++++ Nachtessen
++++ Lugern dieses Mal nach Hause gebracht
+ 4. Spiel in Serie ohne Niederlage
+ 2. Auswärtsspiel in Serie ohne Niederlage
Rest war Scheisse





skajungeChris Climax hat geschrieben:+ Optischer Support der LUs
+ Gut gefüllter Gästesektor
+ Punktgewinn (In Anbetracht der letzten Viertelstunde darf man damit schon sehr zufrieden sein!)
- Auftritt unserer Truppe (Ausnahme: Zibung)
- Marsch zum Stadion (Ging zu langeIn der Kürze liegt die Würze! (höi Phrasenschwein))
- Akkustischer Support (War wirklich desolat. Man kriegte teilweise sogar die "Smalltalks" zwischen Capo und Pauker vom obersten Treppentritt mit. "Streik" der beiden im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit war völlig gerechtfertigt...)
- Anstehen an der Kasse
- Neues Lied: "Schlagt sie grün und blau..."
Wurde beides gesungen!Pacman hat geschrieben:Zuerst zuhören, dann singen/schreiben!baerthu hat geschrieben: + "Heimspiel in Aarau"


--> Gegen Basel und Sion werden wir einen anderen FCL sehen.Fussball, Super League: FC Luzern
Stierli: «Was geboten wurde, war katastrophal»
Die Leistung des FCL in Aarau war eine Zumutung, das 0:0 ein Geschenk. Präsident Stierli versteckte anderntags seinen Ärger nicht.
Wenigstens unterliessen sie es, sich in irgendwelchen Ausreden zu verfangen. Ciriaco Sforza, als Trainer verantwortlich für die sportlichen Belange beim FC Luzern, überlegte kurz, ehe er sich entschloss, «lieber nichts, als dumme Wörter rauszulassen». Walter Stierli, der Präsident, fasste sich fürs Erste kurz: «Die Leistung war katastrophal.» Ende der wahren Durchsage.
Vor einer Woche versagte die Mannschaft gegen GC 70 Minuten, in Aarau war speziell die zweite Halbzeit ein einziges Ärgernis. Dass sie beide Male trotzdem mit einem Punkt belohnt wurde, ist nichts anderes als glückliche Fügung. Der FCL lieferte innert sieben Tagen allen Grund, sich ernsthafte Gedanken über den Zustand des Teams zu machen. Verstehen die Spieler ihren Trainer nicht? Wo bleibt die Leidenschaft? Was ist mit dem Willen, Zweikämpfe auszutragen? Warum schwanken die Leistungen extrem? Präsident Stierli beantwortete anderntags Fragen.
Walter Stierli, können Sie sich über diesen Punktgewinn überhaupt freuen?
Walter Stierli: Nein. Aufgrund des Spielverlaufs hätten wir nichts zugute gehabt.
Die Mannschaft hinterliess einen miserablen Eindruck.
Stierli: Was geboten wurde, war katastrophal. Da müssen wir uns nichts vormachen. So gehts nicht weiter. In den letzten drei Spielen brauchten wir viel Glück. Aber vom Glück allein können wir nicht leben.
Haben Sie erste Ansätze von Erklärungen für das Tief gefunden?
Stierli: In Aarau mangelte es an Bewegung, an Leidenschaft …
… aber die Spieler beteuerten doch nach dem GC-Match, die Einstellung würde sich schlagartig ändern. Wird zu viel geredet und zu wenig umgesetzt?
Stierli: Manchmal ist es nicht möglich, auf Knopfdruck alles besser zu machen. Es braucht Geduld. Und wir müssen uns auch nach einem gleichwertigen Ersatz für Fabian Lustenberger umsehen. Die Erkenntnis muss auch die sein, dass wir wieder als Mannschaft auftreten müssen, wenn wir Erfolg haben wollen.
Wie es Aarau vorgemacht hat.
Stierli: Genau. (Pause) Wir vom Verwaltungsrat haben klipp und klar betont, dass uns eine schwierige Saison bevorsteht und der Ligaerhalt das primäre Ziel ist. Wenn nun Spieler verkünden, mehr erreichen zu wollen, ist das schön und gut. Aber dann müssen sie auch etwas dafür tun.
Sonst sieht es schnell nach grossspurigen Sprüchen aus, nicht wahr?
Stierli: Die Gefahr besteht natürlich.
Trainer Sforza sagte, die Leistung in Aarau entspreche nicht dem, was im Training geübt worden sei. Greift bereits Ratlosigkeit um sich?
Stierli: Das ist eine Momentaufnahme. Gegen Basel und Sion werden wir einen anderen FCL sehen. Ausserdem gab es für mich in Aarau auch Lichtblicke. Zibung hielt gut. Und Cantaluppi gefällt mir in dieser Saison sehr gut. Das darf man auch einmal sagen.
Täuscht der Eindruck, dass nicht alle in der Mannschaft verstehen, was der Trainer ihnen eigentlich vermitteln will?
Stierli: Dieser Eindruck täuscht. Ciriaco Sforza hat die Spieler schon im Griff. Er wird sie aus der Baisse führen.
Auffallend ist, dass der defensive Verbund enorm instabil ist. Und dass vor allem der Slowene Fabijan Cipot völlig neben den Schuhen steht.
Stierli: Er ist übernervös wie die ganze Verteidigung. Dabei hat er andere Qualitäten, und die wird er auch zeigen. Er konnte die Vorbereitung nicht mitmachen, weil er verletzt war.
Er entwickelt sich zu einem Fehleinkauf.
Stierli: Es wäre verfrüht, das jetzt schon zu behaupten. Noch einmal: Ihm fehlt der Aufbau. Aber Cipot werden wir integrieren.
Das klingt nach einer Durchhalteparole.
Stierli: Nein, überhaupt nicht. Es ist meine Überzeugung. Ausserdem sagen uns Fakten auch, dass nicht alles ganz schlecht ist. Plus minus liegen wir mit sieben Punkten im Soll. Mit zwei Punkten mehr wäre alles wunderbar. Wenn wir in den nächsten drei Runden drei Punkte holen, sind wir nach dem ersten Viertel auf Kurs.
Beschäftigen Sie sich noch mit Gürkan Sermeter? Aaraus Sportchef Hächler hat deutlich kundgetan, Sermeter habe seinen Vertrag in Aarau zu erfüllen.
Stierli: Für den Spieler ist es eine unbefriedigende Situation, er ist ja gar nicht mehr motiviert. Wir würden ihn weiterhin gerne übernehmen.
Für die rechte Seite wurde im letzten Winter Makanaki geholt, der vernünftig spielte, bis er einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hatte. Was ist mit ihm?
Stierli: Er kehrt von einer Verletzung zurück. Es ist für uns schon nicht einfach. Wir haben mit Seoane oder Bader weitere verletzte Spieler, die in absehbarer Zeit zurückkommen. Wir können das Kader deswegen nicht mit Neuzuzügen aufstocken, sonst haben wir am Schluss 25 oder mehr auf der Lohnliste. Das geht nicht.
Dafür muss Lucien Mettomo nicht mehr entschädigt werden.
Stierli: Ihm haben wir gekündigt. Aber für einen Wechsel braucht er unsere Einwilligung. Ursprünglich stand im Vertrag die festgeschriebene Ablösesumme von 250 000 Euro, dann haben wir den Betrag auf 120 000 Euro heruntergesetzt. Zum Nulltarif lassen wir ihn sicher nicht ziehen.
Fussball, Super League: FC Aarau - FC Luzern 0:0
Lustloser FCL sehr gut bedient
Der FCL holte in Aarau einen Punkt, doch freuen konnte sich darüber niemand. Dies deshalb, weil vor allem in der Offensive gar nichts zusammenpasste.
Statt die Aufarbeitung mit der Suche nach den Gründen für die schwache Leistung des FC Luzern in Aarau zu beginnen, fällt es diesmal wesentlich einfacher, die wenigen erfreulichen Fakten dieses 0:0 kurz aufzuzählen.
Erstens: Der FCL holte am Samstag einen weiteren Punkt und ist damit seit vier Runden ungeschlagen.
Zweitens: Der FCL blieb erstmals in dieser Saison - Vorbereitungsphase inklusive - ohne Gegentor.
«Dass wir nicht als Verlierer vom Platz gingen und dass wir endlich einmal zu null spielen konnten, sind sicher die positiven Aspekte», bilanzierte auch FCL-Goalie David Zibung, der nach seiner Sperre gegen GC wieder ins Tor zurückgekehrt war. Dass im FCL-Team sonst allerdings gar nichts funktionierte, darauf hatte auch der mit Abstand beste Luzerner in Aarau keine Antwort. «Nein, ich weiss auch nicht, warum wir so verhalten gespielt haben.»
Einer, der die Gründe kannte, diese aber nicht detailliert preisgeben wollte, war FCL-Trainer Ciriaco Sforza. Er erklärte, dass er genau analysieren wolle, was während der Vorbereitung und dann auch im Spiel bei ihm und bei seinem Team nicht richtig gelaufen sei.
Grosse Mängelliste
Diese Aufarbeitung dürfte den FCL-Trainer länger als auch schon beschäftigen. Denn die Mängelliste ist umfassend, sehr umfassend sogar. Da wäre einmal die physische Komponente zu nennen. Aarau war klar zweikampfstärker, wirkte agiler, spritziger und vor allem deutlich lauffreudiger als die Gäste, die diesbezüglich nur in den ersten 20 Minuten mithalten konnten.
Ein weiteres Defizit, das beim FCL auszumachen war, bildete das mangelnde Engagement. Ohne grosse Motivation spielten die Luzerner ihr Pensum herunter. Während sich die Defensivabteilung trotz Fehlern wenigstens noch bemühte, blieb für die Lustlosigkeit der Offensive nur ein Kopfschütteln übrig. Das Spiel ohne Ball fehlte gänzlich, die Aktionen wirkten kompliziert, und jedes 1:1-Duell mit der Aarauer Abwehr ging verloren. Im gegnerischen Strafraum schliesslich, also dort, wo ein Stürmer hingehört, war der FCL vor allem in den zweiten 45 Minuten inexistent.
Weiterhin keine Besserung - trotz der Luzerner Premiere, kein Gegentor erhalten zu haben - war bei der «Baustelle» Innenverteidigung ersichtlich. Sforza bewies in Aarau allerdings nur noch eine Halbzeit Geduld mit dem Gespann Cipot/Schwegler, ehe er reagierte. Er nahm den abermals ungenügenden Slowenen vom Platz, beorderte Clemente ins Mittelfeld und zog Cantaluppi neben Schwegler in die Abwehr zurück. Diese wirkte danach allerdings nicht viel stabiler. Das lag auch daran, dass dem 33-jährigen Routinier in den zweiten 45 Minuten anzumerken war, dass dies kaum seine bevorzugte Position ist.
Ciriaco Sforza ist in dieser Woche gefordert. Gegen GC und nun auch in Aarau wurde das Glück bereits überstrapaziert. Mit einem ähnlich lustlosen Auftritt wie auf dem Brügglifeld dürfte es gegen den FC Basel am kommenden Samstag (17.45, Allmend) gar nichts Positives mehr zu vermelden geben.
Von Alex Trunz, Aarau
Lustrinelli 3
Tchouga 3,5 Chiumiento 3 Felipe 3
Cantaluppi 3,5 Diethelm 3,5
Lustenberger 4 Cipot 2,5 Schwegler 3,5 Lambert 3
Zibung 5