Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.
FC Sion Saison 08/09
Danke CC, dass du diese langweilige Liga etwas erträglicher machst.
AFCA / CAN'T BE STOPPED
____________________________________
Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
____________________________________
Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
____________________________________
Dräggspagg
____________________________________
Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
____________________________________
Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
____________________________________
Dräggspagg
-
Tassenwirt
"so en scheiss".. was soll der da denn verlieren?Tassenwirt hat geschrieben:immerhin stellt er sich nun der absoluten verantwortung. sollt auch er nicht reüssieren, dann hat er endgültig alles verspielt. er kann eigentlich nur verlieren... ob ihm das auch bewusst ist....
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
- syntax
- FCL-Insider

- Beiträge: 778
- Registriert: 17. Mai 2003, 19:19
- Wohnort: paranoia city
- Kontaktdaten:
so wie ich tws text interpretiere, stuft er den patienten als suicidgefährdet ein.Master hat geschrieben:"so en scheiss".. was soll der da denn verlieren?Tassenwirt hat geschrieben:immerhin stellt er sich nun der absoluten verantwortung. sollt auch er nicht reüssieren, dann hat er endgültig alles verspielt. er kann eigentlich nur verlieren... ob ihm das auch bewusst ist....
-
Troubadour
- Member

- Beiträge: 24
- Registriert: 5. Nov 2008, 17:02
Der FC Sion macht aufmerksam dass, Feuerwerke im Stadion strengstens verboten sind. Aufgrund der Ereignisse anlässlich des letzten Heimspiels vom 25. Oktober im Tourbillon und verschiedener Auswärtsspiele, gibt die Direktion und die Sicherheits-Staff des FC Sion folgendes bekannt: Die Fangruppierung der « Freaks Oberwallis » wird nicht mehr länger als offizielle Fangruppe des FC Sion anerkannt. Zusätzlich behält sich der FC Sion das Recht vor, alle Beteiligten und Sympathisanten dieser Gruppierung mit einer 3-jährigen Stadionsperre zu versehen, sollten sich solche Aktionen wie diese neulich lanciert wurden, wiederholen.
fc-sion.ch
fc-sion.ch
-
Kameltreiber
- Technogott
- Beiträge: 3663
- Registriert: 10. Mai 2006, 18:46
- Wohnort: Tunisiyya
Klar und cc ist JesusTroubadour hat geschrieben:Der FC Sion macht aufmerksam dass, Feuerwerke im Stadion strengstens verboten sind. Aufgrund der Ereignisse anlässlich des letzten Heimspiels vom 25. Oktober im Tourbillon und verschiedener Auswärtsspiele, gibt die Direktion und die Sicherheits-Staff des FC Sion folgendes bekannt: Die Fangruppierung der « Freaks Oberwallis » wird nicht mehr länger als offizielle Fangruppe des FC Sion anerkannt. Zusätzlich behält sich der FC Sion das Recht vor, alle Beteiligten und Sympathisanten dieser Gruppierung mit einer 3-jährigen Stadionsperre zu versehen, sollten sich solche Aktionen wie diese neulich lanciert wurden, wiederholen.
fc-sion.ch
Sektion SuperSeveboeme am 23.10.09 hat geschrieben:Kameltreiber schreibt klar und gut!
BLUE WHITE EAGLES 1999 - 2012
- LU-57
- Rekordmeister
- Beiträge: 9069
- Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
- Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
- Kontaktdaten:

STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
-
Troubadour
- Member

- Beiträge: 24
- Registriert: 5. Nov 2008, 17:02
FC Sion mit dem Zug ans Auswärtsspiel
von Herbie Egli
Der Walliser Super Ligist sorgt weiter für Schlagzeilen. Da einige Spieler gesundheitlich nicht gut auf die vielen Kurven im Mannschaftscar reagieren, beschloss CC kurzerhand, mit dem gesamten Kader den Zug zu nehmen, um nach Bellinzona zu reisen.
Interaktiv-Box
Infografik:
Alles zur Axpo Super League
Christian Constantin. Eine Woche voller Überraschungen. (Bild: Keystone)
Kontext-Box
Constantin ist neuer Trainer des FC Sion
Thema
Bildstrecken
Foren
Storys
Die Reise beinhaltet dreimal Umsteigen inklusive. Doch als der Zug um 13h38 in Martigny losfuhr, hatte ein Spieler seine Ausweise vergessen, weil die Reise via dem italienischen Domodossola geplant war. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen und es zusätzlich auf dem Trainingsplan schriftlich festgehalten. Glücklicherweise fiel dies nicht auf, weil die Zöllner keine Pässe sehen wollten. Zumindest hier blieb CC und seiner Reisegruppe ein unliebsame Überraschung erspart.
Überraschungen gab es beim und vom FC Sion in dieser Woche aber schon genug. Eine Chronologie der Ereignisse.
Montag
CC möchte bei der Aufstellung und den wöchentlichen Abläufen mitreden; sie selbst als Marschroute vorgeben - und Uli Stielike marschiert ... daraufhin aus dem Präsidentenbüro schnurstracks in die Anwaltskanzlei. CC zaubert eine Übergangslösung aus dem Hut und stellt eine ganze Trainerarmada zu einem neuen Funktionsteam zusammen: Doch José Sinval, Jean-Claude Richard, Christian Zermatten und Frédéric Chassot haben allesamt nicht die notwendige Trainerlizenz. Brisant: CC wusste dies im Falle von «Boubou» Richard gar nicht, denn dieser war bereits dreimal hauptverantwortlicher Trainer des FC Sion in der Nationalliga A. Nicht, dass er eine Diskussion mit dem SFV nicht erwartet hätte, doch plötzlich fehlt die Lizenz nicht nur ihm selbst, sondern vor allem auch seinem Platzhalter. Eine Lösung hat Constantin jedenfalls nicht parat und er wurde völlig auf dem falschen Fuss erwischt.
Dienstag
Am letzten Tag der Einspruchsfrist gab es doch noch einen Rekurs der Glaubensgemeinschaft St.Pius X. gegen die Stadionpläne, weil der Kanton der Umzonung des vorgesehenen Baugeländes zugestimmt hatte, aber nicht auf die Argumente der «Econe» eingegangen ist. Ein Rekurs, der wohl abgewiesen werden wird, doch bringt er erneut unliebsame Verzögerungen mit sich. Seine Architekten jedenfalls sind wieder blockiert und können das Projekt nur bedingt voranbringen.
Mittwoch
Der Verein schliesst die treue Oberwalliser Fangruppe «Freaks» von der Liste der offiziellen Fanclubs aus. Diese hatten mit einer kleine Pyroshow ihren Unmut über die unmögliche Kommunikationspolitik und die nicht vorhandene Fanarbeit des Vereins protestiert. Anstatt die Probleme gemeinsam zu lösen, wie es früher noch immer der Fall war, verbot Generaldirektor Massimo, Hauptschuldiger an dieser unprofessionellen Vereinsarbeit, kurzerhand den Fanclub und drohte damit, dass bei weiteren Zuwiderhandlungen sofort sämtliche Mitglieder des Fanclubs mit einen dreijährigen Stadionverbot belegt werden würden. Besonders im Oberwallis sorgte dies für grossen Unmut und provozierte eine Reaktion nicht nur der «Freaks».
Donnerstag
Eine der zwei aktivsten Fangruppen, die «Redside» solidarisierten sich mit den «Freaks» und treten ab sofort in einen bis zur Winterpause befristeten Streik. CC sei der Schuldige und dies wollen sie mit entsprechenden Spruchbändern auch zum Ausdruck bringen. Doch von alle dem wusste CC nichts, bis er über die Massnahmen der Fans informiert wurde. Entsprechend wütend war er über die Massnahme seines Geschäftsführers vom Vortag. «Sowas zum jetzigen Zeitpunkt. Hättest Du das nicht besser lösen können?», waren noch die harmlosesten Worte des Chefs an Generaldirektor Massimo.
20min.ch
Von Simon Kalbermatten | 00:13 | 08.11.2008
Sion-Präsident Christian Constantin will Erfolg. Deshalb unterhält er eine ebenso teure wie erfolglose Multikulti-Truppe. Dabei läge das Gute doch so nah.
Totenstimmung in Sions Kabine. Clausen, Geiger, Fournier und Co. lassen die Köpfe hängen. Sion liegt im Cupfinal gegen YB mit zwei Toren im Rückstand. Da ergreift Captain Brigger das Wort. Im Fernsehen erklärt er nach dem Spiel: «Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen endlich den Finger aus dem A…* nehmen.» Briggers Ansprache wirkt. Sion gewinnt 3:2. Damals, im Mai 1991, war der FC Sion ein Walliser Klub.
Auch 1992. Sion wird unter Präsident André Luisier (1998†) zum ersten Mal Schweizer Meister. In der Startelf von Trainer Enzo Trossero (Arg) standen damals mit Geiger, Sautier, Quentin, Fournier, Piffaretti und Brigger sechs waschechte Walliser. Und Nestor Clausen, ein knallharter Gaucho-Verteidiger mit Oberwalliser Wurzeln. Allesamt Spieler, die Gras frassen. Spieler ohne Geldgier, stolz, das rot-weisse Leibchen zu tragen. Echte Walliser Sieger-Mentalität.
Das Stade de Tourbillon war ein Hexenkessel. Die ganze Liga fürchtete den Trip nach Sion.
Heute ist es kalt im Tourbillon. Der FC Sion vereint Ober-, Mittel-und Unterwallis längst nicht mehr. Viele Söldner lassen den Walliser Kampfgeist vermissen.
CC kauft Amateur-Kicker aus allen Herren Ländern, um mit ihnen Kohle zu machen. Dass diese Strategie nicht aufgeht, hat er nicht gemerkt. Heute ist der FC Sion eine Multikulti-Truppe. Präsident Christian Constantin hat die Walliser Seele verkauft.
Wie soll sich der Ägypter Essam El Hadary mit dem Wallis identifizieren, wenn ihm sein Präsident ständig den Traum-Transfer in die Premier League schmackhaft macht?
Will sich ein Latino wie Alvaro Saborio, der Woche für Woche, Training für Training nur für sich schaut, überhaupt mit Rot-Weiss anfreunden?
Warum sollen die lokalpatriotischen Walliser einen Afrikaner wie Serey Die mögen, wenn er Fussball mit Kick-Boxen verwechselt?
Und hat einer im Chaos-Klub dennoch Erfolg, feuert ihn der Allmächtige CC, wie etwa Nestor Clausen im Oktober 2006. Clausen war einer der Gras-Fresser, die 1992 Meister wurden. Er ist Bürger der Oberwalliser Gemeinde Ernen. «Eine vo isch», wie man im Wallis sagt.
Der Sion-Patron will Geld verdienen, sieht Fussball als Big Business. Was CC übersieht: Der Erfolg führt über die Einheimischen. Die Gras-Fresser.
Solche gibts laut CC nicht. Falsch!
Stocker (FCB) Grichting (Auxerre), Lonfat (Sochaux), Wicky (L. A. Galaxy), Quennoz (Xamax) und Leoni (FCZ) sind allesamt Walliser. Aber aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) beim FC Sion.
«Qui cherche, trouvera» – wer sucht, der findet, Monsieur Constantin!
Das ist der Unterschied zum grossen Präsidenten André Luisier. In seiner Zeit schossen Walliser den FC Sion zu Titeln. Wie im Cupfinal 1991, als Rey und Orlando den Cupfinal nach Briggers drastischen Worten drehten. Auch sie waren Walliser Urgesteine.
* Ausdruck der Redaktion bekannt
blick.ch
[/img]
von Herbie Egli
Der Walliser Super Ligist sorgt weiter für Schlagzeilen. Da einige Spieler gesundheitlich nicht gut auf die vielen Kurven im Mannschaftscar reagieren, beschloss CC kurzerhand, mit dem gesamten Kader den Zug zu nehmen, um nach Bellinzona zu reisen.
Interaktiv-Box
Infografik:
Alles zur Axpo Super League
Christian Constantin. Eine Woche voller Überraschungen. (Bild: Keystone)
Kontext-Box
Constantin ist neuer Trainer des FC Sion
Thema
Bildstrecken
Foren
Storys
Die Reise beinhaltet dreimal Umsteigen inklusive. Doch als der Zug um 13h38 in Martigny losfuhr, hatte ein Spieler seine Ausweise vergessen, weil die Reise via dem italienischen Domodossola geplant war. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen und es zusätzlich auf dem Trainingsplan schriftlich festgehalten. Glücklicherweise fiel dies nicht auf, weil die Zöllner keine Pässe sehen wollten. Zumindest hier blieb CC und seiner Reisegruppe ein unliebsame Überraschung erspart.
Überraschungen gab es beim und vom FC Sion in dieser Woche aber schon genug. Eine Chronologie der Ereignisse.
Montag
CC möchte bei der Aufstellung und den wöchentlichen Abläufen mitreden; sie selbst als Marschroute vorgeben - und Uli Stielike marschiert ... daraufhin aus dem Präsidentenbüro schnurstracks in die Anwaltskanzlei. CC zaubert eine Übergangslösung aus dem Hut und stellt eine ganze Trainerarmada zu einem neuen Funktionsteam zusammen: Doch José Sinval, Jean-Claude Richard, Christian Zermatten und Frédéric Chassot haben allesamt nicht die notwendige Trainerlizenz. Brisant: CC wusste dies im Falle von «Boubou» Richard gar nicht, denn dieser war bereits dreimal hauptverantwortlicher Trainer des FC Sion in der Nationalliga A. Nicht, dass er eine Diskussion mit dem SFV nicht erwartet hätte, doch plötzlich fehlt die Lizenz nicht nur ihm selbst, sondern vor allem auch seinem Platzhalter. Eine Lösung hat Constantin jedenfalls nicht parat und er wurde völlig auf dem falschen Fuss erwischt.
Dienstag
Am letzten Tag der Einspruchsfrist gab es doch noch einen Rekurs der Glaubensgemeinschaft St.Pius X. gegen die Stadionpläne, weil der Kanton der Umzonung des vorgesehenen Baugeländes zugestimmt hatte, aber nicht auf die Argumente der «Econe» eingegangen ist. Ein Rekurs, der wohl abgewiesen werden wird, doch bringt er erneut unliebsame Verzögerungen mit sich. Seine Architekten jedenfalls sind wieder blockiert und können das Projekt nur bedingt voranbringen.
Mittwoch
Der Verein schliesst die treue Oberwalliser Fangruppe «Freaks» von der Liste der offiziellen Fanclubs aus. Diese hatten mit einer kleine Pyroshow ihren Unmut über die unmögliche Kommunikationspolitik und die nicht vorhandene Fanarbeit des Vereins protestiert. Anstatt die Probleme gemeinsam zu lösen, wie es früher noch immer der Fall war, verbot Generaldirektor Massimo, Hauptschuldiger an dieser unprofessionellen Vereinsarbeit, kurzerhand den Fanclub und drohte damit, dass bei weiteren Zuwiderhandlungen sofort sämtliche Mitglieder des Fanclubs mit einen dreijährigen Stadionverbot belegt werden würden. Besonders im Oberwallis sorgte dies für grossen Unmut und provozierte eine Reaktion nicht nur der «Freaks».
Donnerstag
Eine der zwei aktivsten Fangruppen, die «Redside» solidarisierten sich mit den «Freaks» und treten ab sofort in einen bis zur Winterpause befristeten Streik. CC sei der Schuldige und dies wollen sie mit entsprechenden Spruchbändern auch zum Ausdruck bringen. Doch von alle dem wusste CC nichts, bis er über die Massnahmen der Fans informiert wurde. Entsprechend wütend war er über die Massnahme seines Geschäftsführers vom Vortag. «Sowas zum jetzigen Zeitpunkt. Hättest Du das nicht besser lösen können?», waren noch die harmlosesten Worte des Chefs an Generaldirektor Massimo.
20min.ch
Von Simon Kalbermatten | 00:13 | 08.11.2008
Sion-Präsident Christian Constantin will Erfolg. Deshalb unterhält er eine ebenso teure wie erfolglose Multikulti-Truppe. Dabei läge das Gute doch so nah.
Totenstimmung in Sions Kabine. Clausen, Geiger, Fournier und Co. lassen die Köpfe hängen. Sion liegt im Cupfinal gegen YB mit zwei Toren im Rückstand. Da ergreift Captain Brigger das Wort. Im Fernsehen erklärt er nach dem Spiel: «Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen endlich den Finger aus dem A…* nehmen.» Briggers Ansprache wirkt. Sion gewinnt 3:2. Damals, im Mai 1991, war der FC Sion ein Walliser Klub.
Auch 1992. Sion wird unter Präsident André Luisier (1998†) zum ersten Mal Schweizer Meister. In der Startelf von Trainer Enzo Trossero (Arg) standen damals mit Geiger, Sautier, Quentin, Fournier, Piffaretti und Brigger sechs waschechte Walliser. Und Nestor Clausen, ein knallharter Gaucho-Verteidiger mit Oberwalliser Wurzeln. Allesamt Spieler, die Gras frassen. Spieler ohne Geldgier, stolz, das rot-weisse Leibchen zu tragen. Echte Walliser Sieger-Mentalität.
Das Stade de Tourbillon war ein Hexenkessel. Die ganze Liga fürchtete den Trip nach Sion.
Heute ist es kalt im Tourbillon. Der FC Sion vereint Ober-, Mittel-und Unterwallis längst nicht mehr. Viele Söldner lassen den Walliser Kampfgeist vermissen.
CC kauft Amateur-Kicker aus allen Herren Ländern, um mit ihnen Kohle zu machen. Dass diese Strategie nicht aufgeht, hat er nicht gemerkt. Heute ist der FC Sion eine Multikulti-Truppe. Präsident Christian Constantin hat die Walliser Seele verkauft.
Wie soll sich der Ägypter Essam El Hadary mit dem Wallis identifizieren, wenn ihm sein Präsident ständig den Traum-Transfer in die Premier League schmackhaft macht?
Will sich ein Latino wie Alvaro Saborio, der Woche für Woche, Training für Training nur für sich schaut, überhaupt mit Rot-Weiss anfreunden?
Warum sollen die lokalpatriotischen Walliser einen Afrikaner wie Serey Die mögen, wenn er Fussball mit Kick-Boxen verwechselt?
Und hat einer im Chaos-Klub dennoch Erfolg, feuert ihn der Allmächtige CC, wie etwa Nestor Clausen im Oktober 2006. Clausen war einer der Gras-Fresser, die 1992 Meister wurden. Er ist Bürger der Oberwalliser Gemeinde Ernen. «Eine vo isch», wie man im Wallis sagt.
Der Sion-Patron will Geld verdienen, sieht Fussball als Big Business. Was CC übersieht: Der Erfolg führt über die Einheimischen. Die Gras-Fresser.
Solche gibts laut CC nicht. Falsch!
Stocker (FCB) Grichting (Auxerre), Lonfat (Sochaux), Wicky (L. A. Galaxy), Quennoz (Xamax) und Leoni (FCZ) sind allesamt Walliser. Aber aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) beim FC Sion.
«Qui cherche, trouvera» – wer sucht, der findet, Monsieur Constantin!
Das ist der Unterschied zum grossen Präsidenten André Luisier. In seiner Zeit schossen Walliser den FC Sion zu Titeln. Wie im Cupfinal 1991, als Rey und Orlando den Cupfinal nach Briggers drastischen Worten drehten. Auch sie waren Walliser Urgesteine.
* Ausdruck der Redaktion bekannt
blick.ch
[/img]-
Dräcksgoof
- Forumgott

- Beiträge: 1824
- Registriert: 22. Dez 2002, 19:17
- Wohnort: Theater of Dreams
- Kontaktdaten:
Zisch
SFV setzte Sion eine Frist
Tatenlos verfolgt der Schweizer Fussball-Verband (SFV) die wirren Vorgänge im FC Sion nicht. Die Walliser und ihr "Präsidenten-Trainer" Christian Constantin sind vom SFV schriftlich darüber orientiert worden, dass die Super-League-Equipe ab dem 26. November wieder von einem UEFA-Pro-Lizenzinhaber betreut werden müsse.
Nach Eingang der im Entlassungsfall üblichen SFV-Mitteilung hat der ein Verein in der Regel 20 Tage Zeit, eine regelkonforme Trainerlösung zu präsentieren. Yves Débonnaire, im Verband der Chef des Ressorts Ausbildung, mag deshalb im Zusammenhang mit dem FC Sion (noch) nicht explizit von einem "Fall Constantin" sprechen: "Im Moment läuft die Frist. Das ist nichts Aussergewöhnliches."
Für Débonnaire ist aber klar, dass "Sion einen Trainer finden muss. Am 26. November läuft die Frist ab. Fertig!" Die Situation ist für den ehemaligen Sittener Profi-Fussballer im Prinzip eindeutig: "Constantin ist nicht Trainer des FC Sion. Er hat keine Lizenz. Von mir aus ist er der Technische Direktor." Wenn er sich per Telefon ins Coaching einmische, sei dies das Problem seiner "Trainer".
Pikanterweise kündigte "CC" bei seiner eigenen Präsentation seinen Rückzugstermin aber erst auf den 13. Dezember an. Ihm schwebt vor, erst nach dem Ende der Vorrunde wieder abzutreten. Glaubt man Débonnaire, wird der Verband eine Fortsetzung mit dem Hilfstrainer-Kabinett Richard, Sinval, Zermatten und Chassot nicht tolerieren. "Wie gesagt: Bis zum 26. November muss Sion einen Trainer mit Pro-Lizenz präsentieren."


