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Kampf den Hooligans und Rassisten

glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

Fussballspiel-Sprayer festgenommen

LUZERN - Anlässlich des Fussballspiels FC Luzern - FC St. Gallen am 13. Mai 2007 sind in Luzern mehrere Objekte mit Farbe besprayt worden. Der Verursacher konnte festgenommen werden.

Der Mann aus St. Gallen hat die Beschädigungen zugegeben. Der
Sachschaden beläuft sich auf ca. 20'000 Franken.
Kurz vor Ende des Spiels FC Luzern - FC St. Gallen konnte die Polizei auf dem Parkplatz des Stadions Allmend einen Mann festnehmen, welcher im Begriff war, einen deutschen Reisecar zu besprayen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 20-jährige Mann aus St. Gallen vor dem Spiel auf dem Marsch vom Bahnhof Luzern zum Stadion Allmend diverse Hausfassaden, Autobusse der VBL sowie SBB-Bahnwagen besprayt hatte.

Insgesamt konnten ihm neun Tatbestände nachgewiesen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20'000 Franken, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilt

Quelle: http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=236704
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hackejunge
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Beitrag von hackejunge »

glenlivet hat geschrieben:...Sachschaden beläuft sich auf ca. 20'000 Franken....
:shock:
Sammler
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Beitrag von Sammler »

Kann er im Steinbruch abarbeiten :D
secondstep

Beitrag von secondstep »

hehe typisch die güllen eh..... :twisted:
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Kante
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Beitrag von Kante »

Die Kapo Luzern gibt im Kampf gegen "Hooligans" ordentlich gas! Ein Erfolg jagt den anderen!
G O S S L E
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kutte
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Beitrag von kutte »

Geschätzte Medienleute

Wenn Sie doch schon in diesem Forum allgemeine Recherche betreiben und teilweise auch zitieren, dann schlage ich ihnen vor, das fussballerische Sommerloch mit folgenden Inhalten zu füllen:

Da wäre erstens die Absicht der Behörden, intensiv mit FanvertreterInnen zu diskutieren. Das ist doch mal ein Ansatz!
www.fansicht.ch hat geschrieben:22.06.2007: Fansicht von Rundem Tisch ausgeladen

Am 27. Juni 2007 findet zum zweiten Mal ein vom VBS/Bundesrat Samuel Schmid einberufener Runder Tisch zum Thema «Gewalt an Sportveranstaltungen» statt. Im Gegensatz zum ersten Mal sollten diesmal auch FanvertreterInnen teilnehmen. Dabei wurde via Fanarbeit Schweiz auch Fansicht für eine Teilnahme angefragt. Nachdem eine offizielle Einladung stets ausgeblieben war, wurde auf Nachfrage hin bekannt, dass Fansicht von der Teilnehmerliste des Runden Tischs gestrichen worden sei. Eine Begründung haben wir nie erhalten. Nicht, dass wir nichts anderes zu tun hätten, doch sind wir von der Vorgehensweise und Kommunikationspolitik des VBS einigermassen überrascht.
Ich bin mir sicher, mit entsprechend kritischem Hinterfragen und allfälligen Nachhaken bei den Beteiligten lässt sich da eine wunderbare Story in Sachen "Fanarbeit" machen.

Sollte das alles noch zuwenig Wirbel verursachen, dann bliebe immer noch eine nette Geschichte zum Bewilligungsverfahren der Choreografien. Auch das eine äusserst pikante Angelegenheit. Sie haben doch gegen Ende der letzten Saison bewiesen, dass sich eine Fanszene auch in der Öffentlichkeit durchaus differenziert betrachten lässt. Wieso nicht diesen Kurs entsprechend weiterführen und die aktiven Fans ein wenig stützen? Herr Landolt gibt bestimmt bereitwillig Stellung und wird interessante Antworten liefern, zumal er sich in seinem neuen Job offensichtlich wohl fühlt und in der Schnellanalyse festgestellt hat, wo heute das grosse Problem rund um die Gewalt zu erörtern ist.

Immerzu bereit, Ihnen ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Freundliche Grüsse,
Ein Fussball"fan"
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Stumpen-Rudi
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Beitrag von Stumpen-Rudi »

Deutschland: Erster Fan-Kongress
Ab Januar Stadionverbot auf Bewährung
Der erste Fan-Kongress des DFB in Leipzig: 420 Fanbeauftragte und Anhänger aus ganz Deutschland diskutierten am Wochenende über Stadionverbote, Kommerzialisierung und Diskriminierung.

Wichtigstes Ergebnis: Ab 1. Januar 2008 soll ein Stadionverbot auf Bewährung eingeführt werden. „Aber es ganz abzuschaffen, ist undenkbar. Die gewaltbereiten Fans müssen aus den Stadien verbannt werden“, so DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Prominentester Fan-Vertreter in Leipzig: Ex-Profi Yves Eigenrauch (36, 229-mal für Schalke). Er ist Vorstand des Vereins „Dem Ball is‘ egal, wer ihn tritt“.

Eigenrauch: „Gerade in Sachen Rassismus, Diskriminierung und Sexismus auf den Rängen gibt’s noch viel Arbeit. Ich hoffe, der Fan-Kongress war keine einmalige Aktion.“
Was du heute kannst besorgen, geht genauso gut auch morgen...
Stumpen-Rudi
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Beitrag von Stumpen-Rudi »

Fussball-Gewalt-Orgie - 1 Toter
BUENOS AIRES – Brutalo-Szenen in Argentinien: Fans stürmen das Feld, jagen eigene und gegnerische Spieler und bringen einen der Zuschauer um.

Bei der Massenschlägerei in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires kam es, als Anhänger des Clubs Nueva Chicago auf Fans des Vereins Tigre losgingen. Die Gewalt brach aus, als der Schiedsrichter kurz vor Schluss des Aufstiegsspiels in die erste Liga beim Stand von 2:1 für Tigre ein Elfmeter für die in Führung liegende Mannschaft pfiff.

Die frustrierten Anhänger von Nueva Chicago, deren Club mit dem verlorenen Spiel in die zweite Liga abstieg, stürmten das Spielfeld und griffen die jubelnden Anhänger von Tigre an. Deren Club gelang zum ersten Mal seit 27 Jahren der Sprung in die erste Liga.

Zugleich jagten die Fans von Nueva Chicago die Spieler ihres eigenen Clubs über den Platz und rissen ihnen Kleidung und Schuhe vom Leib. Schiedsrichter, Trainer und Spieler beider Vereine flüchteten teilweise nur noch in Unterhose und auf Socken in die Umkleidekabinen. Das Spiel ging ohne Abpfiff zu Ende.

Ausserhalb des Stadions setzten die Anhänger von Chicago ihre Angriffe auf die flüchtenden Tigre-Fans fort. Nebenher schlugen sie in einer Orgie der Gewalt Auto- und Schaufensterscheiben ein. Das Todesopfer, ein Fan von Tigre, wurde von einem Stein am Kopf getroffen. Die nur schwachen Polizeikräfte wurden zeitweise selbst zu Gejagten. (mvl)
Was du heute kannst besorgen, geht genauso gut auch morgen...
Master
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Beitrag von Master »

ja wenn die lieben herren in BA mal drehen.. dann drehen sie richtig.. :roll:
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
secondstep

Beitrag von secondstep »

Stumpen-Rudi hat geschrieben:
Fussball-Gewalt-Orgie - 1 Toter
BUENOS AIRES – Brutalo-Szenen in Argentinien: Fans stürmen das Feld, jagen eigene und gegnerische Spieler und bringen einen der Zuschauer um.

Bei der Massenschlägerei in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires kam es, als Anhänger des Clubs Nueva Chicago auf Fans des Vereins Tigre losgingen. Die Gewalt brach aus, als der Schiedsrichter kurz vor Schluss des Aufstiegsspiels in die erste Liga beim Stand von 2:1 für Tigre ein Elfmeter für die in Führung liegende Mannschaft pfiff.

Die frustrierten Anhänger von Nueva Chicago, deren Club mit dem verlorenen Spiel in die zweite Liga abstieg, stürmten das Spielfeld und griffen die jubelnden Anhänger von Tigre an. Deren Club gelang zum ersten Mal seit 27 Jahren der Sprung in die erste Liga.

Zugleich jagten die Fans von Nueva Chicago die Spieler ihres eigenen Clubs über den Platz und rissen ihnen Kleidung und Schuhe vom Leib. Schiedsrichter, Trainer und Spieler beider Vereine flüchteten teilweise nur noch in Unterhose und auf Socken in die Umkleidekabinen. Das Spiel ging ohne Abpfiff zu Ende.

Ausserhalb des Stadions setzten die Anhänger von Chicago ihre Angriffe auf die flüchtenden Tigre-Fans fort. Nebenher schlugen sie in einer Orgie der Gewalt Auto- und Schaufensterscheiben ein. Das Todesopfer, ein Fan von Tigre, wurde von einem Stein am Kopf getroffen. Die nur schwachen Polizeikräfte wurden zeitweise selbst zu Gejagten. (mvl)
das ist echt üble scheisse :!:
Schmedi
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Beitrag von Schmedi »

glenlivet hat geschrieben:Fussballspiel-Sprayer festgenommen

LUZERN - Anlässlich des Fussballspiels FC Luzern - FC St. Gallen am 13. Mai 2007 sind in Luzern mehrere Objekte mit Farbe besprayt worden. Der Verursacher konnte festgenommen werden.

Der Mann aus St. Gallen hat die Beschädigungen zugegeben. Der
Sachschaden beläuft sich auf ca. 20'000 Franken.
Kurz vor Ende des Spiels FC Luzern - FC St. Gallen konnte die Polizei auf dem Parkplatz des Stadions Allmend einen Mann festnehmen, welcher im Begriff war, einen deutschen Reisecar zu besprayen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 20-jährige Mann aus St. Gallen vor dem Spiel auf dem Marsch vom Bahnhof Luzern zum Stadion Allmend diverse Hausfassaden, Autobusse der VBL sowie SBB-Bahnwagen besprayt hatte.

Insgesamt konnten ihm neun Tatbestände nachgewiesen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20'000 Franken, wie die Kantonspolizei Luzern mitteilt

Quelle: http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=236704
In der NLZ von heute steht noch der nicht uninteressante Hinweis: Es ist noch nicht definitiv ob er den Schaden zu bezahlen hat. Die Geschädigten müssten über eine Zivilklage den Übeltäter anzeigen. Andernfalls bleiben sie auf ihrem Schaden sitzen.......
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

Güller-Depp halt
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Beitrag von TEMPEL-GOTT »

Hier noch der Link zu Argentinien

http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel65630
Heut komm ich,heut geh ich auch
Und morgen ist es dann vorbei
Vielleicht bleib ich auch
Gestern das liegt mir nicht
Heute brauch ich Liebe die endlos ist

Wer ständig seinen Senf dazu gibt,kommt in den Verdacht ein Würstchen zu sein.......
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Gody
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Beitrag von Gody »

kutte hat geschrieben:Geschätzte Medienleute

Wenn Sie doch schon in diesem Forum allgemeine Recherche betreiben und teilweise auch zitieren, dann schlage ich ihnen vor, das fussballerische Sommerloch mit folgenden Inhalten zu füllen:

Da wäre erstens die Absicht der Behörden, intensiv mit FanvertreterInnen zu diskutieren. Das ist doch mal ein Ansatz!
www.fansicht.ch hat geschrieben:22.06.2007: Fansicht von Rundem Tisch ausgeladen

Am 27. Juni 2007 findet zum zweiten Mal ein vom VBS/Bundesrat Samuel Schmid einberufener Runder Tisch zum Thema «Gewalt an Sportveranstaltungen» statt. Im Gegensatz zum ersten Mal sollten diesmal auch FanvertreterInnen teilnehmen. Dabei wurde via Fanarbeit Schweiz auch Fansicht für eine Teilnahme angefragt. Nachdem eine offizielle Einladung stets ausgeblieben war, wurde auf Nachfrage hin bekannt, dass Fansicht von der Teilnehmerliste des Runden Tischs gestrichen worden sei. Eine Begründung haben wir nie erhalten. Nicht, dass wir nichts anderes zu tun hätten, doch sind wir von der Vorgehensweise und Kommunikationspolitik des VBS einigermassen überrascht.
Ich bin mir sicher, mit entsprechend kritischem Hinterfragen und allfälligen Nachhaken bei den Beteiligten lässt sich da eine wunderbare Story in Sachen "Fanarbeit" machen.

Sollte das alles noch zuwenig Wirbel verursachen, dann bliebe immer noch eine nette Geschichte zum Bewilligungsverfahren der Choreografien. Auch das eine äusserst pikante Angelegenheit. Sie haben doch gegen Ende der letzten Saison bewiesen, dass sich eine Fanszene auch in der Öffentlichkeit durchaus differenziert betrachten lässt. Wieso nicht diesen Kurs entsprechend weiterführen und die aktiven Fans ein wenig stützen? Herr Landolt gibt bestimmt bereitwillig Stellung und wird interessante Antworten liefern, zumal er sich in seinem neuen Job offensichtlich wohl fühlt und in der Schnellanalyse festgestellt hat, wo heute das grosse Problem rund um die Gewalt zu erörtern ist.

Immerzu bereit, Ihnen ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Freundliche Grüsse,
Ein Fussball"fan"
mitunterschreib
H S V -> Die Unabsteigbaren oder der Bundesliga DINO!!
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Chris Climax
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Beitrag von Chris Climax »

Tages-Anzeiger vom 29.08.2003
GC: Hooligans für mehr Sicherheit

Bild
GC-Sicherheitschef Landolt: « Wir wollen Hooligans integrieren.»


Die Grasshoppers gewähren gewalttätigen Fans Einlass in den Hardturm - obwohl sie nationales Stadionverbot haben. Ausgerechnet so soll die Sicherheit erhöht werden.

Von Lukas Häuptli

Sie sind die ganz Bösen, die Mitglieder der «Bande Basel». In der Szene gelten sie als schlimmste «Hools» der Schweiz, gemäss Zentralstelle für Hooliganismus der Stadtpolizei Zürich «stehen sie der Kategorie C nahe». Kategorie C bedeutet: gewalttätig.

Die «Bande» selbst sieht sich zwar nur als «gepflegt und arrogant». Ihr Ziel aber ist klar: Schlägereien und Krawalle in und um Schweizer Fussballstadien. Ihre Auftritte bebildert sie im Internet denn auch ausführlich - etwa den am 16. Mai dieses Jahres auf dem Zürcher Hardturm. GC spielte gegen Basel, der Meisterschafts-Countdown endete 2:2, die Zürcher sicherten sich damit praktisch den Titel.

«Fairer Kampf 16 gegen 16»


Unter den knapp 18 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion befanden sich damals auch acht Hooligans aus Basel - obwohl gegen sie zuvor ein landesweites Stadionverbot ausgesprochen worden war. Es waren Mitglieder der selbst in der Fanszene gefürchteten «Bande Basel» sowie von «Inferno», einer anderen gewaltbereiten Gruppierung aus Basel. Die Grasshoppers hatten den acht - trotz der Brisanz des Spiels - absichtlich Einlass ins Stadion gewährt. «Sie mussten sich verpflichten, während des Matchs ruhig zu bleiben», sagt Peter Landolt, der als Stadion- und Event-Manager von GC auch für die Sicherheit im Hardturm verantwortlich ist. «Mit ihrer Präsenz war die Bande Basel mitverantwortlich dafür, dass es keine Krawalle gab.» Solche seien nämlich angekündigt gewesen; andere Basler Hooligans hätten den Abbruch des Spiels (und damit eine GC-Niederlage am grünen Tisch) provozieren wollen. An jenem Freitagabend blieb die Lage im Stadion tatsächlich mehr oder weniger friedlich. Nach dem Spiel aber lieferte sich vor dem Hardturm die «Bande Basel» mit den GC-Hooligans der «Hardturm-Front» wüste Prügeleien. Die Polizei schritt nicht ein, es war laut Landolt «ein fairer Kampf 16 gegen 16».

Landolt schliesst nicht aus, dass er auch am Sonntag, wenn GC erneut gegen Basel spielt, Basler Hooligans trotz Stadionverbot in den Hardturm lässt - zur Erhöhung der Sicherheit. Es ist auch kaum Zufall, dass ein GC-Team mit den Ex-Internationalen Mats Gren, Stefan Huber und Andy Ladner heute Abend auf dem Hardturm-Hauptfeld gegen die «Bande Basel» Fussball spielt. Landolt: «Wir wollen die Hooligans nicht nur bestrafen, sondern auch erziehen. Und sie so integrieren.» Überhaupt pflegt der GC-Sicherheitschef eine ungewöhnliche Nähe zu Hooligans: Für einen Exponenten der «Hardturm-Front» organisierte er gar den Polterabend.

Kritik aus Basel
Die Zürcher Stadtpolizei will GCs Umgang mit den Hooligans nicht kommentieren. Immerhin begrüsst die Zentralstelle für Hooliganismus das Fussballspiel von heute Abend. Weniger Verständnis für Landolts Nähe zu der «Bande Basel» hat man in Basel selbst. «Wir finden es zwiespältig, wenn ein einziger Verein landesweite Stadionverbote aufhebt», sagt Josef Zindel, Pressesprecher des FC Basel. Das könne eine Kettenreaktion auslösen. «Auf einmal verweisen Personen mit einem Verbot darauf, dass GC sie in den Hardturm eingelassen hat.» Nach dem Match im letzten Mai teilten die Basler Vereinsverantwortlichen ihre Bedenken denn auch der Swiss Football League und den Grasshoppers mit - und baten diese, bei künftigen Aktionen mit Basler Hooligans vorgängig den FCB-Sicherheitsdienst zu kontaktieren.

Enrico Meier, Chef der Hooliganismus-Gruppe bei der Basler Kantonspolizei, weist darauf hin, dass in Basel Stadionverbote konsequent vollzogen werden. «Es kann nicht sein, dass man auf einmal Ausnahmen macht. Das desavouiert alle Vereine, die an den Verboten festhalten.»

Die landesweiten Stadionverbote, welche die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) verhängt, sind «im Prinzip absolut verbindlich», wie Rolf Suter, stellvertretender Direktor und Sicherheitsbeauftragter der SFL, sagt. Allerdings erklärt er gleichzeitig, dass die rechtlichen Mittel gegen Hooligans in der Schweiz sehr bescheiden sind. «Von gewalttätigen Fans dürfen wir aus Datenschutzgründen nicht einmal Fotos führen. Unser Land ist diesbezüglich eine absolute Insel in Europa und hat einen gewaltigen Nachholbedarf.»
Habt euch lieb !!
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NOISER
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Beitrag von NOISER »

ääähm chris, du hat schon gesehen, dass dieser artikel bald 4 jahre alt ist?
TFC!
glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

NOISER hat geschrieben:ääähm chris, du hat schon gesehen, dass dieser artikel bald 4 jahre alt ist?
ist halt ein evergreen, ähnlich wie "knockin on heavens door" oder "yellow submarine" *duck*
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Chris Climax
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Beitrag von Chris Climax »

NOISER hat geschrieben:ääähm chris, du hat schon gesehen, dass dieser artikel bald 4 jahre alt ist?
*lol* nö, hab ich übersehen :oops:

Na ja, trotzdem interessant zu lesen :D
Habt euch lieb !!
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kutte
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Beitrag von kutte »

so, die heutige ausgabe konntet ihr ja mit dem tchouga-gerücht über die runden retten. die qualität der recherche lass ich mal aussen vor...

ab morgen wirds bereits wieder schwierig. meine vorschläge stehen nach wie vor, liebe Neue LZ:
kutte hat geschrieben:Geschätzte Medienleute

Wenn Sie doch schon in diesem Forum allgemeine Recherche betreiben und teilweise auch zitieren, dann schlage ich ihnen vor, das fussballerische Sommerloch mit folgenden Inhalten zu füllen:

Da wäre erstens die Absicht der Behörden, intensiv mit FanvertreterInnen zu diskutieren. Das ist doch mal ein Ansatz!
www.fansicht.ch hat geschrieben:22.06.2007: Fansicht von Rundem Tisch ausgeladen

Am 27. Juni 2007 findet zum zweiten Mal ein vom VBS/Bundesrat Samuel Schmid einberufener Runder Tisch zum Thema «Gewalt an Sportveranstaltungen» statt. Im Gegensatz zum ersten Mal sollten diesmal auch FanvertreterInnen teilnehmen. Dabei wurde via Fanarbeit Schweiz auch Fansicht für eine Teilnahme angefragt. Nachdem eine offizielle Einladung stets ausgeblieben war, wurde auf Nachfrage hin bekannt, dass Fansicht von der Teilnehmerliste des Runden Tischs gestrichen worden sei. Eine Begründung haben wir nie erhalten. Nicht, dass wir nichts anderes zu tun hätten, doch sind wir von der Vorgehensweise und Kommunikationspolitik des VBS einigermassen überrascht.
Ich bin mir sicher, mit entsprechend kritischem Hinterfragen und allfälligen Nachhaken bei den Beteiligten lässt sich da eine wunderbare Story in Sachen "Fanarbeit" machen.

Sollte das alles noch zuwenig Wirbel verursachen, dann bliebe immer noch eine nette Geschichte zum Bewilligungsverfahren der Choreografien. Auch das eine äusserst pikante Angelegenheit. Sie haben doch gegen Ende der letzten Saison bewiesen, dass sich eine Fanszene auch in der Öffentlichkeit durchaus differenziert betrachten lässt. Wieso nicht diesen Kurs entsprechend weiterführen und die aktiven Fans ein wenig stützen? Herr Landolt gibt bestimmt bereitwillig Stellung und wird interessante Antworten liefern, zumal er sich in seinem neuen Job offensichtlich wohl fühlt und in der Schnellanalyse festgestellt hat, wo heute das grosse Problem rund um die Gewalt zu erörtern ist.

Immerzu bereit, Ihnen ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Freundliche Grüsse,
Ein Fussball"fan"
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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kutte
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Beitrag von kutte »

26.06.2007 Aktuelle Information zum „Nacht der Legenden“ – Spiel am 29.6.2007
Wie ihr alle wisst, findet am Freitag das sog. „Nacht der Legenden“-Spiel statt. Dabei werden zahlreiche ehemalige Dynamo-Spieler auflaufen und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: Da der Stadionneubau nach langer Zeit nun wirklich beschlossene Sache ist, wird dies das Abschiedsspiel für unser Rudolf-Harbig-Stadion, legendäre Heimstätte Dynamo Dresdens, sein. Da auch wir uns vom RHS in einem würdigen Rahmen verabschieden wollten, haben wir wieder eine große Choreo geplant, organisiert und finanziert, die genauso spektakulär werden sollte, wie die Choreographie nach dem Sachsenpokalspiel gegen den Bischofswerdaer FV, welches ja damals als letztes Flutlichtspiel im alten Stadion galt und dementsprechend gefeiert wurde.
Da große Elemente dieser aktuellen Darbietung ebenfalls wieder pyrotechnische Erzeugnisse enthalten, und schon allein deswegen weil die Ausmaße der Aktion das gesamte Stadion umfassen, sind natürlich Absprachen mit den Verantwortlichen im Verein und dem Sicherheitsdienst unerlässlich.
Jedoch wird bereits seit ein paar Tagen von einer großen Boulevardzeitung eine Hetzkampagne gegen Teile der Geschäftsführung des Vereins betrieben, in welcher unter anderem genau diese Zusammenarbeit zwischen UD und den Entscheidungsträgern in bestimmten Bereichen einer der zentralen Kritikpunkte ist. Details dazu kann man auf der offiziellen Vereinsseite der SG Dynamo Dresden im Internet nachlesen. Aufgrund des dadurch ausgeübten, erheblichen Drucks auf die Geschäftsführung und der Tatsache, dass pyrotechnische Erzeugnisse Teil der Choreo sind, sehen sich die Vereinsverantwortlichen unter den derzeit gegebenen Umständen nicht mehr in der Lage, die Aktion zu genehmigen.
Eine kurzfristige Vermittlung hatte das selbe Ergebnis zur Folge, da sich nun auch der DFB einschaltete und „so was wie beim Bischofswerda-Spiel nicht mehr sehen möchte“.
Deshalb möchten wir alle Dynamofans darauf hinweisen, dass es von unserer Seite, zu diesem denkwürdigen Anlass keine Aktion geben wird bzw. geben kann.
Hauptbeweggrund der Entscheidungsträger die dies zu verantworten haben, sind wohl weniger die Sicherheitsbedenken gegenüber dem Geplanten, denn zuletzt haben wir beim „Giraffenabschiedsspiel“ durchaus bewiesen, dass wir verantwortungsbewusst mit Pyrotechnik umgehen können, wenn man uns nur die Chance dazu gibt, sondern eher das Echo, welches einige Vertreter so genannter „unabhängiger“ Medien wieder erzeugen werden, wenn sie von der erneuten Zusammenarbeit des Vereins mit uns erfahren. Und das, obwohl diese regelmäßig eben jene Bilder, solch gelungener Aktionen verwenden, um die Auflagen ihrer Druckerzeugnisse zu steigern. Ein Urteil über diese verlogene Doppelmoral soll sich jeder selbst bilden.
Wir alle, auch die jüngeren Fans verbinden mit dem RHS zahlreiche Erinnerungen und hätten diese gern mit einer emotionalen Choreografie zum Ausdruck gebracht. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu sagen, dass wir mehr als enttäuscht darüber sind, dass man uns zum Stadionabschied vorenthält, dem RHS ein Geschenk zu machen, welches ihm gerecht wird.

ULTRAS DYNAMO
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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