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Kampf den Hooligans und Rassisten
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Haxen-Paule
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Zwei Jahre Stadionverbot für 20 Ultra-Fans
Strafe der Eintracht gilt bundesweit
Von Jörg Fiene
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Die 20 führenden Köpfe der Ultra-Fangruppe dürfen in den nächsten zwei Jahren kein Stadion eines deutschen Profi-Fußballklubs bis hinab zur Regionalliga betreten. Drittligist Eintracht Braunschweig hatte der Gruppe nach den Vorkommnissen am Rande des ersten Heimspiels gegen Rot-Weiß Erfurt die rote Karte auf Zeit gezeigt und langfristige Sanktionen angekündigt.
Nun hat der Verein das Strafmaß festgelegt und den Beschuldigten in einem zweiseitigen Brief per Einschreiben zugestellt: Das bundesweit geltende Stadionverbot endet danach am 30. Juni 2010. In diesem Zeitraum dürfen sie zudem bei sämtlichen Veranstaltungen des Vereins das Gelände des Eintracht-Stadions ebenfalls nicht betreten.
Sollten die Wortführer der Fan-gruppe gegen diese Anordnung verstoßen, wird gegen sie "Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt", heißt es in dem Schreiben.
Gegen 91 weitere Ultra-Mitglieder, die meisten noch minderjährig, verhängte der Klub bis zum Saisonende für Heimspiele ein Stadionverbot auf Bewährung. Ihre Auflagen:
kein Zutritt zur Nordkurve, um mögliche Konflikte mit den Fans der Gästemannschaften auszuschließen
bedingungsloses Einhalten der Stadionordnung
Kontaktaufnahme mit dem Fanprojekt der Eintracht bis 15. September und Teilnahme an deren Programmen
"Wir wollen versuchen, sie auf diesem Weg wieder in die Fanszene zu integrieren, von der sie sich losgesagt hatten. Wir wollen die Kommunikation zwischen den Fangruppen wieder herstellen", sagte Eintracht-Geschäftsführer Sören Oliver Voigt. Er betonte weiter: "Ausschlaggebend für die jetzt entstandene Situation ist nicht, dass wir als Verein etwas verbieten wollten, sondern der Ärger innerhalb der Fans."
Mit den Stadionverboten reagiert der Verein auf eine Sitzblockade der Ultras vor dem Erfurt-Spiel sowie den anschließenden Protestmarsch um die Ränge, den Versuch, im Pulk auf die Haupttribüne zu drängen sowie megaphon-verstärkte Beleidigungen gegen Eintrachts Sicherheitsbeauftragten.
Braunschweiger Zeitung - Freitag, 22.08.2008
Strafe der Eintracht gilt bundesweit
Von Jörg Fiene
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Die 20 führenden Köpfe der Ultra-Fangruppe dürfen in den nächsten zwei Jahren kein Stadion eines deutschen Profi-Fußballklubs bis hinab zur Regionalliga betreten. Drittligist Eintracht Braunschweig hatte der Gruppe nach den Vorkommnissen am Rande des ersten Heimspiels gegen Rot-Weiß Erfurt die rote Karte auf Zeit gezeigt und langfristige Sanktionen angekündigt.
Nun hat der Verein das Strafmaß festgelegt und den Beschuldigten in einem zweiseitigen Brief per Einschreiben zugestellt: Das bundesweit geltende Stadionverbot endet danach am 30. Juni 2010. In diesem Zeitraum dürfen sie zudem bei sämtlichen Veranstaltungen des Vereins das Gelände des Eintracht-Stadions ebenfalls nicht betreten.
Sollten die Wortführer der Fan-gruppe gegen diese Anordnung verstoßen, wird gegen sie "Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt", heißt es in dem Schreiben.
Gegen 91 weitere Ultra-Mitglieder, die meisten noch minderjährig, verhängte der Klub bis zum Saisonende für Heimspiele ein Stadionverbot auf Bewährung. Ihre Auflagen:
kein Zutritt zur Nordkurve, um mögliche Konflikte mit den Fans der Gästemannschaften auszuschließen
bedingungsloses Einhalten der Stadionordnung
Kontaktaufnahme mit dem Fanprojekt der Eintracht bis 15. September und Teilnahme an deren Programmen
"Wir wollen versuchen, sie auf diesem Weg wieder in die Fanszene zu integrieren, von der sie sich losgesagt hatten. Wir wollen die Kommunikation zwischen den Fangruppen wieder herstellen", sagte Eintracht-Geschäftsführer Sören Oliver Voigt. Er betonte weiter: "Ausschlaggebend für die jetzt entstandene Situation ist nicht, dass wir als Verein etwas verbieten wollten, sondern der Ärger innerhalb der Fans."
Mit den Stadionverboten reagiert der Verein auf eine Sitzblockade der Ultras vor dem Erfurt-Spiel sowie den anschließenden Protestmarsch um die Ränge, den Versuch, im Pulk auf die Haupttribüne zu drängen sowie megaphon-verstärkte Beleidigungen gegen Eintrachts Sicherheitsbeauftragten.
Braunschweiger Zeitung - Freitag, 22.08.2008
MvW
Budapest-Vorfälle: Sturm muss zahlen
Nyon/Schweiz - Die Kontroll- und Disziplinar-Kommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat sich mit den Zuschauer-Ausschreitungen rund um das UI-Cup-Spiel Ende Juli in Budapest gegen Honved beschäftigt und Sturm Graz am Freitag in Nyon zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro sowie zu einer Sachschadensersatzzahlung an die Ungarn von 5.600 Euro verurteilt. Honved muss zwei Spiele vor leeren Rängen austragen.
Berufung gegen das Urteil
Der österreichische Bundesligist teilte dazu in einer Presseaussendung am Freitag mit, dass der Verein die Entscheidungsgründe, wenn diese schriftlich vorliegen, einer genauen Prüfung unterziehen und Berufung einlegen werde.
Fans, Ordner und Polizei waren rund um das entscheidende UI-Cup-Rückspiel zwischen Honved und Sturm am 26. Juli in Budapest aneinandergeraten. In der Partie hatte der aktuelle Tabellenführer aus der Steiermark durch ein 2:1 den Einzug in die zweite Runde der Qualifikation des UEFA-Cups geschafft.
Honved ohne Zuschauer
Auch Honved Budapest wurde von der UEFA bestraft. Die Ungarn müssen zwei Spiele in europäischen Cup-Wettbewerben vor leeren Rängen austragen. Mit Sicherheit gilt dies für ihre nächste Partie auf kontinentaler Ebene. Bei Vorfällen in einem "Bewährungszeitraum" in den kommenden fünf Jahren wird auch die Strafe für das zweite Spiel in Kraft treten. Beide Clubs können in den kommenden drei Tagen Einspruch gegen das Urteil einlegen. (APA)
Nyon/Schweiz - Die Kontroll- und Disziplinar-Kommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat sich mit den Zuschauer-Ausschreitungen rund um das UI-Cup-Spiel Ende Juli in Budapest gegen Honved beschäftigt und Sturm Graz am Freitag in Nyon zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro sowie zu einer Sachschadensersatzzahlung an die Ungarn von 5.600 Euro verurteilt. Honved muss zwei Spiele vor leeren Rängen austragen.
Berufung gegen das Urteil
Der österreichische Bundesligist teilte dazu in einer Presseaussendung am Freitag mit, dass der Verein die Entscheidungsgründe, wenn diese schriftlich vorliegen, einer genauen Prüfung unterziehen und Berufung einlegen werde.
Fans, Ordner und Polizei waren rund um das entscheidende UI-Cup-Rückspiel zwischen Honved und Sturm am 26. Juli in Budapest aneinandergeraten. In der Partie hatte der aktuelle Tabellenführer aus der Steiermark durch ein 2:1 den Einzug in die zweite Runde der Qualifikation des UEFA-Cups geschafft.
Honved ohne Zuschauer
Auch Honved Budapest wurde von der UEFA bestraft. Die Ungarn müssen zwei Spiele in europäischen Cup-Wettbewerben vor leeren Rängen austragen. Mit Sicherheit gilt dies für ihre nächste Partie auf kontinentaler Ebene. Bei Vorfällen in einem "Bewährungszeitraum" in den kommenden fünf Jahren wird auch die Strafe für das zweite Spiel in Kraft treten. Beide Clubs können in den kommenden drei Tagen Einspruch gegen das Urteil einlegen. (APA)
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Haxen-Paule
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BZ hat geschrieben:Polizei will YB-Spiele ohne Alkohol
Die Kantonspolizei schlägt Alarm: Das Gewaltproblem rund um die YB-Spiele könne mit polizeilichen Mitteln nicht gelöst werden. Manuel Willi, Polizeichef Region Bern, wünscht sich ein Alkoholverbot im Stade de Suisse.
Das Polizeiaufgebot rund um die Super-League-Partie YB - GC hat gemäss TeleBärn 125000 Franken gekostet. Dieser Betrag geht zu Lasten des Steuerzahlers. Denn in Bern sind die Sportklubs nur für die Sicherheit innerhalb des Stadions zuständig. Sie müssen sich nicht an den Polizeikosten beteiligen. Der Gemeinderat hat sie von dieser Pflicht befreit.
Anders in Basel, Zürich, St.Gallen und Luzern. Dort beteiligen sich die Fussballklubs an den Sicherheitskosten, die während der Spiele anfallen.
Der Berner Stadtrat stört sich an diesem Gebührenerlass für die Sportklubs: Im Februar 2007 hat er mit 43 zu 20 ein Postulat für eine Eventabgabe überwiesen.
Das Parlament forderte die Regierung auf, die Veranstalter kommerzieller Grossereignisse in die Pflicht zu nehmen. Es sei nicht die Aufgabe der Stadt, solche Veranstaltungen indirekt zu subventionieren, steht im Postulatstext.tob
Am Sonntag nahm die Kantonspolizei nach Scharmützeln rund ums Spiel YB - GC zwölf Personen fest (wir berichteten). In der Vorwoche, anlässlich des Spiels YB - Aarau, griffen YB-Anhänger den Car der Aarau-Fans an.
Ausserhalb des Stadions ist die Polizei für die Sicherheit zuständig. «Der personelle Aufwand für Sportveranstaltungen hat sich in den letzten fünf Jahren vervierfacht», sagt Manuel Willi, der Polizeichef Region Bern, auf Anfrage. Die Kosten seien enorm. Das Gewaltproblem rund um YB-Spiele belaste die Polizei stark. «Wir stehen hier vor einem gesellschaftlichen Problem, das sich mit polizeilichen Mitteln alleine nicht lösen lässt.»
Kein Alkohol im Stadion
«Es kann doch nicht sein, dass bei jedem Fussballmatch Hundertschaften von Polizisten bereitstehen müssen, damit es zu keinen Auseinandersetzungen kommt», fährt Manuel Willi fort. Diese Entwicklung müsse gestoppt werden. «Ein erster Schritt wäre der Verzicht auf alkoholische Getränke im Stadion.» Damit nimmt Willi eine Forderung auf, die in der Schweiz immer öfter zu hören ist. Am «runden Tisch gegen Gewalt im Sport», geleitet von Bundesrat Samuel Schmid, wurden im Frühling Massnahmen für ein Alkoholverbot bei Hochrisikospielen erarbeitet. Dieses Verbot soll in den Stadien und im Umkreis von 500 Metern gelten. Allerdings müssen die Massnahmen von jedem Kanton und jeder Stadt genehmigt werden.
Die Stadt Zürich hat im Jahr 2007 bei mehreren Hochrisikospielen den Alkoholausschank in den Stadien verboten.
Ein Alkoholverbot galt auch bei der Finalissima zwischen Basel und YB im vergangenen Mai. «In der Regel wird im St.-Jakob-Park bei nationalen Spielen Alkohol verkauft. Doch die Kantonspolizei kann bei Hochrisikospielen Ausnahmen verordnen», sagt Stadionmanager Christian Kern.
YB verteidigt die Fans
YB-Pressesprecher Charles Beuret hält wenig von einem Alkoholverbot. Und er nimmt die YB-Fans in Schutz: «Unsere Fans sind keine Hooligans.» Die Young Boys seien glücklich, über vernünftige Zuschauer zu verfügen. «Wir haben viele Fortschritte erzielt im Dialog mit den Fanklubs – auch dank der neu gegründeten Fanarbeit Bern», sagt Charles Beuret. Innerhalb des Stade de Suisse gebe es kaum mehr Zwischenfälle. «Unsere Fans haben schon lange keine Feuerwerke mehr gezündet.»
by Berner Zeitung
http://www.bernerzeitung.ch/region/P...story/22954579
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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jaja, blabla...20min.ch hat geschrieben:Altstetten war Rechtens
...weder die geplante Personenkontrolle noch die Massenfestnahme stellten einen unrechtmässigen Eingriff in die persönliche Freiheit eines jeden einzelnen Fans dar...
...es habe sich um eine erstmalige, ungeplante Aktion gehandelt...
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/25816673
STADION ALLMEND 1934 - 2009
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«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Fußball: Italiens Regierung will totales Reiseverbot für Napoli-Fans
(DiePresse.com)
Nach Krawallen zum Meisterschafts-Beginn am Wochenende soll es den Fans des italienischen Erstligisten nun komplett untersagt werden, die Mannschaft zu Auswärtsspielen zu begleiten.
Die italienische Regierung ist wegen einer neuen Gewaltwelle am Auftaktwochenende der Fußball-Meisterschaft besorgt. Nachdem am Sonntag 1500 Ultras des Erstligisten SSC Napoli den Bahnhof der süditalienischen Hafenstadt verwüstet hatten, will das italienische Innenministerium ein komplettes Reiseverbot für dessen Tifosi verhängen. Bereits in der vergangenen Saison war es den Napoli-Fans bei fast der Hälfte der Auswärtsspiele verboten gewesen, ihr Team zu unterstützen.
Schäden bei Rom-Auswärtsfahrt
Auch die italienische Bahngesellschaft Trenitalia will keine organisierten Ultras mehr an Bord ihrer Züge haben, nachdem gewalttätige Fan-Gruppen am Sonntag bei der Fahrt zum Gastspiel bei der AS Roma (1:1) Schäden im Wert von einer halben Million Euro verursacht hatten.
Die Anhänger hatten am Sonntag einen Zug nach Rom gekapert und zwangen 300 Passagiere auszusteigen. Anschließend zerstörten und plünderten sie die Waggons. Die Bahnmitarbeiter hatten den Randalierern den Zugang zum Zug verwehrt, weil sie keine Fahrkarten hatten. Vier Kontrolleure wurden angegriffen und verletzt.
Aus Angst vor weiteren Krawallen im von vielen Touristen frequentierten Bahnhof entschied der Polizeichef von Neapel, die Ultras doch nach Rom abfahren zu lassen.
Tränengas und Knallkörper am Bahnhof
Bei der Ankunft in Rom warfen die Ultras trotz Polizeieskorte Tränengas und Knallkörper in den Bahnhof Termini. Im Olympiastadion wurde ein neapolitanischer Hooligan mit einem Messerstich leicht verletzt. Sieben Tifosi wurden festgenommen, berichtete die Polizei.
(DiePresse.com)
Nach Krawallen zum Meisterschafts-Beginn am Wochenende soll es den Fans des italienischen Erstligisten nun komplett untersagt werden, die Mannschaft zu Auswärtsspielen zu begleiten.
Die italienische Regierung ist wegen einer neuen Gewaltwelle am Auftaktwochenende der Fußball-Meisterschaft besorgt. Nachdem am Sonntag 1500 Ultras des Erstligisten SSC Napoli den Bahnhof der süditalienischen Hafenstadt verwüstet hatten, will das italienische Innenministerium ein komplettes Reiseverbot für dessen Tifosi verhängen. Bereits in der vergangenen Saison war es den Napoli-Fans bei fast der Hälfte der Auswärtsspiele verboten gewesen, ihr Team zu unterstützen.
Schäden bei Rom-Auswärtsfahrt
Auch die italienische Bahngesellschaft Trenitalia will keine organisierten Ultras mehr an Bord ihrer Züge haben, nachdem gewalttätige Fan-Gruppen am Sonntag bei der Fahrt zum Gastspiel bei der AS Roma (1:1) Schäden im Wert von einer halben Million Euro verursacht hatten.
Die Anhänger hatten am Sonntag einen Zug nach Rom gekapert und zwangen 300 Passagiere auszusteigen. Anschließend zerstörten und plünderten sie die Waggons. Die Bahnmitarbeiter hatten den Randalierern den Zugang zum Zug verwehrt, weil sie keine Fahrkarten hatten. Vier Kontrolleure wurden angegriffen und verletzt.
Aus Angst vor weiteren Krawallen im von vielen Touristen frequentierten Bahnhof entschied der Polizeichef von Neapel, die Ultras doch nach Rom abfahren zu lassen.
Tränengas und Knallkörper am Bahnhof
Bei der Ankunft in Rom warfen die Ultras trotz Polizeieskorte Tränengas und Knallkörper in den Bahnhof Termini. Im Olympiastadion wurde ein neapolitanischer Hooligan mit einem Messerstich leicht verletzt. Sieben Tifosi wurden festgenommen, berichtete die Polizei.
Hammarby IF de gör av Sverige !
Assauer sagt was andere denken
TB: "hra depp! ©®™"
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Haxen-Paule
- CUMK
- Beiträge: 4675
- Registriert: 3. Dez 2007, 09:16
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Endlich mal eine Berichterstattung, welche nicht zensiert ist.Haxen-Paule hat geschrieben:http://www.woz.ch/artikel/2008/nr36/sport/16788.html
heusler geile siech
- syntax
- FCL-Insider

- Beiträge: 778
- Registriert: 17. Mai 2003, 19:19
- Wohnort: paranoia city
- Kontaktdaten:
http://derstandard.at/?url=/?id=1220457342474Schikanen bewusst geplant?
Ballesterer fm-Chefredak teur Reinhard Krennhuber fuhr mit den Napoli-Ultras nach Rom und berichtet im derStandard.at- Interview von absurden Szenen. Eine andere Sicht der Dinge.
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Plastikelefant
- Forumgott

- Beiträge: 1258
- Registriert: 27. Sep 2003, 19:22
- Kontaktdaten:
Weiss nicht, ob schon gepostet oder net...
Quelle: zisch.chLuzern prüft «Geheimplan» für Fussballfans
Aus Angst vor Krawallen beim Spiel gegen Zürich prüft die Luzerner Kantonspolizei eine neue Sicherheitsmassnahme. Diese aber könnte die Zürcher provozieren.
Am Montag, 6. Oktober, trifft der FC Luzern im Allmend-Stadion auf den FC Zürich. Ein Spiel mit erhöhtem Risikopotenzial, wie es von Seiten der Sicherheitsverantwortlichen heisst.
Immer wieder ist es in den letzten Jahren bei Heimspielen gegen den FC Zürich zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen gekommen.
Jetzt prüfen die Verantwortlichen beim FC Luzern und bei der Kantonspolizei eine neue Sicherheitsmassnahme. So soll der Extrazug mit den Zürcher Gästen nicht mehr bis in den Hauptbahnhof Luzern fahren, sondern nach Rothenburg umgeleitet werden.
Dort sollen die Matchbesucher auf Busse umsteigen und direkt vors Stadion gefahren werden. Auch die Rückfahrt soll via Rothenburg erfolgen. So wollen die Verantwortlichen eine Konfrontation mit Luzerner Fans verhindern.
Rothenburg prüft Anfrage
Diese Woche hat die FCL-Leitung bei den Gemeindeverantwortlichen in Rothenburg angeklopft und ihnen die Idee unterbreitet. «Wir werden die Anfrage an der Gemeinderatssitzung vom nächsten Donnerstag prüfen», sagt Philipp Rölli, Geschäftsführer der Gemeinde. «Wir stehen dem Gesuch grundsätzlich offen gegenüber. Vor einem Entscheid wollen wir aber die betroffenen Grundeigentümer dazu befragen.»
© by Plastikelefant, 2003-2010 - alle Rechte vorbehalten
Meine Beiträge richten sich kostenfrei an die Leser dieses Forums. Mein Beitrag darf hier im Forum von allen registrierten Benutzern gelesen und innerhalb des Forums zitiert werden. Jegliche weitere Verwendung, kommerziell oder nicht, ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Autors gestattet. Das Zitatrecht richtet sich nach den einschlägigen Bestimmungen.
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L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
- LU-57
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- Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
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Der Übertitel auf der Hauptseite "Chaoten werden in Vorort verfrachtet" sagt eigentlich
schon alles über die Berichterstattung und (abartig ultraneue) Idee aus...!
Auf der einen Seite hetzerische SVP-Wahlkampagnen verurteilen, auf der anderen
Seite selber Hetzjagden betreiben und fördern.
Schweizer Bünzli- und Medientrottel...!
schon alles über die Berichterstattung und (abartig ultraneue) Idee aus...!
Auf der einen Seite hetzerische SVP-Wahlkampagnen verurteilen, auf der anderen
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STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.


