Blackdyke hat geschrieben:NEUE-LZ hat geschrieben: Grüne stimmte versehentlich Nein
Es war klar: Jede Stimme kann entscheidend sein. Da passierte es der Grünen Agatha Fausch, die sich zuvor entgegen der Mehrheitsmeinung ihrer Fraktion zur Sportarena-Befürworterin bekannt hatte, dass sie bei der Abstimmung per Namensaufruf versehentlich Nein anstatt Ja sagte. Auch eine nachträgliche Erklärung, sie habe sich «geirrt», änderte am Abstimmungsresultat nichts mehr.![]()
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Sportarena Allmend
soviel ich weiss nur einer:)dafür alle grünen und sp'ler, mit einem nein. cvp und fdp alle mit einem ja!Siggi G. hat geschrieben:Haben auch ein paar SVPler dagegen gestimmt... Und 8 waren nicht anwesend.
- CHance21: 1 Mandat
CVP: 8 Mandate
FDP: 8 Mandate
Grüne Luzern: 7 Mandate
Junge Grüne: 1 Mandat
SVP: 9 Mandate
SP: 14 Mandate
Samstags kicken - Sonntags ficken
____________________________________
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b-d hat geschrieben:PS: Boeme Gott
Stimmt.. (bei SVP waren zwei abwesend..)boeme hat geschrieben:soviel ich weiss nur einer:)dafür alle grünen und sp'ler, mit einem nein. cvp und fdp alle mit einem ja!Siggi G. hat geschrieben:Haben auch ein paar SVPler dagegen gestimmt... Und 8 waren nicht anwesend.
- CHance21: 1 Mandat
CVP: 8 Mandate
FDP: 8 Mandate
Grüne Luzern: 7 Mandate
Junge Grüne: 1 Mandat
SVP: 9 Mandate
SP: 14 Mandate
Hier noch nachträglich ein Artikel aus 20min.Der Grosse Stadtrat hat gestern sehr knapp der nötigen Umzonung für den Bau der Sportarena zugestimmt. Das letzte Wort hat jetzt das Volk am 24. Februar 2008.
Mit 20 zu 18 Stimmen bei zwei Enthaltungen entschied sich das Stadtparlament gestern hauchdünn für eine Umzonung und den Projektierungskredit für die neue Sportarena. Die Umzonung ist nötig, damit die beiden geplanten Hochhäuser auf der Allmend realisiert werden können. Baudirektor Kurt Bieder war gestern erleichtert: «Es hätte mich gereut, das Projekt ad acta legen zu müssen.»
Gegen die Umzonung gewehrt hatten sich die SP sowie Teile der Grünen und der SVP. Für SP-Fraktionschef Markus T. Schmid stehen die Chancen trotz dieser Entscheidung schlecht: «Die Sportarena wird vom Volk sicher abgelehnt, wenn auch knapp.» Schmid ist sich sicher, diese «teure Lösung» und die beiden Wohntürme würden vom Volk nicht akzeptiert.
Insgesamt soll die Sport- und Wohnüberbauung auf der Allmend rund 260 Millionen Franken kosten. Investorin ist die Credit Suisse. Nebst dem Stadion mit 16800 Sitzplätzen sind unter anderem ein Hallenbad, eine Turnhalle sowie zwei Wohntürme geplant..
Daniela Gigor
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Thomas1365
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Der Kanton soll seinen Beitrag am Stadion leisten, dann
kann das ganze ohne kommerzielle Zusatznutzung gebaut
werden. Ein Stadion (und ein Hallenbad, ect.) gehört dem
Verein bezw. der Stadt und nicht irgendeinem internationalen
Grosskonzern! Diese Wohntürme verschanden eine ganze
Stadt, ein neues Stadion ist nicht annähernd ausgleichend
bezw. dermassen wichtig, diesen "Schönheitsfehler" zu
akzeptieren. Mal abgesehen davon, bin ich nach wie vor
der Meinung, dass die Stadt-Bevölkerung die Türme (in dieser
Höhe) ebenfalls nicht gutieren wird, auch wenn die Propaganda-
Maschinerie der Stadion-Beführwortern die Abstimmung zu
einer Frage "Alles oder nichts" bezw. Profibetrieb oder
Zwangsabstieg hinauslaufen lassen würden.
Projekt zurück zum Start, bezw. Finanzierung umdenken,
so wird nix aus der Koi-Arena, was ja (wie bekannt) eigentlich
gar ned mal so schlecht wäre...!
Ausserdem liesse sich mit dem Kantonsbeitrag fürs aktuelle
Projekt auch ausreichend Tunings bezw. "Flicks" (
) am
jetztigen Allmend-Stadion vornehmen, die das Stadion dem
heute ja überlebenswichtigem High-Standart anpassen würde,
ohne ihm (bezw. ihm dabei aber weniger) Charme und "Tradition"
zu entziehen...! Geld ist bekanntlich nicht alles...!
Wort zum neuen Jahr by LU-57...Gesegnete Glückseligkeit euch allen...!
greez
kann das ganze ohne kommerzielle Zusatznutzung gebaut
werden. Ein Stadion (und ein Hallenbad, ect.) gehört dem
Verein bezw. der Stadt und nicht irgendeinem internationalen
Grosskonzern! Diese Wohntürme verschanden eine ganze
Stadt, ein neues Stadion ist nicht annähernd ausgleichend
bezw. dermassen wichtig, diesen "Schönheitsfehler" zu
akzeptieren. Mal abgesehen davon, bin ich nach wie vor
der Meinung, dass die Stadt-Bevölkerung die Türme (in dieser
Höhe) ebenfalls nicht gutieren wird, auch wenn die Propaganda-
Maschinerie der Stadion-Beführwortern die Abstimmung zu
einer Frage "Alles oder nichts" bezw. Profibetrieb oder
Zwangsabstieg hinauslaufen lassen würden.
Projekt zurück zum Start, bezw. Finanzierung umdenken,
so wird nix aus der Koi-Arena, was ja (wie bekannt) eigentlich
gar ned mal so schlecht wäre...!
Ausserdem liesse sich mit dem Kantonsbeitrag fürs aktuelle
Projekt auch ausreichend Tunings bezw. "Flicks" (
jetztigen Allmend-Stadion vornehmen, die das Stadion dem
heute ja überlebenswichtigem High-Standart anpassen würde,
ohne ihm (bezw. ihm dabei aber weniger) Charme und "Tradition"
zu entziehen...! Geld ist bekanntlich nicht alles...!
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greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Es gibt in der Tat Argumente, welche gegen die neue Sportarena sprechen. In deinem Statement konnte ich jedoch kein einiziges davon finden.LU-57 hat geschrieben:Der Kanton soll seinen Beitrag am Stadion leisten, dann
kann das ganze ohne kommerzielle Zusatznutzung gebaut
werden. Ein Stadion (und ein Hallenbad, ect.) gehört dem
Verein bezw. der Stadt und nicht irgendeinem internationalen
Grosskonzern! Diese Wohntürme verschanden eine ganze
Stadt, ein neues Stadion ist nicht annähernd ausgleichend
bezw. dermassen wichtig, diesen "Schönheitsfehler" zu
akzeptieren. Mal abgesehen davon, bin ich nach wie vor
der Meinung, dass die Stadt-Bevölkerung die Türme (in dieser
Höhe) ebenfalls nicht gutieren wird, auch wenn die Propaganda-
Maschinerie der Stadion-Beführwortern die Abstimmung zu
einer Frage "Alles oder nichts" bezw. Profibetrieb oder
Zwangsabstieg hinauslaufen lassen würden.
Projekt zurück zum Start, bezw. Finanzierung umdenken,
so wird nix aus der Koi-Arena, was ja (wie bekannt) eigentlich
gar ned mal so schlecht wäre...!![]()
Ausserdem liesse sich mit dem Kantonsbeitrag fürs aktuelle
Projekt auch ausreichend Tunings bezw. "Flicks" () am
jetztigen Allmend-Stadion vornehmen, die das Stadion dem
heute ja überlebenswichtigem High-Standart anpassen würde,
ohne ihm (bezw. ihm dabei aber weniger) Charme und "Tradition"
zu entziehen...! Geld ist bekanntlich nicht alles...!
Wort zum neuen Jahr by LU-57...Gesegnete Glückseligkeit euch allen...!
greez
Du klammerst dich an einen Sport in dem "Kult und Charme" schon lange eine komplett neue Bedeutung bekommen haben. Der FCL hat ein Budget von gut 6.5 Millionnen CHF. Mit Charme und Kult hat das nichts mehr zu tun, genau so wenig wie 8000 Zuschauer je Spiel. Der Fussball in der SL ist seit Jahren kommerzialisiert. Wer den Fortschritt bei FCL nicht gutiert, soll sich dringend eine andere Sportart suchen, welche er mit Leib und Seele unterstützen kann. Der FCL braucht Leute die ihn weiter bringen und nicht wie Bremsklötze wirken!
NLZ:
Allmend: Zwei von drei sagen Ja
Die neue Sportarena Allmend in Luzern ist auf guten Wegen. Dies bestätigt eine repräsentative Meinungsumfrage unserer Zeitung.
az. 64 Prozent der Stadtluzerner sagen Ja zur Umzonung auf der Allmend, nur 22 Prozent lehnen die Vorlage vom 24. Februar ab, und nur gerade 14 Prozent sind noch unentschlossen.
Dies ist das deutliche Resultat einer repräsentativen Befragung, welche das Meinungsforschungsinstitut Demoscope im Auftrag unserer Zeitung durchgeführt hat. Auffallend ist dabei, dass sowohl Männer und Frauen als auch alle Altersgruppen der Umzonung zustimmen.
Ebenfalls auffällig: 71 Prozent der SP-Wähler sprechen sich für die Vorlage aus; im Stadtparlament stimmte die SP-Fraktion geschlossen dagegen.
Für ein neues Stadion
Offenbar werden die Vorteile - das neue Stadion, die Förderung des Spitzen- und des Breitensports, das neue Hallenbad und der städtebauliche Akzent - wesentlich höher gewichtet als die Frage der beiden 88 und 76 Meter hohen Hochhäuser oder des möglichen Mehrverkehrs.
Der Baudirektor der Stadt Luzern, Kurt Bieder, fühlt sich durch die Umfrage bestätigt und hofft nun vor allem auf eine differenzierte Diskussion um die beiden Wohnhochhäuser. Er selber wird an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen.
Das ist entscheidend für die klare Zustimmung zur Luzerner Sportarena.
EXPRESS:
• Junge haben tendenziell eine positivere Haltung zu den Hochhäusern als Ältere.
• Das Hallenbad auf der Allmend ist bei allen Stimmberechtigten unbestritten.
• Mit einem neuen Stadion soll auch der FC Luzern in die Pflicht genommen werden.
Befragt nach den Vorteilen der geplanten Sportarena Allmend, nannten mehr als ein Drittel der von Demoscope interviewten Luzerner: «Mehr Komfort/Platz als altes Stadion» (Grafik oben links). Eine Aufschlüsselung nach Geschlechtern zeigt: Frauen (37 Prozent) gewichten diesen Aspekt sogar etwas stärker als Männer (33 Prozent).
Als gut für den FC Luzern und generell für den Sport wird das Projekt von 32 Prozent der Befragten bewertet. Damit liegt dieser Punkt an zweiter Stelle der genannten Vorteile. Männer betonen dieses Argument mit 35 Prozent etwas häufiger als Frauen (28 Prozent).
Frauen und Junge für Hallenbad
Mit 23 Prozent am drittmeisten als Vorteil genannt wird das neben dem Stadion geplante Hallenbad. Frauen (26 Prozent) schätzen das Hallenbad tendenziell mehr als Männer (20 Prozent).
Ebenfalls auffällig: Je jünger die Befragten, desto grösser die Zustimmung zum Hallenbad. 30 Prozent der 18- bis 34-Jährigen nennen das Hallenbad als Vorteil - gegenüber rund 17 Prozent der über 55-Jährigen. Insgesamt ist das Hallenbad auf der Allmend aber unbestritten. Für lediglich 1 Prozent der Befragten ist es ein Nachteil (Grafik oben rechts).
Unterschiedliche Aussagen gibt es zum Äusseren der Sportarena. Sie werde einen neuen städtebaulichen Akzent setzen, merken 22 Prozent der Befragten positiv an. Männer (27 Prozent) gewichten dieses Argument deutlich höher als Frauen (18 Prozent).
Andererseits bezeichnen 28 Prozent der Befragten die beiden 88 und 76 Meter hohen Wohnhochhäuser als Nachteil. Der Widerstand gegen die Hochhäuser ist bei Frauen klar grösser als bei Männern (32 gegenüber 24 Prozent). Junge erachten die Hochhäuser weniger häufig als ein Problem als Ältere. Nur 22 Prozent der 18- bis 34-Jährigen bezeichnen sie als Nachteil - gegenüber 31 Prozent der 35- bis 54-Jährigen. 9 Prozent aller Befragten führen Hooligans als Nachteil ins Feld: Bei Frauen (12 Prozent) wiegt dieser Aspekt mehr als doppelt so stark wie bei Männern (5 Prozent).
Erwartungen an den FCL
Neben den oben aufgeführten Vor- und Nachteilen gab es eine Fülle von Einzelnennungen. So lange er nicht besser spiele, habe der FCL kein neues Stadion verdient, antwortete jemand auf die offene Frage von Demoscope. Durch ein neues Stadion würden mehr Zuschauer angezogen, «dann müsste sich unser FCL mehr Mühe geben mit seinen Resultaten», sagte ein anderer.
Sportarena Allmend Luzern
Klares Bekenntnis zum neuen Stadion
Egal ob Jung oder Alt, Mann oder Frau: Überall ist die Zustimmung zur Allmend-Vorlage in Luzern gross. Und fast alle haben ihre Meinung schon gemacht.
EXPRESS:
• 98 Prozent der Stimmwilligen in Luzern kennen die Abstimmungsvorlage.
• Vor allem die Jüngeren sprechen sich deutlich für die Umzonung aus.
Die repräsentative Umfrage spricht eine deutliche Sprache: 64 Prozent der Stimmberechtigten in der Stadt Luzern befürworten die Umzonung für die neue Sportarena und die beiden Hochhäuser auf der Allmend. Nur gerade 22 Prozent sagen Nein, und noch weniger - nur 14 Prozent - haben sich noch nicht entschieden.
Vor allem die geringe Zahl der Unentschlossenen ist bemerkenswert, zumal es sich bei der Abstimmungsfrage (noch) nicht um die konkrete Stadion-Vorlage handelt, sondern erst um den Umzonungsentscheid. Erstaunlich ist die Zahl aber nicht, denn offenbar wissen die Stimmberechtigten, worum es am 24. Februar geht: 98 Prozent kennen die Vorlage.
Vertrauen in Ergebnisse
«Der grosse Bekanntheitsgrad der Vorlage ist eine solide Basis auch für die Befragung», sagt Werner Reimann (52), Politologe und Leiter der politischen Forschung von Demoscope in Adligenswil. Deshalb dürfe man dem Umfrageergebnis vertrauen, so Werner Reimann. Demoscope hat die Umfrage für die «Neue Luzerner Zeitung» durchgeführt.
Solide ist die Zustimmung sowohl bei den jungen als auch bei den älteren Stimmberechtigten, wobei die 18- bis 34-Jährigen auf den höchsten Ja-Stimmen-Anteil kommen:
• 18- bis 34-Jährige: Ja: 71 Prozent; Nein: 16 Prozent; unentschlossen/weiss nicht: 13 Prozent.
• 35- bis 54-Jährige: Ja: 66 Prozent; Nein: 23 Prozent; unentschlossen/weiss nicht: 12 Prozent.
• 55-Jährige und Ältere: Ja: 58 Prozent; Nein: 24 Prozent; unentschlossen/weiss nicht: 17 Prozent.
Werner Reimann sieht darin «eine gewisse Möglichkeit», dass sich das Resultat an der Urne nicht ganz so deutlich niederschlagen werde wie in der Befragung, da es häufig die Jungen seien, die nicht an einer Abstimmung teilnehmen. Allerdings beziehen sich die Zahlen nur auf diejenigen Stimmberechtigten, die angaben, dass sie ihre Stimme «sicher» abgeben würden (siehe Kasten auf Seite 2). Dies sind immerhin 67 Prozent der Befragten.
Frauen und Männer für Vorlage
Unbedeutend sind die Unterschiede nach Geschlechtern:
• Frauen: Ja: 62 Prozent; Nein: 21 Prozent; unentschlossen/weiss nicht: 17 Prozent.
• Männer: Ja: 66 Prozent; Nein: 23 Prozent; unentschlossen/weiss nicht: 13 Prozent.
Stadion und Städtebau
Obwohl sich die Abstimmungsfrage nur auf die Umzonung bezieht, lässt sich das Umfrageergebnis als ein klares Bekenntnis sowohl zu der geplanten Erneuerung des FCL-Stadions als auch zu einer städtebaulichen Aufwertung von Luzern interpretieren. Dies geht aus den Vorteilen hervor, die von den Befragten genannt werden (siehe Aufschlüsselung auf Seite 2).
Nicht das Potenzial, um die Vorlage zu verhindern, haben offensichtlich die geplanten Wohnhochhäuser, die nur von 28 Prozent der Befragten als ein Nachteil genannt werden. Unbestritten ist das Hallenbad, kaum ein Thema sind die vorgeschlagene Finanzierungsart mit einem privaten Investor und die Kosten.
Bieder spürt «wachsende Begeisterung»
«Ich freue mich sehr. Nicht nur über die deutliche Zustimmung der Befragten, sondern auch über den hohen Bekanntheitsgrad der Vorlage», sagte gestern Stadtrat Kurt Bieder in einer ersten Stellungnahme zum Ergebnis der Demoscope-Umfrage. Grund zu «riesiger Freude» hat auch FCL-Präsident Walter Stierli: «Für mich zeigt sich, dass das Bedürfnis für die neuen Sportanlagen - neben dem Stadion auch das Hallenbad und der Breitensport - erkannt wird.»
An Basis vorbei?
An den SP-Fraktionschef im Grossen Stadtrat geht die Frage: Politisiert die SP an ihrer Basis vorbei? Denn 71 (!) Prozent der SP-Anhänger sind für die Sportarena, während die Fraktion im Stadtparlament geschlossen dagegen stimmte. «Nein», sagt Markus T. Schmid, «ich stelle fest, dass unsere Informationen über die kritischen Punkte der Vorlage noch gar nicht bei der Basis und bei der breiten Bevölkerung angekommen sind.» Im direkten Gespräch erlebe er, «dass die Stimmung von Ja rasch zu Skepsis oder gar zu einem Nein kippt. Allerdings ist es eine sehr komplexe Sache, die Nachteile auseinanderzusetzen.»
Zur «doppelten Rolle» der Mitverantwortung im Stadtrat und der Opposition im Parlament sagt Schmid: «Wir schauen alle Vorlagen des Stadtrates kritisch an und versuchen, Einfluss zu nehmen. Das machen aber alle im Stadtrat vertretenen Parteien.» Das Verhältnis zu Stadträtin Ursula Stämmer, klarer Befürworterin der Sportarena, sei «gut». «Von Parteispaltung kann nicht die Rede sein. Es kann doch verschiedene Meinungen geben», sagt der SP-Fraktionschef. Das zeige sich zum Beispiel daran, dass je zwei Grossräte im Ja- und im Nein-Komitee seien.
Offenheit
«Ich habe in meinem Umfeld viel Zustimmung gespürt, nun ist das durch die Umfrage objektiviert», sagt Stadtrat Kurt Bieder. Er spüre, «ähnlich wie damals beim KKL, als nach langer Planungszeit endlich das Projekt feststand, eine wachsende Begeisterung». Kurt Bieder stellt sich für die nächsten Wochen speziell auf die Diskussion um die umstrittenen Hochhäuser ein. «Ich wünsche mir, dass diese Diskussion differenziert geführt wird.»
Der Baudirektor wird nächste Woche zweimal vor sehr kritischem Publikum auftreten, nämlich bei den Grünen und bei der SP. «Ich vertrete das Projekt KOI sehr gern, und ich bin überzeugt, dass auch bei den Gegnern grosse Offenheit vorhanden ist.» Kurt Bieder setzt auch auf die Jungen: «Die Sportarena interessiert und bewegt sie stark. Ich hoffe, dass sie am 24. Februar dann auch stimmen gehen.»
-
Eddy
LU 57, Du bist scheinbar im falschen Film. Schau Dir mal die Bruchbude, d.h. jetziges FCL-Stadium genau an und komm zur Realität zurück.
Wir leben um 21. Jahrhundert und neue Stadien ohne Fremfinanzierung sind heute eine Illusion. Ich finde das Projekt der Sportarena Allmend richtig gut.
Aber eben, man kann es nicht allen recht machen, vor allem nicht den ewigen Nörgeler
Wir leben um 21. Jahrhundert und neue Stadien ohne Fremfinanzierung sind heute eine Illusion. Ich finde das Projekt der Sportarena Allmend richtig gut.
Aber eben, man kann es nicht allen recht machen, vor allem nicht den ewigen Nörgeler
lies das ganze doch bitte noch einmal durchEddy hat geschrieben:LU 57, Du bist scheinbar im falschen Film. Schau Dir mal die Bruchbude, d.h. jetziges FCL-Stadium genau an und komm zur Realität zurück.
Wir leben um 21. Jahrhundert und neue Stadien ohne Fremfinanzierung sind heute eine Illusion. Ich finde das Projekt der Sportarena Allmend richtig gut.
Aber eben, man kann es nicht allen recht machen, vor allem nicht den ewigen Nörgeler
"Wer sich vor nichts Grossem fürchtet, der hat vor jeder Kleinigkeit Schiss. Gerade der postmoderne Relativismus führt dazu, dass wir nichts mehr relativieren können. So werden wir bei jeder minimalen Gelegenheit zu reaktionären Mimosen, die sofort nach Repressionsmassnahmen rufen und sich auch beträchtliche Zumutungen - wie zum Beispiel Leibesvisitationen, Nacktscannen, Rauchverbote, Bologna-Reformen oder massive Umverteilungen gesellschaftlichen Reichtums - gerne gefallen lassen."
- Robert Pfaller -
FUCK FRONTEX
- Robert Pfaller -
FUCK FRONTEX


