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FC Thun - Saison 06/07

Moschle

Beitrag von Moschle »

wirklich kult

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saibene, skripczak, christ... das waren noch zeiten. :D
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Admin
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Beitrag von Admin »

Moschle hat geschrieben:denke nicht, dass dies eine riesige verstärkung wäre.
denke vor allem nicht, dass thun unsere konkurrenz ist... :idea:
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Moschle

Beitrag von Moschle »

dies steht sowieso ausser diskussion (zumindest momentan).
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

NZZ
Thuns Präsident Weder zum Handeln gezwungen
Peischl im Super-League-Klub freigestellt

Der Österreicher Heinz Peischl ist vom FC Thun als Cheftrainer freigestellt worden. Der Achte der Super League wird bis auf weiteres von Assistenzcoach Jeff Saibene trainiert. Peischls Entlassung war eigentlich schon am Montag erwartet worden.

Auch im FC Thun gescheitert: Trainer Heinz Peischl (Bild key)

(si) Thuns Präsident Kurt Weder hatte für die Partie vom Sonntag beim Tabellenletzten Aarau einen Sieg gefordert, worauf nur ein 0:0 resultierte. Dadurch liegen die Berner Oberländer weiterhin lediglich vier Punkte vor den Aargauern; der Vorsprung vor dem Barrage-Platz, den derzeit Schaffhausen einnimmt, beträgt drei Punkte.

Die Tabellensituation entspricht nicht den Vorstellungen der Vereinsleitung. Nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse im Jahr 2002 übertrafen die Thuner mit den Rängen 7, 6, 2 und 5 die Erwartungen. Unvergessen sind die starken Auftritte in der Champions League im Herbst 2005. Zwar erfuhr die Mannschaft nach diesem Grosserfolg zahlreiche Veränderungen, dennoch wollte sich der Verein im Mittelfeld der Super League konsolidieren. Dieses Ziel musste nun nach unten korrigiert werden, nachdem die erste Saisonhälfte auf Platz 9 abgeschlossen worden war.

Kurt Weders klare Worte
Auch in diesem Jahr kamen die Berner Oberländer mit vier Punkten in vier Partien nicht wie gewünscht auf Touren. «Das ist zu wenig, um dem Abstiegskampf zu entkommen», sprach Weder klare Worte. Entsprechend habe sich die Klubleitung zum Handeln gezwungen gesehen. Die Nachfolge von Peischl ist noch nicht geregelt, deshalb übernimmt ab Mittwoch vorerst Assistent Jeff Saibene die Führung.

Klar ist allerdings, dass der in Thun Kultstatus geniessende Hanspeter Latour nicht zurückkehren wird. Der 49-Jährige, der noch auf der Lohnliste des 1. FC Köln steht, erteilte dem Verein eine Absage. Als aussichtsreichste Kandidaten werden deshalb Marco Schällibaum und René van Eck gehandelt. Schällibaum ist momentan ohne Trainerjob, nachdem er im vergangenen November nach nur 47 Tagen als Coach des FC Sion entlassen wurde.

Van Eck mit höheren Ambitionen
Van Eck, im vergangenen Jahr mit dem FC Luzern in die Super League aufgestiegen, leistet derzeit erfolgreiche Arbeit im Challenge-League-Klub Wohlen. Seit seinem Amtsantritt Mitte November führte er die Aargauer mit fünf Siegen und einem Unentschieden in sieben Spielen vom Tabellenende auf Platz 12. Der Holländer macht keinen Hehl daraus, dass er einen Verein der höchsten Liga trainieren will.

Heinz Peischl, der in der Schweiz bereits im FC Wil und im FC St. Gallen tätig gewesen war, beerbte in Thun am 14. Februar 2006 den entlassenen Urs Schönenberger. 11 Siege, 9 Unentschieden und 19 Niederlagen - so lautet seine Meisterschafts-Bilanz mit den Berner Oberländern. Neben den mässigen Resultaten hat sich der Österreicher unter anderen mit Captain Andres Gerber überworfen. Bereits im vergangenen September hatte es mit der Absetzung von Assistenztrainer Adrian Kunz Querelen gegeben. Peischl ist dafür bekannt, dass er sehr grossen Wert auf Disziplin legt. Schon bei St. Gallen sortierte er diverse Spieler aus.


Mein Gott, Thun wird in Zukunft immer gegen den Abstieg spielen.
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Emotions
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Beitrag von Emotions »

Quizfrage: Was haben die mit den Champions-League-Millionen gemacht?

Die müssten doch locker das Geld für einen Lustrigoal (Zum Glück haben Sie nicht) oder einen andere aquate Verstärkung haben...

Die beiden Finnen können ja kaum so teuer gewesen sein (und diese werden Sie kaum weiterbringen...)...

Dieser Präsident scheint mir aber schon ein seltsamer Kauz zu sein....
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Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
Moschle

Beitrag von Moschle »

so gut wie alles wurde angeblich für prämien etc. ausgegeben. blieb unter dem strich also nicht mehr allzuviel. und das will man wohl kaum auch noch rasch verpulvern.
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Siggi G.
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Beitrag von Siggi G. »

Und der Finne der bei Luzern auch im Gespräch war, war glaubs gar nicht so günstig.. Luzern war er damals ja auch zu teuer.. (wohl auch wegen dem Lustri-Deal).
Moschle

Beitrag von Moschle »

hat angeblich eine million gekostet. artur nyman. oder so...
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Siggi G.
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Beitrag von Siggi G. »

Moschle hat geschrieben:hat angeblich eine million gekostet. artur nyman. oder so...
:!: :shock: :!: krass..
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Emotions hat geschrieben:Quizfrage: Was haben die mit den Champions-League-Millionen gemacht?

Die müssten doch locker das Geld für einen Lustrigoal (Zum Glück haben Sie nicht) oder einen andere aquate Verstärkung haben...

Die beiden Finnen können ja kaum so teuer gewesen sein (und diese werden Sie kaum weiterbringen...)...

Dieser Präsident scheint mir aber schon ein seltsamer Kauz zu sein....
Hatten wir das nicht schon mal?

Von den Millionen war noch knapp eine übrig, der Rest. ( Nachwuchs, Prämien, Sicherheit) war schon weg. Und so wie ich das sehe wurde im Winter diese besagte Mio. für die 2 Finnen gelöhnt.
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Tsubasa
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Beitrag von Tsubasa »

Moschle hat geschrieben:hat angeblich eine million gekostet. artur nyman. oder so...

aber von dem habe ich bis jetzt noch nichts gesehen flop?
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Siggi G.
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Beitrag von Siggi G. »

Solo LUcerna hat geschrieben:
Moschle hat geschrieben:hat angeblich eine million gekostet. artur nyman. oder so...

aber von dem habe ich bis jetzt noch nichts gesehen flop?
Soviel ich bisher gelesen habe über Thun, gibt es dort einige Probleme mehr, als dass sie ein einzelner Spieler (oder 2/3) lösen könnte(n). Daher ist die Qualität des einzelnen Spielers nicht gut einzuschätzen..
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

NZZ:
Trainer Peischl entlassen
Ein Abbild der Führungsschwäche im schlingernden FC Thun

rwe. Die Meldung war bereits am Montag erwartet worden. Denn wie sich Kurt Weder, der Präsident des FC Thun, am Sonntag nach dem Match in Aarau über die Leistung der Mannschaft (und zwischen den Zeilen auch über den Trainer) geäussert hatte, liess nur einen Schluss zu: Die Entlassung von Heinz Peischl war beschlossene Sache. Am Dienstag kam die Bestätigung. Der österreichische Übungsleiter muss in Thun das Büro räumen, er ist des Amtes enthoben. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers arbeitet Assistent Jeff Saibene mit dem Kader. Peischl, gelegentlich auch «der General» genannt, hatte Mitte Februar 2006 Urs Schönenberger abgelöst, er vermochte dem Abwärtstrend des Klubs aber nie Einhalt zu gebieten und geriet mit dem Team in akute Abstiegsgefahr. Dies entsprach keineswegs den Vorstellungen des Präsidenten, der einen Platz im Mittelfeld der Tabelle als Ziel vorgegeben hatte.

Für die negative Entwicklung muss sich Weder selber an der Nase nehmen. Denn Peischl, den der Präsident einst als Wunschtrainer bezeichnet hatte, zählt nicht zu den Grossen des Fachs. Vor allem hat der 43-Jährige nie begriffen, dass es ein Muss ist, die Mannschaft hinter sich zu bringen. Gegen die Spieler anzukämpfen, sie öffentlich anzuprangern und in den Medien von «Durchgreifen» und «Ausmisten» zu sprechen, ist völlig verfehlt. Peischl hatte diese Marotte bereits in St. Gallen ausgelebt, eine ungeliebte Gruppe an Spielern permanent in den Wald geschickt - er scheiterte kläglich. Dieses Verhalten kostete den Ostschweizer Klub viel Geld. In Thun war die Spieler-Rotation ähnlich hoch - seit letztem Sommer standen 14 Zuzügen 15 Abgänge gegenüber.

Wer sich im Berner Oberland überdies mit den Teamleadern Gerber und Aegerter anlegt, steht ohnehin auf verlorenem Posten. Es wäre längst die Aufgabe Reto Gertschens gewesen, korrigierend einzugreifen. Doch der Sportchef ist offenbar nicht die Persönlichkeit (und hat wohl auch nicht die Macht), um mit der verfahrenen Situation fertig zu werden. Der Klub ist einem Führungsproblem ausgesetzt. Seit den rauschenden Champions-League-Nächten ging es nur noch bergab. Dass es nach derartigen Erfolgen schwer ist, die Balance zu wahren, ist unbestritten. Etwas mehr Weitblick hätte man den Verantwortlichen dennoch gewünscht. Zu befürchten ist, dass auch die in der Königsklasse verdienten Millionen angesichts des Schlingerkurses nicht mehr allzu weit reichen. Schade für einen Verein, der unlängst noch Everybody's Darling gewesen war.
icebear
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Beitrag von icebear »

Thun erhält nun doch ein neues Stadion

Statt mit öffentlichen Geldern wird das Projekt vom neuen Stadion in Thun jetzt von privaten Investoren realisiert. Stadt und Bürgergemeinde haben mit diesen entsprechende Verträge unterzeichnet.

Den Zuschlag erhielt die Unternehmung HRS Hauser Rutishauser Suter AG gemeinsam mit der ARCO Real Estate SA. Die Investorengruppe wird sowohl für den Bau als auch für den Betrieb aufkommen. HRS baute unter anderem auch die im Februar eröffnete Maladière, das neue Stadion von Neuchâtel Xamax.

Das 10 000 Zuschauer fassende Stadion in Thun wird den Anforderungen für die Super League entsprechen. Neben dem Stadion wird das Bauwerk nahe der Autobahn unter anderem auch ein Einkaufszentrum und einen Fachmarkt beherbergen.

Im Februar 2006 hatten die Thuner Stimmberechtigten ein erstes Stadionprojekt, finanziert von der öffentlichen Hand, verworfen. Eine grosse Mehrheit störte sich insbesondere an den hohen Kosten, die die Stadt auf sich nehmen wollte. Nach dem Misserfolg an der Urne machte sich die Stadt auf die Suche nach privaten Investoren.
20min
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Siggi G.
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Beitrag von Siggi G. »

Dann würde ich mich aber beeilen.. (Für Nati B oder 1. Liga braucht es kein 10'000 Zuschauer Stadion..)
locärne
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Beitrag von locärne »

Siggi G. hat geschrieben:Dann würde ich mich aber beeilen.. (Für Nati B oder 1. Liga braucht es kein 10'000 Zuschauer Stadion..)
für Thun ist ein Stadion mit 10'000 zuschauer sicher angebracht. das Einzugsgebiet der oberländer wird immerwieder unterschätzt. hätten die Thuner eine längere Fussballgeschichte, dann hätten sie jetzt schon mehr zuschauer.
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Siggi G.
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Beitrag von Siggi G. »

locärne hat geschrieben:
Siggi G. hat geschrieben:Dann würde ich mich aber beeilen.. (Für Nati B oder 1. Liga braucht es kein 10'000 Zuschauer Stadion..)
für Thun ist ein Stadion mit 10'000 zuschauer sicher angebracht. das Einzugsgebiet der oberländer wird immerwieder unterschätzt. hätten die Thuner eine längere Fussballgeschichte, dann hätten sie jetzt schon mehr zuschauer.
Gebe dir Recht. Ausserdem ist ein gutes Stadion ja auch die Grundlage für Erfolg.. (Zuschauer und Sponsoren etc.) Daher ist es für Thun sicher eine gute Investition.
Stecki

Beitrag von Stecki »

Jeff Saibene neuer Trainer des FC Thun

Jeff Saibene ( 38 ), seit 17. Januar 2007 Assistenztrainer des FC Thun und seit 6. März 2007 Trainer ad interim, wurde heute Montag, 19. März 2007 vom Verwaltungsrat der FC Thun Betriebs AG zum neuen Trainer des FC Thun ernannt. Der 38jährige Luxemburger coacht die 1. Mannschaft des FC Thun vorerst bis Ende Saison 2006/07. Der ehemalige Spieler des FC Aarau und des FC Locarno war vor seinem Engagement in Thun als Ausbildungschef und Trainer der U21-Nationalmannschaft von Luxemburg tätig. Die Vakanz des Assistenztrainers ist noch nicht geregelt. Saibene leitet bereits heute Montag Nachmittag das Training der 1. Mannschaft als neuer FC Thun-Trainer.
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Hat sich René schon wieder verpokert .... :roll:
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LUst
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Beitrag von LUst »

Gunner hat geschrieben:Hat sich René schon wieder verpokert .... :roll:
Denke ich nicht, Thun spielte die letzte beiden Spiele unter dem Assistenztrainer nicht schlecht. Sie hatten viel Pech. Deshalb denke ich, dass sie sich für diese kostengünstige Lösung entschieden haben. Vielleicht hatte das: "Ich möchte noch dieses, das und das Andere" von Van Eck auch zu diesem Entscheid beigetragen.
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