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[Match-Thread] FC Luzern - FC Basel (19.05.2007, 17:45)

Sammler
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Beitrag von Sammler »

Phil Danker hat geschrieben:Word @ undercover, Bullen einmal mal mehr höchst unfähig!

Zum Spiel: Langsam aber sicher hab ich das Gefühl, der Cupfinal ist den Jungs etwas zu fest zu Kopfe gestiegen. Man nimmt die Meisterschaft nicht mehr ernst.
Wenn man den Ball hat, dann versucht man etwas, bzw will was bieten. Aber sobald man den Ball verliert, ist fertig. Kein Umschalten, kein Tackling, nichts!
Anständig, dass Du das inzwischen auch mitbekommst, was schon nach erreichen des Cuphalbfinales offensichtlich war.
el rey
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Beitrag von el rey »

Asterix hat geschrieben:
Wann folgt das nächste Statement von Holenweger und Konsorten? :evil:
Da zur Zeit die Wahlen nicht unmittelbar anstehen, wird es wohl kein solches Statement geben. :lol:
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schesl
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Beitrag von schesl »

http://www.teletell.ch/pages/inc/GetMed ... =100242762

Falls es nicht schon gepostet wurde.
Fotos findest du hier...
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Emmi
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Beitrag von Emmi »

welche jedoch alle Basel-Goli Costanzo zu nichte machte
Ui soweit sind wir als schon, FCB Goali Costanzo zunichte machen, um beim Cupfinal bessere Karten zu haben... :lol:
Ich
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Beitrag von Ich »

schade schade jetz gibts dann geisterspiele in luzern :( :( :(
lieber in der meisterschaft als im cup gegen basel verlieren :!:
revanche in bern!
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Emmi
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Beitrag von Emmi »

Warum? Wegen den Szenen beim Bahnhof? Dann müsste es in Zürich aber mehrere Geisterspiele pro Saison geben.

Was mir weit mehr Sorgen macht, ist die Abstimmung für das neue Stadion.

Und ganz abgesehen davon; unabhängig von allfälligen Konsquenzen gegen den FCL und irgendwelchen Satements von möchtegern - oder - brauche mehr Aumerksamkeit - Politikern: Szenen wie die am Bahnhof schaden dem Image des Fussballs und unserem Klub sehr. Da können ein paar Idioten einen Verein in ernste Schwierigkeiten bringen.
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Gemäss heutiger NLZ gab es gar keine Ausschreitungen, sondern die Basler im Bahnhof fühlten sich durch die davor wartende Menge provoziert und wollten nicht in ihren Sonderzug steigen. Daraufhin versuchte die Polizei den Platz von den Wartenden, Gaffern und FCL-Fans (?) zu räumen, was dann bis zum Einsatz von Wasserwerfern und Gummischrot führte.
Offensichtlich ist es doch nicht so einfach, Enttäuschungen (FCZ-Sieg in Bern) zu verarbeiten. Um wieviel leichter dann aber, eine Provokation anzuzetteln, weil man sich provoziert fühlt... Polizisten sind und bleiben taktische Hinterwäldler ohne Situationsgefühl und haben am am Samstag offenbar ein grandioses Paradebeispiel dafür geliefert
@Emmi - ich bleibe dabei: Gewalt IM Stadion gibt es keine. Darum habe ich auch keine Angst um das Stadionprojekt. Oftmals sind auch Leute, die nicht mal am Match waren, direkte Auslöser der Krawalle. Dass mit der Stadionfrage auch die andere Streckenverlegung der SBB einhergeht, wodurch die Nähe des Stadions an einen Bahnhof auf ein Minimum reduziert wird, ist Hauptbestandteil der Bauvorhaben.
Zudem sollte endlich mal abgeklärt werden, wie weit der Verantwortungsbereich des FCL bezüglich eigener und gegnerischer Fans geht. Wenn ich zu Hause eine Feier habe, und auf dem Heimweg prügeln sich meine Gäste an der übernächsten Haltestelle, beschädigen einen Bus und zünden am Ende womöglich noch ein Auto an, dann wird man mich wohl kaum zur Verantwortung ziehen (können). Mann kann mich vielleicht fragen, was es zu trinken oder zu essen gab, aber wenn alles seine Ordnung hatte, wird man mich wohl kaum strafrechtlich belangen können. Warum sollte das im Sport nicht auch möglich sein?
Dräcksgoof
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Beitrag von Dräcksgoof »

Sammler hat geschrieben:Gemäss heutiger NLZ gab es gar keine Ausschreitungen, sondern die Basler im Bahnhof fühlten sich durch die davor wartende Menge provoziert und wollten nicht in ihren Sonderzug steigen. Daraufhin versuchte die Polizei den Platz von den Wartenden, Gaffern und FCL-Fans (?) zu räumen, was dann bis zum Einsatz von Wasserwerfern und Gummischrot führte.
Offensichtlich ist es doch nicht so einfach, Enttäuschungen (FCZ-Sieg in Bern) zu verarbeiten. Um wieviel leichter dann aber, eine Provokation anzuzetteln, weil man sich provoziert fühlt... Polizisten sind und bleiben taktische Hinterwäldler ohne Situationsgefühl und haben am am Samstag offenbar ein grandioses Paradebeispiel dafür geliefert
@Emmi - ich bleibe dabei: Gewalt IM Stadion gibt es keine. Darum habe ich auch keine Angst um das Stadionprojekt. Oftmals sind auch Leute, die nicht mal am Match waren, direkte Auslöser der Krawalle. Dass mit der Stadionfrage auch die andere Streckenverlegung der SBB einhergeht, wodurch die Nähe des Stadions an einen Bahnhof auf ein Minimum reduziert wird, ist Hauptbestandteil der Bauvorhaben.
Zudem sollte endlich mal abgeklärt werden, wie weit der Verantwortungsbereich des FCL bezüglich eigener und gegnerischer Fans geht. Wenn ich zu Hause eine Feier habe, und auf dem Heimweg prügeln sich meine Gäste an der übernächsten Haltestelle, beschädigen einen Bus und zünden am Ende womöglich noch ein Auto an, dann wird man mich wohl kaum zur Verantwortung ziehen (können). Mann kann mich vielleicht fragen, was es zu trinken oder zu essen gab, aber wenn alles seine Ordnung hatte, wird man mich wohl kaum strafrechtlich belangen können. Warum sollte das im Sport nicht auch möglich sein?
:thumright:
manuel
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Beitrag von manuel »

NLZ:
Fussball, Super League: Luzern - Basel 0:3 (0:2)

FCL auf Rang 8 abgerutscht

Der FCL droht sein erklärtes Saisonziel Platz 7 zu verpassen. Nach dem diskussionslosen 0:3 gegen Basel rutschte das Team ab - und muss noch nach Sion.


Ivan Rakitic verabschiedete sich mit netten Worten von der Allmend. Basels Jungstar, umworben vom kroatischen und vom Schweizer Nationalcoach, sagte mit Blick auf den bevorstehenden Cupfinal: «Das wird ein ganz anderes Spiel.» Würde es eines wie am Samstag, hätte der FCL gegen Basel keinen sonderlich vergnügsamen Pfingstmontag in Aussicht. Ein 0:3 gab es, ein 0:3 ohne Diskussion in einem Spiel, in dem nach zehn Minuten der Widerstand gebrochen war. Zwei stehende Bälle führten zu Kopfballgegentoren durch Sterjovski und Ergic, was Trainer Ciriaco Sforza zum Anlass nahm, von einem «verschlafenen» Start zu reden. Der Rest bestand aus langem Warten und Blicken auf den Totomat mit dem Zwischenstand aus Bern. Darauf konnten sich die Basler konzentrieren, ohne Gefahr zu laufen, den Vorsprung gegen Luzern preiszugeben. Rakitics 3:0 war ein grosszügiges Geschenk von Sam. Genug Aussagekraft lag in den Worten von FCB-Captain Ergic: «In der zweiten Halbzeit haben wir Kraft gespart.»

Jugendliches FCL-Mittelfeld
Die Luzerner ergaben sich mehr oder weniger wehrlos ihrem Schicksal, wobei gewiss die Liste der Abwesenden berücksichtigt werden soll. Das Mittelfeld mit dem 19-jährigen Fabian Lustenberger, dem 18-jährigen Imholz und dem ebenfalls 18-jährigen Debütanten Foschini war zu leichtgewichtig gegen die wuchtige FCB-Reihe. Überhaupt war der Widerstand des Gastgebers bescheiden. Einzig Tchouga bewältigte ein bemerkenswertes Pensum. Allein stand aber auch er auf verlorenem Posten. Und am Ende der Begegnung hatte man den Eindruck gewonnen, dass einige Luzerner ein Abschiedsgeschenk mit einem Einsatz gegen den FCB bekamen: Dal Santos Vertrag wird kaum verlängert, die Zeit von Sam läuft ebenfalls ab wie jene von Andreoli, Righetti und Mamone.

Mettomo vor dem Comeback
Der FCL rutschte durch das 0:3 im letzten Heimspiel der Saison auf den achten Platz ab. Dabei war Trainer Ciriaco Sforza in den letzten Wochen nicht müde geworden zu betonen, Platz sieben verteidigen zu wollen. Dafür getan wurde aber herzlich wenig. Mit Thuns 3:0 bei GC hat sich die Sachlage nun gänzlich verändert, und höchst zweifelhaft ist, ob sich daran noch einmal etwas ändert. Luzern gastiert zum Abschluss am Donnerstag in Sion, beim Uefa-Cup-Aspiranten. Thun empfängt Schaffhausen.

Was die angeschlagenen Spieler angeht, dürfte Mettomo (Fersenprellung) bis zum Cupfinal wieder gesund sein. Diethelm kann im Wallis wieder eingesetzt werden. Lustrinellis Chancen stehen indes nicht gut. Am Ende hat der Trainer das Sagen. Und Sforza will mit Blick in die Zukunft keine Risiken eingehen.
Maniac

Beitrag von Maniac »

Scheiss Basler Pack.
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g.love
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Beitrag von g.love »

Sammler hat geschrieben:ich bleibe dabei: Gewalt IM Stadion gibt es keine. Darum habe ich auch keine Angst um das Stadionprojekt. Oftmals sind auch Leute, die nicht mal am Match waren, direkte Auslöser der Krawalle. Dass mit der Stadionfrage auch die andere Streckenverlegung der SBB einhergeht, wodurch die Nähe des Stadions an einen Bahnhof auf ein Minimum reduziert wird, ist Hauptbestandteil der Bauvorhaben.
Das stimmt. Aber nicht alle Stimmbürger denken so differenziert. Was meinst du wie oft ich in meinem Umfeld höre, dass es "dank" den FCL-Spielen immer wieder zu Ausschreitungen und zu einem massiven Polizeiaufgebot kommt. Und dadurch zu hohen Kosten die notabene durch uns Steuerzahler bezahlt werden. Viele Stimmen die ich vernehme, sind im Moment nicht bereit noch weitere Kosten für dieses Schlamasel zu tragen. Sprich sie würden aus Prinzip "Nein" stimmen. Wie gesagt - das ist nicht repräsentativ, aber man darf diese Denke nicht unterschätzen. Es liegt nun an allen Kräften (Verein, Politik, Sicherheitskräfte usw.) weitere Ausschreitungen zu verhindern und eine gute Kommunikationsstrategie im Hinblick auf die Abstimmung zu entwickeln.
Sammler
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Beitrag von Sammler »

g.love hat geschrieben:
Sammler hat geschrieben:ich bleibe dabei: Gewalt IM Stadion gibt es keine. Darum habe ich auch keine Angst um das Stadionprojekt. Oftmals sind auch Leute, die nicht mal am Match waren, direkte Auslöser der Krawalle. Dass mit der Stadionfrage auch die andere Streckenverlegung der SBB einhergeht, wodurch die Nähe des Stadions an einen Bahnhof auf ein Minimum reduziert wird, ist Hauptbestandteil der Bauvorhaben.
Das stimmt. Aber nicht alle Stimmbürger denken so differenziert. Was meinst du wie oft ich in meinem Umfeld höre, dass es "dank" den FCL-Spielen immer wieder zu Ausschreitungen und zu einem massiven Polizeiaufgebot kommt. Und dadurch zu hohen Kosten die notabene durch uns Steuerzahler bezahlt werden. Viele Stimmen die ich vernehme, sind im Moment nicht bereit noch weitere Kosten für dieses Schlamasel zu tragen. Sprich sie würden aus Prinzip "Nein" stimmen. Wie gesagt - das ist nicht repräsentativ, aber man darf diese Denke nicht unterschätzen. Es liegt nun an allen Kräften (Verein, Politik, Sicherheitskräfte usw.) weitere Ausschreitungen zu verhindern und eine gute Kommunikationsstrategie im Hinblick auf die Abstimmung zu entwickeln.
Wichtig ist auch, dass die Medien differenzierter berichten. Viel Unheil entsteht mitunter durch eine völlig (parteiliche?) einseitige Berichterstattung. Und leider Gottes halten viele Menschen das bedruckte Papier für der Weisheit letzter Schuss.
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Raubi
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Beitrag von Raubi »

Mein Gott Polizei...Lieber Kollateralschäden in Kauf zu nehmen (Verletze Passanten und so) als das Risiko eingehen, beim Versuch 200 Basler in den Zug zu verfrachten, eins aufs Maul zu kriegen. :applaus:
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Stumpen-Rudi
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Beitrag von Stumpen-Rudi »

20min
Randale nach Fussballspielen
Nach den Fussballspielen FC Luzern - FC Basel und Young Boys - FC Zürich ist es zu Ausschreitungen gekommen. In Bern bewarfen YB-Fans ein Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei mit einem Molotow-Cocktail.

In Bern bewarf eine Gruppe von YB-Fans kurz vor 21.00 Uhr ein fahrendes Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei mit einem Molotow-Cocktail. Die Flasche zerbarst auf dem Vorplatz einer Tankstelle, wo die Tankwartin den Brand rasch löschen konnte, wie die Stadtpolizei Bern mitteilte. Anschliessend wurde die Polizei mit Steinen beworfen. Vier Beteiligte wurden festgenommen, einer von ihnen wurde dabei durch einen Schutzhund verletzt. Mehrere Autos wurden durch die Steinwürfe beschädigt.

Zuvor war es der Stadtpolizei Bern gelungen, mit einer starken Präsenz rund um das Station, bei der S-Bahnstation Wankdorf sowie beim Hauptbahnhof vor und nach dem Spiel ein Aufeinandertreffen militanter Fangruppierungen zu vermeiden. Zwei alkoholisierte FCZ-Fans wurden nach Provokationen festgenommen.

Gummischrot und Wasserwerfer in Luzern

In Luzern mussten Stadt- und Kantonspolizei nach dem Spiel FC Luzern - FC Basel bereits bei der Festhalle ein erstes Mal gegnerische Fangruppierungen mit einem Wasserwerfereinsatz voneinander trennen. Beim Bahnhof gelang es den Ordnungskräften ebenfalls nur, die beiden gewaltbereiten Fangruppen mit dem Wasserwerfer und Gummischrot auseinander zu halten. Wegen Stadionverbots wurden zwei Personen vorübergehend festgenommen. Beim Bahnhof wurden geringe Sachschäden verzeichnet.
Was du heute kannst besorgen, geht genauso gut auch morgen...
SCHLOMPF
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Beitrag von SCHLOMPF »

Zu den Krawallen äussere ich mich nicht auch noch, ist schon genug...

Zur Stimmung im Stadion, es kotzte mich an dass nach dem 0-2
so eine Null-Interesse-Stimmung herrschte! Man konnte dann schon
denken dass es den meisten scheissegal ist dass wir verlieren. :evil:
Die meisten waren ja wohl sowieso FROH dass nun unsere Uefacup
Chance noch ein bisschen besteht durch die Niederlage... :thumbdown:

Nur sage ich dass Spiele gegen das verkackte Basel Anfang
der Neunziger und allgemein früher noch emotionsgeladener
waren und mehr bedeutet haben. Aber davon ist heutzutage
nix mehr zu merken...

Der Gipfel waren ja dann noch die "Hopp YB" Rufe.
Ich habe tausendmal lieber den FCZ als Meister als das Scheiss Basel!
Wenn Uefacup, dann über den Cupsieg! Basta.
Und wieder soooooo viele Kinnnder im Stadion, hach, schlimm :roll:
Fazit: Ein lahmer Nachmittag, an dem sich wohl die meisten
sowieso nicht gefreut hätten, wenn wir gewonnen hätten... :evil:
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kutte
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Registriert: 26. Apr 2003, 11:26
Wohnort: ja

Beitrag von kutte »

SCHLOMPF hat geschrieben:Zur Stimmung im Stadion, es kotzte mich an dass nach dem 0-2
so eine Null-Interesse-Stimmung herrschte! Man konnte dann schon
denken dass es den meisten scheissegal ist dass wir verlieren. :evil:
Die meisten waren ja wohl sowieso FROH dass nun unsere Uefacup
Chance noch ein bisschen besteht durch die Niederlage... :thumbdown:

Nur sage ich dass Spiele gegen das verkackte Basel Anfang
der Neunziger und allgemein früher noch emotionsgeladener
waren und mehr bedeutet haben. Aber davon ist heutzutage
nix mehr zu merken...
ich sags dir ganz konkret:

auch wenn ich rein sportlich gesehen gerne gewonnen hätte: es war eine der emotionslosesten niederlagen, die ich je bei einem fcl-spiel erlebt habe. selbst die testspiel-niederlage gegen wil hat mich deutlich mehr beschäftigt als dieser kick am samstag... so what? :-k :scratch:

entscheidend ist *bobfahrerabsteigertrainerstimme*, dass wir am montag volle pulle geben. und glaub mir, da wird kein einziger auch nur eine sekunde die scheissegal-stimmung haben. da gehts auf ganze, und DA WOLLEN WIR UM ALLES IN DER WELT GEWINNEN. und das gute daran: DIE MANNSCHAFT WILL ES AUCH!

ganz egal, ob wir dann schon im uefa-cup sind oder nicht, wetten? 8)
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Wiggerl Kögl
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Beitrag von Wiggerl Kögl »

tja ist halt ende saison wenn es um vermeintlich nichts mehr geht immer schwierig.

daher ist doch egal, in der aktuellen lage war es vor allem wichtig, dass sich niemand verletzt hat.
FANCLUB SUPERMARIO
...........SINCE 2007...........

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--------SINCE 2014---------------
Stecki

Beitrag von Stecki »

Möchte hier noch rasch meine Sicht zu den Geschenissen schildern.

Szene 1
Nach dem Spiel kam ich relativ spät an die Bushaltestelle Allmend. Es stand kein Bus bereit. Etwa eine hanvoll Basler (Bande) standen inmitten der wartenden Luzerner und sangen Lieder wie "Luzer, Luzern, Juden Luzern". 3 Polizistinnen und 1 Herr mit Funkgerät, alle in Schutzausrüstung, standen daneben. Ich fragte die Polizistinnen ob sie nicht eingreifen wollten, oder ob sie lieber wieder den wasserwerfer vorführen wollten. darauf musste ich mir Beleidigungen der Polizistinnen anhören. Im selben Moment begannen die Basler auf alles und jeden einzuprüglen. Die Masse rannte Richtung Zone 2 davon, die Basler stürmten auf den gerade eingefahrenen Bus. Nun kam der Wasserwrfer zum Einsatz. Nun ratet mal in welche Richtung er zielte? Genau, auf die flüchtenden Luzerner. Nach dem ganzen Theater sprach ich die Polizistinnen nochmals darauf an. "Wir hatten halt kein Funkgerät um Verstärkung anzufordern". Lächerlich, denn mehrere Mannschaftswagen und ein Herr mit Funkgerät standen wenige Meter daneben.

Szene 2
Ausnahmsweise wollte ich nach dem Spiel nicht mehr ins RH sondern nach Hause. Der Zutritt zum Bahnhof blieb mir aber an allen Eingängen verwehrt. So sah ich den ersten Zug davonfahren. Ich wartete auf der Bank vor dem Haupteingang, inmitten von anderen Fans, Touristen und anderen Passanten. Der grösste teil regte sich darüber auf dass man ihnen den Zugang zum Bahnhof verweigerte. Im Innern des Bahnhofs ein kleines Grüppchen Basler.
Nun kam wieder mal der Wasserwerfer und schoss mitten in die Menge, danach wurde noch Gummischrot ausgeteilt. Dutzende unbeteiligte Passanten kamen dies zu spüren über. Danach konnten wir endlich die Polizeisperre zum Bahnhof durchbrechen und zum Zug. Dort war sogar das Gleis zum Seetaler gesperrt. Erst auf Intervention eines SBB-Mitarbeiters durfte ich den Zug besteigen!

Was die Polizei hier wieder mal bot ist in keiner Weise ein geglückter Einsatz sondern lediglich ein Spazierenführen des wasserwerfers von ein paar kriegsgeilen Möchtegernrambos. Gibt man den Cops Hinweise wird man noch beleidigt. Und am Schluss erzählt man den Medien wieder man hätte alles im Griff gehabt.
el rey
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Beitrag von el rey »

Sammler hat geschrieben:Gemäss heutiger NLZ gab es gar keine Ausschreitungen, sondern die Basler im Bahnhof fühlten sich durch die davor wartende Menge provoziert und wollten nicht in ihren Sonderzug steigen.
Und das nächste Mal fühlen sich die Basler vielleicht durch den Triumphbogen provoziert. Dann kann Herr Henseler persönlich die Sprengung veranlassen damit die Basler endlich freiwillig in den Zug steigen ........

Fazit: Seit Jahren das gleiche: Luzern, die einzige Stadt der Schweiz, WO gegnerische Fans von der Polizei mit Samthandschuhen angefasst werden, die eigenen Leute jedoch um einiges härter angefasst werden.

Des weiteren ist es Herrn Henseler anscheinend entgangen, dass kaum alle sich auf dem Bahnhofplatz befindenen Personen Fans,"Chaoten" oder Schaulustige waren. Wahrscheinlich war er noch nie an einem sommerlichen Samstagabend dort. Und das die eine oder andere Person (evtl. sogar mit FCL-Schal) möglicherweise auch noch auf den Zug muss, dies wegen der grossräumigen Polizeiabsperrung nicht kann, muss auch sehr schwer nachzuvollziehen sein.

Wer jetzt noch nicht erkennt, dass die Luzerner Polizei ein ernsthaftes Führungsproblem hat, dem kann definitv nicht mehr geholfen werden (gilt insbedondere für den NLZ-"Journalisten" Arno Renggli, der in seinem "Kommentar" mehr oder weniger die ganze Schuld den "Schaulustigen" in die Schuhe schiebt). Schon sehr bedenklich, wie amatuerhaft die Polizei nun schon zum x-ten Male agiert.

Eine Stadt wie Luzern hat neben weniger "Chaoten" sicher auch eine bessere Polizei und bessere Medien verdient!
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Wesley
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Beitrag von Wesley »

Kann man den Polizeipräsi auch abwählen?
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