Glaub mir, er wird im Cup-Spiel bereits zu einem (Teil)-Einsatz kommen.
Wir sehen's ja dann

Fragen um Rota und 2. Stürmer
Vor dem Swisscom-Cup-Spiel am Samstag gegen den Zweitligisten Moutier (19.30 Uhr) sind zwei Personalentscheide des Trainers noch offen. Wer ersetzt in der Abwehr Dario Rota (Magen-Darm-Grippe, gemäss Arzt mindestens bis Sonntag ausser Gefecht) in der Abwehr, und wer nimmt neben Keita die zweite Stürmerposition für die gesperrten Cenci und Gasche ein. Urs Schönenberger würde bezüglich Stürmerfrage den Zuzug des Ex-Baslers Nenad Savic begrüssen (Jahrgang 81, neun Spiele mit der U-21-Nati, drei Tore, insgesamt 78 NLA-Spiele bei GC, Xamax und zuletzt beim FC Basel, gegenwärtig arbeitslos), doch ist noch nichts unterschrieben.
Nach Moutier nimmt der Trainer neben Keita und dem ebenfalls schon als Stürmer eingesetzten David Andreoli (schoss 1. Tor beim Saisonauftakt in Schaffhausen) noch den U-21-Stürmer Oliver Jaeger mit. In der Abwehr könnte Genc Mehmeti (spielte in den letzten 30 Minuten am Sonntag im Nachwuchsteam ebenfalls Verteidiger) oder Michael Diethelm die Position Rota's neben Markus Meier einnehmen.
Den personellen Zwängen bzw. Engpässen misst Schönenberger in seinen Ueberlegungen keinen grossen Platz ein, mit welchen Profis auch immer der FCL im Jura auftritt: Alles andere als ein Weiterkommen gegen den Zweitligisten käme einer Blamage gleich. Und Schönenberger weiss: 'Wenn wir mental bereit sind, so sollte nichts passieren können.'
Die mentale Bereitschaft allerdings war in diesem Herbst aber trotz der Leaderstellung in der Challenge-League noch nicht in jedem Fall festzustellen. So zum Beispiel in der 1. Halbzeit gegen Kriens. Schönenberger widmete einen grossen Teil der Derby-Niederlagen-Bewältigung in den letzten Tagen auch diesem mentalen Aspekt: 'Ich habe schon am Sonntag mit den Spielern lange gesprochen, über den Druck, der auf ihnen angeblich lastet. Und ich habe verlangt, dass sie gerade in den Trainings eben auch jederzeit bereit sein und alles geben müssen und jede Uebung gut machen wollen, um mental im Ernstkampf dann bereit zu sein.'
Dass Schönenberger in dieser Woche Druck aufgesetzt hat, härter trainierte 'ohne Rücksicht auf das Cupspiel' - , belegt auch die Tatsache, dass der Trainer den freien Tag (in der Regel zwei Tage vor einem Spiel) strich und auch keinen freien Sonntag 'den ich bei guten Leistungen als Belohnung durchaus auch einmal zu geben bereit bin'; gewährte. Es darf gehofft werden, dass die Spieler die Massnahmen des Trainers richtig interpretieren.