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Der Wollaffe
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Gianni
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Gianni
Habe noch was über den Gibbon Affen
Sie sind sehr wasserscheu und absolute Nichtschwimmer: In Menschenobhut hat man beobachtet, dass Gibbons, die ins Wasser fielen, kaum Schwimmversuche unternahmen, sondern, da sich ihr dichter Pelz schnell mit Wasser vollsog, praktisch ohne Gegenwehr einfach untergingen. Größere Wasserläufe stellen deshalb für die Gibbons unüberwindbare Barrieren dar.
Sie sind sehr wasserscheu und absolute Nichtschwimmer: In Menschenobhut hat man beobachtet, dass Gibbons, die ins Wasser fielen, kaum Schwimmversuche unternahmen, sondern, da sich ihr dichter Pelz schnell mit Wasser vollsog, praktisch ohne Gegenwehr einfach untergingen. Größere Wasserläufe stellen deshalb für die Gibbons unüberwindbare Barrieren dar.
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Gianni
Der ist auch gut!
WILDES SCHNABELSCHAF
Das Schnabelschaf ist ein Schaf mit einem Schnabel. Es ist wirklich ein richtiges Schaf, also Stummelschwanz, komische Beinchen und hat einen weißen Pullover an, auch Wolle genannt. Aber es hat eben auch einen roten langen Schnabel und zwei überdimensionierte Augen, was es manchmal zum Glotzen und Gaffen verleitet.
Es frisst so ziemlich alles, was ihm unter den Schnabel kommt. Sogar seine Jungen. 'Ihhhhh so ein Schwein' wird jetzt mancher vielleicht sagen. Aber es ist, und bleibt natürlich eine Schaf, außerdem ist die Sache doch etwas anders. Also dass Schaff frisst alles, ist aber sonst ziemlich harmlos, zumindest bis es beschließt sich fortzupflanzen.
Denn Schnabelschafe legen Eier. Etwa faustgroß und etwa fünf bis acht. Und sie tun dies schlauerweise auch nur, wenn sie schon etwas älter und lebensmüder sind. Warum, dazu gleich. Was noch zu sagen wäre, ist das das Schnabelschaf alles alleine kann. Es ist nämlich eingeschlechtlich. Es denkt sich irgendwann also 'Huch, da kannste mal' und *Rums* schon liegen acht kecke Eier auf der Wiese. Bei manchen Schnabelschafen wurde schon beobachte, dass sie aus Angst oder 'Verlegenheit' angefangen habe zu brüten.
Also da sind sie nun dieser Eier und unser Schnabelschaf hat nichts Besseres zu tun, als sie alle aufzufressen. Nicht richtig natürlich. Denn die Eier werden, wenn sie einmal verschluckt sind, nicht etwa in den Magen geleitet, sonder direkt in die "Ablage-Lagerungs und Dellen-Inkubationskammer- eingespeist. Kurz, die Eier landen in einem Hohlraum, genannt die 'ALDI-Tasche'.
Dort werden diese Eier im Inneren des Mutterschnabelschafes dann die nächsten 6 Monate schon angewärmt und langsam bebrütet. Das Mutterschnabelschaf bewegt sich in dieser Zeit etwas behäbig. Irgendwann aber beschließen sämtliche Schnabelschafe (noch die Ei-Version) zu schlüpfen und sitzen somit kurz darauf in der ALDI-Tasche und würden gerne da raus. Und schon beginnt der komplizierte Teil.
Denn jetzt verstopfen die kleinen Schnabelschafe den schmalen (Schluck-) Eingang des großen Schnabelschafs. Und dann beginnen die Jungen ihre Eischalen zu verspeisen. Diese Schalen setzten sehr schnell und sehr agressiv Verdauungsgase frei. Und so bläht sich die ALDI-Tasche im Schnabelschaf im weiter und weiter auf. Das Schaf wir zusehends runder und fülliger. Und irgendwann gibt es dem Druck nach und --- explodiert.
Dem Beobachter bietet sich also folgendes Bild: Ein Schaf auf eine Weide. Doch als hätte jemand die Luftpumpe an einen Ballon gesetzt beginnt es sich plötzlich aufzublähen, wird runder und runder, größer und gewaltiger. Etwa zehn Minuten später, während man noch fasziniert zuschaut, und sich fragt, was der kleine weiße Wal im Grass macht: *Kawummmmm* eine Explosion in einer übel riechenden Wolke. Und man hat statt eines aufgeblähten alten Schafs, acht brandneue.
An dieser Stelle sei darauf verwiesen, dass schon diverse Schnabelschafforscher schwere Verletzungen beim Beobachten dieses Vorganges erlitten haben, da sich der spitze Schnabel des explodierenden Schafes in ein durchaus lebensbedrohliches Geschoss verwandeln kann.
Ansonsten gibt es wenig Wissenswertes über die Schnabelschafe. Ihre Heimat ist Relvix 2a, was seit 2289 eine Kolonie der Menschen ist. Gesichtet wurden die Schafe erstmals 2293. Vorher schienen sie nicht zu existieren. Dann jedoch wurde der Planet von ganzen Herden 'Wilder Schnabelschafe' überrannt. Eine Zucht durch den Mensch ist bei ihrem Aussehen zu Normalen Schafen nahe liegend, jedoch wollte niemand hierfür die Verantwortung übernehmen.
Die Tiere tummeln sich meist in Herden. Auch da sie auf Relvix viele natürliche Feinde, wie zB. den 'Grossen Weideschlucker' haben. Bei Gefahr neigt das Schnabelschaf zur Pyramidenbildung: Auf eine Grundbasis von 4 oder mehr Starken Schnabelschafen hüpfen andere Schwächere. Und bilden einen neue Reihe. Darüber folgt die nächste. Bis eine richtige Pyramide entstanden ist. Sich dann langsam und bedrohlich vorwärts bewegend, und mit lautem rhythmischen 'mää-ääää-ää' versuchen die Tiere jeden Angreifer gemeinsam in die Flucht zu schlagen. Es wurden schon Pyramiden von 9 Metern Höhe und mit über 80 Schafen gesehen.
Auch können Schnabelschafe etwa 3 Stunden die Luft anhalten. Wozu das gut sein soll, weis jedoch keiner, da sie sämtlich Nichtschwimmer sind.
Die Lebenserwartung beträgt an die sieben bis acht Jahre, und die meisten Schnabelschafe brüten aus oben genannte Gründe eigentlich erst mit Beginn des 7. Jahres. Aber auch hier gilt eine Faustregel: Je dümmer das Schaff, desto eher brütet es: *Poff*.
WILDES SCHNABELSCHAF
Das Schnabelschaf ist ein Schaf mit einem Schnabel. Es ist wirklich ein richtiges Schaf, also Stummelschwanz, komische Beinchen und hat einen weißen Pullover an, auch Wolle genannt. Aber es hat eben auch einen roten langen Schnabel und zwei überdimensionierte Augen, was es manchmal zum Glotzen und Gaffen verleitet.
Es frisst so ziemlich alles, was ihm unter den Schnabel kommt. Sogar seine Jungen. 'Ihhhhh so ein Schwein' wird jetzt mancher vielleicht sagen. Aber es ist, und bleibt natürlich eine Schaf, außerdem ist die Sache doch etwas anders. Also dass Schaff frisst alles, ist aber sonst ziemlich harmlos, zumindest bis es beschließt sich fortzupflanzen.
Denn Schnabelschafe legen Eier. Etwa faustgroß und etwa fünf bis acht. Und sie tun dies schlauerweise auch nur, wenn sie schon etwas älter und lebensmüder sind. Warum, dazu gleich. Was noch zu sagen wäre, ist das das Schnabelschaf alles alleine kann. Es ist nämlich eingeschlechtlich. Es denkt sich irgendwann also 'Huch, da kannste mal' und *Rums* schon liegen acht kecke Eier auf der Wiese. Bei manchen Schnabelschafen wurde schon beobachte, dass sie aus Angst oder 'Verlegenheit' angefangen habe zu brüten.
Also da sind sie nun dieser Eier und unser Schnabelschaf hat nichts Besseres zu tun, als sie alle aufzufressen. Nicht richtig natürlich. Denn die Eier werden, wenn sie einmal verschluckt sind, nicht etwa in den Magen geleitet, sonder direkt in die "Ablage-Lagerungs und Dellen-Inkubationskammer- eingespeist. Kurz, die Eier landen in einem Hohlraum, genannt die 'ALDI-Tasche'.
Dort werden diese Eier im Inneren des Mutterschnabelschafes dann die nächsten 6 Monate schon angewärmt und langsam bebrütet. Das Mutterschnabelschaf bewegt sich in dieser Zeit etwas behäbig. Irgendwann aber beschließen sämtliche Schnabelschafe (noch die Ei-Version) zu schlüpfen und sitzen somit kurz darauf in der ALDI-Tasche und würden gerne da raus. Und schon beginnt der komplizierte Teil.
Denn jetzt verstopfen die kleinen Schnabelschafe den schmalen (Schluck-) Eingang des großen Schnabelschafs. Und dann beginnen die Jungen ihre Eischalen zu verspeisen. Diese Schalen setzten sehr schnell und sehr agressiv Verdauungsgase frei. Und so bläht sich die ALDI-Tasche im Schnabelschaf im weiter und weiter auf. Das Schaf wir zusehends runder und fülliger. Und irgendwann gibt es dem Druck nach und --- explodiert.
Dem Beobachter bietet sich also folgendes Bild: Ein Schaf auf eine Weide. Doch als hätte jemand die Luftpumpe an einen Ballon gesetzt beginnt es sich plötzlich aufzublähen, wird runder und runder, größer und gewaltiger. Etwa zehn Minuten später, während man noch fasziniert zuschaut, und sich fragt, was der kleine weiße Wal im Grass macht: *Kawummmmm* eine Explosion in einer übel riechenden Wolke. Und man hat statt eines aufgeblähten alten Schafs, acht brandneue.
An dieser Stelle sei darauf verwiesen, dass schon diverse Schnabelschafforscher schwere Verletzungen beim Beobachten dieses Vorganges erlitten haben, da sich der spitze Schnabel des explodierenden Schafes in ein durchaus lebensbedrohliches Geschoss verwandeln kann.
Ansonsten gibt es wenig Wissenswertes über die Schnabelschafe. Ihre Heimat ist Relvix 2a, was seit 2289 eine Kolonie der Menschen ist. Gesichtet wurden die Schafe erstmals 2293. Vorher schienen sie nicht zu existieren. Dann jedoch wurde der Planet von ganzen Herden 'Wilder Schnabelschafe' überrannt. Eine Zucht durch den Mensch ist bei ihrem Aussehen zu Normalen Schafen nahe liegend, jedoch wollte niemand hierfür die Verantwortung übernehmen.
Die Tiere tummeln sich meist in Herden. Auch da sie auf Relvix viele natürliche Feinde, wie zB. den 'Grossen Weideschlucker' haben. Bei Gefahr neigt das Schnabelschaf zur Pyramidenbildung: Auf eine Grundbasis von 4 oder mehr Starken Schnabelschafen hüpfen andere Schwächere. Und bilden einen neue Reihe. Darüber folgt die nächste. Bis eine richtige Pyramide entstanden ist. Sich dann langsam und bedrohlich vorwärts bewegend, und mit lautem rhythmischen 'mää-ääää-ää' versuchen die Tiere jeden Angreifer gemeinsam in die Flucht zu schlagen. Es wurden schon Pyramiden von 9 Metern Höhe und mit über 80 Schafen gesehen.
Auch können Schnabelschafe etwa 3 Stunden die Luft anhalten. Wozu das gut sein soll, weis jedoch keiner, da sie sämtlich Nichtschwimmer sind.
Die Lebenserwartung beträgt an die sieben bis acht Jahre, und die meisten Schnabelschafe brüten aus oben genannte Gründe eigentlich erst mit Beginn des 7. Jahres. Aber auch hier gilt eine Faustregel: Je dümmer das Schaff, desto eher brütet es: *Poff*.
kult! soeben mitgelauscht
:
ein arbeitskollege redet mit einer mitarbeiterin über seine katze welche anscheinend immer klatschnass nachhause kommt. worauf sie ihn fragt ob den seine katze schwimmen könne? antwort: JEDES TIER KANN SCHWIMMEN!
fazit: 6,999980 millionen menschen in der schweiz kennen den wollaffen nicht! lasst uns was unternehmen!
ein arbeitskollege redet mit einer mitarbeiterin über seine katze welche anscheinend immer klatschnass nachhause kommt. worauf sie ihn fragt ob den seine katze schwimmen könne? antwort: JEDES TIER KANN SCHWIMMEN!
fazit: 6,999980 millionen menschen in der schweiz kennen den wollaffen nicht! lasst uns was unternehmen!
TFC!
- Chris Climax
- Problembär
- Beiträge: 4923
- Registriert: 21. Nov 2002, 14:21
- Wohnort: Tierra Caliente
Um die Allgemeinen Verwirrung noch ein wenig grösser zu machen, gebe ich hier auch noch meinen Senf dazu:
können Menschenaffen schwimmen?
Nein; deshalb reichen Wassergräben in Zoos aus und selbst da ertrinken immer wieder Affen. Erstens können sie nicht schwimmen, zweitens haben sie aber vorallem keinen "Tauchreflex",das heißt: wenn sie untertauchen, dringt das Wasser ungehindert über die Nase in die Lunge ein.
Gibt es überhaupt Affen die schwimmen können?
Ja ! Bestimmte Affenarten, wie die Meerkatze zum Beispiel schwimmen sehr gut.
Gibt es Affen die baden gehen aber trotzdem nicht schwimmen können?
Ja, gibt es ! Da wären zu Beispiel die Nord-Japanischen Rotgesichtmakaken. Die sieht man oft auch in Dokumentarfilmen, wie sie bei Kälte ins Wasser gehen, und zwar ins dampfende Wasser von Thermalquellen! Sie gehen ins Wasser um sich zu wärmen, jedoch schwimmen sie dort nicht, sondern sitzen nur im Wasser.
Liebe Grüsse an alle Affenfreunde hier im Forum....
Chris Climax, Eidg. Dipl. Zoobesucher
können Menschenaffen schwimmen?
Nein; deshalb reichen Wassergräben in Zoos aus und selbst da ertrinken immer wieder Affen. Erstens können sie nicht schwimmen, zweitens haben sie aber vorallem keinen "Tauchreflex",das heißt: wenn sie untertauchen, dringt das Wasser ungehindert über die Nase in die Lunge ein.
Gibt es überhaupt Affen die schwimmen können?
Ja ! Bestimmte Affenarten, wie die Meerkatze zum Beispiel schwimmen sehr gut.
Gibt es Affen die baden gehen aber trotzdem nicht schwimmen können?
Ja, gibt es ! Da wären zu Beispiel die Nord-Japanischen Rotgesichtmakaken. Die sieht man oft auch in Dokumentarfilmen, wie sie bei Kälte ins Wasser gehen, und zwar ins dampfende Wasser von Thermalquellen! Sie gehen ins Wasser um sich zu wärmen, jedoch schwimmen sie dort nicht, sondern sitzen nur im Wasser.
Liebe Grüsse an alle Affenfreunde hier im Forum....
Chris Climax, Eidg. Dipl. Zoobesucher
Habt euch lieb !!
Hier noch mehr über den Wollaffen:
Die Gattung der Wollaffen (Lagothrix) besteht aus 2 Arten. Die Wollaffen leben im mittleren und oberen Amazonasgebiet. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 50-60 cm und Schwanzlängen von 70 cm. Sie haben kurzes, dichtes Wollfell, dessen Farbe von schwarz über grau bis hell ockerfarben reicht. Der Kopf ist rund, das Gesicht nackt und dunkel mit einer fliehenden Stirn und tiefliegende Augen. In freier Natur findet man häufig Großverbände, bestehend aus Wollaffen, Brüllaffen und Klammeraffen. Die Nahrung besteht aus Früchten, Blättern und andere Pflanzenteile. Nach einer Tragzeit von 225 Tagen bringen die Weibchen jeweils 1 Junges zur Welt.
Der Wollaffe oder Graue Wollaffe (Lagothrix lagotricha) lebt in den Wäldern bis zu 2000 m Höhe am oberen Amazonasbecken. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 39-68 cm, eine Schwanzlänge von 56-73 cm und ein Gewicht von 5,5 bis 6,5 kg. Der Graue Wollaffe hat einen schweren Körperbau. Das Haar ist kurz und dicht. Der Kopf ist rund, der Rumpf kräftig. Das Fell ist grau bis olivbraun, dunkelbraun oder schwarz, der Kopf ist oft dunkler, fast schwarz. Der Wollaffe lebt in Gruppen von etwa 50 Tieren. Er ist zwar ein reiner Baumbewohner, kommt aber auch häufig auf den Boden herab. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Früchten. Nach einer Tragzeit von 18-20 Wochen bringt das Weibchen 1 Junges zur Welt, das sich am Bauchfell der Mutter klammert. Nach einigen Wochen kann es aber schon selbstständig auf den Ästen umherklettern. Gesäugt wird das Junge etwa 12 Monate. Geschlechtsreif wird es dann mit etwa 4 Jahren. Der Bestand ist stark gefährdet.
Der Gelbschwanzwollaffe (Lagothrix flavicauda) lebt in Wäldern in Höhen von 1700-2700 m in Peru, in Teilen des Amazonasgebietes. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 52 cm und eine Schwanzlänge von 56 cm. Das Fell ist mittelbraun, wobei die Unterseite bis zur Schwanzspitze gelb ist. Die Greifschwielen sind unbehaart. Das Gesicht selber ist nackt und hell ist aber an Nase und Mund weißlich behaart. Diese Art ist vom Aussterben bedroht!
Die Gattung der Wollaffen (Lagothrix) besteht aus 2 Arten. Die Wollaffen leben im mittleren und oberen Amazonasgebiet. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 50-60 cm und Schwanzlängen von 70 cm. Sie haben kurzes, dichtes Wollfell, dessen Farbe von schwarz über grau bis hell ockerfarben reicht. Der Kopf ist rund, das Gesicht nackt und dunkel mit einer fliehenden Stirn und tiefliegende Augen. In freier Natur findet man häufig Großverbände, bestehend aus Wollaffen, Brüllaffen und Klammeraffen. Die Nahrung besteht aus Früchten, Blättern und andere Pflanzenteile. Nach einer Tragzeit von 225 Tagen bringen die Weibchen jeweils 1 Junges zur Welt.
Der Wollaffe oder Graue Wollaffe (Lagothrix lagotricha) lebt in den Wäldern bis zu 2000 m Höhe am oberen Amazonasbecken. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 39-68 cm, eine Schwanzlänge von 56-73 cm und ein Gewicht von 5,5 bis 6,5 kg. Der Graue Wollaffe hat einen schweren Körperbau. Das Haar ist kurz und dicht. Der Kopf ist rund, der Rumpf kräftig. Das Fell ist grau bis olivbraun, dunkelbraun oder schwarz, der Kopf ist oft dunkler, fast schwarz. Der Wollaffe lebt in Gruppen von etwa 50 Tieren. Er ist zwar ein reiner Baumbewohner, kommt aber auch häufig auf den Boden herab. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Früchten. Nach einer Tragzeit von 18-20 Wochen bringt das Weibchen 1 Junges zur Welt, das sich am Bauchfell der Mutter klammert. Nach einigen Wochen kann es aber schon selbstständig auf den Ästen umherklettern. Gesäugt wird das Junge etwa 12 Monate. Geschlechtsreif wird es dann mit etwa 4 Jahren. Der Bestand ist stark gefährdet.
Der Gelbschwanzwollaffe (Lagothrix flavicauda) lebt in Wäldern in Höhen von 1700-2700 m in Peru, in Teilen des Amazonasgebietes. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 52 cm und eine Schwanzlänge von 56 cm. Das Fell ist mittelbraun, wobei die Unterseite bis zur Schwanzspitze gelb ist. Die Greifschwielen sind unbehaart. Das Gesicht selber ist nackt und hell ist aber an Nase und Mund weißlich behaart. Diese Art ist vom Aussterben bedroht!
SEI KLUG, STELL DICH DUMM.
- Partyanimal
- Elite
- Beiträge: 7771
- Registriert: 25. Feb 2003, 11:56
- Wohnort: Luzern


You know me, evil eye. You know me, prepared to die. You know me, the snake-bite kiss. Devils grip, the iron fist. 
