Matula hat geschrieben:Simba hat geschrieben:FREIHEIT FÜR DIE SCHICKERIA!!!
DEPP!

bitte bisschen differenzieren hier! man mag von der schickeria als gruppe halten, was man will. fakt ist momentan einzig, dass münchner fans (es ist weder bekannt, wie viele personen sich schlussendlich schuldig gemacht haben, noch, ob es denn diese gruppe überhaupt war...) einen nürnberger bus attackierten (es wurden scheinbar mehrere schals der ultras nürnberg gesichtet. wer die totale abneigung der beiden fanlager kennt, kann hier schon mal vorneweg ein bisschen relativieren - klar ist es aber keine entschuldigung für die verletze frau).glenlivet hat geschrieben:Matula hat geschrieben:Simba hat geschrieben:FREIHEIT FÜR DIE SCHICKERIA!!!
DEPP!
Bill Shankly hat geschrieben:glenlivet hat geschrieben:Matula hat geschrieben:




Wenn nur die Hälfte der Busreisenden am Angriff auf die Nürnberger beteiligt waren, so sind mindestens die Hälfte der SVs berechtigt (über die anderen sage ich jetzt bewusst nichts). Nicht nur SVs bei Vergehen mit schwerem Ausgang sind zu begrüssen! Sachbeschädigung, Körperverletzung, etc. unter dem Deckmantel des Fussballs sind zu bestrafen.Bill Shankly hat geschrieben:... denn 1 Idiot rechtfertigt nicht weitere 73 SVs ...
Hab ich die Aktion gutgeheissen? Im Gegenteil! Der Angriff war wohl äusserst feige, da er scheinbar v.a. auf "Normalos" zielte und das Werfen von Flaschen etc. auf Selbige ist sowieso unterste Schublade!glenlivet hat geschrieben:Zu anderem, was du schreibst. Nur weil auch unsere "Fans" Flaschen aus fahrenden Zügen werfen, soll es ok sein, wenn es andere tun?
Ich weiss, Kollektivstrafen sind vielleicht verpönt, aber wenn man es so handhabt, würden die vernünftigen Fans auch mal einschreiten, wenn der "eine oder andere" aus den eigenen Reihen die Nerven verliert.
Finde es ziemlich traurig, wie man immer wieder versucht, die Gewalt zu verharmlosen und die Schuld der Polizei sowie den "geldgeilen" Vereinen zuzuschieben. Meine Meinung.
Ach ja: ich äussere mich nicht mehr zu diesem Thema. Reinze Zeitverschwendung!
Offizielle Erklärung Schickeria München (07.05.2007)
Hiermit möchten wir die Gelegenheit nutzen, aus offizieller Sicht der Gruppe Stellung zu den Ereignissen auf dem Rasthof Würzburg zu nehmen.
Um ca. 5:15 fuhren die Busse mit Bayernfans aus München los. Um ca. 8:00 erreichten die Busse den Rasthof Würzburg, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Busse mit Club-Fans befanden. Ein Teil der Fans aus den Bussen stieg aus, andere blieben in den Bussen bzw. bemerkten den Stop am Rasthof Würzburg gar nicht, da sie noch schliefen. Später ereignete sich dort ein Handgemenge, aus dem heraus es zu dem tragischen Vorfall kam.
Zunächst einmal wollen wir eines vollkommen deutlich klarstellen:
Wir distanzieren uns als Gruppe Schickeria München in vollem Umfang von den erfolgten lebensgefährlichen Flaschenwürfen auf Personen durch Einzelne, unabhängig davon ob diese jetzt unserer Gruppe als Mitglieder angehören, oder nicht. Das Werfen von Gegenständen auf Personen entspricht für uns ganz klar dem Einsatz einer Waffe. Dies haben wir nachprüfbar (z.B. auf unserer Homepage oder in einer gruppeninternen Informationsbroschüre) immer abgelehnt und tun dies selbstverständlich auch weiterhin.
So etwas hat für uns auch nichts mit einer wie auch immer zu definierenden „Ultrà Mentalität“ oder mit „Rivalität unter Fans“ zu tun, sondern stellt einen feigen und darüberhinaus lebensgefährlichen und zu verurteilenden Akt dar.
Dass nun die ganze Gruppe öffentlich mit dem Geschehenen identifiziert wird, ist bei dem in der Presse mittlerweile leider üblichen Umgang mit Fußballfans leider nicht weiter verwunderlich, auch wenn es für die Gruppe als Ganze mit ihren mehreren hundert(!) Mitgliedern natürlich extrem unglücklich ist. Andererseits gibt es, wie das vergangene Wochenende traurigerweise vor Augen geführt hat, wesentlich schlimmere Dinge als Rufmord.
Unser aufrechtes Mitgefühl gilt daher an dieser Stelle der durch dieses dumme und inakzeptable Verhalten schwer verletzten Frau und Ihren Angehörigen – wenngleich wir wissen, dass diese Worte keinen wahren Trost bringen können, geschweige denn irgendetwas relativieren oder wiedergutmachen.
Man könnte jetzt sicher noch sehr viel mehr hierzu sagen, jedoch würde man Gefahr laufen, dass sich die Worte in den Ohren der Betroffenen und ihrer Angehörigen doch nur wie purer Hohn anhören würden. Zu gegebener Zeit und mit dem gebührenden Abstand würden wir als Gruppe gerne versuchen – abseits vom aktuellen Medienrummel – in dieser Hinsicht aktiv zu werden.
Dennoch wollen wir darauf hinweisen, dass wir die Stadionverbote und kollektive Bestrafung aller 80 Mitfahrer, also explizit auch aller Unschuldigen und Unbeteiligten sowie die für mehrere Bayernfans angeordnete Untersuchungshaft für höchst fragwürdig halten. Die überwiegende Mehrheit der in den Bussen mitgereisten Bayernfans war an dem Vorfall nicht beteiligt.
Aufgrund der Vorfälle und den damit verbundenen Reaktionen, die die Gruppe geradezu überrollen, sowie den nach dem Gießkannenprinzip erteilten Stadionverboten werden wir sämtliche Aktivitäten unserer Gruppe im Stadion bis auf weiteres notgedrungen einstellen.
Ebenso wird die geplante Saison-Abschlussfeier im Anschluss an das letzte Heimspiel gegen Mainz aus Respekt vor dem Opfer sowie aus Solidarität mit denjenigen, die zu Unrecht weiterhin inhaftiert sind, abgesagt.
Schickeria München
Bill Shankly hat geschrieben:Hab ich die Aktion gutgeheissen? Im Gegenteil! Der Angriff war wohl äusserst feige, da er scheinbar v.a. auf "Normalos" zielte und das Werfen von Flaschen etc. auf Selbige ist sowieso unterste Schublade!glenlivet hat geschrieben:Zu anderem, was du schreibst. Nur weil auch unsere "Fans" Flaschen aus fahrenden Zügen werfen, soll es ok sein, wenn es andere tun?
Ich weiss, Kollektivstrafen sind vielleicht verpönt, aber wenn man es so handhabt, würden die vernünftigen Fans auch mal einschreiten, wenn der "eine oder andere" aus den eigenen Reihen die Nerven verliert.
Finde es ziemlich traurig, wie man immer wieder versucht, die Gewalt zu verharmlosen und die Schuld der Polizei sowie den "geldgeilen" Vereinen zuzuschieben. Meine Meinung.
Ach ja: ich äussere mich nicht mehr zu diesem Thema. Reinze Zeitverschwendung!
Trotzdem ist (war) es ja möglich, den Täter ausfindig zu machen und strafrechtlich zu verfolgen. Wie zu lesen ist, spricht man sogar von vorsätzlicher Tötung - da ist also jedes SV schlussendlich sogar eh sinnlos, da der Täter wohl übel büssen muss...
Ach und Kollektivstrafen sollen nun solche Vorkommnisse verhindern, denkst du? In welcher Welt lebst du eigentlich? Wie soll man da noch einschreiten, wenn die Flasche in der Hitze des Gefechts schon geworfen wurde? Idioten gibts leider überall - und die wirst du NIE vom Fussball wegbringen können. NIE - wie auch überall von der Welt nicht. Da bewirken Kollektivstrafen nur das Gegenteil - die Masse wird somit nur noch aggressiver und gereizter und weitere Vorfälle der willkürlich weggesperrten Typen werden wahrscheinlich.
Zudem so nebenbei... was bewirken denn hier bitteschön SVs, auch wenn sie logisch erscheinen. Im Stadion macht ja auch in DE fast keiner was. Auch der Müncher Flaschenwerfer wird sich in jedem Stadion wohl noch so vernünftig verhalten haben. Durch ein SV treibt man diese ja geradezu auf die Strasse, wo sie weitaus Schlimmeres anrichten können. Zudem wird man da eventuell noch vom ganzen Kollegenkreis getrennt, was der eigenen Psyche wohl auch nicht gerade förderlich ist. Beim besagten Bus der Münchner waren überdies rund 15 Stadionverbötler mit drin...
Die Quintesenz des Ganzen: Bestraft die Schuldigen - und diese von mir aus hart - aber pauschalisiert nicht ganze Gruppen zu Hochkriminellen. Warum wird bei Fussballfans unser allseits hochgelobtes Rechtsprinzip von Unschuldsvermutung resp. ohne Beweis keine Strafe schlichtwegs hintergangen. Mit der Willkür war die Schickeria bekanntlich sowieso nicht gerade schlecht gesegnet...
edit:
ach ja..was ich noch sagen wollte.
beispiel luzern: da wirft ein idiot im zh hauptbahnhof bei der durchfahrt unseres extrazuges eine flasche aufs perron, eine person wird getroffen. soll nun das ganze abteil, aus dem die flasche geworfen wurde, oder da man das abteil sowieso nicht kennt, der ganze zug bei ankunft von der polizei erwartet, alle reisenden inhaftiert und mit sv belegt werden?
ist das die kollektivstrafe, die du befürwortest?
btw. eigentlich komisch, dass bei uns (oder allg. in der schweiz) noch nie 'was schlimmeres passiert ist...sind doch solche vorkommisse gang und gäbe und leider nicht wegzudenken... alles wohl eine frage der zeit... und der mediale und öffentliche druck wird wohl zu ähnlichen schnellschüssen folgen...
...aber eben, es handelt sich schliesslich nur um das primitive völkchen der rechtsextremen fussballhooligans ähh fans.
oder wie monsieur sarkozy pflegen würde: alles "Gesindel und Taugenichtse"
und nicht, dass du schon wieder damit kommst:
JA, der Münchner Flaschenwerfer gehört hinter Gittern und mit langjährigem SV belegt, JA!
S Maul, sonst kauf ich DichSimba hat geschrieben:Die Idiotenquote steigt wieder mal beträchtlich im Forum... Leider haben einige User immer noch das Gefühl, sie müssen bei jedem Pressebericht ins mediale Angriffshron blasen und sich an den Pauschalverurteilungen beteiligen. Bravo Leute, ihr habt es echt zu was gebracht im Leben...![]()
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Danke @ Bill für deine Postings.
Anteilnahme mit der verletzten Person ist momentan sicher wichtig. Solange die Kollektivstrafen und Pauschalverurteilungen aber kein Ende nehmen, stehe ich weiterhin zu meinem Wort: Freiheit...!
Quelle: http://www.schickeria-muenchen.de/Offizielle Erklärung Schickeria München (07.05.2007)
Hiermit möchten wir die Gelegenheit nutzen, aus offizieller Sicht der Gruppe Stellung zu den Ereignissen auf dem Rasthof Würzburg zu nehmen.
Um ca. 5:15 fuhren die Busse mit Bayernfans aus München los. Um ca. 8:00 erreichten die Busse den Rasthof Würzburg, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Busse mit Club-Fans befanden. Ein Teil der Fans aus den Bussen stieg aus, andere blieben in den Bussen bzw. bemerkten den Stop am Rasthof Würzburg gar nicht, da sie noch schliefen. Später ereignete sich dort ein Handgemenge, aus dem heraus es zu dem tragischen Vorfall kam.
Zunächst einmal wollen wir eines vollkommen deutlich klarstellen:
Wir distanzieren uns als Gruppe Schickeria München in vollem Umfang von den erfolgten lebensgefährlichen Flaschenwürfen auf Personen durch Einzelne, unabhängig davon ob diese jetzt unserer Gruppe als Mitglieder angehören, oder nicht. Das Werfen von Gegenständen auf Personen entspricht für uns ganz klar dem Einsatz einer Waffe. Dies haben wir nachprüfbar (z.B. auf unserer Homepage oder in einer gruppeninternen Informationsbroschüre) immer abgelehnt und tun dies selbstverständlich auch weiterhin.
So etwas hat für uns auch nichts mit einer wie auch immer zu definierenden „Ultrà Mentalität“ oder mit „Rivalität unter Fans“ zu tun, sondern stellt einen feigen und darüberhinaus lebensgefährlichen und zu verurteilenden Akt dar.
Dass nun die ganze Gruppe öffentlich mit dem Geschehenen identifiziert wird, ist bei dem in der Presse mittlerweile leider üblichen Umgang mit Fußballfans leider nicht weiter verwunderlich, auch wenn es für die Gruppe als Ganze mit ihren mehreren hundert(!) Mitgliedern natürlich extrem unglücklich ist. Andererseits gibt es, wie das vergangene Wochenende traurigerweise vor Augen geführt hat, wesentlich schlimmere Dinge als Rufmord.
Unser aufrechtes Mitgefühl gilt daher an dieser Stelle der durch dieses dumme und inakzeptable Verhalten schwer verletzten Frau und Ihren Angehörigen – wenngleich wir wissen, dass diese Worte keinen wahren Trost bringen können, geschweige denn irgendetwas relativieren oder wiedergutmachen.
Man könnte jetzt sicher noch sehr viel mehr hierzu sagen, jedoch würde man Gefahr laufen, dass sich die Worte in den Ohren der Betroffenen und ihrer Angehörigen doch nur wie purer Hohn anhören würden. Zu gegebener Zeit und mit dem gebührenden Abstand würden wir als Gruppe gerne versuchen – abseits vom aktuellen Medienrummel – in dieser Hinsicht aktiv zu werden.
Dennoch wollen wir darauf hinweisen, dass wir die Stadionverbote und kollektive Bestrafung aller 80 Mitfahrer, also explizit auch aller Unschuldigen und Unbeteiligten sowie die für mehrere Bayernfans angeordnete Untersuchungshaft für höchst fragwürdig halten. Die überwiegende Mehrheit der in den Bussen mitgereisten Bayernfans war an dem Vorfall nicht beteiligt.
Aufgrund der Vorfälle und den damit verbundenen Reaktionen, die die Gruppe geradezu überrollen, sowie den nach dem Gießkannenprinzip erteilten Stadionverboten werden wir sämtliche Aktivitäten unserer Gruppe im Stadion bis auf weiteres notgedrungen einstellen.
Ebenso wird die geplante Saison-Abschlussfeier im Anschluss an das letzte Heimspiel gegen Mainz aus Respekt vor dem Opfer sowie aus Solidarität mit denjenigen, die zu Unrecht weiterhin inhaftiert sind, abgesagt.
Schickeria München
Habt euch lieb !!