Jetzt ist es offiziel.Insider hat geschrieben:Wenn Doll auch JETZT noch nicht entlassen wird, dann weiss ich auch nicht mehr...
http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/b ... swurf.html
Jetzt ist es offiziel.Insider hat geschrieben:Wenn Doll auch JETZT noch nicht entlassen wird, dann weiss ich auch nicht mehr...
ist meldung von 4-4-2.ch, mittlerweile allerdings definitiv, wie es aussieht.Insider hat geschrieben:Hat Magath einen Rückzieher gemacht?
Die Situation um Felix Magath hat jetzt plötzlich eine komplett neue Wendung bekommen
Die Meldungen über den Hamburger SV überschlagen sich in den letzten Stunden. Vor Mittag wurde im Umfeld des Hamburger SV die Verpflichtung des ehemaligen Trainers von Bayern München sogar schon als fix bezeichnet, aber in den letzten Minuten haben wir die Meldung erhalten, wonach Felix Magath im letzten Augenblick sogar abgesagt haben soll. Der Klub will derzeit aber keine Stellung nehmen.
Der Name von Huub Stevens macht jetzt auch die Runde.
Quelle: anderes Forum
Quelle: 20min OnlineItalien: Hooligans töten Polizisten - alle Spiele abgesagt
Bei schweren Krawallen nach dem sizilianischen Derby der Serie A zwischen Catania und Palermo (1:2) ist ein Polizist tödlich verletzt worden. Daraufhin wurden alle Meisterschaftspartien vom Wochenende abgesagt.
Der Polizist war von einem Knallkörper getroffen worden und erlag wenig später seinen Verletzungen. Laut Medienberichten handelt es sich bei dem Toten um einen 38-jährigen Beamten. Ein weiterer Polizist befinde sich derzeit in einem Krankenhaus in Catania und werde wegen schwerer Verletzungen behandelt.
Das seit jeher emotionsgeladene sizilianische Derby war nach den Vorkommnissen auf den Rängen in der 57. Minute unterbrochen worden und wurde erst nach rund 40-minütiger Pause fortgesetzt. Die Polizei setzte auch Tränengas ein, um die Randalierer unter Kontrolle zu bringen. Am Ende gewann Palermo die Partie mit 2:1, doch das interessierte niemanden mehr. «Das sind Verbrecher. Wir haben heute alle verloren», sagte der Vereinspräsident von US Palermo, Maurizio Zamparini.
Ausserdem registrierten die Behörden bei den Ausschreitungen über 100 Verletzte. Der kommissarische Präsident des italienischen Fussballverbandes Luca Pancalli kündigte nach den Ereignissen an, dass der komplette Spielbetrieb in Italien fürs Wochenende eingestellt werde.
Das tragische Unglück in Catania bedeutete den zweiten Todesfall im italienischen Fussball binnen einer Woche. Am vergangenen Wochenende war in einer unteren Klasse ein Funktionär nach einem Handgemenge an einer Gehirnblutung gestorben.
Keine Liga kann man für ein Jahr unterbrechen..... nicht mal bei uns in ARGSchmedi hat geschrieben:http://www.raisport.rai.it/sportarticol ... 72,00.html
Bitte mal einer der anwesenden Itaker übersetzen... Danke
Als Hobby-Italiener kann ich nur entnehmen, dass die ganze Liga für ein Jahr unterbrochen werden soll...
Aufforderung an alle hohen Tiere beim FCL, Polizei, Regierung etc.: Video anschauen und sich einmal Gedanken machen was für Scheisse man Gegenüber den Medien tagtäglich rauslässt.Bill Shankly hat geschrieben:http://www.skylife.it/html/skylife/tg24 ... ml?video=0
RANDALE IN ITALIEN
Straßenschlacht statt Fußballfest
Von Vincenzo Delle Donne , Udine
Es sollte ein schöner Fußballabend auf Sizilien werden, mit Rücksicht auf die Schutzpatronin Catanias war das Derby gegen Palermo sogar vorverlegt worden. Doch dann die Katastrophe: Ausschreitungen, ein toter Polizist, fast hundert Verletzte. Italiens Fußball droht nun der Kollaps.
Es war einer dieser Abende, an dem die Rolle Siziliens in der italienischen Fußballgeografie gefeiert werden sollte. Catania gegen Palermo, gleich zwei Champions-League-Aspiranten kommen in diesem Jahr von der stolzen Insel, ein Fest kündigte sich an. Doch aus dem geplanten Hochgesang am Fuße des Ätnas wurde eine Tragödie, die ein Abgesang auf den Fußball des ganzen Landes sein könnte. Die schwärzeste Stunde des sizilianischen "Calcio" ist es ohnehin.
"Drastische Maßnahmen" müssten ergriffen werden, das war einer dieser Sätze zwischen Entsetzen und Wut, die Verbandspräsident Luca Pancalli kurz nach der Katastrophe sprach. Randale von Tifosi - so nennt man in Italien die Anhänger - hatten das Derby zwischen Catania und Palermo in einen neuerlichen Tiefpunkt für den italienischen Fußball verwandelt: Ein Polizist starb, ein weiterer schwebt in Lebensgefahr, fast hundert Polizisten und Fans wurden bei den Ausschreitungen verletzt, neun Catania-Tifosi festgenommen - und der gesamte Ligabetrieb auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. So groß sei der Schaden, dass es nicht ausreiche, den Spielbetrieb nur "für einen Tag zu unterbrechen", erklärte FIGC-Boss Pancalli.
Aus andächtiger Ehrfurcht war die Partie auf den Freitag vorverlegt worden, um die Feierlichkeiten zu Ehren der Heiligen Sankt Agata, Schutzpatronin der Stadt Catania, am Sonntag nicht zu stören. Doch das Spiel der beiden sizilianischen Rivalen geriet zu einem Stadtguerillakrieg, bei dem der 38-jährige Chefinspektor Filippo Raciti ums Leben kam. Er saß in einem Polizeiwagen vor dem Stadion, als Catania-Fans der Nordkurve einen Feuerwerkskörper in seinen Dienstwagen warfen. Der Polizist wurde daraufhin ins städtische Garibaldi-Krankenhaus gefahren, wo er eine Stunde nach seiner Einweisung an Herz- und Kreislaufstillstand verstarb. Ein anderer Polizist schwebt zur Zeit in Lebensgefahr.
Vor dem Stadio Massimino spielten sich kriegsähnliche Szenen ab. Das Spiel selbst wurde in der 57. Minute beim Stand von 1:0 für Palermo unterbrochen. Die Polizei hatte vor dem Stadion Tränengas gegen Randalierer eingesetzt, das auf das Spielfeld und die Ränge geweht war. Nach rund 40-minütiger Pause wurde die Partie dann fortgesetzt. Das Spiel endete schließlich mit einem 2:1-Sieg Palermos. Aber das interessierte niemanden - nach Spielende ging die Gewalt weiter. Hunderschaften von Polizisten versuchten, hauptsächlich randalierende Palermo-Tifosi im Zaume zu halten. Mit wenig Erfolg.
Die Vorkommnisse lösten im Land eine Welle der Entrüstung aus. Entsprechend hart waren die Reaktionen der Verantwortlichen. "Die Meisterschaft wird auf unbestimmte Zeit gestoppt", erklärte der kommissarische Leiter des Verbandes, Luca Pancalli.
Catanias Präsident Antonino Pulvirenti kündigte seinen Rücktritt an. "Der Club muss weiterleben, doch nach diesen Ereignissen kann ich nicht mehr weitermachen", sagte Pulvirenti. Zugleich stellte er jedoch klar, dass sein C lub in der Vergangenheit alles zur Isolierung gewalttätiger Ultras unternommen hätte. "Wir tun das Bestmögliche. Unser Club wurde kürzlich bei einem Gipfel über die Sicherheit in den Stadien als beispielhaft bezeichnet", sagte Pulvirenti .