Hier noch der TeleTell Bericht dazuStecki hat geschrieben:Bei einer Massenschlägerei machten Hooligans aus gleich mehreren Lagern mit: Festgenommen wurden aber nur FCZ-Fans, die Anhänger des FC Basel und FC Luzern machten sich aus dem Staub.
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Kampf den Hooligans und Rassisten
http://www.20min.ch/sport/fussball/story/30995918Euro 08: Die Angst vor Rumäniens Hooligans
Das Bukarester Stadtderby zwischen Steaua und Dinamo wurde am Samstag von schweren Ausschreitungen mit insgesamt 434 Verhaftungen überschattet. Im Sommer 2008 werden es die EM-Austragungsländer Schweiz und Österreich mit den rumänischen Hooligans zu tun bekommen.
Mit der neuen Generation des osteuropäischen Hooligans ist nicht zu spassen
Die berüchtigten englischen Hooligans bleiben der Schweiz und Österreich im nächsten Sommer bei der Euro 08 erspart. Friede, Freude, Eierkuchen ist bei den Sicherheitsverantwortlichen dennoch nicht angesagt, droht nun doch ein bisher wenig bekanntes Gewaltpotential aus Osteuropa. Vor allem in Polen und Rumänien haben sich in den letzten Jahren gefährliche Hooligan-Szenen entwickelt, die sich im nächsten Sommer auch in grosser Anzahl nach Österreich und in die Schweiz verschieben dürften - im Gegensatz zu England haben sich beide Länder für die Fussball-EM qualifiziert.
Polizei angegriffen
Jüngstes negatives Beispiel: Das Bukarester Stadtderby vom Samstag zwischen Steaua und Dinamo. Die Krawalle begannen bereits anderthalb Stunden vor Spielbeginn in der Nähe des Stadions. Etwa 50 Steaua-Fans griffen Polizeitruppen mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen an. Die Polizei setzte daraufhin Tränengas ein. Im Stadion setzten sich die Krawalle fort. In der Startviertelstunde musste der Schiedsrichter das Spiel dreimal unterbrechen, da sich die Fans gegenseitig mit Feuerwerkskörpern beschossen und Rauchbomben auf das Spielfeld warfen. Zwischenzeitlich mussten die Spieler gar in die Kabine flüchten. Schon vor dem Anpfiff mussten die beiden Teams ihr Aufwärmprogramm unterbrechen, weil die Polizei mit Tränengas gegen die Hooligans vorging. Einige Randalierer waren gar so dreist, ein provokatives Transparent in Richtung der Medien aufzuhängen: «Filmt uns, denn wir spielen die Hauptrolle.»
434 Verhaftete
Nach dem Match wurden gemäss Polizeiangaben 434 Personen festgenommen und deren Personalien und Fingerabdrücke registriert. In zwölf Fällen wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, illegalen Besitzes von Feuerwerkskörpern und Störung der öffentlichen Ordnung eingeleitet. Die betroffenen Fans und Hooligans wurden daraufhin auf freien Fuss gesetzt. Im Sommer 2008 darf sich die Schweizer Polizei mit ihnen auseinandersetzen. «Für mich sind das kein Unruhestifter, sondern Terroristen», meinte der desillusionierte Ligachef Dumitru Dragomir nach den Ausschreitungen.
«Wir werden bereit sein
Auf Seiten der Schweizer Sicherheitskräfte ist man trotzdem zuversichtlich. «Mitte Dezember findet in Zürich eine Staatenkonferenz statt. Die Vertreter aller Teilnehmerländer werden uns da über ihre Fanszene orientieren. Erst zu diesem Zeitpunkt wissen wir Genaueres», gab Martin Jäggi, Projektleiter Sicherheit der Euro 2008, vor kurzem gegenüber 20 Minuten zu verstehen, «es gibt zwar keine Garantie, dass nichts passieren wird. Wenn aber etwas passiert, werden wir bereit sein und Störenfriede entfernen.»

luege, lose, laufe
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Quelle: www.woz.ch (Dossiers)Zeit der Besinnung
Von Pascal Claude
Sie muteten ein bisschen seltsam an, die Solidaritätsbotschaften an die Adresse der Familie Sandri. Zu sehen waren sie in verschiedenen Stadien ausserhalb Italiens, auch in der Schweiz, und zu lesen war meist «Assassini» (Mörder) und «Ehre dem toten Gabriele» oder etwas in der Art. Gabriele Sandri, Anhänger von Lazio Rom, starb vor etwas mehr als zwei Wochen, getroffen von der Kugel eines Polizisten nach einer Rauferei mit Juve-Tifosi auf einer Autobahnraststätte. Der Polizist, der anfänglich von einem Versehen sprach, steht inzwischen unter Mordanklage. Was genau passiert ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen und wird vielleicht nie restlos geklärt werden.
Der Tod von Filippo Raciti ist ebenfalls noch nicht geklärt. Nachdem zu Beginn klar schien, der Polizist sei bei den Ausschreitungen in Catania im Februar dieses Jahres durch einen harten Gegenstand aus den Händen eines Ultra gestorben, geisterte irgendwann die Version durch die italienischen Medien, Raciti sei im Verlauf der Tumulte von einem Polizeifahrzeug überfahren worden. Während Ultras verschiedener Länder in der Causa Raciti nicht müde werden, die ungeklärten Umstände und die mutmassliche Unschuld der Fans zu betonen, gilt der Mord an Gabriele Sandri als Fakt.
Wer sich im Krieg «sie gegen uns» wähnt, lässt die Vernunft aussen vor. Mit der Familie Sandri zeigt man sich tief verbunden, weil Gabriele Fussballfan war. Das reicht als gemeinsamer Nenner. Wie er dachte, mit wem er verkehrte, wen er wählte, wo sein Herz schlug, egal. Er war «einer von uns». Die pathetische Pose, im heroischen Kampf gegen Polizeigewalt schon wieder einen tapferen Mitstreiter verloren zu haben, ist schwer auszuhalten. Ob Sandri selber sich gefreut hätte über die Instrumentalisierung seines Todes, fragt niemand; ist die Polizei im Spiel, lässt man Tote nicht ruhen. Gefangen im System des internationalen Ultratums, wird alles ausgeblendet, was die enge Sicht zu erweitern droht.
Immer enger wurde es auch in den Köpfen jener FCZ-Ultras, die nach zahlreichen Aktionen gegen Anhänger des Stadtrivalen schliesslich auf die Idee gekommen waren, bei einem der Feinde einzubrechen und ihn mitzunehmen, um auf diese Art ihre geklauten Fahnen zurückzuerhalten. Es war wohl ihr grosses Glück, kam ihnen die Polizei auf die Spur, sodass sie den Genötigten laufen liessen. Wozu sie in ihrer bizarren Sehnsucht nach grossstädtischen Ghetto-Verhältnissen letztlich imstande gewesen wären, möchte man sich lieber nicht ausmalen.
Was diese Zürcher Geschichte mit der Solidaritätswelle für Sandri verbindet, ist der dogmatische Irrglaube an die Unfehlbarkeit der Kurve und die Umnachtung, die dieser Glaube mit sich bringt. So ist - so vieles auch im Argen liegt bei der Bekämpfung der sogenannten Gewalt im Fussball - die Repression nicht an allem schuld. Und es ist zu bezweifeln, ob das Leid der Familie Sandri auch nur im Geringsten gelindert wird, wenn im Ruhrgebiet oder im Mittelland irgendwelche Scheinbetroffenen ihre Verschwörungstheorien auf Transparente malen.
Was das eigene Verhältnis zu gegnerischen Fans betrifft, bietet der Advent Zeit zur Besinnung. Eine Kurve, aus deren innerster Mitte Leute losziehen, um systematisch irgendwelche «Gegner» zu drangsalieren, hat ein Problem. Es liegt vielleicht darin, dass das Streben nach Vorherrschaft und Grösse zwangsläufig in Chauvinismus mündet. Und dass, wer den Gegner zu oft als «Scheisse» besingt, es irgendwann glaubt.
"Some people believe football is a matter of life and death.
I'm very disappointed with that attitude.
I can assure you it is much, much more important than that."
(Bill Shankly)
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Stecki
Nachspiel wegen Berner Derby?
Droht für den SC Bern nun eine Klage aus Langnau? Im letzten Derby in der Langnauer Ilfishalle sei ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe entstanden.
Fans des SC Bern konnten vor dem Spiel in Langnau in das Stadion gelangen. In diesem, so verschiedene Quellen, hätten die Berner Fans vor allem einen Verpflegunsstand verwüstet. Die SCL Tigers hätten daraufhin dem SC Bern eine Rechung gesandt, welche sich auf einen sechsstelligen Betrag belaufen solle.
Droht für den SC Bern nun eine Klage aus Langnau? Im letzten Derby in der Langnauer Ilfishalle sei ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe entstanden.
Fans des SC Bern konnten vor dem Spiel in Langnau in das Stadion gelangen. In diesem, so verschiedene Quellen, hätten die Berner Fans vor allem einen Verpflegunsstand verwüstet. Die SCL Tigers hätten daraufhin dem SC Bern eine Rechung gesandt, welche sich auf einen sechsstelligen Betrag belaufen solle.
Man beachte auch die dazugehörende Bildstrecke.20min.ch hat geschrieben:Hooligans attackieren Polizisten mit Leuchtraketen
Wüste Szenen in Serbien: Beim Fussballspiel zwischen Roter Stern Belgrad und Hajduk Kula attackierten Fans einen Polizisten mit Leuchtraketen und verletzten diesen schwer.
Wie der serbische Sender «B92» meldet, musste der Beamte mit schweren Verletzungen am ganzen Körper ins Krankenhaus gebraucht werden. Die Polizei hat unterdessen einige der randalierenden Fussball-Fans verhaftet.
Der Zivilpolizist hatte während dem Spiel auf der Nordtribüne des Belgrader Fussballstadions eine Auseinandersetzung zwischen zwei Fangruppen gefilmt. Als er die Streithähne mit zwei Warnschüssen trennen wollte, wurde der Beamte selber zum Opfer: Sofort attackierten ihn die Fans mit Leuchtraketen.
Daraufhin schaltete sich die Belgrader Bereitschaftspolizei ein. Die Partie zwischen den beiden serbischen Erstligisten konnte schliesslich fortgesetzt werden. Jedoch verliess ein grosser Teil der Matchbesucher auf der Nordtribüne das Stadion vorzeitig. Das Spiel endete 1:1 unentschieden.
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
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Stecki
Bilder von Ofen-Link heute morgen in der Box bedeutend krasser.Barracuda hat geschrieben:Man beachte auch die dazugehörende Bildstrecke.Falls sie jemand vertonen will, empfehle ich den Song "Burn Baby, Burn"
http://www.srpskatribina.net/forum/viewtopic.php?t=4954
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eclipse
würde das eher so ausdrücken:fesch hat geschrieben:tja wenn man am falschen ort steht kanns halt auf ide schnauze geben
tja, wenn man das gefühl hat zuerst filmen und anschliessend im sektror rumballern zu müssen, kanns halt auf die schnauze geben.
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
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geb ich dir natürlich auch rechtBarracuda hat geschrieben:würde das eher so ausdrücken:fesch hat geschrieben:tja wenn man am falschen ort steht kanns halt auf ide schnauze geben
tja, wenn man das gefühl hat zuerst filmen und anschliessend im sektror rumballern zu müssen, kanns halt auf die schnauze geben.
acht cola acht bier und so
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."
Bernhard Heusler
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