Ach ja? Das erste Geisterspiel wurde ja bereits wegen der Petarde ausgesprochen. Und damals war Luzern noch nicht Wiederholungstäter.mysterius hat geschrieben:Geisterspiel halte ich für unwahrscheinlich, da YB für eine Vergleichbare Tat (Schiedsrichter mit Münze oder Feuerzeug? abschiessen) "nur" die Sperre eines Sektors erhalten hat.rubber hat geschrieben: Fazit: ich könnt mir folgende Urteile vorstellen:
- eine hohe Geldbusse und ein weiteres „Geisterspiel“ für den Becherwurf
Liiribox
Nur angemeldete User dürfen liiren.
[Match-Thread] So, 26.07.2009, 16:00 Uhr, Luzern - GCZ
-
Stecki
Ja, aber das Gefärdungspotential bei einer Petarde ist ca. 20x höher als bei einem Bierbecher. Sollte sich der Herr tatsächlich verletzt haben, wäre dies wohl der absolute Super-Gau der Verletzungen die man sich durch einen Plastikbecher zuziehen kann. Der Linienrichter gegen Lugano hat aber sogar noch Glück!Stecki hat geschrieben:Ach ja? Das erste Geisterspiel wurde ja bereits wegen der Petarde ausgesprochen. Und damals war Luzern noch nicht Wiederholungstäter.mysterius hat geschrieben:Geisterspiel halte ich für unwahrscheinlich, da YB für eine Vergleichbare Tat (Schiedsrichter mit Münze oder Feuerzeug? abschiessen) "nur" die Sperre eines Sektors erhalten hat.rubber hat geschrieben: Fazit: ich könnt mir folgende Urteile vorstellen:
- eine hohe Geldbusse und ein weiteres „Geisterspiel“ für den Becherwurf
- Yoda
- Forumgott

- Beiträge: 2929
- Registriert: 12. Mai 2005, 13:56
- Wohnort: Planet Dagobah
- Kontaktdaten:
Von Ciris Page:
Verdrehte Welt
Mehr als einhundert Postings erreichten uns bis heute zum Fall des Becherwerfers, der am letzten Sonntag einen GC-Spieler traf. Bei vielen Beiträgen war die Grenze zur Beleidigung deutlich überschritten, es gab mehrere massive Gewaltandrohungen. Deshalb haben wir uns entschieden, das Gästebuch vorübergehend zu schließen.
Einigen Schreibern, die sich an unsere Regeln gehalten und ihre email-Adresse hinterlassen haben, werden wir in den nächsten Tagen persönlich antworten. Zum Fall selbst ein Kommentar:
Kommentar
War zuerst die Henne da oder zuerst das Ei? Eine philosophische Frage, an diesem Beispiel aber leicht zu beantworten: Ein "Fan" wirft einen Gegenstand auf einen gegnerischen Spieler. ER war der Auslöser einer Diskussion, die inzwischen aus dem Ruder zu geraten droht.
Erzürnte Anhänger melden sich zu Wort. Die Frage, ob der Spieler verletzt ist, wird nur selten gestellt. Der Becherwerfer findet kaum Erwähnung. Stattdessen wird die Frage aufgeworfen, wie voll der Becher war. Und denjenigen Unsportlichkeit attestiert, die auf eine grobe Unsportlichkeit mit den Mitteln des Reglements reagiert haben: Dem Grasshopper Club Zürich, seinem Trainer Ciriaco Sforza und dem Mannschaftsarzt, dem in manchen Beiträgen gar eine Gefälligkeitsdiagnose unterstellt wird.
Was hätte eigentlich passieren müssen, um eine solch absurde Diskussion zu verhindern? Müssen Spieler erst von Glasflaschen oder Feuerwerkskörpern getroffen werden? Bedarf es inzwischen tatsächlich einer Erwähnung, dass niemand das Recht hat, einen Spieler zu bewerfen, egal, mit welchem Gegenstand? Welche Rolle spielt es, dass der Spieler selbst nach dem Wurf zurück aufs Feld wollte? Es zeugt von seiner professionellen Einstellung, dass er seinen Club nicht kurz vor dem Abpfiff im Stich lassen wollte. Der Arzt hat ihm dies untersagt.
Ciriaco Sforza reagierte auf den Vorfall in einer völlig nachvollziehbaren Weise. Er wies seinen Kapitän an, Protest beim Schiedsrichter einzulegen. Der Spieler wurde nach dem Spiel in der Klinik untersucht und behandelt. Er erhielt ein zweitägiges Trainingsverbot.
Die Folgen des Vorfalls sind bekannt. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League wird nun den Vorfall untersuchen. Denkbar ist ein Forfaitsieg für GC Zürich. Über einen solchen Erfolg am grünen Tisch könnte sich niemand freuen. Käme es so, wären hierfür aber nicht der Grasshopper Club Zürich, dessen Trainer oder der Arzt verantwortlich, sondern ein Fan, der sich in höchstem Maß unsportlich verhielt und damit seinem Verein einen Bärendienst erwiesen hat.
Peter Hermanns
Verdrehte Welt
Mehr als einhundert Postings erreichten uns bis heute zum Fall des Becherwerfers, der am letzten Sonntag einen GC-Spieler traf. Bei vielen Beiträgen war die Grenze zur Beleidigung deutlich überschritten, es gab mehrere massive Gewaltandrohungen. Deshalb haben wir uns entschieden, das Gästebuch vorübergehend zu schließen.
Einigen Schreibern, die sich an unsere Regeln gehalten und ihre email-Adresse hinterlassen haben, werden wir in den nächsten Tagen persönlich antworten. Zum Fall selbst ein Kommentar:
Kommentar
War zuerst die Henne da oder zuerst das Ei? Eine philosophische Frage, an diesem Beispiel aber leicht zu beantworten: Ein "Fan" wirft einen Gegenstand auf einen gegnerischen Spieler. ER war der Auslöser einer Diskussion, die inzwischen aus dem Ruder zu geraten droht.
Erzürnte Anhänger melden sich zu Wort. Die Frage, ob der Spieler verletzt ist, wird nur selten gestellt. Der Becherwerfer findet kaum Erwähnung. Stattdessen wird die Frage aufgeworfen, wie voll der Becher war. Und denjenigen Unsportlichkeit attestiert, die auf eine grobe Unsportlichkeit mit den Mitteln des Reglements reagiert haben: Dem Grasshopper Club Zürich, seinem Trainer Ciriaco Sforza und dem Mannschaftsarzt, dem in manchen Beiträgen gar eine Gefälligkeitsdiagnose unterstellt wird.
Was hätte eigentlich passieren müssen, um eine solch absurde Diskussion zu verhindern? Müssen Spieler erst von Glasflaschen oder Feuerwerkskörpern getroffen werden? Bedarf es inzwischen tatsächlich einer Erwähnung, dass niemand das Recht hat, einen Spieler zu bewerfen, egal, mit welchem Gegenstand? Welche Rolle spielt es, dass der Spieler selbst nach dem Wurf zurück aufs Feld wollte? Es zeugt von seiner professionellen Einstellung, dass er seinen Club nicht kurz vor dem Abpfiff im Stich lassen wollte. Der Arzt hat ihm dies untersagt.
Ciriaco Sforza reagierte auf den Vorfall in einer völlig nachvollziehbaren Weise. Er wies seinen Kapitän an, Protest beim Schiedsrichter einzulegen. Der Spieler wurde nach dem Spiel in der Klinik untersucht und behandelt. Er erhielt ein zweitägiges Trainingsverbot.
Die Folgen des Vorfalls sind bekannt. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League wird nun den Vorfall untersuchen. Denkbar ist ein Forfaitsieg für GC Zürich. Über einen solchen Erfolg am grünen Tisch könnte sich niemand freuen. Käme es so, wären hierfür aber nicht der Grasshopper Club Zürich, dessen Trainer oder der Arzt verantwortlich, sondern ein Fan, der sich in höchstem Maß unsportlich verhielt und damit seinem Verein einen Bärendienst erwiesen hat.
Peter Hermanns

-
Stecki
YB ist allerdings auch Wiederholungstäter. Erinnere mich so schwach an ein Feuerzeug gegen Basel's Caicedo. Allerdings hat wohl der FCB damals das Spiel gewonnen...rubber hat geschrieben:ist so, luzern jedoch leider wiederholungstäter, dies wird in der regel härter bestraft als ein "einzelfall"mysterius hat geschrieben:Geisterspiel halte ich für unwahrscheinlich, da YB für eine Vergleichbare Tat (Schiedsrichter mit Münze oder Feuerzeug? abschiessen) "nur" die Sperre eines Sektors erhalten hat. Im Sinne von gleiches Rechte bei gleicher Tat wäre das wohl die konsequente Handhabe. Mit dem Petardenwurf ist der Bierbecher wurf einfach nicht zu vergleichen. Ist etwa gleich wie wenn ein Bombenanschlag mit einem Farbbeutelanschlag verglichen wird.rubber hat geschrieben: Fazit: ich könnt mir folgende Urteile vorstellen:
- eine hohe Geldbusse und ein weiteres „Geisterspiel“ für den Becherwurf
Die Häufung der Vorfälle in letzter Zeit spricht schon ein wenig gegen den FCL. Dies kann aber auch ein unglücklicher Zufall sein.
Eigentlich hätte Oliver Stöckli im Cuphalfinale 2005 auch sagen können, der Senf der ihm aufs Trikot geworfen wurde hätte ihn in den Augen gebrannt und darum hat Aarau dieses Halbfinale verloren. Mein Gott, hauptsache irgend nen Grund finden warum man verloren hat, statt zuzugeben, dass man einfach scheisse war.
PHer fand ich früher mal sympathischer
ein kleines detail noch zu dem schwachsinnigen text:
ein kleines detail noch zu dem schwachsinnigen text:
so leicht ist die frage eben doch nicht zu beantworten. RUIZ war der auslöser. krampf und so, lg.War zuerst die Henne da oder zuerst das Ei? Eine philosophische Frage, an diesem Beispiel aber leicht zu beantworten: Ein "Fan" wirft einen Gegenstand auf einen gegnerischen Spieler. ER war der Auslöser einer Diskussion, die inzwischen aus dem Ruder zu geraten droht.
ich mach die säge - bayern hat verloren
"Geh niemals nüchtern auf die Straße, sonst trifft dich später die volle Schuldfähigkeit"
"Geh niemals nüchtern auf die Straße, sonst trifft dich später die volle Schuldfähigkeit"
Genau. Ruiz war der Provokant mit seinem Zeitschinden und "sofort-wieder-aufstehen-wenn-Bahre-da-ist"-Getue.puur hat geschrieben:PHer fand ich früher mal sympathischer![]()
ein kleines detail noch zu dem schwachsinnigen text:so leicht ist die frage eben doch nicht zu beantworten. RUIZ war der auslöser. krampf und so, lg.War zuerst die Henne da oder zuerst das Ei? Eine philosophische Frage, an diesem Beispiel aber leicht zu beantworten: Ein "Fan" wirft einen Gegenstand auf einen gegnerischen Spieler. ER war der Auslöser einer Diskussion, die inzwischen aus dem Ruder zu geraten droht.
...
Dürfte einfach zu eruieren sein, ob des Schreiberlings Ciri selber ist, je nachdem ob den Schreiberling dem Akkusativ oder des Dativs oder der Genitiv mächtig ist oder eben nicht...Stecki hat geschrieben:Steht ja nicht dass ER persönlich antworten wird.Maréchaux hat geschrieben:persönliche antwort des herrn S. würde mich dann noch wunder nehmen...
Spassgesellschaft Luzern!
Konsum, Hedonismus & Lebensfreude...
Konsum, Hedonismus & Lebensfreude...
Re: ...
nicht zu vergessen ein jä nach mindestens jedem 2ten satzSTORM hat geschrieben: Dürfte einfach zu eruieren sein, ob des Schreiberlings Ciri selber ist, je nachdem ob den Schreiberling dem Akkusativ oder des Dativs oder der Genitiv mächtig ist oder eben nicht...
Intellektuell ist es ein wenig unglücklich von Peter Hermann, den Kommentar mit dieser philosophischen Frage einzuleiten. Damit öffnet er den Gedanken ja Tür und Tor zu den übelsten Verschwörungstheorien...Wesley hat geschrieben:Genau. Ruiz war der Provokant mit seinem Zeitschinden und "sofort-wieder-aufstehen-wenn-Bahre-da-ist"-Getue.puur hat geschrieben:PHer fand ich früher mal sympathischer![]()
ein kleines detail noch zu dem schwachsinnigen text:so leicht ist die frage eben doch nicht zu beantworten. RUIZ war der auslöser. krampf und so, lg.War zuerst die Henne da oder zuerst das Ei? Eine philosophische Frage, an diesem Beispiel aber leicht zu beantworten: Ein "Fan" wirft einen Gegenstand auf einen gegnerischen Spieler. ER war der Auslöser einer Diskussion, die inzwischen aus dem Ruder zu geraten droht.
Im Grundsatz hat er aber Recht: es ist respektlos, Akteure mit jeglichen Gegenständen zu bewerfen. Dies muss Konsequenzen haben. Fragt sich einfach für wen und welche?
Was erreicht man denn mit Kollektivstrafen, wenn die Tat von einem Einzelnen begangen wurde? Eher wenig. Deshalb bringen auch Geisterspiele wenig.
Die Premiere des FCL im Gersag ist sicherlich nicht geglückt. Ein einziger hat das Sicherheitsdispositiv des Clubs durchlöchert, allerdings mit einem Gegenstand ohne grosses Gefährdungspotential. Der FCL als Stadionverantwortlicher muss hier nachbessern und die Risiken minimieren, die Verantwortung für den Wurf trägt jedoch der Täter allein.
Sforza hat die Situation bewusst ausgenutzt und versucht nun, seine Regelkunde unter Beweis zu stellen. Kurzfristig mag er Erfolg haben, langfristig werden wir ihn wohl nicht im Trainerbusiness erleben. Das weiss wohl auch Peter Hermann. Denn Komödien à la Sforza verkaufen sich schlecht, ob nun in München oder Mailand. Auch dort steht der Sport im Vordergrund.
mailand liegt in italien, che...
I'm going to make him an offer he can't refuse...
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
Re: ...
Jooo, ech dänke of dem Protescht chömmer ufbaue... *ciristimme*Maréchaux hat geschrieben:persönliche antwort des herrn S. würde mich dann noch wunder nehmen...
D ZIIT ESCH RIIF!
Pavel Karpf - Nie vergessen!
Pavel Karpf - Nie vergessen!
Re: ...
Frizzel hat geschrieben:Jooo, ech dänke mer händ en jungi mannschaft, jä und of dem Protescht chömmer ufbaue jä... *ciristimme*Maréchaux hat geschrieben:persönliche antwort des herrn S. würde mich dann noch wunder nehmen...
Fanclub Falken

