sport1.ch hat geschrieben:102 Mio Dollar für Ben Roethlisberger
Ben Roethlisberger, Quarterback der Pittsburgh Steelers, hat ein schönes Geschenk zu seinem 28. Geburtstag erhalten. Der Verein verlängerte den Vetrag mit dem Spieler mit Schweizer Wurzeln um acht Jahre und lässt sich das Engagement 102 Mio Dollar kosten.
Der neue Vertragsabschluss sichert Ben Roethlisberger eine fixe Summe von 36 Mio Dollar; der Rest sind erfolgsabhängige Zahlungen. Damit ist der Quarterback einer der bestbezahlten Spieler im American Football.
Roethlisberger, der seit vier Jahren für Pittsburgh spielt und die Steelers vor zwei Jahren zum Triumph in der Super Bowl führte, hielt entgegen, er wolle wie Dan Marino oder John Elways sein: "Grosse Spieler, die ihre ganze Karriere lang für die gleiche Mannschaft antraten."
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Big Money für "Big Ben"
Zwar etwas verspätet, dafür war es aber ein besonderes Geburtstagsgeschenk:
Einen Tag nach seinem 26. Geburtstag hat Ben Roethlisberger einen Rekordvertrag bei den Pittsburgh Steelers abgeschlossen. Der Quarterback bindet sich für die nächsten acht Jahre an den Klub, den er im Februar 2006 zum Sieg im Super Bowl XL führte.
In dieser Zeit garantiert ihm der Vertrag 36 Millionen Dollar an Grundgehalt. Mit Bonus-Zahlungen könnte der Spielmacher bis zu 102 Millionen verdienen.
Schönstes Gebrurtstagsgeschenk
"Wie Mr. Rooney (Dan Rooney, Besitzer der Steelers, Anm. d. Red.) bereits gesagt hat, war gestern mein Geburtstag. Das war das schönste Geschenk, zu wissen, dass ich eine ganz lange Zeit ein Pittsburgh Steeler sein werde", sagte "Big Ben" auf der Pressekonferenz.
Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung wird Roethlisberger zum bestbezahlten Spieler in der 75-jährigen Geschichte der Steelers.
Elitärer Kreis
Zudem stößt der 26-Jährige in einen elitären Kreis vor.
"Big Ben" ist der vierte aktive Quarterback, der Mitglied im 100-Millionen-Dollar-Klub wird. Neben Roethlisberger sind dies Peyton Manning von den Indianapolis Colts, Cincinnatis Carson Palmer, Packers-Legende Brett Favre und Donovan McNabb von den Philadelphia Eagles.
Karriere in Schwarz und Gold
"Als ich damals das Büro von Mr. Rooney betreten habe, habe ich ihm gesagt, dass ich nirgendwo anders hin möchte und das ist so geblieben und wird auch so bleiben. Ich hoffe, dass ich meine Karriere in Schwarz und Gold beenden werde", blickte Roethlisberger in die Zukunft.
"Ich habe ihm das übrigens schon vor ein paar Wochen gesagt, dass ich in Schwarz und Gold verdammt gut aussehe", sagte er mit einem Schmunzeln.
Zudem zog er einen Vergleich zu den großen Quarterbacks: "Es war schon immer mein Ziel, wie die Dan Marinos und John Elways zu sein: Seine ganze Karriere bei einem Team spielen. Diesem Ziel bin ich nun einen großen Schritt näher gekommen."
Pro-Bowl-Saison von "Big Ben"
Nach der schwachen Saison 2006 fand Roethlisberger in der abgelaufenen Spielzeit zu seiner Galaform zurück.
In den 16 Saisonspielen kam er auf ein Passer-Rating von 104,1 und stellte mit 32 Touchdown-Pässen einen Klub-Rekord auf. Zudem wurde er in den Pro Bowl gewählt.
"Das Vertrauen, das die Steelers in mich setzen, kann ich hoffentlich mit weiteren Titeln zurückzahlen", sagte Roethlisberger.
In der Saison 2005, seiner ersten kompletten Spielzeit, führte er die Steelers als jüngster Quarterback der NFL-Geschichte zum Super-Bowl-Sieg.
Übel ... und dann noch immer ein halbes Jahr Ferien .....
Eagles verpflichten Top-Cornerback Asante Samuel
Er galt als der Top-Free Agent dieser Offseason, nun hat er eine neue Heimat gefunden: Asante Samuel hat sich mit den Philadelphia Eagles auf einen Sechsjahres-Vertrag. Der vormalige Patriot erhält dafür 57 Millionen, davon 20 Millionen Dollar in garantierter Form.
«Philadelphia hat eine grosse Tradition, die Eagles-Fan sind fantastisch. Aber am wichtigsten: Dieses Team hat grosses Potential, hat die Chance eine Super Bowl zu gewinnen. Das war der Hauptgrund, weshalb ich mich für Philadelphia entschieden habe», erklärte Asante Samuel bei seiner Vorstellung am Freitagabend in Philadelphia vor Medienvertretern.
«Wir haben Asante als den besten Free Agent dieses Jahr identifiziert. Wir wollten ihn unbedingt verpflichten und das uns das gelungen ist, ist natürlich hervorragend», erklärte Eagles-Besitzer Jeffrey Lurie den Journalisten. Und auch Head Coach Andy Reid zeigte sich angesichts der schnellen Akquisition in bester Laune und scherzte mit den Journalisten: «Einen Top-Spieler wie Asante in den eigenen Reihen zu haben, hat zwei Vorteile: Man hat einen hervorragenden Spieler, auf den man sich verlassen kann. Und es gibt einen Top-Cornerback weniger, den man gegen sich hat.»
Asante Samuel war 2003 in der vierten Runde des Drafts von den New England Patriots verpflichtet worden. Während seiner Rookie-Saison spielte der Absolvent der University of Central Florida als Backup und Nickel-Back, stieg aber 2004 in die Start-Formation auf, als sich die beiden regulären Starter, Tyrone Poole und Ty Law, beide früh verletzten. In beiden Jahren gewann Samuel mit den Patriots den Super Bowl-Titel.
Den endgültigen Durchbruch schaffte Samuel 2006: Er fing zehn Interceptions und war damit gemeinsam mit Broncos-Cornerback Champ Bailey der beste Ballhawk der Liga. Ende der Saison belegten ihn die Patriots deshalb mit dem Franchise Tag. Samuel begann einen Holdout, blieb den Minicamps und dem Trainingslager fern und drohte, notfalls die ganze Saison auszusitzen, wenn er nicht einen neuen mehrjährigen Vertrag erhalte. Erst kurz vor dem Start der Saison kehrte er dann zu den Patriots zurück, nachdem ihm diese zugesichert hatten, ihn dieses Jahr nicht erneut zum Franchise Player zu erklären. Vergangenes Jahr fing Samuel sechs Interceptions und wurde zum ersten Mal in die Pro Bowl gewählt.
Der neue Vertrag macht Asante Samuel zum zweitbestbezahlten Cornerback der NFL: Vergangenes Jahr hatte Nate Clements bei den San Francisco 49ers einen Achtjahres-Vertrag über 80 Millionen Dollar erhalten, davon 22 Millionen in garantierter Form. Da aber so lange Verträge kaum je bis zum Schluss ihre Gültigkeit behalten, kommte es vor allem auf das Salär in den ersten drei, vier Jahren an. Und hier liegt Samuel mit Clements praktisch auf gleicher Augenhöhe.
Grande!!
EIN GANZ GROSSER TRITT VON DER BÜHNE!!!!!!
Good luck Brett, wir werden sicher wieder bald von dir hören!!Call it a Career
Good Bye, Brett - das war’s! Nach 17 Jahren Profi-Football beendet Brett Favre seine Karriere.
Der Quarterback der Green Bay Packers gab am Montagabend Head Coach Mike McCarthy seine Entscheidung bekannt.
Das NFC Championship Game gegen die New York Giants, das die Packers mit 20:23 nach Overtime verloren, geht damit als sein letztes Spiel in die Annalen der NFL ein, eine Interception von Corey Webster als sein letzter Pass.
In 17 Jahren NFL - 16 davon bei den Packers, eins bei den Atlanta Falcons - stellte der 38-Jährige zahlreiche Rekorde auf.
Rekord-Pass gegen Vikings
Während der abgelaufenen Saison hatte der dreimalige MVP - kein Spieler kann mehr Auszeichnungen zum wertvollsten Spieler aufweisen - den Touchdown-Rekord von Dolphins-Legende Dan Marino überboten.
Am vierten Spieltag beim 23:16-Sieg bei den Minnesota Vikings bediente Favre Greg Jennings in der Endzone zum 421. TD-Pass und setzte sich damit an die Spitze. Der bisherige Rekordhalter gratulierte dem Packers-Spielmacher noch während der Partie per Videobotschaft.
In 257 Spielen kam er auf 442 Touchdown-Pässe.
Start in Atlanta
Favre begann seine Laufbahn 1991 bei den Atlanta Falcons. Das Team aus Georgia wählte den damals 22-Jährigen mit dem 33. Pick. Bei seinem Trainer hatte Favre jedoch kein gutes Standing und wurde in der darauffolgenden Saison für ein Erstrunden-Draftrecht nach Green Bay getraded.
Seit seinem ersten Spiel für die Packers am zweiten Spieltag der Saison 1992 bestritt Favre anschließend alle Spiele von Beginn an und stellte damit einen Rekordwert auf.
1996 gewann er mit den Packers den Super Bowl XXXI und kehrte im darauffolgenden Jahr ins Endspiel zurück, wo Green Bay den Denver Broncos 24:31 unterlag.
Ein kleiner Überblick über Favres Rekorde:
- Meiste Touchdown-Pässe: 442
- Meiste geworfene Yards: 61.655
- Meiste Auszeichnungen zum MVP: 3 (1995, 1996, 1997)
- Meiste Siege: 160
- Meiste Pass-Versuche: 8758
- Meiste Starts eines Quarterbacks in Folge: 253
- Meiste Completions: 5377
- Meiste Spielzeiten mit mindestens 3000 Passing-Yards: 15
- Meiste Spielzeiten mit mindestens 300 Completions: 15
- Meiste Spielzeiten mit mindestens 30 Touchdowns: 8
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Gunner hat geschrieben:EIN GANZ GROSSER TRITT VON DER BÜHNE!!!!!!
Good luck Brett, wir werden sicher wieder bald von dir hören!!Call it a Career
Good Bye, Brett - das war’s! Nach 17 Jahren Profi-Football beendet Brett Favre seine Karriere.
Der Quarterback der Green Bay Packers gab am Montagabend Head Coach Mike McCarthy seine Entscheidung bekannt.
Das NFC Championship Game gegen die New York Giants, das die Packers mit 20:23 nach Overtime verloren, geht damit als sein letztes Spiel in die Annalen der NFL ein, eine Interception von Corey Webster als sein letzter Pass.
In 17 Jahren NFL - 16 davon bei den Packers, eins bei den Atlanta Falcons - stellte der 38-Jährige zahlreiche Rekorde auf.
Rekord-Pass gegen Vikings
Während der abgelaufenen Saison hatte der dreimalige MVP - kein Spieler kann mehr Auszeichnungen zum wertvollsten Spieler aufweisen - den Touchdown-Rekord von Dolphins-Legende Dan Marino überboten.
Am vierten Spieltag beim 23:16-Sieg bei den Minnesota Vikings bediente Favre Greg Jennings in der Endzone zum 421. TD-Pass und setzte sich damit an die Spitze. Der bisherige Rekordhalter gratulierte dem Packers-Spielmacher noch während der Partie per Videobotschaft.
In 257 Spielen kam er auf 442 Touchdown-Pässe.
Start in Atlanta
Favre begann seine Laufbahn 1991 bei den Atlanta Falcons. Das Team aus Georgia wählte den damals 22-Jährigen mit dem 33. Pick. Bei seinem Trainer hatte Favre jedoch kein gutes Standing und wurde in der darauffolgenden Saison für ein Erstrunden-Draftrecht nach Green Bay getraded.
Seit seinem ersten Spiel für die Packers am zweiten Spieltag der Saison 1992 bestritt Favre anschließend alle Spiele von Beginn an und stellte damit einen Rekordwert auf.
1996 gewann er mit den Packers den Super Bowl XXXI und kehrte im darauffolgenden Jahr ins Endspiel zurück, wo Green Bay den Denver Broncos 24:31 unterlag.
Ein kleiner Überblick über Favres Rekorde:
- Meiste Touchdown-Pässe: 442
- Meiste geworfene Yards: 61.655
- Meiste Auszeichnungen zum MVP: 3 (1995, 1996, 1997)
- Meiste Siege: 160
- Meiste Pass-Versuche: 8758
- Meiste Starts eines Quarterbacks in Folge: 253
- Meiste Completions: 5377
- Meiste Spielzeiten mit mindestens 3000 Passing-Yards: 15
- Meiste Spielzeiten mit mindestens 300 Completions: 15
- Meiste Spielzeiten mit mindestens 30 Touchdowns: 8
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Tränen zum Abschied
Die Tränen liefen ihm über die Wange, verschwanden im grauen Bart.
Seine Stimme zitterte und er musste schlucken, bevor er den Satz herausbrachte. "Ich weiß, dass ich noch spielen kann, aber ich denke nicht, dass ich noch will", sagte Brett Favre auf der Pressekonferenz im Lambeau Field von Green Bay, als er das offizielle Ende seiner NFL-Laufbahn bekannt gab.
"Es war eine großartige Karriere, aber jetzt ist sie nun mal vorbei."
Immer wieder legte der 38-Jährige, während er seine Beweggründe für das Ende seiner Laufbahn erläuterte, Pausen ein, um sich zu sammeln: "Ich hatte mir vorgenommen, nicht zu weinen. Aber es ist nicht so leicht. Ich habe hunderte von Spielern zurücktreten sehen und man fragt sich immer, wie derjenige sich dabei wohl fühlt. Man denkt, man könne sich darauf vorbereiten…"
Favre zieht Schlussstrich
Nach 17 Jahren, in denen der Quarterback der Green Bay Packers etliche Rekorde aufgestellt hatte, zieht Favre einen Schlussstrich.
Die Vorbereitung auf die Saison und die Spiele haben ihn zu sehr beansprucht. Die Leidenschaft, um sich in dieser Zeit quälen zu können, sei verloren gegangen. "Ich glaube nicht, dass ich dem Sport noch etwas geben kann, außer den drei Stunden am Sonntag, aber das allein reicht in unserem Sport nicht", sagte Favre. "Für mich gibt es nur eine Möglichkeit, Football zu spielen und das ist zu 100 Prozent. Entweder gibt man sich ganz dem Sport hin oder gar nicht."
Sinnvolle Investition
Selbst nach Siegen habe er sich nicht zurücklehnen und das Gefühl des Erfolgs genießen können. Stattdessen habe er sich vor den Computer gesetzt und Videos des kommenden Gegners studiert.
Als der dreimalige MVP zu den Danksagungen kam, fiel ihm das Reden sichtlich schwieriger. "Ich hoffe, dass jeder Penny, den die Packers in mich investiert haben, eine sinnvolle Investition war. Mir ging es nie um Geld, Ruhm oder Rekorde", brachte Favre, der 2001 seinen Vertrag über 10 Jahre und 100 Millionen Dollar verlängert hatte, unter Tränen hervor.
"Es ging nie um mich alleine"
Vor allem bei seinen ehemaligen Trainern und seinen Mitspielern bedankte sich Green Bays legendäre Nummer 4.
"Es war nie nur meine Leistung, es war immer unsere Leistung, die der Mannschaft. Es lag nun mal an der Position, dass ich so viel Aufmerksamkeit erfahren habe. Es ging nie um mich alleine", sagte Favre.
Green Bay war perfekt
Anschließend wandte er sich an die Fans: "Ich kann nicht aufhören, ohne den Fans zu danken. Wenn ich gelacht habe, haben sie gelacht. Wenn ich geweint habe, haben sie geweint. Für mich war es hier einfach perfekt."
Auf die Frage, ob es etwas Bestimmtes gibt, worauf er sich jetzt nach seinem Karriere-Ende freue, winkte Favre ab. "Nein", antwortete er nur kurz, ehe er dann doch weiter ausführte: "Ich glaube, es wird auch noch eine Zeit dauern, bis ich eine Beschäftigung finden werde. Aber ich weiß, dass es für mich nie einen Ersatz für Football geben wird. Ich bin ja kein Dummkopf."
Erstmal relaxen
Als er auf seine Zukunftspläne angesprochen wurde, wirkte Favre ratlos. Nur ein bisschen zurücklehnen und relaxen wolle er erstmal. Was dann komme, damit will er sich noch nicht beschäftigen.
Allerdings werde er sich wohl mit einer Frage noch eine Zeitlang auseinandersetzen: "Ich werde mich immer fragen, ob ich nicht doch die falsche Entscheidung getroffen habe. Es wird bestimmt den einen oder anderen Sonntag geben, an dem ich mir sage: Da könnte ich jetzt spielen, da sollte ich jetzt spielen. Ich weiß, dass ich Football vermissen werde. Aber alles hat irgendwann ein Ende."
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Der letzte Mohikaner geht von Bord
Denkt man an den Sieg der Green Bay Packers im Super Bowl XXXII, fallen einem die Namen Reggie White, Desmond Howard, Gilbert Brown oder Antonio Freeman ein - und natürlich Brett Favre.
Als Favre am 6. März seinen Rücktritt offiziell bekannt gab, schien mit dem Quarterback der letzte Mohikaner des Triumphs von der Bildfläche verschwunden.
Doch einer wurde dabei vergessen: Rob Davis. Der 39 Jahre alte Long Snapper, der meist beim Punten zum Einsatz kommt, spielte 1997 seine erste Saison in Wisconcin und stand anschließend 167 Mal in Folge für Green Bay auf dem Feld. Nur Favre (255) und Forrest Gregg (187) übertrafen Davis.
Wechsel ins Front Office
Rund 20 Tage nach Favres Karriere-Ende gab auch er seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt. Davis wird den Packers zwar weiterhin erhalten bleiben, allerdings nicht mehr als Aktiver.
Davis wird den Posten des "Director of Player Development" übernehmen. Dabei soll er sich um die Integration neuer Spieler sowie das Wohl aller Akteure auf und abseits des Spielfeldes kümmern.
Dankbar für die schöne Zeit
"Wir freuen uns, dass Rob uns erhalten bleibt und hoffen, dass er in seiner neuen Rolle aufgehen wird", sagte Vizepräsident Ted Thompson: "Er war ein Spieler, der sich immer reingehängt hat und ich habe keine Bedenken, dass er mit eben so viel Enthusiasmus an seine neue Aufgabe herangeht."
Davis wechselt mit gemischten Gefühlen ins Front Office: "Es war eine schöne Zeit und ich bin sehr dankbar, hier elf Jahre spielen zu dürfen. Ich hoffe, dass ich guten Einfluss auf die Spieler ausüben kann."
Bronggos halt"Ein Weckruf? Bla, bla, bla...!"
Es war sehr kurios, wie sich Brandon Marshall eine schwere Armverletzung zugezogen hat. Der 24 Jahre alte Wide Receiver der Denver Broncos alberte mit seinem älteren Bruder herum, als er auf der Tüte einer Fast-Food-Kette ausrutschte und in einen Fernseher stürzte.
Dabei schnitt sich Marshall eine Arterie und eine Vene auf. Ein Nerv, zwei Sehnen und drei Muskeln wurden durchtrennt. Der Nummer-Eins-Receiver wurde operiert und fällt nun für ungefähr vier Monate aus.
Heftige Kritik von Cutler
Als wäre Marshall damit nicht schon genug gestraft, erntet er nun auch noch heftige Kritik von Quarterback Jay Cutler. Dieser zeigte sich alles andere als erfreut.
"Im Moment gehört er nicht gerade zu den Leuten, die ich gerne sehe. Ich unterstütze ihn ja, aber in letzter Zeit hat er ständig irgendetwas anderes", sagte der 24-Jährige.
Dabei spielte Cutler unter anderem auf das Verfahren an, das Marshall wegen Autofahrens unter Alkoholeinfluss erwartet.
"Bla bla bla!"
"Ich habe schon oft genug mit ihm darüber geredet. Ich denke, etliche Leute haben das bereits getan. Er hat langsam seine letzte Chance verspielt", führt Cutler weiter aus: "Ich habe zu ihm gesagt: 'Brandon, sie werden dir bald keine Chance mehr geben und du wirst dir dann einen neuen Klub suchen müssen.'"
Marshall gab an, dass die Verletzung ein Weckruf für ihn sei. "Ein Weckruf?", lachte Cutler: "Sein Verfahren war bereits ein Weckruf. Er hatte schon mehrere Weckrufe. Es ist jedes Mal dasselbe: 'Das ist ein Weckruf, das ist das letzte Mal, das so etwas passiert. Bla, bla, bla!'"
Zudem war Marshall in die Schießerei verwickelt, bei der Cornerback Darrent Williams an Silvester 2006 verstarb.
Walker keine Nummer zwei
Trotz des Fehlens seiner Nummer-Eins-Anspielstation sieht Cutler den Abgang von Javon Walker gelassen: "Du musst dich auf eine Nummer-Eins-Anspielstation festlegen. Für mich ist das Brandon. Ich weiß nicht, ob Javon mit 40, 50, 60 Anspielen zufrieden gewesen wäre. Er braucht einfach das Rampenlicht."
Draft-Reihenfolge der ersten Draft-Runde:
1 Miami Dolphins
2 St. Louis Rams
3 Atlanta Falcons
4 Oakland Raiders
5 Kansas City Chiefs
6 New York Jets
7 New England Patriots (From 49ers)
8 Baltimore Ravens
9 Cincinnati Bengals
10 New Orleans Saints
11 Buffalo Bills
12 Denver Broncos
13 Carolina Panthers
14 Chicago Bears
15 Detroit Lions
16 Arizona Cardinals
17 Minnesota Vikings
18 Houston Texans
19 Philadelphia Eagles
20 Tampa Bay Buccaneers
21 Washington Redskins
22 Dallas Cowboys (From Browns)
23 Pittsburgh Steelers
24 Tennessee Titans
25 Seattle Seahawks
26 Jacksonville Jaguars
27 San Diego Chargers
28 Dallas Cowboys
29 San Francisco 49ers (From Colts)
30 Green Bay Packers
31 New York Giants
Spielplan 08/09
Die Liga hat den kompletten Spielplan für 2008 bekanntgegeben.
Den Auftakt bestreiten am Donnerstag, den 4. September, Super-Bowl-Champion New York Giants und die Washington Redskins.
In den ersten Monday Night Games stehen sich die NFC-North-Rivalen Green Bay Packers und Minnesota Vikings sowie die AFC-West-Kontrahenten Oakland Raiders und Denver Broncos gegenüber.
Highlight des dritten Spieltags ist das Spiel um die Vorherrschaft im Staat Pennsylvania, wenn die Pittsburgh Steelers zu den Philadelphia Eagles reisen.
Erstmals "Turkey-Day"-Ausrichter seit 68 Jahren
Zudem richten die Eagles erstmals seit 1940 wieder ein Spiel an Thanksgiving im heimischen Lincoln Financial Field aus. In Woche 13 empfängt die Truppe von Coach Andy Reid die Arizona Cardinals zum Showdown. Zuletzt hatte Philadelphia 1989 ein Auswärtsspiel am "Familien-Football-Feiertag" bestritten.
Des Weiteren werden sich an dem Feiertag die Detroit Lions und Tennessee Titans sowie die Dallas Cowboys und die Seattle Seahawks gegenüberstehen. Detroit seit den 60er Jahren und Dallas seit den 30ern sind traditionsgemäß Ausrichter am "Turkey Day".
Spiele in London und Toronto
Am 8. und 14. Spieltag stehen zwei Spiele außerhalb der USA auf dem Programm. Die New Orleans Saints treten am 26. Oktober im Wembley Stadion gegen die San Diego Chargers an.
Die Buffalo Bills tragen eines ihrer Heimspiele im 150 Kilometer entfernten Toronto aus. Dort bekommt es die Mannschaft von Trainer Dick Jauron mit den Miami Dolphin zu tun.
Der letzte Spieltag steigt am 28. Dezember. Eine Woche drauf, am 3. Januar, starten die Playoffs.
Der Super Bowl findet am 1. Februar 2009 in Tampa statt. Die Saison endet am 8. Februar wie immer mit dem Pro Bowl in Honolulu auf Hawaii.
Interconference-Spiele
Nach dem Turnus, der 2002 bei der Erweiterung auf drei Divisionen pro Conference eingeführt wurde, treffen in der kommenden Spielzeit zwei der schwächsten Divisionen der abgelaufenen Saison aufeinander.
Die NFC West und AFC East bestreiten ihre Interconference-Spiele gegeneinander.
Die Übersicht für die einzelnen Divisionen:
Division - Intraconference-Games - Interconference-Games
AFC East - AFC West - NFC West
AFC West - AFC East - NFC South
AFC North - AFC South - NFC East
AFC South - AFC North - NFC North
NFC East - AFC West - AFC North
NFC West - AFC East - AFC East
NFC North - AFC South - AFC South
NFC South - AFC North - AFC West
Der komplette Spielplan auf nfl.com:
http://www.nfl.com/schedules?seasonType ... =2008#Week
Die Liga hat den kompletten Spielplan für 2008 bekanntgegeben.
Den Auftakt bestreiten am Donnerstag, den 4. September, Super-Bowl-Champion New York Giants und die Washington Redskins.
In den ersten Monday Night Games stehen sich die NFC-North-Rivalen Green Bay Packers und Minnesota Vikings sowie die AFC-West-Kontrahenten Oakland Raiders und Denver Broncos gegenüber.
Highlight des dritten Spieltags ist das Spiel um die Vorherrschaft im Staat Pennsylvania, wenn die Pittsburgh Steelers zu den Philadelphia Eagles reisen.
Erstmals "Turkey-Day"-Ausrichter seit 68 Jahren
Zudem richten die Eagles erstmals seit 1940 wieder ein Spiel an Thanksgiving im heimischen Lincoln Financial Field aus. In Woche 13 empfängt die Truppe von Coach Andy Reid die Arizona Cardinals zum Showdown. Zuletzt hatte Philadelphia 1989 ein Auswärtsspiel am "Familien-Football-Feiertag" bestritten.
Des Weiteren werden sich an dem Feiertag die Detroit Lions und Tennessee Titans sowie die Dallas Cowboys und die Seattle Seahawks gegenüberstehen. Detroit seit den 60er Jahren und Dallas seit den 30ern sind traditionsgemäß Ausrichter am "Turkey Day".
Spiele in London und Toronto
Am 8. und 14. Spieltag stehen zwei Spiele außerhalb der USA auf dem Programm. Die New Orleans Saints treten am 26. Oktober im Wembley Stadion gegen die San Diego Chargers an.
Die Buffalo Bills tragen eines ihrer Heimspiele im 150 Kilometer entfernten Toronto aus. Dort bekommt es die Mannschaft von Trainer Dick Jauron mit den Miami Dolphin zu tun.
Der letzte Spieltag steigt am 28. Dezember. Eine Woche drauf, am 3. Januar, starten die Playoffs.
Der Super Bowl findet am 1. Februar 2009 in Tampa statt. Die Saison endet am 8. Februar wie immer mit dem Pro Bowl in Honolulu auf Hawaii.
Interconference-Spiele
Nach dem Turnus, der 2002 bei der Erweiterung auf drei Divisionen pro Conference eingeführt wurde, treffen in der kommenden Spielzeit zwei der schwächsten Divisionen der abgelaufenen Saison aufeinander.
Die NFC West und AFC East bestreiten ihre Interconference-Spiele gegeneinander.
Die Übersicht für die einzelnen Divisionen:
Division - Intraconference-Games - Interconference-Games
AFC East - AFC West - NFC West
AFC West - AFC East - NFC South
AFC North - AFC South - NFC East
AFC South - AFC North - NFC North
NFC East - AFC West - AFC North
NFC West - AFC East - AFC East
NFC North - AFC South - AFC South
NFC South - AFC North - AFC West
Der komplette Spielplan auf nfl.com:
http://www.nfl.com/schedules?seasonType ... =2008#Week
Dolphins ziehen "dicken Fisch" an Land
Offensive Tackle Jake Long wechselt beim Draft am 26. und 27. April nach Miami. Das gab der Klub am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz bekannt.
Long ( hier geht's zum Steckbrief) wird somit der erste Offensive Lineman seit Orlando Pace 1997, der an Nummer Eins gezogen wird.
In den vergangenen beiden Spielzeiten am College von Michigan war Long jeweils in der All-America-Auswahl vertreten und wurde zwei Mal zum besten Lineman des Jahres gewählt.
"Jake war von Beginn an unser Mann. Da gab es nicht viel zu diskutieren", stellte General Manager Jeff Ireland klar.
An der Nase herumgeführt?
Damit ist auch klar, dass er die Medienvertreter bei der letzten Pressekonferenz vor einigen Tagen entweder an der Nase herumgeführt hat, als er von einer "Stütze für die Defensive" sprach. Oder es war doch nur ein Versprecher, wie er selbst behauptete.
Long, ein 143-Kilo-Brocken mit Gardemaß von 2,01 Metern, erhält einen Fünf-Jahres-Vertrag, der ihm garantierte 30 Millionen Dollar einbringt. Die Einnahmen können sich im Erfolgsfall auf bis zu 57,5 Mio. erhöhen.
"Es ist so eine große Ehre, der Nummer-Eins-Pick zu sein", erklärte Long, dessen Mutter lächelnd im Publikum saß: "Das muss ich jetzt erst sacken lassen. Davon träumt jedes Kind."
Dolphins ersparen sich Hängepartie
Mit der frühzeitigen Verpflichtung des Rookies ersparen sich die Dolphins eine Hängepartie, wie es sie letzte Saison bei den Oakland Raiders gegeben hat.
"Es ist uns sehr wichtig, zu wissen, dass Jake für uns zum Beginn des Trainingscamps im Juli auf dem Feld steht", sagte der neue Dolphins-Head-Coach Tony Sparano und verriet: "Die Lage war kritisch."
Zum Saisonstart nicht dabei
Die Raiders hatten Quarterback JaMarcus Russell an Nummer Eins gedraftet, konnten sich mit dem Rookie aber lange Zeit nicht auf einen Vertrag einigen. Die Saison begann, und der Kontrakt mit der neuen Spielmacher-Hoffnung war immer noch nicht unter Dach und Fach.
Schließlich kam Russell, der die Trainingscamps und die Vorbereitungsspiele wegen dieses so genannten "Holdouts" verpasste, auf vier Einsätze. Nur einmal spielte er von Beginn an.
Nur eine Partie gewonnen
Die Raiders schlossen in der AFC West mit vier Siegen bei zwölf Niederlagen auf dem vorletzten Platz ab.
Bei den Dolphins lief es in der vergangenen Spielzeit noch wesentlich schlechter. Das Team aus Florida gewann nur eine einzige Partie und musste lange Zeit sogar befürchten, mit einer "Imperfect Season" als erstes siegloses Team in die NFL-Geschichte einzugehen.
Dieser Talfahrt soll Long nun ein Ende setzen.
Kehrt Favre zurück?
München - Lange scheint es Brett Favre im Ruhestand nicht auszuhalten.
Es ist erst knapp vier Monate her, dass der 38-Jährige Superstar tränenreich seinen Abschied aus der NFL ankündigte, nach 17 Jahren und einer Vielzahl von Rekorden. Die Gerüchte über eine Rückkehr der Football-Legende halten sich hartnäckig, Medienberichten zufolge sollen sich Favre und Packers-Coach Mike McCarthy bereits über eine mögliche Rückkehr des Quarterbacks unterhalten haben, verbindlich waren diese Gespräche jedoch nicht.
"Ich weiß, dass er zurück möchte"
Gegenüber "ESPN" äußerte sich Favres Teamkollege, Defensive Back Al Harris, wie folgt: "Ich habe mit Brett gesprochen und weiß, dass es ihm in den Finger juckt. Ob er tatsächlich zurückkommt, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass er es gerne würde." Allerdings ist fraglich, ob die Packers ihren Superstar überhaupt zurück möchten. Der Wunsch von Favre, erneut bei seinem "Heimatverein" anzuheuern, kann den Klub durchaus in Turbulenzen bringen. Denn: Mit Aaron Rodgers steht ein adäquater Nachfolger bereits in den Startlöchern, der sich nicht ohne weiteres erneut hinten anstellen würde. "Wir unterstützen Aaron. Aaron ist unser Quarterback", sagte auch Harris.
Berater wiegelt ab
Der Berater von Favre, James Cook, dementiert Berichte über eine mögliche Rückkehr Favres: "So weit ich weiß, ist Brett zurückgetreten. So lange er mir nichts anderes erzählt, bleibt es dabei." Favre verweist entsprechende Berichte über ein geplantes Comeback ebenfalls ins Reich der Fabeln: "Das sind Gerüchte. Es gibt keinen Grund für ein Comeback", wird Favre von "ESPN" zitiert.
Mental fit, körperlich nicht
Außerdem ist es fraglich, ob Favre über die körperliche Verfassung verfügt, um ein Comeback in Angriff zu nehmen. Schließlich läuft der Superstar Gefahr, durch eine misslungene Rückkehr sein Renomee aufs Spiel zu setzen. "Ich habe mich die letzten Jahre gequält, um in Form zu bleiben. Tag ein, Tag aus. Irgendwann bist du einfach ausgelaugt. Diesmal wäre ich dann mental fit, aber nicht physisch", gab Favre zu und ist sich auch über die Folgen eines missratenen Comebacks bewusst:
"Das wäre das Letzte, zurückzukehren, einen Hype um das Ganze zu machen und dann zu enttäuschen." Im Übrigen: Ende Juli beginnen die meisten Teams mit den Trainingscamps. Ob Favre dann nicht doch mit an Bord ist, wird sich zeigen.
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