Mit diesen wechseln ist kein blumentopf zu gewinnen ausser man hätte die finanziellen möglichkeiten wie zB Chelsea mit abramovitch.Garfield hat geschrieben:Seit ich in der Saison 2003/4 ein Spielerbulletin führe, hat der FCL unglaublich viele Mutationen getätigt:
78 Abgänge gegen 81 Zuzüge in 6 Saisons (inklusive 2008/2009)
48 Abgänge gegen 49 Zuzüge unter Sforza, dabei hat er 63 verschiedene Spieler eingesetzt !
Das sind viel zu viele Mutationen, um sowas wie Konstanz reinzubringen. Und dann gehts erst noch gewaltig ins Geld und fördert nicht gerade das Vertrauen bei den Spieler und vor allem dem Nachwuchs.
Es heisst wiedereinmal Quo Vadis luzern.
bis jetzt hatte der FCl irgendwie eine schonfrist. weder die NLZ noch der Blick (sicher auch dank Spezi Sforza) haben die ereignisse gross hinterfragt.
nun ist sforza weg und schon wird ein Stierli im sonntagsblick angegriffen. interessant übrigens, dass auf die spielerwechsel hingewiesen wird .... ob da jemand den obigen beitrag gelesen hat?
Wie stellt sich nun die jetzige situation dar? klar ist, dass auf der Finanzebene seit dem beinahekonkurs sehr gut gearbeitet worden ist. daneben wurden aber viele Fehler gemacht. zB wurde an einem Sportchef gespart, der einem Sforza hätte die stirn bieten können. dann wurden Spieler fahrlässig abgetreten, wie zuletzt ein Lustrigol, und im halbjahresrhythmus die halbe Mannschaft ersetzt. wie kann da ein Teamgeist und zusammenhalt aufkommen, damit die Spieler füreinander durchs Feuer gehen? Dazu kamen fehler in der Spielerbetreuung. die vielen verletzten sprechen Bände. Und man liess sich blenden durch eben die gute finanzielle Situation, das sponsorenkonforme Auftreten des Trainers, etc. Gegen aussen machte der fcl Eindruck. aber es ist nicht alles gold was glänzt. Es fehlt im moment das Herz, obwohl das wort "herzblut" überstrapaziert wird. dazu passen auch die Worthülsen von wegen "wir setzen auf den nachwuchs". da wurden junge Spieler eingesetzt und verheizt nur damit ein Alibi vorgewiesen werden konnte.
Die situation zuletzt war knapp in der Balance. nun ist die schöne seifenblase geplatzt und der ueberlebenskampf hat eingesetzt. es stehen ganz wichtige Wochen an, die auch über den erfolg der abstimmmung übers allmendprojekt entscheiden können/werden.
Obwohl die premiere gegen Gc in die Hosen ging, traue ich Morinini zu, den karren zusammen mit galliker aus dem dreck zu ziehen. Auch wenn der vertrag im mai mit sforza nie hätte verlängert werden dürfen, hat man bei der neuen trainerwahl überlegt gehandelt und nicht einen erfolgstrainer mit grossem Namen verpflichtet, nur damit der vorstand ein neues Alibi gehabt hätte. für mich ein mutiger überraschender Trainerentscheid. vielleicht auch ein Zeichen eines Sinneswandels. dem FCL wäre es zu wünschen!





