute) nicht weniger als neun Zweiminuten, eine Fünfminuten- eine Zehnminuten und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe (Sommer) kassierte. Fraglich an der Regelinterpretation war, dass Rheintal trotz teils provokanter Spielweise mit Haken und Ösen ab der 19. bis zur 53. Minute selbst keinen einzigen Ausschluss zu vermelden hatte. Gegen Illnau-Effretikon wurde nach Sommers-Check jegliches Zweikampfverhalten als Foul gewertet. Ungeahndet blieben gegnerisches Halten, Stock- und Ellbogenschläge. Hinzu kamen groteske Situationen vor Häbig. In dessen Torraum konnten sich die Rheintaler tummeln und den EIE-Keeper straflos attackieren, wie beispielsweise Sascha Moser in der 47. Minute. Dafür kassierte Häbig wegen Stockschlag (Revanche postwendend eine Strafe). Strebel (34.) und Ammann (37.) hatten Rheintal inzwischen auf 2:4 heran gebracht. Und als die Gäste sich minutenlag einem 3:5 Powerplay ausgesetzt sahen, schafften die Rheintaler den Umschwung durch die zwei Treffer von Sven Bamert zum 4:4 Einstand.
Mit hartem Körpereinsatz wehrten sich die Zürcher Oberländer gegen die Benachteiligung und höchst einseitige Regelinterpretation. Giger/Gamma setzten sich aber auch schon mal belehrend für den EIE ein. So nämlich in der 45. Spielminute, als die Platzherren wieder (wie so oft in diesem Spiel) gegen einen EIE-Check lautstark reklamierten und jammerten, durch die Unparteiischen aber lautstark zurecht gewiesen wurden, dass „diese Aktion sauber war“. Als Stefan Strebel nach einem Bandencheck blutend vom Eis musste (48.), kippte die Stimmung endgültig gegen den EIE. Nach einer langen kräfteraubenden Phase konnte Illnau-Effretikon ab 54:45 erstmals wieder komplett aufspielen.
Dramatisch und weiterhin hektisch ging es in der Schlussphase zu. Die Gemüter hatten sich nicht mehr beruhigt. Hinzu kam, dass nun Rheintal auch noch zur grossen Verwunderung aller zwei Strafen kassierte (Strebel und Wild). Während 45 Sekunden konnte Illnau-Effretikon ein 5:3 Powerplay zeigen. Fünf Sekunden vor Spielende zappelte der Puck bei Liechti in den Maschen. Aus welchen Gründen auch immer, der Treffer wurde annulliert. So kam es nach einer 4:0 Führung am Ende noch zu einer Verlängerung. Hier setzte sich das Team von Urs Wegmann/Christian Sigrist am Ende doch noch durch. Hardmeier, wie zuvor meist zu wenig bedeckt, konnte wieder unbehindert in das gegnerische Drittel einfahren. Sein Rückpass wurde von Kessler resolut zum 5:4 verwertet, zum grossen Frust aller Rheintaler.
Das Rheitaler Publikum zeigte sich über den Auftritt des EIE empört und über die Niederlage höchst frustriert und schwer enttäuscht. Die EIE-Spieler und Betreuer wurden von den Zuschauerrängen her vom Rheintaler-Mob bespukt und aufs schwerste verbal attackiert. Torhüter Mario Liechti konnte seinen Frust über die Niederlage nicht verbergen und wollte die EIE-Garderobe stürmen. Der EIE nahm es gelassen. Derartige Auswüchse hat es in der Vergangenheit (in 1. Liga-Zeiten noch) in Widnau auch schon mehrmals gegeben. Fraglich war, wer die ganze Stimmung überhaupt anheizte. Das Team, das 4:0 in Führung lag, oder die Mannschaft die auf Grund des hoffnungslos scheinenden Rückstandes mit allen Mitteln(!) den Umschwung suchen musste und nach dem desolaten Auftritt im Startdrittel wohl durch Trainer Richard Amann in der Garderobe eine entsprechende Gradinenpredigt erhielt.
In den zwei letzten Gruppenspielen trifft Illnau-Effretikon nun noch auf Kreuzlingen-Konstanz (auswärts) und im letzten Heimspiel auf den Mit-Playoff-Kandidat SC Herisau. In der Gruppe 1 scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Nebst dem souveränen Tabellenführer Chiasso (wird auf den Vierplatzierten der Gruppe 2 treffen), Ceresio und Luzern dürfte wohl auch der Küssnachter SC (auf Kosten von Dielsdorf-Niederhalsi) den Einzug in die Playoffs schaffen.
Rheintal – Illnau-Effretikon 4:5 (0:3, 2:1, 2:0; 0:1) n.V.- Eishalle Mittelrheintal (Widnau).- 450 Zuschauer.-
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TEMPEL-GOTT
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Schon komisch der Pöbel von Rheintal letztes Jahr erschien mir recht harmlos!
Gehe davon aus,dass Illnau den Gruppensieg holt,aber interessant ist eigentlich nur Platz 2 denn das wird unser Gegner sein
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Heut komm ich,heut geh ich auch
Und morgen ist es dann vorbei
Vielleicht bleib ich auch
Gestern das liegt mir nicht
Heute brauch ich Liebe die endlos ist
Wer ständig seinen Senf dazu gibt,kommt in den Verdacht ein Würstchen zu sein.......
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TEMPEL-GOTT hat geschrieben:Schon komisch der Pöbel von Rheintal letztes Jahr erschien mir recht harmlos!
Gehe davon aus,dass Illnau den Gruppensieg holt,aber interessant ist eigentlich nur Platz 2 denn das wird unser Gegner sein
Jep, davon gehe ich auch aus. Ich finde diesen Begriff Pöbel zum Gröhlen. In dieser Halle kommen nicht mal Hopp Rheintal Rufe zusammen. Where the fuck is the 'Pöbel' ?!
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TEMPEL-GOTT
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Okay das ist wieder untertrieben,denn im letzten Jahr(Halbfinale)waren einige aber recht junge und glaub einer mit Pauke,aber eben das war das wichtigste Spiel der Saison......!
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TEMPEL-GOTT hat geschrieben:Okay das ist wieder untertrieben,denn im letzten Jahr(Halbfinale)waren einige aber recht junge und glaub einer mit Pauke,aber eben das war das wichtigste Spiel der Saison......!
Das werden wohl eigene Junioren gewesen sein, bei unserem Spiel in der Halle waren es Kinder
- blue-devil
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TEMPEL-GOTT
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Es sind alle schlagbar nur das Problem ist,dass in einem entscheidenden Finale eure Gruppe das Heimrecht hat,was sehr wichtig ist,wie man vor 2 Jahren Bei Seewen-Arosa sah 
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