Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.

CH-Nationalmannschaft - Der Weg zum EM-Titel 2008

Bill Shankly
Elite
Beiträge: 6167
Registriert: 14. Nov 2002, 22:45
Wohnort: city of london
Kontaktdaten:

Beitrag von Bill Shankly »

Bleibe Luzerner. Das Land interessiert mich nicht.

:salut: Lokalpatrioten




....ey!
Benutzeravatar
kutte
Sieger der Herzen
Beiträge: 4567
Registriert: 26. Apr 2003, 11:26
Wohnort: ja

Beitrag von kutte »

Weltwoche hat geschrieben:Spritztour nach Florida
Von Walter De Gregorio

Das Schicksal des Schweizer Fussballnationaltrainers Jakob «Köbi» Kuhn bleibt auch nach der seltsamen Trainingsreise in die USA diffus. Der Mannschaft fehlt es an Kraft und an Inspiration.

Er sass da, als gehe ihn der ganze Lärm nichts an. Zurücktreten? «Nein, ich habe nie an eine solche Möglichkeit gedacht», sagte der Schweizer Nationaltrainer Jakob Kuhn am Tag vor dem Spiel gegen Kolumbien. Gemütlich war er in seinem Ledersessel versunken, in der Lobby des «Trump Tower» am Strand von Miami, ruhig und freundlich beantwortete er Fragen. Nur beiläufig gestand er: «Manchmal spüre ich schon etwas im Bauch. Aber das legt sich schnell wieder.»

Vierundzwanzig Stunden nach dem Gespräch in der Hotellobby, für das er sich trotz vieler Termine Zeit genommen hatte, war Kuhn an der Pressekonferenz im Stadion Orange Bowl in Miami kurz angebunden: «Wir haben 1:3 verloren. Kolumbien ist ein starker Gegner.» Testspiele seien zum Testen da. Wäre es ihm darum gegangen, auf Resultat zu spielen, dann hätte er nicht gleich sechs Spieler ausgewechselt. Ein wenig später sprach wieder der Zen-Buddhist in Kuhn: «Wieso frühzeitig zurücktreten?» Er sei nach dem desolaten Spiel gegen Deutschland vor einem Monat nicht zurückgetreten, warum sollte er es wegen Kolumbien tun? «Es kommt, wie es kommen muss.»

Vor noch nicht langer Zeit verkündete Cheftrainer Kuhn keck, er wolle 2008 Europameister werden. Jetzt hat die Nationalmannschaft fünf der letzten sechs Länderspiele verloren. Hat Kuhn, der trotz seines immensen Talents nie im Ausland gespielt hat und noch immer im Quartier seiner Kindheit in Zürich-Wiedikon wohnt, seine Grenzen erreicht?

Einer, der Jakob «Köbi» Kuhn seit Jahren beruflich begleitet, der Sportjournalist Thomas Schifferle vom Tages-Anzeiger, sagt: «Köbi Kuhn lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er ist lang genug im Geschäft. Aber nach dem Kolumbien-Spiel wirkte er erstmals leicht gereizt.» Selbstredend goutierte der Nationaltrainer die Forderung nach seinem Rücktritt nicht, die im Schweizer Fernsehen der Moderator Matthias Hüppi unüberhörbar formuliert hatte. Alain Sutters Bemerkung, Kuhn hätte lieber ein geschlossenes Trainingslager in Europa ohne Freundschaftsspiele organisiert, um ungestört arbeiten zu können, quittierte er mit einem Lächeln: «Im Fernsehen wird vieles gesagt.»

Wer das einwöchige Trainingscamp in Florida miterlebte, muss dem Ex-Fussballer Sutter Recht geben. «Es ist kein Geheimnis, dass wir bei der Fitness noch zulegen können», sagte Kuhn nach dem Spiel gegen Kolumbien. Das Geheimnis bleibt, wie er das ändern will. Auf die Klubs hat der Nationaltrainer keinen Einfluss, und im Trainingscamp in den USA wurden nur drei intensive Trainingseinheiten durchgeführt. Schon das erste Training fiel aus, weil am Tag zuvor der Charter aus Zürich mit grosser Verspätung angekommen war. 15 Stunden dauerte die Reise, die Maschine machte in Neufundland einen Zwischenstopp. Der Direktflug der Swiss nach Miami war ausgebucht gewesen.

Natürlich müssen sich Fussballprofis ihre Fitness nicht in der Nationalmannschaft holen, und wenn ein Training in Florida wegen starken Regens und orkanartiger Böen ausfällt, dann lässt sich das nicht voraussehen, zumindest nicht aufgrund der Prospekte, die man sich in Bern bei der Planung angeschaut hat. Miami: immer sonnig, heisst es dort, und als die Sonne mal wirklich aufdrehte, war es für die Schweizer zu heiss, wie das Spiel am Sonntag gegen Kolumbien zeigte. «Die Südamerikaner sind das Wetter besser gewohnt als wir», sagte Jakob Kuhn nach der Niederlage. «Es soll keine Entschuldigung sein.»


Kleidertausch mit Milutinovic

Ein Trainingscamp in Europa, wie Sutter es anregte, hätte vermutlich den Vorteil einwandfreier Infrastrukturen gehabt. Orange Bowl heisst das Stadion in Miami, wo die Schweizer am Sonntag zu Gast waren, orange, weil das Geländer dort offenbar in dieser Farbe rostet. Immerhin, der Rasen war gut, auch wenn das den Schweizern nicht unbedingt zum Vorteil gereichte. Im Spiel der Südamerikaner zirkulierte der Ball besser, und noch beim Stand von 3:1 drückten sie die Schweizer in den eigenen Strafraum zurück. Einzig Marco Streller sorgte kurz für eine Entlastung. In der 88. Minute erhielt er wegen einer Schwalbe am Mittelkreis die gelbe Karte. Auf so eine Idee muss man als Stürmer erst einmal kommen.

Noch am vergangenen Donnerstag hatte der von Trainer Kuhn geforderte Neuanfang mit dem Spiel gegen Jamaika vielversprechend begonnen. Nach zwölf Minuten führte die Schweiz 2:0. Vor allem das Tor von Gökhan Inler war sehenswert, aber auch alle anderen Nationalspieler schienen bei der Sache zu sein. Sie spornten sich gegenseitig an und halfen sich aus. «Ja, es war eine gute erste Halbzeit», wird Kuhn später an der Pressekonferenz sagen. Die zweite Halbzeit war eine Katastrophe. «Auch die zweite Halbzeit war befriedigend», sagte der Schweizer Trainer nach dem Spiel.

Der Trainer der Jamaikaner, Bora Milutinovic, hat in seiner langen Karriere schon mit fünf verschiedenen Nationalmannschaften an einer WM-Endrunde teilgenommen. Er sah es gelassen: «Es hat Spieler in meiner Mannschaft, die heute Abend das erste Mal bei Flutlicht gespielt haben.» Milutinovic hatte am Tag zuvor in kleiner Runde die Geschichte eines Jungen erzählt, den er von der Strasse direkt ins Nationalteam geholt hatte. Der Junge habe noch nie Fussballschuhe besessen und sei noch nie mit dem Flugzeug gereist. «Ich nahm ihn zu einem Länderturnier nach Hongkong mit, und er hat den entscheidenden Elfmeter versenkt.»

Milutinovic ist ein grosser Erzähler. Über Kuhn, gegen den er in den sechziger Jahren spielte, sagt er: «Wir wären der perfekte Fussballer gewesen. Er technisch herausragend, ich ein Laufwunder.» Am Tag vor dem Spiel hatte er «mit meinem Freund Köbi» die Trainingsjacke getauscht, und man wusste nicht, ob es nur ein Gag war, oder ob der schlaue Milutinovic das Outfit eines Schweizer Nationaltrainers auch berufshalber gerne tragen würde. Er gilt als einer, der das Maximum aus den Spielern holen kann und mit kleinen Teams Grosses erreicht.

Der von Kuhn inszenierte Neuanfang in Florida hatte genau zwölf Minuten gedauert. Nach dem zweiten Tor der Schweizer war das Spiel gegen Jamaika vorbei. Die meisten Zuschauer im Lockhart-Stadion waren Jamaikaner und hatten den Schweizer Neuanfang verpasst; sie kamen erst gegen Ende der ersten Halbzeit, ohne Anzeichen von Aufgeregtheit, allmählich auf ihren Sitzplätzen an. Unten an der Bande hopsten Kinder herum, die Erwachsenen beklatschten für ein Länderspiel eher ungewohnte Szenen – Spieler, die den Ball kerzengerade in den Nachthimmel schossen oder weit hinauf auf die Zuschauertribüne –, und sie pfiffen, wenn sie den Ball anders als beim Baseball wieder an die Stadionordner abgeben mussten. Auf der Höhe der Cornerflagge, auf der Seite, wo Blerim Dzemaili in der ersten Halbzeit mehrmals eingreifen musste, wurde heftig Marihuana geraucht.

«Ja, ich habe das Gras sogar während des Matches gerochen», sagte Dzemaili am Tag danach. Es war in vielerlei Hinsicht ein merkwürdiger Abend. Nach dem Schlusspfiff wurde Xavier Margairaz als bester Spieler mit einer Uhr im Wert von 12 000 Franken geehrt, die er dann seinem Kollegen Ludovic Magnin weitergeben musste, als sich herausstellte, dass die lokalen Organisatoren die beiden Namen verwechselt hatten. Im Zeltpavillon setzte sich Nationaltrainer Kuhn mit einem Bier in der Hand ans Pult. Als die Pressekonferenz begann, hielt er die Bierdose versteckt unter dem Tisch, auf dem die Mikrofone standen.

«Wenn man Erfolg hat, ist alles gut, was man macht. Hat man keinen Erfolg, ist alles schlecht.» So banal sei das, sagte Kuhn ein paar Tage später in der Hotellobby des Trump Tower. Zuerst freuten sich die Journalisten, dass man ihn, den Schweizer Nationaltrainer, im Telefonbuch finde. Man konnte ihn anrufen und mit seiner Frau Alice Gesprächstermine vereinbaren. «Jetzt wird mir das, was zuvor gelobt wurde, als Unprofessionalität vorgeworfen.» Als Jakob Kuhn Nationalspieler war, sagte er über den Fussballverband: «In diesem Amateurverband ist es viel wichtiger, dass es mit den Funktionären stimmt.» Dreissig Jahre später ist er als Trainer der Vorzeigemann der Funktionäre, und als solcher sagt er: «Wir müssen schon auch sehen, dass wir nicht die Ressourcen haben von grossen Fussballnationen wie Deutschland oder Italien.»


«Mich stört die Familienstimmung»

Valon Behrami, 21, ist Stammspieler bei Lazio Rom, einer der Besten seines Teams und einer der wenigen Schweizer, die derzeit im Ausland erfolgreich sind. In der Nationalmannschaft hat er seinen Platz bisher nicht gefunden. Die Enttäuschung überspielt er mit Sarkasmus. Immerhin habe er gegen «die starken Jamaikaner» eine Halbzeit spielen dürfen. «Sonst reicht es mir nur in der Serie A für neunzig Minuten.»

«Hat Ihnen Trainer Köbi Kuhn nie erklärt, wieso Sie nicht öfter spielen dürfen?»
«Nein, hat er nicht.»

«Wieso fragen Sie ihn nicht?»
«Ich bin anderes gewohnt. Bei Lazio Rom ist es der Trainer, der auf die Spieler zugeht und sagt, was er von ihnen erwartet.»

«Jeder Trainer ist anders.»
«Der Trainer muss den Spielern erklären, was er von ihnen will. Nicht umgekehrt.»

«Sie sind ein Freund von Johann Vogel. Ist das ein Nachteil?»
«Es war früher kein Vorteil, jetzt hoffe ich, dass es kein Nachteil ist.»

«In Italien werden Sie als Profi vom Klub abgeschottet, in der Nationalmannschaft stehen Sie den Medien täglich zur Verfügung. Wie ist das?»
«Wollen Sie eine ehrliche Antwort?»

«Ich bitte darum.»
«Es ist lächerlich. Wir müssen ständig zur Verfügung stehen, der grossen Tageszeitung wie dem lokalen Radiosender. Jeder Spieler setzt sich an einen Tisch mit seinem Namensschild darauf. 23 Spieler, 23 Tische. An einzelnen Tischen drängen sich Dutzende von Journalisten, an anderen Tischen drehen Spieler Däumchen.»

«Italienische Journalisten können gnadenlos sein in ihren Spielanalysen.»
«Damit habe ich kein Problem. Mich persönlich stört die Familienstimmung in der Schweizer Nationalmannschaft viel mehr. Ich habe immer das Gefühl, wir seien auf einer Schülerreise oder auf einem Familienausflug. Alle kennen sich, klopfen sich kumpelhaft auf die Schultern, das wäre in Italien unmöglich.»

«Was ist schlimm daran, wenn man sich kennt und sich freundlich grüsst?»
«Es wäre nichts daran auszusetzen, würden wir uns auf dem Rasen wieder auf unsere Aufgaben konzentrieren. Es gibt immer Situationen, wo man sich über ein schlechtes Zuspiel ärgert und den Mitspieler anschreit. Das ist nicht bös gemeint, das gehört zum Spiel. Verliert man in der Nationalmannschaft aber mal kurz die Nerven, wird man von den Mitspielern sofort ermahnt. Man muss immer kontrolliert bleiben, ruhig sein, die Journalisten könnten es ja sehen.»

«So viel Macht hat unserem Berufsstand schon lange keiner mehr zugeschrieben.»
«Lachen Sie nur. Aber eigentlich ist’s zum Heulen.»

Der Schweizer Fussball mag immer wieder erfolgreiche Phasen durchleben. Doch selbst jetzt, wo das Nationalteam an drei grossen Turnieren hintereinander teilnimmt, ist es noch lange nicht zu einer sogenannt grossen Fussballnation mutiert. Im Gegenteil, noch immer blitzt auf allen Ebenen – heimische Liga, Trainer, Funktionäre – der Geist des Provinziellen und Amateurhaften auf. Vielleicht müssten die Erwartungen diesen Realitäten angepasst werden.

Als Spieler beim FC Zürich war Kuhns fussballerische Klasse unbestritten, etwas weniger sein Charakter. Er konnte arrogant und verletzend sein. Der ehemalige FCZ-Verteidiger Hubert Münch erzählte der Zeitschrift Facts folgende Anekdote von einem Derby gegen GC in den siebziger Jahren. Die Mutter von Kuhns Gegenspieler sei wenige Tage vor dem Spiel tödlich verunglückt: «Du, wo auf der Tribüne sass deine Mutter immer?», habe Kuhn gefragt.


Beschränkte Klasse

Auch seine Mitspieler bekamen ihr Fett weg, wenn das Zuspiel nicht so war, wie «Köbi» das wollte, oder ihn sonst etwas störte. Er war ein Nörgler, auf dem Platz «en müesame Siech», wie ein ehemaliger Mannschaftskollege bestätigt. «Ich konnte unangenehm sein, aber ich konnte es mir leisten, weil ich Erfolg hatte», sagte Kuhn in Miami und erklärte, wie er sich nach den Spielen noch in der Dusche bei seinen Kollegen entschuldigte. «Ich konnte nicht verlieren, inzwischen habe ich es gelernt.» Dreizehn Jahre nach seinem Rücktritt als Fussballer musste er 1990 als selbständiger Versicherungsberater Konkurs anmelden, weil er den falschen Menschen vertraut hatte. Beim FCZ fand er wieder Halt, er hat Bälle aufgepumpt und von vorne begonnen. «Das Vertrauen in den Menschen habe ich nie verloren. Darauf bin ich stolz.»

Als Kuhn letztes Jahr das Kader für die WM in Deutschland bekanntgab, war Hakan Yakin nicht auf der Liste. «Auch aus charakterlichen Gründen», wie Kuhn erklärte. Nachdem Johan Vonlanthen sich im WM-Trainingslager auf dem Feusisberg wenige Tage vor der Abreise nach Deutschland verletzt hatte, wurde Hakan Yakin nachnominiert. «Das kann von aussen sehr widersprüchlich wirken», sagt Kuhn gelassen und lehnt sich im Sessel der Hotellobby zurück. Er erklärt, dass er es nicht grundsätzlich gemeint habe, als er Yakins Charakter anzweifelte. «Ich war mir nicht sicher, ob eine so starke Persönlichkeit während eines ganzen Turniers ruhig bleiben kann, sollte er nur auf der Ersatzbank bleiben.» Yakin sass an der WM nicht nur auf der Bank. Er spielte, und er spielte gut.

Rückblickend, sagte Hakan Yakin während eines Gesprächs in Florida, sei er froh gewesen, in jener Situation besonnen geblieben zu sein. Ab und zu müsse man eine Kröte schlucken, um weiterzukommen. «Als Herr Kuhn mit mir sprach, tönte es ganz anders als das, was ich aus den Zeitungen erfahren hatte. Darum habe ich auch keine Sekunde gezögert, als er mich wieder ins Kader aufnahm.» Yakin war einer der Einzigen, mit denen Kuhn persönlich gesprochen hatte. In der Regel geht der Trainer davon aus, dass die Spieler sich selber informieren. «Die haben alle einen Teletext», erläuterte Kuhn dem Tages-Anzeiger seine Kommunikation mit der Mannschaft.

Die Frage, ob Jakob Kuhn noch immer der richtige Mann für das Schweizer Team ist, muss man nicht erst nach den Spielen gegen Jamaika und Kolumbien stellen. Auch mit Johann Vogel im defensiven Mittelfeld wären die beiden Testspiele wohl nicht wesentlich anders ausgefallen. Die Schweiz hat im letzten Jahr – auch wenn das die Kollegen anders sehen – eine eher bescheidene WM hingelegt, und nicht bloss, weil die Mannschaft keine Penaltys schiessen kann.

Die Baisse, in die die Spieler nach der WM fielen, hat auch mit einem Mangel an dem zu tun, was Kuhn «Teamgeist» nennt. «Wir sind wieder eine kompakte Gruppe», bemühte in den USA vor allem der neue Kapitän Alex Frei die offizielle Sprachregelung immer wieder. Das Gegenteil scheint der Fall: Bestärkt von einer übereuphorischen Öffentlichkeit, glaubte nach der WM jeder, ein kleiner Brasilianer zu sein, ein genialer Individualist. Der Geist, der die Mannschaft einst beflügelte und die beschränkte Klasse einzelner Spieler kaschierte, hat sich wieder in die Flasche verzogen und ist seither nicht wieder rausgekommen.
Ein grossartiger Artikel, der wohl all das auf den Punkt bringt, was wir Fans uns so während dieses Ausfluges gedacht haben... :prayer:

Aber egal, wir hatten ja unseren Spass :butthead: :thefinger: :occasion5: :headbang: :huetli:
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Benutzeravatar
g.love
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1310
Registriert: 20. Mai 2005, 12:50
Wohnort: Luzern
Kontaktdaten:

Beitrag von g.love »

Walter De Gregorio = Gott.

Unvergessen sein "Selbstversuch-Artikel" WO er am Fussball-WM-Endspiel 2006 ein Viagra eingeworfen hat um die Wirkung zu testen. Köstlich.
steve
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2232
Registriert: 27. Nov 2006, 20:09
Wohnort: beim fürsten

Beitrag von steve »

GRANDE
"Wer sich vor nichts Grossem fürchtet, der hat vor jeder Kleinigkeit Schiss. Gerade der postmoderne Relativismus führt dazu, dass wir nichts mehr relativieren können. So werden wir bei jeder minimalen Gelegenheit zu reaktionären Mimosen, die sofort nach Repressionsmassnahmen rufen und sich auch beträchtliche Zumutungen - wie zum Beispiel Leibesvisitationen, Nacktscannen, Rauchverbote, Bologna-Reformen oder massive Umverteilungen gesellschaftlichen Reichtums - gerne gefallen lassen."
- Robert Pfaller -

FUCK FRONTEX
Benutzeravatar
Barry Bonds
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1380
Registriert: 18. Jul 2006, 17:19
Wohnort: Caffé Portici
Kontaktdaten:

Beitrag von Barry Bonds »

kutte hat geschrieben:.............Ein grossartiger Artikel, der wohl all das auf den Punkt bringt, was wir Fans uns so während dieses Ausfluges gedacht haben... :prayer:

Aber egal, wir hatten ja unseren Spass :butthead: :thefinger: :occasion5: :headbang: :huetli:
WORD :!: :occasion7:
SOLO ALLMEND!
Benutzeravatar
Ragazzo
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2379
Registriert: 12. Jul 2005, 16:10
Wohnort: LVGA

Beitrag von Ragazzo »

Hat jemand "Der Club" gesehn gestern?

Gut dass Hüppi und Sutter den SFV-Heinis mal ein bisschen an den Karren gefahren sind. Dass dieses überalterte Grauhaarkabinett total überfordert ist wundert mich keineswegs. Eigentlich bin ich recht entsetzt über das unprofessionelle Verhalten und der Schönrederei. Auch wenn sich die Mannschaft noch um 180° drehen kann, lässt die Organisation und Denkweise gewisser Personen in den oberen Reihen in diesem Kreise sehr zu wünschen übrig.

Köbis Wortgewandtheit ist wohl ein Witz! :D
Bimene Gol seid mer Gooooool!
Asterix

Beitrag von Asterix »

Blaue Lava hat geschrieben:Hat jemand "Der Club" gesehn gestern?

Gut dass Hüppi und Sutter den SFV-Heinis mal ein bisschen an den Karren gefahren sind. Dass dieses überalterte Grauhaarkabinett total überfordert ist wundert mich keineswegs. Eigentlich bin ich recht entsetzt über das unprofessionelle Verhalten und der Schönrederei. Auch wenn sich die Mannschaft noch um 180° drehen kann, lässt die Organisation und Denkweise gewisser Personen in den oberen Reihen in diesem Kreise sehr zu wünschen übrig.

Köbis Wortgewandtheit ist wohl ein Witz! :D
WORD!
Phil Danker
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2543
Registriert: 16. Jan 2003, 14:10
Wohnort: im Netz

Beitrag von Phil Danker »

Dass dieses überalterte Grauhaarkabinett total überfordert ist wundert mich keineswegs. Eigentlich bin ich recht entsetzt über das unprofessionelle Verhalten und der Schönrederei.
Endlich hat`s mal die ganze Schweiz gesehen. Der Druck auf diese Herren wird sicherlich noch zunehmen!
Benutzeravatar
Barry Bonds
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1380
Registriert: 18. Jul 2006, 17:19
Wohnort: Caffé Portici
Kontaktdaten:

Beitrag von Barry Bonds »

Alain Sutter wäre eigentlich der Perfekte Teammanager :!:
Leider hat er es wohl gestern bei dem ALTHERRENVERBAND verspielt..........Stimme aber seinen Aussagen voll zu.

Lämmli Stimme:"Wir haben einen Teammanager, Herr Philipp Ebneter.......wir brauchen gar keinen anderen.......... :!:", dachte zuerst der macht einen Witz, aber der Weisse Aargauer meinte das ernst :shock:

Sekretär = Teammanager :?:
SOLO ALLMEND!
Benutzeravatar
hackejunge
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1483
Registriert: 13. Nov 2006, 17:34
Wohnort: 1312 Eclépens

Beitrag von hackejunge »

Barry Bonds hat geschrieben:Alain Sutter wäre eigentlich der Perfekte Teammanager :!: Leider hat er es wohl gestern bei dem ALTHERRENVERBAND verspielt..........Stimme aber seinen Aussagen voll zu.

Lämmli Stimme:"Wir haben einen Teammanager, Herr Philipp Ebneter.......wir brauchen gar keinen anderen.......... :!:", dachte zuerst der macht einen Witz, aber der Weisse Aargauer meinte das ernst :shock:

Sekretär = Teammanager :?:
Und ich hoffe dass mit Sutter ist auch ein schlechter Witz von dir :!:
Der kann ja nicht mal als Studiogast fungieren wie will er da der CH-Nati helfen :?:
Übrigens
Heutige Ted Umfrage im Blick: Wer möchtet ihr als Teammanager der CH-Nati 38% Stiel, 12% Latour und 21% Sutter :oops: (noch ein paar diverse andere)
Benutzeravatar
HSV
FCL-Insider
FCL-Insider
Beiträge: 745
Registriert: 26. Aug 2004, 02:50

Beitrag von HSV »

Bild

btw:
Am Podiumsgespräch auch dabei Norbert Sigrist!
Quis custodiet ipsos custodes?
Benutzeravatar
Barry Bonds
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1380
Registriert: 18. Jul 2006, 17:19
Wohnort: Caffé Portici
Kontaktdaten:

Beitrag von Barry Bonds »

HSV hat geschrieben:Bild

btw:
Am Podiumsgespräch auch dabei Norbert Sigrist!
Natürlich genialer Termin....... :roll:, gleichzeitig 28.Super League Runde (u.a Thun-FCL........):? ....wurde dieser Anlass vom Verband organisiert :?: :roll:

Du in Zug, ich in Thun :!:
SOLO ALLMEND!
Benutzeravatar
Admin
Elite
Beiträge: 5536
Registriert: 11. Nov 2002, 08:43

Beitrag von Admin »

Barry Bonds hat geschrieben:wurde dieser Anlass vom Verband organisiert :?: :roll:
Nein. Und ich denke auch nicht, dass ein Spiel in Thun an einem Mittwochabend viele Leute aus dem Zielpublikum dieses Anlasses davon abhalten wird, diesen zu besuchen... :roll:
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Benutzeravatar
Barry Bonds
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1380
Registriert: 18. Jul 2006, 17:19
Wohnort: Caffé Portici
Kontaktdaten:

Beitrag von Barry Bonds »

Admin hat geschrieben:
Barry Bonds hat geschrieben:wurde dieser Anlass vom Verband organisiert :?: :roll:
Nein. Und ich denke auch nicht, dass ein Spiel in Thun an einem Mittwochabend viele Leute aus dem Zielpublikum dieses Anlasses davon abhalten wird, diesen zu besuchen... :roll:
Habe ich auch nicht gemeint :idea:
Dachte nur, dass Nationaltrainer ev. bei einer Vollrunde in der höchsten Liga was anders zutun hat als so ein Podiumsgespräch....... :oops:
SOLO ALLMEND!
Benutzeravatar
Admin
Elite
Beiträge: 5536
Registriert: 11. Nov 2002, 08:43

Beitrag von Admin »

Ach so, nix für Ungut... :oops: Gebe dir demfall sogar recht :)
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Benutzeravatar
Barry Bonds
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 1380
Registriert: 18. Jul 2006, 17:19
Wohnort: Caffé Portici
Kontaktdaten:

Beitrag von Barry Bonds »

Admin hat geschrieben:Ach so, nix für Ungut... :oops: Gebe dir demfall sogar recht :)
Thanks :occasion5:
SOLO ALLMEND!
Benutzeravatar
hässig-AL
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 4267
Registriert: 19. Apr 2006, 13:19
Wohnort: Appenzell
Kontaktdaten:

Beitrag von hässig-AL »

http://www.football.ch/sfv/de/Ticketing.aspx


Tickets gegen Argentinien ganz günstig ............

Vorverkauf ab 05.05.07
glenlivet
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2779
Registriert: 3. Nov 2005, 13:45

Beitrag von glenlivet »

Alpenloewe hat geschrieben:http://www.football.ch/sfv/de/Ticketing.aspx


Tickets gegen Argentinien ganz günstig ............

Vorverkauf ab 05.05.07
Für die nächsten 3 Jahre sind die Länderspiele für mich gestorben! TV-Fussball rules!
Benutzeravatar
Bani
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2094
Registriert: 5. Mär 2005, 14:21
Wohnort: Dagmersellen
Kontaktdaten:

Beitrag von Bani »

Ein Spieler, der in der 2.Bundesliga konstant überzeugende Leistungen geboten hat und sich auch in Kuhns Hinterkopf befinden muss:
Eggimann: Aufstieg und EM-Träume

KARLSRUHE – Der Aufstiegs-Champagner ist bereits geöffnet – Mario Eggimann grüsst nächste Saison mit dem Karlsruher SC als Bundesliga-Spieler. Das Kurz-Interview.


Neun Jahre dümpelte der Karlsruher SC in der zweiten Bundesliga. Nach dem 2:1 am Montag bei Hansa Rostock (dem Schweizer Captain gelang per Kopf der Siegtreffer) kann nur noch ein Erdbeben den Aufstieg verhindern: 12 Punkte Vorsprung vier Runden vor Schluss. Kein Wunder, wurden Eggimann und Co. bei der Heimkehr schon tüchtig gefeiert.


Mario Eggimann, herzliche Gratulation zum Sieg. Und zum Aufstieg, wie die emotionellen Reaktionen nach dem Schlusspfiff zu deuten waren.
Mario Eggimann: «Wir wussten, dass wir mit einem Sieg durch sind. Klar ist es theoretisch noch möglich, auf den 4. Rang zurückzufallen. Aber eigentlich kann nichts mehr passieren. Die Feier war dann ziemlich spontan, wir hatten zuvor gar nicht darüber nachgedacht. Die nächste Feier wird es wohl am nächsten Sonntag nach dem Heimspiel gegen Unterhaching geben.»

War Ihnen nach dem 2:1 bewusst, dass Sie das Tor zum Aufstieg erzielt haben?
«Ich dachte, jetzt müssen wir das über die Runden bringen. Am Schluss sind wir zwar auf dem Zahnfleisch gelaufen, aber es hat gereicht. Es war immer mein Traum. Ich habe mir dies das ganze Jahr vorgestellt. Es war der Moment, auf den wir eine Saison lang hin gearbeitet haben.»

Sie brauchen theoretisch noch einen Punkt aus den vier verbleibenden Spielen. Wie gehen Sie die letzten Partien an?
«Wir wollen natürlich vorne bleiben und als Erster aufsteigen. Das ist auch finanziell lukrativ. Zum einen erhält der Verein mehr Geld, und im Sommer ist man im Ligacup dabei, was auch noch einmal Geld einbringt.»

Gefeiert wurde ja schon am Montagabend auf dem Rasen. Wann wird die offzielle Aufstiegsfeier sein?
«Wir haben am Montag noch etwas an der Hotelbar gefeiert und fuhren dann mit dem Zug gemütlich in der 1. Klasse zurück nach Karlsruhe. Wir trainieren erst am Donnerstag wieder. Die offizielle Feier wird wohl nach dem letzten Heimspiel am 13. Mai gegen Freiburg sein, aber eine inoffizielle wird es sicher schon am nächsten Sonntag geben.»

In der 1. Bundesliga werden Sie mehr im Rampenlicht stehen. Steigen damit ihre Chancen, an der EURO 2008 in der Schweiz doch dabei zu sein?
«Daran denke ich noch nicht, jetzt wird erst gefeiert. Es liegt aber sicher nicht nur an mir, es muss auch einmal etwas von der anderen Seite kommen. Meine Chancen werden in der 1. Bundesliga aber sicher nicht kleiner.»
Quelle: Blick online.
FL'08
Benutzeravatar
Ragazzo
Forumgott
Forumgott
Beiträge: 2379
Registriert: 12. Jul 2005, 16:10
Wohnort: LVGA

Beitrag von Ragazzo »

glenlivet hat geschrieben:
Alpenloewe hat geschrieben:http://www.football.ch/sfv/de/Ticketing.aspx


Tickets gegen Argentinien ganz günstig ............

Vorverkauf ab 05.05.07
Für die nächsten 3 Jahre sind die Länderspiele für mich gestorben! TV-Fussball rules!
Abzocke! :evil:
Bimene Gol seid mer Gooooool!
Antworten