17.Min Lustrinelli
67.Min Felipe
91.Min Cantaluppi (Penalty)
höi

Fussball, Super League: FC Aarau - FC Luzern (Sa 17.45, Brügglifeld)
«Aasgeier sollen verhungern»
Der Stammkeeper gesperrt, der Ersatz sehr gut: Für FCL-Trainer Ciriaco Sforza ist das ein «Luxusproblem» - und bereits gelöst: Morgen spielt Zibung für König.
Ciriaco Sforza, der Cheftrainer des FC Luzern, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, die letzten Spiele von David Zibung aufzuarbeiten: «Dave war nicht mehr der Dave der letzten Saison. Er hatte eine Phase, in der ich ihm zwei-, dreimal im Training die Ohren lang ziehen musste. Aber nach der Diskussion kam die Reaktion. Und die war erfreulich. Die war Leistung. Und das zählt. Im Fussball darf man nicht sensibel sein.»
Sforzas Gespräch mit König
Das ist der Ansatz zur Lösung seines, wie er sagt, «Luxus-Problems». Dieses besteht darin, dass Swen König immer sehr gut spielte, als er für Zibung das FCL-Tor hütete. Dieser hatte die 1. Meisterschaftsrunde verpasst (1:1 gegen Xamax), weil er nach dem Platzverweis im Cupfinal gesperrt war, und Zibung hatte in Runde 4 auf dem St. Galler Espenmoos nach 50 Minuten gelb-rot gesehen (2:1) und zuletzt gegen GC (3:3) gefehlt. «Ich habe mit Swen gesprochen, er hat top gearbeitet bisher, und ich bin sehr froh, dass wir ihn haben. Seine Zeit wird kommen», sagt Sforza und schliesst: «Gegen Aarau kehrt Dave ins Tor zurück.»
Zibung bilanziert seine letzten Wochen nicht minder kritisch: «Ich wollte nie etwas Böses oder Schlimmes, aber es sieht halt ganz anders aus: Zwei Platzverweise in wenigen Spielen sind Fakt. Dass ich im Cupfinal den Ball spielen und in St. Gallen gemäss unserer Philosophie mit mitspielendem Torhüter und klugem Aufbau von hinten kurzfristig die Abspielseite wechseln musste, taucht in keiner Statistik auf. Doch was passiert ist, ist passiert. Aber es wird mir nie mehr passieren.»
Zibung-Neuland: Konkurrenz
Das glaubt auch Patrick Foletti, der Torhüter-Trainer des FC Luzern und in den letzten zehn Tagen wichtigster Ansprechpartner von Zibung: «Dave hatte sich nicht mehr auf das Wesentliche seiner Aufgabe konzentriert. Er tat als Captain unglaublich viel dafür, dass unsere neuen Spieler gut und schnell ins Team integriert werden konnten. Er kümmerte sich um dieses, störte sich an jenem, aber übersah fast, dass er nicht mehr die erwartete Leistung bot. Und das in einer für ihn neuen Konstellation: Er hatte harte Konkurrenz.»
«Tierische» Tipps von Foletti
Zibung bestätigt das alles und macht geltend: «Ich bin auch erst 23 Jahre alt, ich muss einfach noch gewisse Erfahrungen machen können. Aber jetzt weiss ich: Es kostet mich zu viel Energie, wenn ich mir viel Mühe für andere gebe, aber kaum etwas zurückkommt. Aber dank Folettis Tipps konnte ich mich auffangen. So kann ich garantieren: In Aarau wird wieder der Dave Zibung der letzten Saison sein. Ich freue mich jetzt schon auf das spezielle Ambiente, aufs Derby im vollen Stadion zwischen zwei gut gestarteten und punktgleichen Teams.»
Und, Herr Foletti, welche Tipps gaben Sie denn Zibung vor allem? «Ich fragte Dave: Siehst du die Aasgeier, die schon über der Allmend kreisen? Die warten nur, bis sie auf dir herumhacken können. Du darfst nur ein Ziel haben: Diese Aasgeier sollen verhungern.»
FCA morgen ohne Sermeter
Der FC Aarau plant, ohne Gürkan Sermeter gegen den FC Luzern anzutreten. Denn: Der 33-Jährige möchte ungeachtet der kurzfristigen Planspiele seines Vereins (siehe Ausgabe von gestern) den bis 2009 gültigen Vertrag auflösen - und zum FCL wechseln. Sieht Sermeter also den Kontrakt nur als ein Stück Papier und letztlich auch als wertlos an, weil jeder Fussballer sowieso macht, was er will? «Nein», sagt er, «ich habe schon meine Gründe, warum ich nicht mehr in Aarau bleiben will, aber die breite ich nicht in der Öffentlichkeit aus. Ich fühle mich seit Beginn der letzten Rückrunde nicht mehr wohl. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.»
Klausel in anderem Dokument
Sermeter beruft sich auf Abmachungen mit der alten Aarauer Führung und Versprechen der neuen Crew. Nur: Was kann er tun, wenn er keine Klausel im Vertrag hat, wie Präsident Alfred Schmid versichert? «Ich habe eine Klausel», entgegnet er, «aber nicht im Vertrag. Es gibt ein anderes schriftliches Dokument.»
Dieses enthält einen Passus, wonach Sermeter Aarau verlassen kann, wenn diese zwei Bedingungen erfüllt sind: Interessierte Klubs müssen dem FCA mindestens 70 000 Franken zahlen. Und vor allem: Aarau muss Realersatz gefunden haben. Bei so viel Interpretationsspielraum beruft sich die aktuelle Klubleitung des FCA auf den Vertrag. Der Spieler zeigt sich nicht minder hart: «Es bleibt dabei: Ich will weg. Zum FCL.» Für FCL-Goalie David Zibung «ist das alles nicht spielentscheidend. Entscheidend ist für das morgige Spiel, dass wir an die letzten zehn Minuten des GC-Spiels anknüpfen.»
copyright by landei & fischkopf*Göhnd hei, Ehr Buebe vo Lozärn, Ehr send doch alles Chatzestrecker, göhnd doch endlech hei!*
ja gut hast natürlich recht, aber tabellenende muss ja nicht zwingend platz 10 seinTassenwirt hat geschrieben:eeehm, rüeblis 6 punkte mehr als die güller...danomi hat geschrieben:noch 340grad bisschen tickets geplündert..
auf nach aarau, schiessen wir die rüblis wieder ans tabellenende (wo sie auch hingehören)
aarau 1 - 4 luzern
tore: lustrigol, chiumi, lupo, tschouga
Vielleicht gewinnen sie, aber besser sind sie desswegen noch lange nichtGody hat geschrieben:Sieg für Aarau![]()
Nach diesem blöden Hick-Hack sind die Aarauer leider besser![]()
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»

Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»


Barracuda hat geschrieben:Gemäss FCA-Ticketsystem sind momentan noch 257 Plätze in unserem Sektor verfügbar!
Falls es jemanden interessiert:
Stehplätze Heim: 893 verfügbar
Haupttribühne A: 2 verfügbar
Haupttribühne B: 5 verfügbar
Zusatztribühne: 167 verfügbar
Scheint ja ein richtiger Hexenkessel (oder besser gesagt: Hexenkesseli) zu werden.
Auf jetzt! Alle nach Aarau!