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FC St. Gallen - NLB

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hässig-AL
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Beitrag von hässig-AL »

450 Franken für eine FCSG-Saisonkarte in der NLB


Ein treuer Fan des Super League-Absteigers FC St.Gallen ist von der Preispolitik des Vereins enttäuscht. Er bleibt deshalb den Spielen in der neuen Challenge League-Saison fern, obwohl er zuerst fest entschlossen war, ein Saisonabo zu kaufen.


Die Preise für eine Saisonkarte beim FCSG sorgen für Kopfschütteln.

«Das Pricing empfinde ich als unrealistisch und nicht nachvollziehbar», schreibt der Anhänger des Absteigers 20 Minuten Online. Er zog auch einen Vergleich mit den Preisen der Saisonkarten bei Xamax und Servette, die ebenfalls neue Stadien besitzen. Tatsächlich verlangen diese beiden Vereine für ein Sitzplatz-Saisonabo deutlich weniger. Servette will 380 Franken – Xamax 350.

«Ein Wettbewerbsvergleich sei legitim», sagt Bill Mistura, CEO der AFG Arena in St. Gallen gegenüber 20 Minuten Online. «Die Preispolitik sei aber vertretbar für ein neues Stadion und es müssten auch Mittel für die Mission Wiederaufstieg dem Verein zukommen.» Weiter erklärte Bill Mistura, dass es nach dem sportlichen Abstieg Überlegungen betreffend der Preispolitik gab. Man kam aber zum Schluss, dass man sie trotzdem so belässt.

Der FC St.Gallen wird aber höchst wahrscheinlich auch in der ersten Saison in der neuen AFG Arena auf zahlreiche Fans zählen können – auch wenn «nur» in der Challenge League gespielt wird. Die Ostschweizer Anhänger sind bekannt als treue Fans und in der abgelaufenen Saison hatte der FCSG einen Schnitt von 10 000 Zuschauern pro Spiel.


20.minuten
Masupilami
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Beitrag von Masupilami »

Alpenloewe hat geschrieben:Xamax 350 CHF
Wobei es da auch noch mehr Spiele gab (18 Teams) als in der nächsten Saison. :lol:
Thomas1365
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Beitrag von Thomas1365 »

die sollen untergehn
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Neiked
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Beitrag von Neiked »

Tornado hat geschrieben:die sollen untergehn
Werden sie auch
Härtere Strafen für den Modernen Youtube Hooligan!!!

Neiked ist Bewusst so Geschriben....



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ziggzagg
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Beitrag von ziggzagg »

laut blick-printausgabe von heute wechselt aguirre nun doch für 3 jahre zu omonia nikosia. ablösesumme CHF 450'000.-
blue white City
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Beitrag von blue white City »

ziggzagg hat geschrieben:laut blick-printausgabe von heute wechselt aguirre nun doch für 3 jahre zu omonia nikosia. ablösesumme CHF 450'000.-
Ablösesumme? Die wären ja schön blöd.
Das würde bedeuten, das Ianu doch noch zum Thema für den FCL würde ...
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Wiesel
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Beitrag von Wiesel »

ADLER 06

Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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Yoda
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Beitrag von Yoda »

Am Montag erwartet in der Challenge League der Tabellenzweite FC St. Gallen den FC Wil zum Ostschweizer Derby. Während in St. Gallen sportlich vieles gut läuft, entwickelt sich die erste Saison in der neuen Arena zu einer finanziellen Gratwanderung. Da spielen auch (scheinbare) Details eine Rolle. Dazu gehört, dass die Donatoren für ihre Klubräume in der Arena neu Miete bezahlen müssen. «Deswegen reduziert sich der Betrag, den die Gönner dem Klub überweisen», schildert der VR-Präsident Michael Hüppi eine der Veränderungen, die sich auf die Klubkasse auswirken.

1,5 Millionen Franken muss der Klub innert Monatsfrist auftreiben, sonst droht die Deponierung der Bilanz. Erste Gespräche mit Donatoren ergaben noch keine konkreten Ergebnisse. Auch wenn der Kraftakt gelingen sollte, ist absehbar, dass in nächster Zukunft keine ähnlichen Aktionen mehr möglich sind. Es braucht weitere Massnahmen. Geplant ist, die Spieler-Rechte künftig an eine Finanzierungsgesellschaft abzugeben. Hüppi will das finanzielle Risiko der Transfers auslagern. Damit bietet der Verein Investoren die Möglichkeit, im Spekulationsgeschäft Fussball mitzumischen. Er nimmt in Kauf, dass sich im Umfeld des Klubs eine einflussreiche Gruppe installiert – wie in den Jahren der Hochblüte rund um den Titel 2000 unter der Führung Peter Stadelmanns, des früheren Sportchefs und heutigen Präsidenten der Swiss Football League. Mit diesem Schritt würde der Klub nicht mehr von Transfers profitieren wie zuletzt in den Fällen Aguirre oder Gelabert. «Wir würden einen prozentualen Anteil der Transfersumme erhalten, mit dem abgegolten wird, dass der Spieler ausgebildet wurde und sich präsentieren konnte», sagt Hüppi.

Unter dem Strich bedeutet dies, dass die Abhängigkeit von der Betriebs-AG Arena noch grösser wird. Ausser Donatoren-Beiträgen und den Einnahmen aus der Leibchenwerbung könnten keine weiteren Einnahmen mehr generiert werden. Es blieben nur noch die Zahlungen der Betriebs-AG (in der Challenge League 4 Millionen). Ob nach Saisonschluss weitere Zuschüsse folgen, ist vom finanziellen Ergebnis der Arena-Betreiberin abhängig. Entscheidend dafür sind wiederum die Zuschauerzahlen oder der Ertrag aus der Bandenwerbung. Dort gibt es aber viele freie Flächen. Der Grund? «In der Challenge League fallen Fernsehübertragungen weitgehend weg», sagt Bill Mistura, der Geschäftsführer der Betriebs-AG.

In der 2005 gegründeten Stadion-AG ist der Verein nicht vertreten, obwohl deren Geschäftserfolg für ihn entscheidend ist. Neben einem Vertreter des Stadion-Bauers HRS sitzt der frühere Klubpräsident Dieter Froehlich im Gremium. Mit Mistura ist ein zweiter Exponent am Ruder, der als Klub-VR für die desaströse Abstiegs-Saison mitverantwortlich war und auf Druck Edgar Oehlers, der mächtigen Person im Hintergrund, zurücktrat. Die heutige Konstellation ist zwar historisch zu begründen, aber sicher nicht ideal.

Quelle: NZZ
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Stecki

Beitrag von Stecki »

Mehr Stehplätze für AFG ARENA

Nachdem das geringe Stehplatz-Angebot bei Heimspielen des Schweizer Zweitligisten FC St. Gallen mehrfach zu Kritik bei den Zuschauern geführt hat, haben Betriebs AG und Fans beschlossen: Der Stehplatz-Sektor wird zu Beginn der Rückrunde um 1.250 Plätze erweitert.

Lediglich 3.150 Stehplätze bot die Forster-Tribüne in der Vorrunde. Diese waren regelmäßig ausverkauft, so dass Fans auf Sitzplätze ausweichen mussten, was zu Unzufriedenheit und dem Wunsch nach mehr Stehplätzen führte. Daher beschloss die Betriebs AG AFG ARENA in einer Sitzung mit dem FCSG-Fan-Dachverband 1.879 das Stehplatzangebot zu erweitern. Für die Rückrunde soll die Tribüne beidseitig um jeweils 625 Plätze erweitert werden.

Somit stehen für den Rest der Saison 4.400 Stehplätze zur Verfügung, während in den angrenzenden Sektoren noch 1300 verfügbare Sitzplätze bestehen bleiben. Bill B. Mistura von der Betriebs AG AFG ARENA ist überzeugt davon, dass eine gute Entscheidung getroffen wurde. Auf der Homepage der Arena erklärt er: „Die AFG ARENA lebt von den Emotionen der Fans. Mit der Erweiterung können wir dem Wunsch der Fans nachkommen und hoffen auch in der Rückrunde auf einen zahlreichen Besuch der Spiele des FC St. Gallen.“
glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

Der Leader der Challenge League kämpft ums finanzielle Überleben. Die Eigenkapital-Basis ist rund 800'000 Franken zu tief.

«Uns fehlen derzeit zwischen 700'000 und 800'000 Franken», bekannte St. Gallens VR-Präsident Michael Hüppi anlässlich einer Medienkonferenz. Sollten die Ostschweizer in den kommenden Wochen keine neuen Geldgeber finden, droht ihnen im schlimmsten Fall die Deponierung der Bilanz und wohl auch die Verweigerung der Lizenz durch die Liga.

Per Ende Dezember schloss die AG des Klubs dank ausserordentlichen Erträgen von 700'000 Franken mit einer ausgeglichenen Rechnung. Der neue Vorstand um Hüppi trat im Sommer eigenen Angaben zufolge ein schwieriges Erbe an. Das Eigenkapital war vor dem Amtsantritt um 5,5 Millionen auf 0,5 Millionen gesunken.

Gleich hohe Kosten

Hüppi und seine neue Crew steht nun vor dem Problem, dass die Kosten nach dem Abstieg aus der Axpo Super League gleich hoch (oder gar höher) waren. «Dazu sind die Betriebskosten des neuen Stadions auch grösser, die Einnahmen in der Challenge League aber kleiner.» Die TV-Gelder sind spürbar geringer, die Werbeerträge sanken, und die Zuschüsse der Liga sind ebenfalls wesentlich tiefer.

«Die weltweite Finanzkrise schlägt ebenfalls bereits voll durch. Die Spendenfreude lässt spürbar nach. Davon sind auch die anderen Klubs im Land betroffen», führte Hüppi aus. In der aktuellen Situation gestalte sich die Suche nach Sponsoren oder Investoren als ausgesprochen schwierig. Noch ist der sportliche Betrieb nicht tangiert, noch peilt der FCSG die Rückkehr in die Eliteliga an.

Quelle: http://bazonline.ch/sport/fussball/FC-S ... y/10788985


irgendwie übel... und der FCSG ist in vielen Bereichen mit dem FCL vergleichbar...
Vblstöbli
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Beitrag von Vblstöbli »

Laut Blick.


8000 verkaufte Saisonkarte.

Respekt!
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Kameltreiber
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Beitrag von Kameltreiber »

Der Rasen in der AFG-Arena steht immer wieder in der Kritik. Die Betreiber überlegen nun, ihn zu ersetzen – vielleicht durch einen Kunstrasen.


SF-Kommentator Sascha Ruefer sagte während des Testspiels der Schweizer Nati gegen Bulgarien, dass man statt in Genf gerne in St. Gallen gekickt hätte, der Platz sei aber alles andere als gut, um darauf zu spielen. Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld hieb im November nach dem Spiel Schweiz – Finnland in die gleiche Kerbe: Sein Team habe den Ball auf dem schlechten Platz nicht laufen lassen können. Der Schweizerische Fussballverband vergab darauf das WM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien vom 1. April an Genf.

«Mit dem Rasen haben wir ein gröberes Problem», bestätigt FCSG-Präsident Michael Hüppi. Er sei nicht richtig verwurzelt und rutsche oft weg «wie ein Teppich». Allenfalls müsste der Rasen im April ausgewechselt werden, so Hüppi. Laut Bill Mistura, CEO der Betriebs AG der AFG-Arena, könnte dann auch ein Kunst­rasen zum Zug kommen: «Das Stadion wurde so gebaut, dass man im Extremfall ohne Probleme Kunst­rasen einsetzen kann.» Aus­serdem habe man immer gewusst, dass ein Naturrasen in St. Gallen aufgrund des rauen Klimas ein Risiko sei, so Mistura weiter.
boeme am 23.10.09 hat geschrieben:Kameltreiber schreibt klar und gut!
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BVB 09
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Beitrag von BVB 09 »

Aus­serdem habe man immer gewusst, dass ein Naturrasen in St. Gallen aufgrund des rauen Klimas ein Risiko sei.
:shock: SG neu in Sibirien??
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie mit ein Edding durchstreichen.
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Yoda
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Beitrag von Yoda »

Sollen nur nen Kunstrasen reinhauen, dann sind die Nati Spiele in St. Gallen auch gestorben...
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ottoaddo

Beitrag von ottoaddo »

Yoda hat geschrieben:Sollen nur nen Kunstrasen reinhauen, dann sind die Nati Spiele in St. Gallen auch gestorben...
Dann ist auch Bambam im Güller-Stöbli... :cry:
Agro
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Beitrag von Agro »

glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

hmm... könnte heissen, der mögliche barrage-teilnehmer aus der CL wäre wohlen oder yverdon usw... es käme immerhin noch etwas Spannung auf von Rang 3 bis 6... :lol:
Agro
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Beitrag von Agro »

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hässig-AL
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Beitrag von hässig-AL »

Die Betteltour geht weiter...
ST.GALLEN. Der FC St. Gallen kämpft trotz Sparmassnahmen und Darlehen von Investoren nach wie vor mit finanziellen Problemen. Verwaltungsratspräsident Michael Hüppi sagt, wie viel Geld dem Club noch fehlt und wie er es auftreiben will.
Interview: Markus Scherrer
Herr Hüppi, dem FC St. Gallen wurde in erster Instanz die Lizenz für die Saison 2009/10 verweigert. Hat dies nun negative Auswirkungen auf die nach wie vor laufenden Sanierungsmassnahmen und die Planungen für die kommende Meisterschaft?

Michael Hüppi: Nein, das Geschäft läuft weiter. Erstmals war an der heutigen (gestern, Red.) Verwaltungsratssitzung auch das Thema Zukunft traktandiert. Dabei ging es darum, mit welchen Spielern, deren Verträge nur noch bis Ende Saison gültig sind, eine weitere Zusammenarbeit angestrebt wird oder nicht, und auf welchen Positionen wir neue Akteure verpflichten wollen. Aber natürlich sprachen wir ebenfalls über die Lizenzverweigerung. Auch wenn es nur eine reine Formalität zu sein scheint, ist es doch unschön, dass wir die Spielberechtigung nicht im ersten Anlauf erhalten haben. Jetzt dauert es einfach ein bisschen länger, bis wir die Lizenz und damit die definitive Sicherheit haben.

Die Investoren, die 1,5 Millionen Franken in Form von Darlehen gesprochen haben, engagierten sich, damit der Club die Lizenz für die nächste Saison erhält. Sind diese nach dem negativen Entscheid nicht irritiert?

Hüppi: Natürlich müssen wir nun jedem Investor aufzeigen, weshalb wir die Lizenz in erster Instanz nicht erhalten haben. Es hat einfach ein Dokument gefehlt, das wir aber bereits nachgereicht haben.

Nach wie vor ist aber davon zu hören, dass sich die FC St. Gallen AG in einem ernstzunehmenden Liquiditätsengpass befindet.

Hüppi: Das ist richtig. Für eine vollständige Sanierung und zur Sicherung des Fortbestandes fehlen dem Club noch fast eine Million Franken.

Sie starten in regelmässigen Abständen immer wieder Hilferufe. Der Verdacht liegt nahe, dass Sie sich für eine «Salamitaktik» entschieden haben. Wäre es nicht besser gewesen, wenn Sie im Herbst gesagt hätten, dem Club würden 3,5 oder 4 Millionen Franken fehlen?

Hüppi: Wir haben im vergangenen Sommer verschiedene Sanierungsmassnahmen vorgestellt. Dabei haben wir kommuniziert, dass wir einerseits 1,5 Millionen Franken einsparen und anderseits 1,5 Millionen Franken durch Spendengelder generieren müssen. Was den ersten Teil betrifft, haben wir zum Beispiel mit der Reduktion der Personalkosten rund 200 000 Franken eingespart. Mit dem «Team Ostschweiz», der angestrebten Kooperation im Nachwuchs mit dem FC Wil, werden weitere 300 000 Franken dazukommen. Bei den Spendengeldern haben wir bis jetzt und auch dank der Unterstützung der Sponsorenvereinigung «Dienstag-Club» 600 000 Franken zusammengebracht. Das erklärte Spendenziel von 1,5 Millionen Franken ist damit aber noch nicht erreicht worden. Deshalb stossen wir diese Aktion jetzt neu an.

In dieser Saison beträgt der Zuschauer-Durchschnitt 11 708. Bei diesen Zahlen kann der Anhänger nicht nachvollziehen, weshalb der FC St. Gallen solche finanziellen Probleme hat.

Hüppi: Das Budget der Betriebs AG Arena basierte auf einem anderen Produktemix. Es wurden viel weniger der teureren Business-Seats verkauft als angenommen. Zudem werden pro Heimspiel jeweils 1000 Gutscheine eingelöst, die abgegeben wurden, weil es in der Challenge League weniger Partien gibt. Das heisst: Mit dem jetzigen Produktemix erreichen wir mit einem Schnitt von 11 000 Zuschauern das Budget.

Tatsache ist, dass der FC St. Gallen noch fast eine Million Franken benötigt. Wie wollen Sie diese nun auftreiben?

Hüppi: Einerseits starten wir am Samstag am Derby St. Gallen – Gossau eine Telefonaktion. Via Natel kann der Fan spenden. Wer die Nummer 0901 1879 05 wählt, spendet fünf Franken. Die weiteren Nummern sind 0901 1879 10 für zehn Franken, 0901 1879 50 für fünfzig Franken und 0901 1879 00 für hundert Franken. Zudem beginnen wir in diesen Tagen mit der Aktion «800 Ostschweizer zahlen 1000 Franken». Eine Kerngruppe aus dem Verwaltungsrat und einige Mitglieder der Donatorenvereinigungen versuchen Leute zu gewinnen, die nicht nur 1000 Franken spenden, sondern auch eine andere Person aus ihrem Umfeld finden, die sich ebenfalls finanziell engagiert.

Einmal mehr werden die Anhänger gebeten, dem Club zu helfen. Die Fans sind solcher Spendenaktionen langsam überdrüssig.

Hüppi: Das ist so. Die 1000 Franken sind zwar viel. Aber vielleicht ist es ein Betrag, der noch drinliegt. Wichtig ist, dass die Anhänger die Kernbotschaft verstehen. Einerseits zahlen wir den Preis des Abstiegs. Anderseits hoffe und verspreche ich, dass wir anders wirtschaften, als es in der Vergangenheit hin und wieder geschehen ist. Wichtig ist, dass der Club keine finanzielle Last weiterziehen muss. Denn im Sommer, wenn wir hoffentlich wieder in der Super League sind, wollen wir auf einem guten Boden stehen.
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nelson
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Beitrag von nelson »

Verrecken sollen sie!!!

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