Frizzel hat geschrieben:die Fahrt des Jahres
Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.
[Match-Thread] Sa, 18.2.2009, 19:45 Uhr, Sion - Luzern
- Partyanimal
- Elite
- Beiträge: 7771
- Registriert: 25. Feb 2003, 11:56
- Wohnort: Luzern
- mrexcellent
- Experte

- Beiträge: 185
- Registriert: 4. Mai 2008, 14:58
- Wohnort: Luzern, OW
- FCLForever
- Experte

- Beiträge: 346
- Registriert: 11. Aug 2006, 20:17
- Wohnort: Braui
- Barry Bonds
- Forumgott

- Beiträge: 1380
- Registriert: 18. Jul 2006, 17:19
- Wohnort: Caffé Portici
- Kontaktdaten:
- David Fairclough
- Experte

- Beiträge: 202
- Registriert: 12. Dez 2002, 08:33
- Wohnort: BLOCK 100
Die Nordtribüne im Tourbillon wird nun doch nicht geschlossen. Dies gaben der FC Sion und sein Trainer-Präsident Christian Constantin bekannt. Letztendlich also viel Aufregung um nichts.
Christian Constantin. Der Sion-Trainer-Präsident lässt die Nordtribüne nun doch offen. «Am Montag stehe ich wieder auf der Matte»Die bösen Fans hätten seine Spieler ausgepfiffen, das dürfe nicht sein, posaunte Christian Constantin nach dem Match gegen den FC Vaduz in die Mikrophone und Schreibblöcke der Journalisten. Kurzerhand gab er bekannt, die Nordtribüne des Tourbillon bis zur Winterpause geschlossen halten zu wollen.
Doch jetzt rudert er zurück. Weil sein Generaldirektor Massimo Gleiches aber auch schon im Frühling angekündigt hatte, wird die Diskussion über eine Schliessung der Nordtribüne so langsam zum «running gag», über den aber niemand wirklich lachen kann.
Versöhnung mit den Fans
Als Begründung für den Schritt wird der Verein anführen, dass er dem schriftlich formulierten Wunsch seines Torhüters Essam El-Hadary Folge geleistet hat. Glaubhaft ist dies jedoch nicht. Viel grösser waren sicherlich die Sicherheitsbedenken der Kantonspolizei und der Swiss Football League. Für ein offizielles Statement war seitens des FC Sion niemand bereit, doch möchte Präsident Constantin in seinem WebTV die Entscheidung am Nachmittag exklusiv begründen.
Dennoch kann man die gesamte Aktion doch eher als Eigentor bezeichnen, in vielerlei Hinsicht: Für die Fans, die sich sowieso im Ausstand befinden, war die Ankündigung der Tribünenschliessung eine weiterer Affront. Konfrontation statt Kommunikation. Zudem stoppte der FC Sion den Kartenvorverkauf der Stehplätze und zwang seine Zuschauer auf die teureren Sitzplätze. Wer sich sein Ticket nun bereits gekauft hat und doch lieber gerne stehen möchte, hat nun ein Problem: Weder im Sekretariat des Vereins noch am Spieltag kann man solch eine Eintrittskarte umtauschen.
Insgesamt macht sich der FC Sion durch solche Aktionen sehr unglaubwürdig. Was passiert, wenn der Verein im nächsten Jahr wieder mit der Schliessung droht? Dann würde die Fussball-Schweiz lachen. Nicht über diesen «running gag», aber über CC und seinen Staff.
Christian Constantin. Der Sion-Trainer-Präsident lässt die Nordtribüne nun doch offen. «Am Montag stehe ich wieder auf der Matte»Die bösen Fans hätten seine Spieler ausgepfiffen, das dürfe nicht sein, posaunte Christian Constantin nach dem Match gegen den FC Vaduz in die Mikrophone und Schreibblöcke der Journalisten. Kurzerhand gab er bekannt, die Nordtribüne des Tourbillon bis zur Winterpause geschlossen halten zu wollen.
Doch jetzt rudert er zurück. Weil sein Generaldirektor Massimo Gleiches aber auch schon im Frühling angekündigt hatte, wird die Diskussion über eine Schliessung der Nordtribüne so langsam zum «running gag», über den aber niemand wirklich lachen kann.
Versöhnung mit den Fans
Als Begründung für den Schritt wird der Verein anführen, dass er dem schriftlich formulierten Wunsch seines Torhüters Essam El-Hadary Folge geleistet hat. Glaubhaft ist dies jedoch nicht. Viel grösser waren sicherlich die Sicherheitsbedenken der Kantonspolizei und der Swiss Football League. Für ein offizielles Statement war seitens des FC Sion niemand bereit, doch möchte Präsident Constantin in seinem WebTV die Entscheidung am Nachmittag exklusiv begründen.
Dennoch kann man die gesamte Aktion doch eher als Eigentor bezeichnen, in vielerlei Hinsicht: Für die Fans, die sich sowieso im Ausstand befinden, war die Ankündigung der Tribünenschliessung eine weiterer Affront. Konfrontation statt Kommunikation. Zudem stoppte der FC Sion den Kartenvorverkauf der Stehplätze und zwang seine Zuschauer auf die teureren Sitzplätze. Wer sich sein Ticket nun bereits gekauft hat und doch lieber gerne stehen möchte, hat nun ein Problem: Weder im Sekretariat des Vereins noch am Spieltag kann man solch eine Eintrittskarte umtauschen.
Insgesamt macht sich der FC Sion durch solche Aktionen sehr unglaubwürdig. Was passiert, wenn der Verein im nächsten Jahr wieder mit der Schliessung droht? Dann würde die Fussball-Schweiz lachen. Nicht über diesen «running gag», aber über CC und seinen Staff.
-
Kameltreiber
- Technogott
- Beiträge: 3663
- Registriert: 10. Mai 2006, 18:46
- Wohnort: Tunisiyya
-
Bill Shankly
- Elite
- Beiträge: 6167
- Registriert: 14. Nov 2002, 22:45
- Wohnort: city of london
- Kontaktdaten:


