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Mit Sforza zur Vision 2010

Sammler
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Beitrag von Sammler »

Wiggerl Kögl hat geschrieben:gutes Interview von Sforza im Facts, bin nicht so gut im Reinstellen, daher kann das jemand für mich übernehmen?
Kann es nicht übernehmen, bestätige aber Deine Meinung. Hab es eben gelesen und vieles tönt gut und nachvollziehbar. Mit allem bin ich freilich nicht einverstanden, denn warum (auch?) er die Cupspiele so in den Vordergrund stellt, ist mir schleierhaft. Wenn die Mannschaft genau das weiss, dann muss man sich nicht mehr wundern, weshalb sie nun ein Alibi für die vielen schwachen Auftritte in der Rückrunde hat. Für mich hatte in diesem ersten Jahr nach dem Aufstieg eindeutig die Meisterschaft mit dem Ligeerhalt Priorität. Und daran wird sich auch nichts ändern, solange das FCL-Kader nicht auf einem solchen Niveau ist, dass man den berühmten "Tanz auf zwei Hochzeiten" auch einigermassen verkraftett.
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Beitrag von Admin »

«Die Chefs sind nicht ehrlich mit Köbi Kuhn»

Ciriaco Sforza, erfolgreichster Schweizer Fussballer aller Zeiten, über sein erstes Jahr als Trainer, den Wirbel um seine Person in Luzern und die Probleme der Nationalmannschaft.

Interview: Peter Haab und Philipp Löpfe, Foto: Jos Schmid
FACTS: Herr Sforza, Meisterschafts- Endspurt, Cupfinal – jetzt stehen die drei wichtigsten Wochen der Saison an. In der Öffentlichkeit wird aber nur darüber diskutiert, zu welchem Klub Sie wechseln. Wissen Sie es schon?
Ciriaco Sforza: Ich habe beim FC Luzern einen Vertrag bis im Juni 2008. Ich will jetzt nicht Öl ins Feuer giessen, sondern mit meinem jungen Team die Meisterschaft gut abschliessen und vor allem den Cupfinal gewinnen.
FACTS: Aber in der Öffentlichkeit spricht niemand vom Cupfinal. Alles spricht darüber, ob Sie den FC Luzern verlassen und ob Sie zu Kaiserslautern oder zu den Grasshoppers wechseln.
Sforza: Ja, das ärgert mich gewaltig. Ich habe in neun Monaten in Luzern etwas Positives aufgebaut und muss jetzt aufpassen, dass meine Mannschaft wegen dem Wirbel die Konzentration nicht verliert.
FACTS: Das scheint beim 1:6 gegen die Grasshoppers am letzten Samstag bereits erstmals geschehen zu sein.
Sforza: Die Spekulationen um meine Person haben die Matchvorbereitung gegen die Grasshoppers gestört. Aber das allein reicht nicht als Entschuldigung für die miserable Leistung. Ich möchte den Spielern kein Alibi geben. So etwas muss ein Profi verkraften. Zudem: Ich habe noch nie gesagt, dass ich von Luzern weg will. Bisher waren es in erster Linie Spekulationen von den Medien. Das Ganze hat dann eine Eigendynamik bekommen, und das Präsidium liess sich nervös machen.
FACTS: Also ist an den Spekulationen nichts dran?
Sforza: Ich werde mich melden, wenn ich etwas zu sagen habe. Nur so viel: Ich habe nie gesagt, dass ich nach Kaiserslautern gehen will. Es stimmt auch nicht, dass ich dort schon auf Wohnungssuche war. Ich will mich bis zum Schluss auf den FC Luzern konzentrieren. Denn ich will ernten, was ich mit meiner Aufbauarbeit in den letzten Monaten gesät habe.
FACTS: Aber in Ihrem Vertrag gibts eine Ausstiegsklausel, die es Ihnen ermöglicht, den FC Luzern trotz laufenden Vertrags am Saisonende zu verlassen.
Sforza: Ja, die gibts. Das lässt mir einen gewissen Spielraum. Der Präsident und ich kennen das Datum, bis zu dem diese Klausel Gültigkeit hat.
FACTS: Das Datum deckt sich also nicht mit dem Ultimatum, dem 16. Mai, das Ihnen der Präsident in der Öffentlichkeit gestellt hat?
Sforza: Das möchte ich hier nicht kommentieren. Für mich zählt im Moment nur der saubere Abschluss der Meisterschaft und der Cupfinal.
FACTS: Nie in Abstiegsgefahr, ein ganz junges Team aufgebaut und den Cupfinal erreicht. Abgesehen vom aktuellen Wirbel müssten Sie derzeit der glücklichste Fussballtrainer in der Schweiz sein.
Sforza: Das bin ich auch. Aber es gibt keinen Grund zum Ausflippen. Ich habe lediglich die Ziele erreicht, die ich mir selbst gesteckt hatte.
FACTS: Den Cupfinal erreichen – so etwas kann man doch gar nicht planen.
Sforza: Erfolge im Cup kann man viel besser kalkulieren als in der Meisterschaft.
FACTS: Das klingt für einen Neuling im Trainer-Metier ziemlich …
Sforza: … arrogant, wollen Sie sagen. Es mag etwas arrogant klingen. Aber glauben Sie mir: Ich habe mit dem Cupfinal spekuliert. Mir war schon vor der Saison klar, dass man im Cup mit vier, fünf guten Spielen für einiges Aufsehen sorgen kann. Über eine Meisterschaftsdauer ist das mit einer jungen Mannschaft, die gerade in die höchste Spielklasse aufgestiegen ist, schwieriger. Drei Viertel meines Teams hat vorher noch nie in der höchsten Liga gespielt.
FACTS: Und die diversen Job-Angebote der letzten Wochen von andern Vereinen, waren die auch eingeplant?
Sforza: Wenn ich gute Arbeit abliefere, ist es doch nur normal, dass andere Vereine auf mich aufmerksam werden.
FACTS: Warum wollten Sie als Trainer- Debütant nur in die Super League? Erfolgreiche Kollegen wie Christian Gross vom FC Basel und Lucien Favre vom FC Zürich haben nicht zuoberst angefangen.
Sforza: Unsinn! Ich habe nie gesagt, dass für mich nur die Super League in Frage kommt. Aber ich habe immer betont, dass ich nur zu einem Verein will, der ein professionelles Umfeld bieten kann.
FACTS: Also haben Sie auch mit Challenge- League-Klubs gesprochen?
Sforza: Ich habe damals ernsthaft mit Xamax Neuenburg verhandelt. Aber im Verlauf der Gespräche habe ich bemerkt, dass sich unsere Vorstellungen in Bezug auf absolute Professionalität nicht decken. Ich mache lieber nichts als etwas halbherzig. Vor allem am Beginn einer neuen Karriere als Trainer. Dank den Jahren bei Vereinen wie Bayern München und Inter Mailand stehe ich finanziell gut da. Ich kann es mir glücklicherweise leisten, nur Angebote anzunehmen, von denen ich restlos überzeugt bin.
FACTS: Mal Held, mal Bösewicht. Wie gehen Sie mit dem Wechselbad im Profi- Fussball um?
Sforza: In diesem Metier schaut man am besten nur immer von einem Spiel zum andern. Im April wurden wir nach den beiden Niederlagen gegen den FC Thun zu den Versagern der Liga abgestempelt. Kurz danach haben wir den Cup-Halbfinal gegen den FC Zürich gewonnen, und alles stand Kopf. Nach der 1:6-Heimniederlage gegen die Grasshoppers waren wir wieder unten. Die Kunst besteht darin, in beiden Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.
FACTS: Das gilt auch für die Vereinspräsidenten. Hatten Sie nie Angst, nach ärgerlichen Niederlagen entlassen zu werden?
Sforza: So etwas muss ein Fussball-Trainer immer im Hinterkopf haben und damit auch leben können. Es gehört zu unserem Metier, dass man nach einer Niederlagen- Serie fristlos entlassen werden kann.
FACTS: Aber Sie haben in Ihrem ersten Jahr als FC-Luzern-Trainer trotzdem immer gut geschlafen?
Sforza: Da hatte ich nie irgendwelche Probleme. Wie gesagt, wenn einer finanziell nicht unter Zugzwang steht, geht er mit solchen Szenarios leichter um.
FACTS: Sie haben kürzlich gesagt, dass zwei, drei junge Spieler aus Ihrem Team an der Schwelle zur Nationalmannschaft stehen. Was sagt Köbi Kuhn denn dazu?
Sforza: Das weiss ich nicht.
FACTS: Warum nicht?
Sforza: Weil Herr Kuhn das ganze Jahr über nie mit mir gesprochen hat. Ich habe ihn auch nie bei einem Spiel im Allmend- Stadion in Luzern gesehen.
FACTS: Köbi Kuhn hat Sie einst, wie kürzlich Johann Vogel, aus der Nationalmannschaft ausgemustert. Gibt es da noch atmosphärische Störungen zwischen Ihnen und dem Nationaltrainer?
Sforza: Nein, diese Sache ist mit Herrn Kuhn schon lange geklärt.
FACTS: Gibt es aus jetziger Sicht beim FC Luzern Spieler, die den Sprung ins 22er-Kader für die Fussball-Europameisterschaft 2008 schaffen könnten?
Sforza: Zwei, drei Namen habe ich schon im Kopf. Aber ich glaube, Köbi Kuhn hat im Moment ganz andere Probleme.
FACTS: Und die wären?
Sforza: Er muss sich überlegen, wie er eine Nationalmannschaft, die in einer tiefen Krise steckt, da wieder rausbringt.
FACTS: Und wie soll er das machen?
Sforza: Es steht mir nicht zu, dem Nationaltrainer aus der Ferne Ratschläge zu geben. Nur so viel: Mit dem Rauswurf von Johann Vogel ist noch nichts gewonnen. Jetzt müssen die Leute an der Spitze des Fussballverbandes und Köbi Kuhn ganz ehrlich miteinander umgehen.
FACTS: Wie meinen Sie das?
Sforza: Bei der Europameisterschaft im eigenen Land wollen wir grosse Ziele erreichen. Deshalb muss die Führung des Fussballverbandes klären, ob es dafür ein gemeinsames Fundament gibt oder ob wir es mit einem aufgeblasenen Luftballon zu tun haben. Anders ausgedrückt: Ziehen alle am gleichen Strick, oder ist jeder nur auf seinen Vorteil bedacht?
FACTS: An welche Version glauben Sie?
Sforza: Ich befürchte, jeder schaut in erster Linie für sich selbst. Ich denke, die aktuelle Situation ist ziemlich stark von Egoismus geprägt.
FACTS: Gibt es konkrete Beispiele?
Sforza: Sagen wir es so: Die Herren Zloczower und Lämmli betonen zwar in der Öffentlichkeit immer wieder, dass sie hinter Köbi Kuhn stehen. Aber wenn man gesehen hat, wie sich die beiden Vorgesetzten des Nationaltrainers in der Geschichte um die Ausmusterung von Johann Vogel verhalten haben, dann ist klar: Köbi Kuhn hat bei den entscheidenden Leuten nicht genügend Rückhalt. Die Chefs sind nicht ehrlich mit ihm. Und glauben Sie mir: So etwas spürt die Mannschaft sofort.
FACTS: Köbi Kuhn wäre nach der Weltmeisterschaft in Deutschland also besser zurückgetreten?
Sforza: Es liegt nicht an mir, dies nachträglich zu beurteilen. Tatsache ist, dass in dieser Mannschaft in den letzten Monaten viel passiert sein muss, das eine einst verschworene Gruppe gesprengt hat.
FACTS: Wer kann das Problem lösen?
Sforza: Einer, der ehrlich ist und Klarheit schafft. Die Frage lautet doch: Glaubt die Mehrheit in der Mannschaft und in ihrem Umfeld noch daran, dass es Köbi Kuhn gelingt, das Ruder herumzureissen? Denn Herr Kuhn hat in seiner Kommunikation einen grossen Fehler gemacht.
FACTS: Wie meinen Sie das konkret?
Sforza: Eineinhalb Jahre vor der Europameisterschaft im eigenen Land gab er bekannt, dass er nach der EM aufhören werde. Ein schwer wiegender Fehler. Wie soll er sich nach solchen Aussagen beim Verband und der Mannschaft die Autorität bewahren und das nötige Gehör verschaffen?
FACTS: Was heisst das in der Konsequenz?
Sforza: Die Verantwortlichen beim Verband müssen endlich Mut beweisen und einen Schnitt machen. In der jetzigen Zusammensetzung wird man den Turnaround nicht mehr schaffen. Das würde auch bei einem angeschlagenen Unternehmen nicht funktionieren.
FACTS: Woran liegt es, dass momentan nichts passiert?
Sforza: Es hat auch ein wenig mit der Schweizer Mentalität zu tun. Ich denke, beim Fussballverband will man die Probleme aussitzen und hofft, dass auf wundersame Art irgendwie alles gut kommt. Aber ich finde dieses Verhalten nicht in Ordnung. Die EM ist nicht ein Anlass für die drei Herren Zloczower, Lämmli und Kuhn. Es ist der grösste Sportanlass, den dieses Land je erlebt hat. Er gehört allen Schweizern, und die Fans sollen sich freuen können.
FACTS: Denken Sie, dass sich Köbi Kuhn im Moment wohlfühlt?
Sforza: Nein, ich glaube nicht. Für einen Trainer ist es aber auch nicht einfach, wenn er spürt, dass er in der Verbandsführung nicht den vollen Rückhalt hat.


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Ciriaco Sforza, 37
Der Trainer des FC Luzern spielte bei Kaiserslautern, Bayern München, Inter Mailand und 79-mal in der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. 1998 und 2001 hat er die Deutsche Meisterschaft und 2001 mit Bayern die Champions League gewonnen. Der 37-jährige Aargauer ist der erfolgreichste Schweizer Fussballer aller Zeiten. In seinem ersten Jahr als Trainer ist er der Aufsteiger der Saison in der Super League.
Quelle: http://www.facts.ch/dyn/magazin/sport/749787.html
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mysterius
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Beitrag von mysterius »

Ciri heb doch mol de latz! Der erste teil des Interview ist ja ok, da gehtes um ihn und den FCL. Da hat er was zu erzählen. Aber was dann alles kommt zu seiner Aussenansicht der Nati ist doch nur Blödsinn. Was will er damit bezwecken ausser dass er unqualifizierten Mist erzählt? Manchmal ist es einfach besser den Mund zu halten.

Und zum Thema gehe ich oder gehe ich nicht. Ich denke er hat jetzt langsam gemerkt, dass nicht zu kommunizieren noch viel die schlechtere Strategie ist als etwas zu sagen, auch wenn ich mich dann halt später vielleicht korrigieren muss. (Ich meine wieso kann er nicht einfach sagen, ich bin sehr zufireden in Luzern und wir wollen uns bereits auf die neue Saison konzentrieren, da wollen wir was erreichen. Wenn er dann ein bombenangebot hat ist ihm trotzdem niemand böse wenn er geht. Welcher Spieler würde es ihm nicht gleich tun?)
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Beitrag von Admin »

mysterius hat geschrieben:Ciri heb doch mol de latz! Der erste teil des Interview ist ja ok, da gehtes um ihn und den FCL. Da hat er was zu erzählen. Aber was dann alles kommt zu seiner Aussenansicht der Nati ist doch nur Blödsinn. Was will er damit bezwecken ausser dass er unqualifizierten Mist erzählt? Manchmal ist es einfach besser den Mund zu halten.
Fand den zweiten Teil seiner Aussagen wesentlich qualifizierter als den ersten... *ärnscht*
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Wiggerl Kögl
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Beitrag von Wiggerl Kögl »

der soll jetzt dann endlich sagen was er macht.

das ganze geht mir auf den sack.
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Beitrag von hässig-AL »

Admin hat geschrieben:
mysterius hat geschrieben:Ciri heb doch mol de latz! Der erste teil des Interview ist ja ok, da gehtes um ihn und den FCL. Da hat er was zu erzählen. Aber was dann alles kommt zu seiner Aussenansicht der Nati ist doch nur Blödsinn. Was will er damit bezwecken ausser dass er unqualifizierten Mist erzählt? Manchmal ist es einfach besser den Mund zu halten.
Fand den zweiten Teil seiner Aussagen wesentlich qualifizierter als den ersten... *ärnscht*

richtig. und er hat ja nur auf fragen geantwortet

trotzdem und tschüss ciri
glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

Sforza: Eineinhalb Jahre vor der Europameisterschaft im eigenen Land gab er bekannt, dass er nach der EM aufhören werde. Ein schwer wiegender Fehler. Wie soll er sich nach solchen Aussagen beim Verband und der Mannschaft die Autorität bewahren und das nötige Gehör verschaffen?
ob Sforza selber schweigt, weil er gehen wird, und seine Autorität bewahren will?
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Dr. Zekil
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Beitrag von Dr. Zekil »

Genau das ist mir auch durch den Kopf gegangen...
MERKE:
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Beitrag von Insider »

Dr. Zekil hat geschrieben:Genau das ist mir auch durch den Kopf gegangen...
I'm going to make him an offer he can't refuse...

GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU

offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.

JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!

Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer. :clown:
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Emmi
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Beitrag von Emmi »

Mir ist vor allem aufgefallen, dass Ciri sehr viel gesagt hat, ohne dass ich im Bezug auf seine Situation beim FCL auch nur ein bisschen schlauer geworden bin... .
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Emmi hat geschrieben:Mir ist vor allem aufgefallen, dass Ciri sehr viel gesagt hat, ohne dass ich im Bezug auf seine Situation beim FCL auch nur ein bisschen schlauer geworden bin... .
Wortlaut Sforza: Ich habe noch nie gesagt, dass ich von Luzern weg will. Bisher waren es in erster Linie Spekulationen von den Medien. Das Ganze hat dann eine Eigendynamik bekommen, und das Präsidium liess sich nervös machen.

Wieviel mal soll er es denn noch predigen?????
Für mich ist das der augenblickliche Stand. Klar ist das etwas wenig hinsichtlich der neuen Saison, ich denke inzwischen aber auch, dass sich mit einer allfälligen Qualifikation für den UEFA-Cup auf 2007/08 eine ganz andere Planungs-Konstellation ergibt. Warten wir den Cupfinal ab und ich bin überzeugt, dass sich danach all das ganz schnell regelt, was nicht schon geregelt ist.
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Beitrag von steve »

gemäss dem "nervösen" präsidium soll aber schon VOR dem cupfinal klar sein, mit welchem trainer wir die saison 07/08 in angriff nehmen!!
"Wer sich vor nichts Grossem fürchtet, der hat vor jeder Kleinigkeit Schiss. Gerade der postmoderne Relativismus führt dazu, dass wir nichts mehr relativieren können. So werden wir bei jeder minimalen Gelegenheit zu reaktionären Mimosen, die sofort nach Repressionsmassnahmen rufen und sich auch beträchtliche Zumutungen - wie zum Beispiel Leibesvisitationen, Nacktscannen, Rauchverbote, Bologna-Reformen oder massive Umverteilungen gesellschaftlichen Reichtums - gerne gefallen lassen."
- Robert Pfaller -

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Saborio
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Beitrag von Saborio »

Einerseits bin natürlich auch ich der Meinung, dass Sforza mal öffentlich bescheid geben soll, wie seine nahe Zukunft aussieht. Und das möglichst schnell.
Andererseits muss man ganz klar sagen, dass sich weder Sforza noch irgend ein Offizieler vom 1. FCK zum möglichen Wechsel Sforzas zu den Lauterern geäussert hat. Die Wechselgerüchte wurden alleine vom (von dem 1. FCK nicht mal kontaktierten) FCL und den Medien in die Luft gesetzt! (Quelle: Nein)

Was ich damit sagen will: Falls Lautern Sforza definitiv haben will, kann ich mir nicht vorstellen, dass Ciri so lange zögern würde. Sforza wird auch nächste Saison noch auf der Allmend an der Seitenlinie stehen!
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Köbi
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Beitrag von Köbi »

...Falls Lautern Sforza definitiv haben will, kann ich mir nicht vorstellen, dass Ciri so lange zögern würde. Sforza wird auch nächste Saison noch auf der Allmend an der Seitenlinie stehen!
Vertragsverhandlungen dauern halt ein Weilchen, vor allem wenn mehrere Kandidaten anstehen. Er wartet halt, bis die Tinte getrocknet ist.
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Beitrag von glenlivet »

Köbi, kannst du nicht deinen avatar ändern, bitte! ICH FLEHE DICH AN!
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Beitrag von Köbi »

Haha, macht leicht aggressiv, gell? :D
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Beitrag von Siempre Lucerna! »

Sammler hat geschrieben: Warten wir den Cupfinal ab und ich bin überzeugt, dass sich danach all das ganz schnell regelt, was nicht schon geregelt ist.
Dann ist die Saison zu Ende, für die Planung der neuen Saison wäre es sicher von Vorteil Stierli und Company wüssten mal was Sache ist
Köbi hat geschrieben:Haha, macht leicht aggressiv, gell? Very Happy
Diese Hackfresse ist eine Zumutung
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Beitrag von Sammler »

@PES,
Niemand hindert Stierli oder Natale daran zu verhandeln. Sforza hat einen Vertrag bis 2008 und bisher noch nichts "unternommen" um sich davon zu distanzieren, resp. sich gegenteilig zu äussern. Und Sforza wird auch weiterhin sagen, dass er nie behauptet hat, den FCL verlassen zu wollen. So gesehen gibt es seitens der sportl. Leitung keinen Grund für weiteres Zögern. Sforzas "Wunschliste" ist schliesslich den Herren bekannt.
Wenn potentiellen Kandidaten ihre Zusage nun von einer Teilnahme des FCL am UEFA-Cup abhängig machen, dann ist es natürlich logisch, dass sie bis nach dem Cupfinal warten.
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Beitrag von Admin »

Das Hauptproblem ist, dass die Ausstiegsklausel von Seiten des FCL in einer ungünstigen Art in den Vertrag eingebaut wurde. Sprich: Man liess/lässt Sforza zu lange Zeit, sich zu überlegen, ob er von der Klausel Gebrauch machen möchte oder nicht.

Diesen Fehler hat Stierli im Sporttalk letztes Wochenende im Übrigen auch eingestanden.
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Emmi
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Beitrag von Emmi »

Und Sforza wird auch weiterhin sagen, dass er nie behauptet hat, den FCL verlassen zu wollen.
Ist halt schon nicht ganz das selbe, "nicht gesagt zu haben, dass man den Verein verlassen will" oder dann zu sagen, dass man (evtl unter gewissen Bedinungen) beim Verein bleiben möchte. Wobei gerade im Fussballbusiness diese Sätze eh nicht viel Wert sind.
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