Gegen Gress im Tippspiel gewinnen...Raubi hat geschrieben:Was macht eigentlich Andy Egli?
Jetzt wird Fringer wohl wieder jedes Heimspiel auf der Allmend-Tribüne hocken

Obwohl ich mich grundsätzlich einen Scheiss für diesen Drecksverein interessiere, liegt für mich die Sache auf der Hand. Nach einem hundsmiserablen Saisonstart für die Güller, zeigte die Tendenz kurzzeitig nach oben. Nach den weiteren Rückschlägen musste ein Kopf rollen. Der Name zu diesem Kopf konnte nur Fringer oder Weiler heissen. Da Weiler als Sportchef in der stärkeren Position sass und logischerweise seinen Kopf (vorläufig) retten wollte, blieb nur die Möglichkeit, den Rolfi zu entlassen. Das sich die Schlinge um Weilers Kopf immer mehr zuzieht entnehme ich der Tatsache das die Güller nun ihn in die Verantwortung nehmen und er seine, von ihm zusammengestellte und immer wieder hochgelobte Mannschaft, nun selber trainieren muss und nun beweisen kann wie viel aus dieser Truppe wirklich herauszuholen ist. Schafft er das nicht, dürften seine Tage bei den Güllern wohl gezählt sein. Aus diesem Grund wurde warscheinlich auch der Sportchef a.i., Fredy Strasser mit der Suche nach dem neuen Trainer beauftragt.Aufsteigerdoc hat geschrieben:Diese Traingerentlassung ist nicht zu verstehen! Fringer ist resp war bei den Spieler und im Betreuerstab voll akzeptiert. Er lässt einen modernen Fussball spielen und hat eine hohe soziale Kompetenz. Zudem hatte die Mannschaft viel Pech mit dem schlechten Saisonstart und vielen Verletzungen. Und was heisst hier, er hatte keinen Erfolg? 2x Meister, Natitrainer und Trainer in der BL. Dies können nicht viele Schweizertrainer vorweisen.
Es gibt immer wieder Gründe, die einen Wechsel notwendig machen. In St.Gallen liegen die Gründe im Umfeld. Für mich ist die Situation vergleichbar wie damals beim FCZ mit Lucien Favre. Lucien hatte aber das Glück, dass die Mannschaft im Cup in Genf den Tournaround geschafft hatte. Genau dies hätte ich Fringer nächste Woche in Gossau auch zugetraut.
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»

an wen denkst du da? für mich irgendwie fast eine noname truppe, ausser aguirre/alex aber die will ich nicht, da gefallen mit tchouga/lustrigoal gerade so gut. oder gjasula, ist glaub so eine art stehgeiger, brauchen wir auch nicht...mysterius hat geschrieben: @ designierte FCL-Sportchef: Da muss man versuchen Spieler rauszulholen in dieser Situation!!!

einziger lichtblick wäre , marazzirubber hat geschrieben:an wen denkst du da? für mich irgendwie fast eine noname truppe, ausser aguirre/alex aber die will ich nicht, da gefallen mit tchouga/lustrigoal gerade so gut. oder gjasula, ist glaub so eine art stehgeiger, brauchen wir auch nicht...mysterius hat geschrieben: @ designierte FCL-Sportchef: Da muss man versuchen Spieler rauszulholen in dieser Situation!!!
was haben die für flügelflitzer?

St. Galler «Leiterlispiel»
Letzter in der Super League, eine Trainer-Entlassung und das Aus in den Cup-Sechzehntelfinals gegen Gossau: Der FC St. Gallen befindet sich in einer tiefen Krise. Die Suche nach Gründen für eine Talfahrt, die keineswegs überraschend kommt. Von Markus Scherrer
Einen Tag nach dem 0:2 und dem Aus im Schweizer Cup gegen den FC Gossau hat sich Edgar Oehler, Grossaktionär der FC St. Gallen AG und mit seiner Firma Namensgeber des neuen Stadions, erneut zur Lage des FC St. Gallen geäussert. Im Regionaljournal von Radio DRS machte er seinem Ärger Luft und sagte unter anderem: «Den Verwaltungsrat qualifiziere ich als Trachtengruppe.»
Trachtengruppe hin, Trachtengruppe her – die sportliche Situation hat sich beim FC St. Gallen dramatisch verschärft. Nach zwölf Runden Tabellenletzter in der Super League, in den Cup-Sechzehntelfinals an einem Unterklassigen gescheitert, den Trainer ausgewechselt, eine Mannschaft, in der diverse Spieler der Meinung sind, sie müssten sich nicht an Regeln halten. Kurz: So schlecht stand es um den Ostschweizer Traditionsverein schon lange nicht mehr. Letztmals, als er sich in einem ähnlich desolaten Zustand präsentierte, stieg er Ende Saison in die damalige Nationalliga B ab.
Einer zu viel
Doch wo liegen die Gründe für diese rasante Talfahrt? Den wohl entscheidenden Fehler begingen die Verantwortlichen im Januar dieses Jahres, als sie mit Jesus Méndez einen vierten Argentinier unter Vertrag nahmen. Ihn über Gebühr lobten, als Nummer zehn verkauften, obwohl Méndez bis anhin in seiner Heimat nur als Nummer sechs gespielt hatte. Damit geriet die Mannschaft, die in der Vorrunde der vergangenen Saison noch gut funktioniert hatte, aus der Balance. Denn vier Südamerikaner, das ist – in dieser Konstellation – einer zu viel. Schon einmal machte eine Führung des FC St. Gallen denselben Fehler. Als die Ostschweizer mit den Chilenen Zamorano, Rubio und Mardones den inoffiziellen Titel eines Wintermeisters holten, verpflichteten sie vor der zweiten Saisonhälfte mit Theiler einen weiteren Südamerikaner. Die Gruppe wurde zu stark, zwischen ausländischen und Schweizer Spielern kam es zu Hahnenkämpfen, das Team geriet aus dem Gleichgewicht und sackte im Frühjahr in der Tabelle ab.
Mittlerweile stehen fünf Argentinier und zwei Brasilianer im Kader des FC St. Gallen. Damit stammt mehr als die Hälfte einer Startformation aus Südamerika. Kommt hinzu, dass diese Gruppe vom inzwischen freigestellten Rolf Fringer über Gebühr forciert wurde. Wenn vor einigen Wochen ein Schweizer Spieler sagte, er werde sich wohl um einen argentinischen Pass bemühen müssen, um bessere Einsatzchancen zu haben, sagt das einiges aus zur Stimmung in der Mannschaft.
Nur zugesehen
Tatsache ist: St. Gallens Südamerikaner haben vor einiger Zeit begonnen, im Team ein Eigenleben zu entwickeln. Während der vergangenen zwei Wochen hat René Weiler jedem Spieler erklärt, welche Rolle für ihn vorgesehen ist. Er hat klare Aufträge erteilt und musste im Cupspiel gegen Gossau zur Kenntnis nehmen, dass sich einige Akteure nicht daran hielten. Sie taten das, was sie selber für richtig hielten. Disziplinlosigkeiten nannte das der Interimstrainer hinterher. In diese Kategorie gehört auch das Verhalten von Jesus Méndez, der gegen Gossau zur Pause ausgewechselt wurde und gleich danach das Stadion verliess.
Weiler hat nun – unten an der Seitenlinie stehend – gesehen, wofür er mitverantwortlich ist. Für eine Mannschaft, die alles andere als ideal zusammengesetzt ist. Aber er muss nun auch für Fehler geradestehen, welche der von ihm einst portierte Trainer begangen hat. Längst nicht alles, was Fringer tat, war auch gut. Die Verantwortlichen hätten ihn zum Beispiel zwingen müssen, regelmässig mit jungen Spielern zu arbeiten. Sie griffen auch nicht ein, als Fringer im Auswärtsspiel gegen Basel viele junge Akteure einsetzte und danach meinte, das sei nun ein «Lehrblätz» für die Jungen gewesen. Und sie hätten drittens aktiv werden müssen, als einige Spieler im Sommer beim Trainer vorsprachen und den Wunsch nach mehr Übungseinheiten äusserten, damit aber abblitzten. Doch die Vereinsführung sah – wie bei vielem anderen auch – nur zu und wundert sich heute, dass sich der FC St. Gallen auf rasanter Talfahrt befindet.
Zurück an den Start
Heinz Peischl gab einst entnervt auf, Andy Egli erging es als Sportchef gleich, Ralf Loose scheiterte, Rolf Fringer musste gehen. Das spricht nicht für eine gute Personalpolitik und müsste die Führung des FC St. Gallen nachdenklich stimmen. Lagen am Ende die Probleme jeweils gar nicht bei den jeweiligen Trainern und Sportchefs?
Seit Jahren findet im Ostschweizer Verein etwas statt, was sich mit dem «Leiterlispiel» vergleichen lässt. In mehr oder weniger regelmässigen Abständen heisst es: zurück an den Start. Nur könnte es diesmal verheerende Folgen haben. Das «Leiterlispiel» in der Challenge League fortsetzen, will keiner – schon gar nicht Edgar Oehler.
Gemäss st.galler kollega wird weiler unabhängig vom Resultat nach dem spiel seinen posten räumen. am montag dann vorstellung des neuen Trainers (balakov, bernegger, seeberger oder Forte). neuer Sportchef strasser.«Dann gibt es nur einen Verlierer»
Dieter Froehlich am Tag nach Edgar Oehlers Ankündigung, er werde eine neue Führungscrew zusammenstellen
Fussball. Edgar Oehler wird eine ausserordentliche Generalversammlung der FC St. Gallen AG einberufen. «Wenn es so weit kommt, wird es nur einen Verlierer geben: den FC St. Gallen», sagt Dieter Froehlich, der Verwaltungsratspräsident.
Markus Scherrer
Was er zuletzt über sich und seine Kollegen im Verwaltungsrat habe hören und lesen müssen, sei natürlich schon happig gewesen, sagt Dieter Froehlich. Edgar Oehler, Grossaktionär der FC St. Gallen AG und mit seiner Firma Namensgeber des neuen Stadions, hatte die Führung nach dem Cup-Out gegen Gossau einmal mehr mit markigen Worten harsch kritisiert. Doch einen verbalen Schlagabtausch mit Oehler will sich Froehlich in der Öffentlichkeit nicht liefern. Er sucht das direkte Gespräch mit ihm. Oder wie der Verwaltungsratspräsident sagt: «Wir stehen in regelmässigem Kontakt mit Edgar Oehler.» Auch heute (gestern Mittwoch, Red.) sei das wieder der Fall gewesen.
Froehlich will sich mit dem Grossaktionär, der rund vier Prozent an der FC St. Gallen AG hält, an einen Tisch setzen. Dabei möchten ihm die Verantwortlichen der AG noch einmal ihre Sicht der Dinge darlegen. «Aber wir wollen auch», sagt Froehlich, «dass er seine Themen einbringt, die ihn beschäftigen.» Er freue sich, dass sich ein Grossaktionär so sehr für den FC St. Gallen interessiere und mitziehen wolle. Die AFG, das Unternehmen von Edgar Oehler, sei ein guter Partner. «Die Partnerschaft ist derzeit zwar nicht so gut. Aber wir bemühen uns, dass sie wieder gut wird.»
Die Frage nach der Mehrheit
Dass Edgar Oehler gestern in unserer Zeitung exklusiv angekündigt hatte, er werde nun eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen und eine neue Crew zusammenstellen, hat Froehlich zur Kenntnis genommen. Doch sie würden alles unternehmen, damit es nicht so weit kommen werde. «Wenn es eine ausserordentliche Generalversammlung geben sollte, dann wird es keine Gewinner, sondern nur einen Verlierer geben: den FC St. Gallen», sagt der Verwaltungsratspräsident.
Dass Edgar Oehler zehn Prozent der Aktien der FC St. Gallen AG zusammenbringt, die er benötigt, um eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen zu können, bezweifelt Froehlich nicht. Aber ob es ihm dann an dieser auch gelingen wird, mehr als 50 Prozent der Stimmen zu besitzen, kann sich Froehlich derzeit kaum vorstellen – allein schon der Aktionärsstruktur wegen. In den vergangenen Tagen hatte er sich wiederholt dahingehend geäussert, dass die Mehrheit der Grossaktionäre nach wie vor hinter der jetzigen Führung stünden.
«Ausserdem haben wir auch engen Kontakt zu unseren Trikotsponsoren und den Präsidenten der verschiedenen Donatoren-Vereinigungen. Und diese haben kein Verständnis dafür, wie derzeit mit dem FC St. Gallen umgegangen wird», sagt Froehlich.
Trainersuche
Neben all den Turbulenzen gerät fast in Vergessenheit, dass sich der FC St. Gallen auch noch auf der Suche nach einem neuen Trainer befindet. Zu Namen von möglichen Kandidaten will sich Froehlich nicht äussern. Dass neuerdings auch Hanspeter Zaugg, derzeit Nationaltrainer von Liechtenstein, ein Thema sein soll, lässt er unkommentiert. Und die Bemerkung, Urs Schönenberger, einst Teamverantwortlicher in Thun und Aarau, sei gestern in der Nähe des neuen Stadions gesehen worden, quittiert der Verwaltungsratspräsident mit: «Kein Kommentar.»
Er könne nur so viel sagen, dass es ein Trainer sein müsse, der «die Mannschaft möglichst bald aus dieser Baisse führt und aus diesen Spielern auch ein Team bilden kann. Denn das Potenzial ist zweifellos vorhanden.» Zudem fügt Dieter Froehlich noch an: «Wir treiben die Trainerwahl mit Hochdruck voran.»


leserbrief im tagblatt
Publikumsnahe FCSG-Spieler
Zu behaupten, die Spieler des FC St. Gallen würden sich nicht mit der Region identifizieren, wäre wohl vermessen; mindestens das Bier aus der Region St. Gallen wird zumindest bei einigen der Spieler geschätzt. Leider hört da aber die Integration und Identifikation schon auf, denn die Spieler darauf anzusprechen, dafür braucht's unter anderem spanische Sprachkenntnisse. Ich mag den Spielern des FC St. Gallen ja ihr Feierabendbier gönnen, stelle mir aber trotzdem die Frage, ob dies ein profihaftes Verhalten ist, welches beim FC St. Gallen geschätzt wird.
Die beiden In-Lokale um den Blumenbergplatz scheinen auch bei den FCSG-Spielern im Trend zu liegen, sei's nun Schnitzel Pommes auf der einen Seite des Blumenbergplatzes oder ein paar Bierchen im Lokal gegenüber, die Spieler sind sich auch in Zeiten starker Kritik nicht zu schade, ihre Volksnähe zu zeigen, auf Kritik hingegen reagieren sie dann zum Teil doch ziemlich gereizt. Und ob all die leckeren Sachen wirklich auf den Speiseplänen der Spieler eines Spitzensportklubs stehen (oder gibt's das beim FC St. Gallen gar nicht?) – ich wage es zu bezweifeln.
Als ich am vergangenen Mittwochabend beim Besuch eines der beiden Lokale meine charmante Begleitung darauf aufmerksam gemacht habe, dass es sich bei den vier Bier trinkenden Personen am Nachbartisch um Spieler bzw. ehemalige Spieler des zurzeit nicht sehr erfolgreichen FC St. Gallen handle, wurde ich vom einen Spieler (mittlerweile spielt der Verteidiger beim FC Luzern) ziemlich aggressiv darauf angesprochen, dass mich dies nichts angehen würde. Ich nahm mir die Sache natürlich zu Herzen und habe bei der nächsten Bierrunde, welche sich die Spieler gönnten, nur noch ein freundliches Prosit gewünscht. Vielleicht wurde bei der heiteren Runde ja bereits auf die kommenden Erfolge angestossen, die da hoffentlich nicht ausbleiben werden. Beim Verlassen des Lokals wünschte ich den Spielern jedenfalls viel Erfolg im kommenden Heimspiel gegen die Berner Young Boys und hoffte, der Zusammenhalt der kleinen Bierrunde werde bereits spürbar sein. Hopp San Galle!
Martin Riederer Noch-Saisonkarteninhaber Auwiesenstr. 49, 9030 Abtwil