Im gleichem Sektor.Gunner hat geschrieben:Hardcore-Fans der Gast-Mannschaft links oder rechts vom Hüetli-Club??
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Sportarena Allmend
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Beknackter
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nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Hier noch ein Update für die Komiteemitglieder:
(aus: www.sportarena-allmend.ch)Und es geht gleich weiter
Was war das für ein emotionaler Sonntag. Zuerst der Erfolg an der Urne und dann der 2:1 Sieg des FC Luzern über den Schweizermeister FC Zürich vor 13'000 Fans auf der Luzerner Allmend. Tief durchatmen war für die Exponenten der Abstimmungsvorlage angesagt.
Gut 24 Stunden später ist nicht nur der Alltag eingekehrt – begonnen hat bereits die Planung für die nächste Abstimmung vom kommenden November 2008. Und bei dieser Abstimmung zählen wir wieder ganz fest auf Sie, die bei dieser ersten Allmend-Abstimmung eine grosse Unterstützung waren. Das Komitee wird nicht aufgelöst. Vielmehr bleibt es unser Bestreben, das Komitee mit Blick auf die zweite Abstimmung weiter auszubauen. Selbstverständlich werden die Komiteemitglieder bis zu diesem Abstimmungstermin laufend über den aktuellen Stand der Planungsarbeiten informiert. Haben Sie Freunde, Verwandte oder Bekannte, die noch nicht Mitglied unseres Komitees sind, dann können sich diese bequem online unter der Rubrik «Komitee/Beitreten» anmelden.
Wir hatten vor der Abstimmung mal die Diskussion um Viktor Rüeggs Vorschlag, dass der Klub das Stadion durch Lohnkürzungen selbst finanzieren könnte. Dazu folgender Link aus der Bild-Zeitung über das Stadionprojekt in Stuttgart:
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... 40708.html
Zentraler Punkt für uns ist folgendes: "Der VfB beteiligt sich in nicht unbeträchtlicher Höhe an den Umbaukosten. 27 Millionen Euro sind im Gespräch. Vorteil für den VfB: Die Stadt erhält für solche Vorhaben den wesentlich günstigeren Zinssatz (3 % Kommunalkredit). Der Klub hätte fast 10 Prozent berappen müssen."
Bei Baukosten von schätzungsweise 60 Mio. für das Fussballstadion alleine würde dies beim FCL Zinszahlungen von 6 Mio. jährlich machen. Ich hoffe, dass auch Herr Rüegg sieht, dass dies für den FCL nicht durch Lohnkürzungen und auch sonst nicht zu bezahlen ist. Denn diese Summe ist bereits das ungefähre Budget des FCL.
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... 40708.html
Zentraler Punkt für uns ist folgendes: "Der VfB beteiligt sich in nicht unbeträchtlicher Höhe an den Umbaukosten. 27 Millionen Euro sind im Gespräch. Vorteil für den VfB: Die Stadt erhält für solche Vorhaben den wesentlich günstigeren Zinssatz (3 % Kommunalkredit). Der Klub hätte fast 10 Prozent berappen müssen."
Bei Baukosten von schätzungsweise 60 Mio. für das Fussballstadion alleine würde dies beim FCL Zinszahlungen von 6 Mio. jährlich machen. Ich hoffe, dass auch Herr Rüegg sieht, dass dies für den FCL nicht durch Lohnkürzungen und auch sonst nicht zu bezahlen ist. Denn diese Summe ist bereits das ungefähre Budget des FCL.
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Gary Southgate
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Schützen-Beschwerde
Der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee (LSVV) und die Schützengesellschaft der Stadt Luzern haben beim Regierungsrat Beschwerde gegen die Umzonung auf der Allmend eingereicht.
«Die Wohntürme beeinträchtigen die Landschaft wesentlich», sagt LSVV-Präsident Pius Stadelmann. Zudem werde mit dieser Fläche öffentlicher Boden zur Finanzierung der Allmend benützt. Laut Schützen-Präsident Peter Studer ist die Umzonung wahrscheinlich gar nicht bewilligungsfähig. Grund: «Die Lärmgrenzwerte können nicht eingehalten werden, weil das eine Hochhaus zu nahe an der Schiessanlage geplant wurde», so Studer.
Laut dem kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement sollen die Beschwerden noch vor dem Sommer behandelt werden.
mfe/20min.ch
Der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee (LSVV) und die Schützengesellschaft der Stadt Luzern haben beim Regierungsrat Beschwerde gegen die Umzonung auf der Allmend eingereicht.
«Die Wohntürme beeinträchtigen die Landschaft wesentlich», sagt LSVV-Präsident Pius Stadelmann. Zudem werde mit dieser Fläche öffentlicher Boden zur Finanzierung der Allmend benützt. Laut Schützen-Präsident Peter Studer ist die Umzonung wahrscheinlich gar nicht bewilligungsfähig. Grund: «Die Lärmgrenzwerte können nicht eingehalten werden, weil das eine Hochhaus zu nahe an der Schiessanlage geplant wurde», so Studer.
Laut dem kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement sollen die Beschwerden noch vor dem Sommer behandelt werden.
mfe/20min.ch
Er freut sich scheinbar über Post!Gary Southgate hat geschrieben:LSVV-Präsident Pius Stadelmann.
pius.stadelmann@hispeed.ch
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
Landschutzverband? Hallo? Dachte der VCS sei der einzige unnütze Verband in unserem Land.Gary Southgate hat geschrieben:Schützen-Beschwerde
Der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee (LSVV) und die Schützengesellschaft der Stadt Luzern haben beim Regierungsrat Beschwerde gegen die Umzonung auf der Allmend eingereicht.
«Die Wohntürme beeinträchtigen die Landschaft wesentlich», sagt LSVV-Präsident Pius Stadelmann. Zudem werde mit dieser Fläche öffentlicher Boden zur Finanzierung der Allmend benützt. Laut Schützen-Präsident Peter Studer ist die Umzonung wahrscheinlich gar nicht bewilligungsfähig. Grund: «Die Lärmgrenzwerte können nicht eingehalten werden, weil das eine Hochhaus zu nahe an der Schiessanlage geplant wurde», so Studer.
Laut dem kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement sollen die Beschwerden noch vor dem Sommer behandelt werden.
mfe/20min.ch
Es werden weitere Beschwerden noch folgen.... Garantiert - Leider
***************************************
Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
- Agent Sawu
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Ich habe einfach langsam aber sicher ein bisschen Mühe mit dem Demokratieverständnis gewisser Herren und Verbände. Offenbar scheint es Mode geworden zu sein, nach Volksabstimmungen die Resultate bei Nicht-genehm-sein dann einfach auf dem Beschwerdeweg wieder anzufechten (siehe zB auch Fusion Luzern-Littau, notabene teilweise von Parteien, die sonst immer behaupten, sie würden den Volkswillen vertreten). Falls jemals so eine Beschwerde auch noch gutgeheissen würde, steht für mich definitiv die Welt auf dem Kopf und wir können sämtliche Abstimmungen gleich abschaffen......Emotions hat geschrieben:Landschutzverband? Hallo? Dachte der VCS sei der einzige unnütze Verband in unserem Land.Gary Southgate hat geschrieben:Schützen-Beschwerde
Der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee (LSVV) und die Schützengesellschaft der Stadt Luzern haben beim Regierungsrat Beschwerde gegen die Umzonung auf der Allmend eingereicht.
«Die Wohntürme beeinträchtigen die Landschaft wesentlich», sagt LSVV-Präsident Pius Stadelmann. Zudem werde mit dieser Fläche öffentlicher Boden zur Finanzierung der Allmend benützt. Laut Schützen-Präsident Peter Studer ist die Umzonung wahrscheinlich gar nicht bewilligungsfähig. Grund: «Die Lärmgrenzwerte können nicht eingehalten werden, weil das eine Hochhaus zu nahe an der Schiessanlage geplant wurde», so Studer.
Laut dem kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement sollen die Beschwerden noch vor dem Sommer behandelt werden.
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Es werden weitere Beschwerden noch folgen.... Garantiert - Leider
Education is important. Cold beer is importanter.
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Asterix
War ja zu erwarten, dass jene Herren und Damen vom Landschaftsschutzverband noch eine Beschwerde einlegen werden...
Das Verständnis der direkten Demokratie war und wird wohl nie die Stärke jener Kreise aka VCS etc. werden....
Der Regierungsrat wird hoffentlich ein deutliches Signal setzen, um nicht die Bedeutung eines Volksentscheides an der Urne zu missachten!
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- UNDERCOVER
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Agent Sawu hat geschrieben:Ich habe einfach langsam aber sicher ein bisschen Mühe mit dem Demokratieverständnis gewisser Herren und Verbände. Offenbar scheint es Mode geworden zu sein, nach Volksabstimmungen die Resultate bei Nicht-genehm-sein dann einfach auf dem Beschwerdeweg wieder anzufechten (siehe zB auch Fusion Luzern-Littau, notabene teilweise von Parteien, die sonst immer behaupten, sie würden den Volkswillen vertreten). Falls jemals so eine Beschwerde auch noch gutgeheissen würde, steht für mich definitiv die Welt auf dem Kopf und wir können sämtliche Abstimmungen gleich abschaffen......
ein (zugegebenermassen nicht 1:1 vergleichbares) praxisbeispiel: eurer gemeinderat will auf eurem nachbargrundstück eine müllverbrennungsanlage bauen. die entsprechende abstimmung kommt an der urne durch. wer spricht da von mangeldem demokratieverständnis, wenn ihr euch als betroffene auf dem einspracheweg dagegen zur wehr setzt?Asterix hat geschrieben:War ja zu erwarten, dass jene Herren und Damen vom Landschaftsschutzverband noch eine Beschwerde einlegen werden...![]()
Das Verständnis der direkten Demokratie war und wird wohl nie die Stärke jener Kreise aka VCS etc. werden....![]()
Der Regierungsrat wird hoffentlich ein deutliches Signal setzen, um nicht die Bedeutung eines Volksentscheides an der Urne zu missachten!
der beschwerdeweg garantiert, dass die bevölkerungsmehrheit keine entscheide treffen kann, die geltendem recht widersprechen. es ist ein instrument des minderheitenschutzes, denn auch eine mehrheit soll nicht einfach machen können, was sie will. deswegen müssen abstimmungen noch lange nicht abgeschafft werden. vielmehr haben diejenigen, die abstimmungen ausarbeiten, darauf zu achten, dass die abstimmungsvorlage so ausgestaltet wird, dass individualinteressen nicht über gebühr verletzt werden.
das verbandsbeschwerderecht sorgt dafür, dass die individualinteressen von umwelt und landschaftsschutz ebenfalls beachtet werden (die verbände nehmen diese stellvertretend wahr). das wahre problem in dieser sache ist, dass der rechtsweg zu lange dauert. so können die verbände (und im übrigen auch anwohner, etc.) selbst aus unwesentlichen gründen projekte unverhältnismässig lange blockieren. hier wäre der hebel anzusetzen und nicht pauschal beim verbandsbeschwerderecht.
Obwohl ich kein grosser Freund der aktuellen Praxis der Beschwerden unter dem Deckmantel des Verbandsbeschwerderechts bin. UNDERCOVER hat recht. An all die welche fehlendes Demokratieverständnis anprangern sei noch folgendes gesagt, damit sie nicht wieder in diese Fall treten, welche insbesondere die SVP gerne stellt: Demokratie bedeutet nicht nur Volkswille, sondern Volkswille und Rechtsstaat! Ersteres wird einem auf der Primarschule beigebracht, zweiteres sollte man dann irgendwann im Leben erlicken.
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thanks @UC für die immer wieder interessanten erläuterungen, hier spricht wohl wahrlich ein experte (politiker/beamter?).UNDERCOVER hat geschrieben:vielmehr haben diejenigen, die abstimmungen ausarbeiten, darauf zu achten, dass die abstimmungsvorlage so ausgestaltet wird, dass individualinteressen nicht über gebühr verletzt werden.
anyway, kenne mich wohl zuwenig aus, aber sollten normalerweise solche beschwerden nicht vorgängig zu einer abstimmung abgehandelt werden(vernehmlassungen etc)? klar, entscheide dürfen nicht geltendem recht widersprechen, das sollte jedoch meines erachtens vorgängig geprüft werden.
ich habe einfach mühe damit, dass in unserer demokratie offenbar gewisse individualinteressen stärker gewichtet werden als die interessen der bevölkerungsmehrheit. ist es nicht eine verkehrte welt, dass ein schiessverband eine wohnsiedlung verbieten will wegen lärmbedenken? sollte es denn nicht eher umgekehrt sein?
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im rahmen der vernehmlassung kann jeder seine sicht der dinge deponieren. wie stark die behörden jedoch darauf eingehen, ist ihnen überlassen. es allen vernehmlassungsteilnehmern recht zu machen, dürfte in der praxis jedoch in den meisten fällen unmöglich sein. sobald die von den behörden angestrebte lösung gegen übergeordnetes recht verstösst, wirds eng. dann haben beschwerden und einsprachen nämlich beste chancen...Agent Sawu hat geschrieben:anyway, kenne mich wohl zuwenig aus, aber sollten normalerweise solche beschwerden nicht vorgängig zu einer abstimmung abgehandelt werden(vernehmlassungen etc)? klar, entscheide dürfen nicht geltendem recht widersprechen, das sollte jedoch meines erachtens vorgängig geprüft werden.
wichtig ist hier die unterscheidung: wehrt sich jemand einfach, weil ihm das projekt schlicht nicht gefällt oder wehrt er sich, weil die vorlage zusätzlich gegen übergeordnetes recht (z.b. lärmschutzgesetzgebung, luftreinhaltegesetzgebung, eigentumsgarantie, raumplanerische vorschriften, etc.) verstösst? trifft nur ersteres zu, hat er keine chance. ansonsten kanns für das projekt schnell ziemlich eng werden.
man kann sich schon fragen, was ein schiessplatz im stadtgebiet heute noch zu suchen hat.Agent Sawu hat geschrieben:ich habe einfach mühe damit, dass in unserer demokratie offenbar gewisse individualinteressen stärker gewichtet werden als die interessen der bevölkerungsmehrheit. ist es nicht eine verkehrte welt, dass ein schiessverband eine wohnsiedlung verbieten will wegen lärmbedenken? sollte es denn nicht eher umgekehrt sein?
dass sie sich aktuell jedoch zur wehr setzen, ist nachvollziehbar: ihr einziges anliegen ist, ihren eigenen schiessplatz auch in zukunft benutzen zu dürfen. kommen die wohntürme, ist dies evtl. nicht mehr möglich, weil lärmgrenzwerte überschritten würden.
will man die schützen aus dem stadtgebiet verbannen, so wäre dies zweifellos auch gegen deren willen möglich. diese debatte soll dann aber bitte sauber geführt werden. sie im zuge einer zonenplanänderung wegzudrücken ist nicht der feine politische weg.
seit wann ist die Schweiz ein Rechtsstaat?mysterius hat geschrieben:... sondern Volkswille und Rechtsstaat!...
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
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Simba