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Sportarena Allmend

Soll ein Teil der Allmend Umgezont werden damit die neue Sportarena mit der Mantelnutzung Wohnen umgesetzt werden kann?

JA
199
82%
NEIN
44
18%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 243

mysterius
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Beitrag von mysterius »

kutte hat geschrieben:...
Sobald das zu 99% (100 ist zuviel verlangt, ich weiss) sichergestellt ist, wird der Support der Fans ebenfalls kommen, davon bin ich überzeugt. Wenn die Fans Zugeständnisse vom FCL, aber auch vor allem der Stadt und der Bauleitung in dem Rahmen erhalten, dass das neue Ding BESSER ist als das alte, wird das auch der grösste Kritiker aus den Fankreisen unterstützen.

Dazu gehören existenzielle Dinge wie Stehplätze, aber auch detailliertere Ansprüche wie Standort der Kurve, kreative Freiräume (!!!), stimmungsunterstützende Massnahmen etc. Und noch vieles mehr. Auf Anfrage kann man das auch näher erläutern, USL-Mitglieder wissen Bescheid... ...
Das sind schlicht und einfach keine Argumente. Ich habe noch nie vom FCL gehört, dass es für nationale Spiele ein reines Sitzplatzstadion geben soll! Die einzigen, welche solche Vorschläge machen sind die blöden Verbändler. Ausserdem ist der Standort der Kurve so viel ich weiss auch gegeben, weil stehplätz nur noch hinter dem Tor sein dürfen, das hat auch der Verband so festgelegt. Genau so wie die Regelungen zu den krativen Freiräumen die du ansprichst vom Verband kamen.

Man kann ja von mir aus gegen das Stadion argumentieren. Aber dann müssen die Argumente auch das Stadion betreffen. Deine Punkte sind alle eine fragwürdigen Verbandspolitik zuzuordnen für welche der FCL sehr wenig kann. Es wird über ein neues Stadion und nicht über neue Verbandsregeln abgestimmt! (resp. erstmals geht es nicht mal ums eigentliche Stadion, sondern um eine Umzonung!)
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kutte
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Beitrag von kutte »

Emotions hat geschrieben:Ich verstehe Deine Vorbehalte. Aber wie PA schon gesagt hat: Der Grossteil ist dagegen, weil es Kommerz und "In" ist dagegen zu sein.
wer sagt das? ich bin mir sicher, wenn es gut rüberkommt, dass der kommerz "nur" die haupttribüne betrifft, ist das den fans relativ egal. solange die fankurve auch WIRKLICH davon profitieren kann und die "goodies" nicht kommerzieller, sondern fankultureller natur sind.
Eine echte WIN-WIN-Situation wäre doch, wenn wir das neue Stadion hätten und dort die von der USL geforderten Dinge berücksichtigt werden könnten. Dass dabei zu Kompromissen kommen kann, oder wahrscheinlich werden muss, scheint offensichtlich zu sein.
korrekt!
Was ich in Deiner Argumentation nicht verstehe: Du bist gegen ein neues Stadion, aber für einen "Renovation", bzw. einen etappenweisen Umbau.
das habe ich überhaupt nicht gesagt. sondern nur sachlich darauf hingewiesen, dass es nicht nur alleine von der abstimmung abhängt, ob der profibetrieb vom FCL weiterhin gewährleistet sein wird.
Hast Du wirklich das Gefühl, dass bei einem Umbau die von USL geforderten Massnahmen dann eher berücksichtigt werden? Wohl kaum. Es wird genau gleich Sitzplätze geben, kreative Freiräume werden fehlen(dass muss mir dann nioch jemand genauer erklären, was damit gemeint ist) und in stimmungsmässige Massnahmen würde wohl kaum inverstiert werden.
die karten würden dann wieder neu gemischt, keine frage. deine mutmassungen sind genau so spekulativ wie wenn ich behaupten würde, dass dann sämtliche geforderten massnahmen berücksichtigt werden.
Wirtschaftlich hat der FCL endlich seine Finanzen im Griff. Es wäre schade, jedesmal wieder um eine Lizenz zu bangen, nur weil das Stadion den Sicherheits- und Fernsehstandarts(!) nicht genügend würden.
es wäre schade, wenn man die bauinhalte nur auf sicherheits- und tv-standards ausrichtet.
Daher: Seit mutig, glaubt an Eure Stärke und sagt ja zu einem Schritt nach vorne! :wink:
Seid mutig und hinterfragt die Entwicklung kritisch! Fordert, was Euch auch zusteht. Falls das gewährleistet ist, sagt JA zu einem Schritt nach vorne. Falls das nicht gewährleistet ist, sagt NEIN, weil der "Schritt nach vorne" nur für andere Parteien gilt, nicht aber für die Fans.
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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kutte
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Beitrag von kutte »

mysterius hat geschrieben:
kutte hat geschrieben:...
Sobald das zu 99% (100 ist zuviel verlangt, ich weiss) sichergestellt ist, wird der Support der Fans ebenfalls kommen, davon bin ich überzeugt. Wenn die Fans Zugeständnisse vom FCL, aber auch vor allem der Stadt und der Bauleitung in dem Rahmen erhalten, dass das neue Ding BESSER ist als das alte, wird das auch der grösste Kritiker aus den Fankreisen unterstützen.

Dazu gehören existenzielle Dinge wie Stehplätze, aber auch detailliertere Ansprüche wie Standort der Kurve, kreative Freiräume (!!!), stimmungsunterstützende Massnahmen etc. Und noch vieles mehr. Auf Anfrage kann man das auch näher erläutern, USL-Mitglieder wissen Bescheid... ...
Das sind schlicht und einfach keine Argumente. Ich habe noch nie vom FCL gehört, dass es für nationale Spiele ein reines Sitzplatzstadion geben soll! Die einzigen, welche solche Vorschläge machen sind die blöden Verbändler. Ausserdem ist der Standort der Kurve so viel ich weiss auch gegeben, weil stehplätz nur noch hinter dem Tor sein dürfen, das hat auch der Verband so festgelegt. Genau so wie die Regelungen zu den krativen Freiräumen die du ansprichst vom Verband kamen.

Man kann ja von mir aus gegen das Stadion argumentieren. Aber dann müssen die Argumente auch das Stadion betreffen. Deine Punkte sind alle eine fragwürdigen Verbandspolitik zuzuordnen für welche der FCL sehr wenig kann. Es wird über ein neues Stadion und nicht über neue Verbandsregeln abgestimmt! (resp. erstmals geht es nicht mal ums eigentliche Stadion, sondern um eine Umzonung!)
es geht nicht nur um den FCL, sondern auch um die Stadt. Und es geht nicht nur um Stehplätze (da will sich der FCL ja übrigens einsetzen und das ist gut so), sondern um weitere Massnahmen. Mit dem Stehplatz alleine ist erst das "existenzielle" einer Fankultur, wie wir sie pflegen, gesichert, aber es geht weit über das hinaus...

Was mich in dem Zusammenhang etwas nervt: Es wird immer die fragwürdige Verbandspolitik beschuldigt. Aber schlussendlich sind es ja die Vereinspräsidenten, welche über solche Bestimmungen entscheiden, also tragen sie diese Regeln sehr wohl mit.

klar, es geht um eine umzonung. aber du weisst wohl genau so gut wie ich, dass sehr, sehr viele leute dieselbe gleichstellen mit der stadionfrage.
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Emotions
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Beitrag von Emotions »

kutte hat geschrieben:
Emotions hat geschrieben:Ich verstehe Deine Vorbehalte. Aber wie PA schon gesagt hat: Der Grossteil ist dagegen, weil es Kommerz und "In" ist dagegen zu sein.
wer sagt das? ich bin mir sicher, wenn es gut rüberkommt, dass der kommerz "nur" die haupttribüne betrifft, ist das den fans relativ egal. solange die fankurve auch WIRKLICH davon profitieren kann und die "goodies" nicht kommerzieller, sondern fankultureller natur sind.

Ich denke, dass müsste möglich sein. Nicht einfach. Aber das Verhalten beider Parteinen (Fans & FCL) dürfte entscheidend sein...
Eine echte WIN-WIN-Situation wäre doch, wenn wir das neue Stadion hätten und dort die von der USL geforderten Dinge berücksichtigt werden könnten. Dass dabei zu Kompromissen kommen kann, oder wahrscheinlich werden muss, scheint offensichtlich zu sein.
korrekt!
Was ich in Deiner Argumentation nicht verstehe: Du bist gegen ein neues Stadion, aber für einen "Renovation", bzw. einen etappenweisen Umbau.
das habe ich überhaupt nicht gesagt. sondern nur sachlich darauf hingewiesen, dass es nicht nur alleine von der abstimmung abhängt, ob der profibetrieb vom FCL weiterhin gewährleistet sein wird.

Das sehe ich anderst. Ein Profibetrieb wird mittel- und langfristig so nicht mehr machbar sein, da Investoren, Sponsoren und Geldgeber nicht weiter investieren würden.
Hast Du wirklich das Gefühl, dass bei einem Umbau die von USL geforderten Massnahmen dann eher berücksichtigt werden? Wohl kaum. Es wird genau gleich Sitzplätze geben, kreative Freiräume werden fehlen(dass muss mir dann nioch jemand genauer erklären, was damit gemeint ist) und in stimmungsmässige Massnahmen würde wohl kaum inverstiert werden.
die karten würden dann wieder neu gemischt, keine frage. deine mutmassungen sind genau so spekulativ wie wenn ich behaupten würde, dass dann sämtliche geforderten massnahmen berücksichtigt werden.

Eben. Ein Konsens und Kompromisse müssen so oder so gefunden werden.
Wirtschaftlich hat der FCL endlich seine Finanzen im Griff. Es wäre schade, jedesmal wieder um eine Lizenz zu bangen, nur weil das Stadion den Sicherheits- und Fernsehstandarts(!) nicht genügend würden.
es wäre schade, wenn man die bauinhalte nur auf sicherheits- und tv-standards ausrichtet.

Nicht nur diese, aber Sie sind 2 von weiteren wichtigen Argumente, wieso es so, in diesem Stadion nicht weiter gehen kann.
Daher: Seit mutig, glaubt an Eure Stärke und sagt ja zu einem Schritt nach vorne! :wink:
Seid mutig und hinterfragt die Entwicklung kritisch! Fordert, was Euch auch zusteht. Falls das gewährleistet ist, sagt JA zu einem Schritt nach vorne. Falls das nicht gewährleistet ist, sagt NEIN, weil der "Schritt nach vorne" nur für andere Parteien gilt, nicht aber für die Fans.
"Gärtli"-denken halt. Statt Euch für den Stadionneubau einzusetzen und somit besser Karten für die Verhandlung eurer Anliegen zu bekommen, setzt ihr auf Eure Stärke und Foderungen. Diese sind, Sorry, aber weit zu wenig stark... (auch wenn ich Euch mehr wünschen würde).
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Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
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kutte
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Beitrag von kutte »

Emotions hat geschrieben:"Gärtli"-denken halt. Statt Euch für den Stadionneubau einzusetzen und somit besser Karten für die Verhandlung eurer Anliegen zu bekommen, setzt ihr auf Eure Stärke und Foderungen. Diese sind, Sorry, aber weit zu wenig stark... (auch wenn ich Euch mehr wünschen würde).
ähm, ich rede für MICH PERSÖNLICH, nicht für "uns", ok?

deshalb einfach aufgeben, mund zuhalten, vielleicht noch etwas beten und dann in zwei, drei jahren jammern? nein danke!

zudem widersprichst du dir etwas:
Ich denke, dass müsste möglich sein. Nicht einfach. Aber das Verhalten beider Parteinen (Fans & FCL) dürfte entscheidend sein...
da hab ich noch nicht mal die grössten bedenken. es geht eher darum, inwiefern sich der FCL ggü. den anderen parteien (eben: stadt / bauleitung) stark für diese anliegen macht.
Das sehe ich anderst. Ein Profibetrieb wird mittel- und langfristig so nicht mehr machbar sein, da Investoren, Sponsoren und Geldgeber nicht weiter investieren würden.
höi 6er-liga. da könnten wir uns auch stundenlang drüber unterhalten, aber das sprengt den rahmen etwas. vielleicht mal bei einem bier?
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Emotions
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Beitrag von Emotions »

Bier ist immer gut :!: Gepflegte Diskussionen auch :wink:
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SmudoDrummer
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Beitrag von SmudoDrummer »

auch dabei..!!

alle die dagegen sind sollten sich mal überlegen ob die heutig allmend noch in das doch heute modernere luzern passt.
oder wie oft sie im winter in das schäbige hallenbad gehen.
in einem neuen hallenbad wäre bestimmt mehr betrieb!
dumme diskusionen über ein hochhaus..

hätte man lieber mal verhindert das die bar57 und der "wärchhof" abgerissen wird!!
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UNDERCOVER
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Beitrag von UNDERCOVER »

@ emotions
das stadionprojekt und die nebenpunkte (messehalle, s-bahn-erschliessung, etc.) ist für sich allein architektonisch von höchster güte. die politisch umstrittenen hochhäuser als solches sind für mich zwar nicht erstrebenswert, aber wohl nötiges übel respektive mittel zum zweck.

das problem dahinter ist jedoch grundsätzlicher: konzeptlos wird in luzern jeder freie fleck mit wohnungen zugepflastert. das beginnt in der seeburg, zieht sich über das tivoli weiter bis zum güterbahnhof-areal, der tribschenstadt und macht auch vor der allmend nicht halt. dass nun auch in der ehemaligen butterzentrale gewohnt werden soll, ist angesichts dieser vorgeschichte zwar nicht erstaunlich, aber trotzdem fatal. denn angesichts dieser entwicklung wird luzern zur schlafstadt: überall wohnraum, nirgends platz zum leben.

alle ansatzweise lärmintensiven tätigkeiten, von unterhaltung über schlichtes nachtleben, werden an die wand gedrückt und haben über kurz oder lang überhaupt keinen platz mehr. bestes beispiel dafür: die boa. man kann über die veranstaltungen dieser kulturstätte streiten, doch darum geht es hier nicht. auch habe ich ein gewisses verständnis für anwohner, die sich aufgrund der lärmemissionen gestört fühlen und sich entsprechend zur wehr setzen.

mich stört: genau dieser absehbare nutzungskonflikt entgeht den behörden von mal zu mal aufs neue. allen voran der stadtrat agiert konzeptlos und begegnet den problemen erst dann, wenns schon zu spät ist.

viel lieber fabuliert er von einer "vision 2022" mit diffusen szenarien und absurden ideen - die realen probleme sollen bitteschön andere lösen. damit werden diese fünf stadträte ihrer verantwortungsvollen aufgabe der stadtplanung schlicht nicht gerecht.

mein persönliches fazit: solange diese blauäugige planung nicht gestoppt wird und ein flächendeckendes nutzungskonzept vorliegt, bewillige ich mit meiner stimme keinen einzigen quadratmeter zusätzlichen wohnraum. ein nein von meiner seite stünde also 100%ig fest - wäre da nicht noch der fcl als hauptprofiteur der allmend-umzonung.
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Emotions
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Beitrag von Emotions »

@undercover

Das nenn ich mal eine echte Argumentation.


Ich verstehe Dich als Stadtbürger und so auch aus Liebhaber von Luzern. Doch dieses Thema geht für mich auch in den Bereich "wie Weiter mit Luzern". Denn will eine Stadt in Zukunft nicht zur Schlafstadt werden, braucht Sie Fläche. Dies kann Luzern nur mit Fusionen schaffen. Ob dies Sinn oder Unsinn ist, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Das Thema wäre spannend zu diskutieren - gehört aber nicht hier hin.

In diesem Sinne: Respect für Deine "Liebe" zu Luzern - aber gut, dass Du FCL-Anhänger bist. Dich auf der Gegenseite, Nein Danke :wink:
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Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
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Beitrag von UNDERCOVER »

Emotions hat geschrieben:Denn will eine Stadt in Zukunft nicht zur Schlafstadt werden, braucht Sie Fläche. Dies kann Luzern nur mit Fusionen schaffen. Ob dies Sinn oder Unsinn ist, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Das Thema wäre spannend zu diskutieren - gehört aber nicht hier hin.
sorry, das kann ich nicht unkommentiert lassen. die stadt luzern ist nicht zwingend auf mehr fläche angewiesen. ein interessent kümmert es wenig, ob das erspähte grundstück nun auf littauer oder luzerner gebiet liegt. die geografie, das vorhandene einzugsgebiet und der marktwert ändern sich deswegen nicht - das hängt von anderen faktoren ab.

die risiken überwiegen: grösse bedeutet gerade in einer verwaltung nicht zwingend auch effizienz. sinnvoller wärs aus meiner sicht, einerseits aufgaben an private auszulagern und andererseits kräfte unter den agglogemeinden zu bündeln (z.b. gemeinsame ausschreibung von bauaufträgen), ohne die politischen grenzen aufzugeben. so werden nämlich synergien genutzt und die bestehenden volksrechte trotzdem beibehalten. denn einen littauer oder eine krienserin braucht es auch künftig nicht zu kümmern, wie die stadtluzerner ihren quai gestalten oder welche schulhäuser sie sanieren möchten.
Emotions hat geschrieben:In diesem Sinne: Respect für Deine "Liebe" zu Luzern - aber gut, dass Du FCL-Anhänger bist. Dich auf der Gegenseite, Nein Danke :wink:
bzgl. allmend-abstimmung habe ich mich noch nicht festgelegt.
mysterius
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Beitrag von mysterius »

Lieber Undercover, dazu muss hier doch einiges angemerkt werden:

- Die Allmend selbst, inkl. Wohntürme, ist ein GESAMTKONZEPT! Wer den Gründraum und die Breitensportanlage retten will, der sollte auch entsprechend für das Stadion stimmen. Eine Ablehnung würde dazu führen, dass jetzt die MEssehallen und/oder die Tieferlegung stattfindet, irgendwann die Sanierung der Schiessanlagen und irgendwie dann noch ein paar neue Kunstrasenplätze. Das ganze Konzeptlos versteht sich. Also wenn du Forderungen an ein Konzept hast, dann müsste man jetzt schon ja stimmen.

- Sowohl das Güterbahnhofareal, das Areal der Butterzentrale sowie das ehemalig Werkhof (Tribschen) Areal sind einfach schlechte Standorte für Gewerbe und Industrie. Die Firmen haben das erkannt (SBB, Post, Emmi). Der Stadt stellen sich zwei Möglichkeiten. Entweder man sucht neue Lösungen und die sind in dieser Lage an See und Bahnhof halt optimal zum Wohnen, oder man überlässt die Gebäude Besetzern oder lässt die sie vergammeln oder beides. Daher finde ich deine Kritik nicht angebracht. Natürlich ist ein Gesamtprogramm schön, aber das ist leider nicht immer so schön machbar in der Realität.

Anzumerken ist aber, dass du als eigentlich erster mal richtig argumentiert hast und nicht irgendwas von Komerz und böse gefaselt hast. Danke.
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lucerne dynamite
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Beitrag von lucerne dynamite »

gute argumentation mysterius.

für mich gibt es noch einen weiteren punkt, den ich andernorts auch schon erwähnt habe. für einen investor sind halt wohnungen ein weit kleineres risiko als irgend ein shopping center. kommt dazu, dass wohnraum sowieso knapp ist, besonders in der stadt.

das schönste daran: anders als z.b. in basel wäre die allmend danach ein echter sporttempel. und keine shoppinglandschaft mit angehängtem stadion.
mysterius
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Beitrag von mysterius »

lucerne dynamite hat geschrieben: für mich gibt es noch einen weiteren punkt, den ich andernorts auch schon erwähnt habe. für einen investor sind halt wohnungen ein weit kleineres risiko als irgend ein shopping center. kommt dazu, dass wohnraum sowieso knapp ist, besonders in der stadt.
Richtig, aber Wohnungen sind längst nicht gleich rentabel wie shoppingcenter. Die Quadratmeterpreise in shoppingcentren sind glaube ich ein vielfaches höher! Allerdings will die CS ja keine Wohnungen im ursprünglichen Sinn bauen, sondern Superwohnung inkl. Wäscheservice und rund-um-wohlfühlbetreuung. Da wirds dann wohl auch wieder anders aussehen. Wie auch immer, mir alles egal. Noch was an alle ewigen Nörgler. Nein, die Stadt muss der CS nicht aufeinmal die Mehrkosten für Wohnungen, Stadion oder Schwimmbad bezahlen. Die Beteiligungen werden vorher abgemacht, genau so wie die Mietpreise für (glaube ich) 30 Jahre. Das heisst, die Investoren und nicht die Stadt tragen das Risiko von Kostenüberschreitungen usw. (Was die Investoren nur minim haben werden, würds die Stadt machen, hätten wir ein zweites KKL).
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Agent Sawu
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Beitrag von Agent Sawu »

UNDERCOVER hat geschrieben:@ emotions

das problem dahinter ist jedoch grundsätzlicher: konzeptlos wird in luzern jeder freie fleck mit wohnungen zugepflastert. das beginnt in der seeburg, zieht sich über das tivoli weiter bis zum güterbahnhof-areal, der tribschenstadt und macht auch vor der allmend nicht halt. dass nun auch in der ehemaligen butterzentrale gewohnt werden soll, ist angesichts dieser vorgeschichte zwar nicht erstaunlich, aber trotzdem fatal. denn angesichts dieser entwicklung wird luzern zur schlafstadt: überall wohnraum, nirgends platz zum leben.
@UC
so sehr ich deine Argumentationen sonst schätze und meistens auch mittrage, kann ich diese hier nicht nachvollziehen. luzern ist (leider) schon lange zur wohn- bzw schlafstadt verkommen, dies kann/könnte nur schwer wieder rückgängig gemacht werden. wirtschaftlich kann sie beim besten willen einem standort wie Zug bei weitem nicht das wasser reichen und dies hat nicht primär mit dem steuersatz zu tun, sondern viel mehr mit der fehlenden infrastruktur (englischsprachige schulen, generelle unflexibilität, entfernung zum flughafen etc.). was sind denn also bitte die alternativen zur wohn- und tourismusstadt?

meiner meinung nach hat es auch genug platz zum leben, ich denke, dass gerade dies einer der pluspunkte an luzern ist. das allmend projekt wird ja auch niemandem freizeit- und erhohlungsraum wegnehmen, im gegenteil. gleiches gilt zB für das tribschengebiet. was wäre denn die alternative? leerstehende fabrikgebäude?

letzlich spielt es auch keine rolle, ob man mit richtigen oder falschen gründen dagegen ist, die konsequenz einer ablehnung wäre mE ein gewaltiger rückschritt für die ganze region!!
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Beitrag von Radiohead »

UNDERCOVER hat geschrieben:
Emotions hat geschrieben:Denn will eine Stadt in Zukunft nicht zur Schlafstadt werden, braucht Sie Fläche. Dies kann Luzern nur mit Fusionen schaffen. Ob dies Sinn oder Unsinn ist, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Das Thema wäre spannend zu diskutieren - gehört aber nicht hier hin.
sorry, das kann ich nicht unkommentiert lassen. die stadt luzern ist nicht zwingend auf mehr fläche angewiesen. ein interessent kümmert es wenig, ob das erspähte grundstück nun auf littauer oder luzerner gebiet liegt. die geografie, das vorhandene einzugsgebiet und der marktwert ändern sich deswegen nicht - das hängt von anderen faktoren ab.

die risiken überwiegen: grösse bedeutet gerade in einer verwaltung nicht zwingend auch effizienz. sinnvoller wärs aus meiner sicht, einerseits aufgaben an private auszulagern und andererseits kräfte unter den agglogemeinden zu bündeln (z.b. gemeinsame ausschreibung von bauaufträgen), ohne die politischen grenzen aufzugeben. so werden nämlich synergien genutzt und die bestehenden volksrechte trotzdem beibehalten. denn einen littauer oder eine krienserin braucht es auch künftig nicht zu kümmern, wie die stadtluzerner ihren quai gestalten oder welche schulhäuser sie sanieren möchten.
zumindest bei dieser Aussage muss ich dir zustimmen, der Rest ist natürlich Mist :wink:
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Beitrag von Refresco »

Unverständlich wieso du glaubst dass es die Aglo nicht zu interessieren braucht was in der Stadt gefuschtet wird! Die Stadt! Aushängeschild und Zentrum der ganzen Innerschweiz hat zahlreiche Interessegruppen. Ähnlich wie bei einem Privatunternehmen müssen auch hier die verschiedenen Bedürfnisse der Stakeholder berücksichtigt werden. Denn; Kapital (sei es Geld, Arbeitskraft etc.) bedeut für den "Motor der Stadt" Treibstoff, Luft um zu atmen!

Deshalb ist es aus meiner Sicht sinnvoll, dass sich auch die Aglomeration am politischen Geschehen in der Stadt engagiert!

Sorry- gehört eigentlich nicht in diesen Thread- aber musste einfach gesagt werden.
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Beitrag von Sputnik »

denn einen littauer oder eine krienserin braucht es auch künftig nicht zu kümmern, wie die stadtluzerner ihren quai gestalten oder welche schulhäuser sie sanieren möchten.
War heute in der Austellung über das Stadionprojekt im Rathaus. Beim Vortrag war auch die regionale Bedeutung des Projektes ein Thema. Über 60% der Mitglieder von Stadvereinen sind nicht von der Stadt Luzern. So wird es sicher auch die in den Agglos interessieren ob Turnhallen,Sportplätze und andere Sport- und Erholungsgebiete auf Stadtgebiet gebaut/sarniert werden.
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Beitrag von UNDERCOVER »

Agent Sawu hat geschrieben:luzern ist (leider) schon lange zur wohn- bzw schlafstadt verkommen, dies kann/könnte nur schwer wieder rückgängig gemacht werden. wirtschaftlich kann sie beim besten willen einem standort wie Zug bei weitem nicht das wasser reichen und dies hat nicht primär mit dem steuersatz zu tun, sondern viel mehr mit der fehlenden infrastruktur (englischsprachige schulen, generelle unflexibilität, entfernung zum flughafen etc.). was sind denn also bitte die alternativen zur wohn- und tourismusstadt?
wer von vornherein aufgibt, hat natürlich schon verloren. zug ist mittlerweile ein enorm teures pflaster. das wirkt sich einerseits direkt bei den mieten für geschäftsräume aus, andererseits auch indirekt bei der attraktivität für mitarbeiter, weil die wohnungsmiete die steuervorteile bis zu einem gewissen einkommen gleich wieder wegfressen.

die fakten: die distanz zum flughafen schmilzt dank der knonaueramt-autobahn und hoffentlich bald auch dem sbb-doppelspurausbau rotsee und den verbesserungen beim zimmereggtunnel. eine englischsprachige schule gibts mittlerweile, nämlich in horw. und kulturell hat luzern sowieso längst mehr zu bieten als zug.

klar: punkto steuerfuss werden wir zug auf absehbare zeit bei weitem nicht paroli bieten können. doch erstens ist dieser für sich allein nicht entscheidend, zweitens hat luzern auch hier punktuell die nase vorn (beispielsweise im bereich der holdingsteuern, wo luzern europaweit spitze ist). generell bewegt sich luzern im unternehmenssteuerbereich - zwar verhältnismässig langsam, aber zumindest stetig.

mit dem punkt, dass luzern bereits seit langem eine schlafstadt sei, bin ich alles andere als einverstanden. natürlich kann man luzern nicht an zürich messen, doch bereits im vergleich mit anderen schweizer grossstädten (z.b. basel) müssen wir uns alles andere als verstecken. im gegenteil: clubmässig ist in luzern deutlich mehr los, das kulturangebot ist mit den veranstaltungen im kkl und der alternativen theaterszene ebenfalls von einer gewissen breite.
Agent Sawu hat geschrieben:gleiches gilt zB für das tribschengebiet. was wäre denn die alternative? leerstehende fabrikgebäude?
gerade gewisse bereiche des tribschengebiets hätten sich hervorragend geeignet für eine kultur-/ausgangsmeile. gerade ehemalige fabrikgebäude können mit verhältnismässig kleinem aufwand umgenutzt werden. und mit der schüür, dem la fourmi sowie dem ehemaligen wärchhof waren/sind bereits gewisse institutionen vor ort. ansonsten gabs dort primär büros und ähnliches - nachtlärm stört dort verhältnismässig wenig. so konzentrieren sich diese emissionen auf ein lokal eng begrenztes gebiet. das freut diejenigen, die dafür an allen anderen orten ruhig schlafen können und attraktiviert gleichzeitig die stadt luzern als ganzes.

@ refresco
nettes geschwurbel. doch die für die region wichtigen entscheide fallen eh auf kantonsebene. und die detailplanung darf man getrost denjenigen überlassen, die es am meisten betrifft und die am ende auch für den grossteil der kosten geradestehen.

man kann nicht einerseits in die agglo abdampfen, weil dort wohnungen/grundstücke günstiger und je nach dem auch die steuern tiefer sind, andererseits aber trotzdem noch die stadt bis ins detail mitgestalten wollen.
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Beitrag von Refresco »

@UNDERCOVER: Genau deshalb finde ich einen politischen Zusammenschluss sinnvoll. Somit könnten anfallende Kosten weitgehend verteilt werden.

>Stichwort wichtige Entscheide werden auf Kantonsebene gefällt: Wer bewillgt ein Jodlerfest in der Stadt Luzern während dem der 3. grösste Sportanlass der Welt in der Schweiz stattfindet? Höi Stadtrat, tschau UBS Arena.

>Stichwort für den Grossteil der Kosten gerade stehen. Das sehe ich nicht so. Denkst du die Stadtbewohner (ca 56'000 glaube ich) hätten nur annähernd genügend Kapital um die Stadt am laufen zu halten? Würde auch keinen Sinn machen. Ab und zu ist es auch nicht verboten von anderen Städten zu lernen. Sprich: Wohnraum zusammenschliessen. Übrigens ist dies in erster Linie eine rein politische angelegenheit, denn eine Grenze zwischen Stadt und Agglo gibts schon lange nicht mehr. Cheers!
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Beitrag von Lager »

Lager hat geschrieben:
Master hat geschrieben:dass die Allmend ziemlich locker umzubauen und zu modernisieren wäre, hat halt bis heute keiner geschnallt.. oder wollte keiner schnallen, was nicht ganz neu und das beste vom besten und sowieso unschlagbar ist, will ja keiner hören..
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