hoffe man kann nun wieder ohne Sorge nach Freiburg fahren............Master hat geschrieben:http://www.blick.ch/news/schweiz/keine- ... ehr-134112
kultig.. immer das liebe deutschland und vorallem freiburg als beispiel![]()
easy.. hilft sicher die kosten zu minimieren..
Liiribox
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Kampf den Hooligans und Rassisten
ADLER 06
Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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http://www.blick.ch/news/schweiz/keine- ... hr-134112
neustes gegen Schweizer fussball fans
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fated rantipole
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Weiter auf:Das Unbehagen der Liga- und Klubgeneräle ist offensichtlich: Die Behörden beginnen sich in ihr Geschäft einzumischen, Der Vorschlag beispielsweise, dass jedes einzelne Spiel von den Behören bewilligt werden muss, sorgt für Fracksausen. Liga-Präsident Marc Furrer spricht gar von einer drohenden «Verstaatlichung» des Sportes. «Es kann nicht sein, dass Behörden entscheiden, wann und wo Eishockeyspiele ausgetragen werden.»
http://www.20min.ch/sport/eishockey/sto ... --10392908
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eishockey-bosse scheinen im gegensatz zu ihren kollegen beim
fussball noch eier in der hose zu haben und den kuschelkurs mit
der öffentlichkeit/medien nicht endlos mit zu machen. schlussend-
lich macht dieser nämlich alles nur noch viel schlimmer...
greez
fussball noch eier in der hose zu haben und den kuschelkurs mit
der öffentlichkeit/medien nicht endlos mit zu machen. schlussend-
lich macht dieser nämlich alles nur noch viel schlimmer...
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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der werte experte "dölf" hat sich auch mal wieder gemeldet... 
«Schweizer Hooligans sind die schlimmsten»
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/14878635
greez
«Schweizer Hooligans sind die schlimmsten»
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/14878635
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Genau, sicher der richtige Weg mittelfristig keine Gästefans mehr zu haben. Am besten wärs eigentlich Fussball ganz unter Ausschluss der Öffentlichkeit, irgendwo in einem Bunker zu spielen. Am besten so, dass gar niemand mitbekommt, dass Fussball gespielt wurde. Einfach so im Mai mal mitteilen wer Meister wurde. Denke das reicht eigentlich.Dölf Brack: Es braucht sicher eine Anlaufzeit, aber es ist der richtige Weg, weil
-
Haxen-Paule
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Fans üben Kritik am Polizeieinsatz in Basel
von Annette Hirschberg
Nach den Zürcher Chaoten gerät nun auch die Basler Polizei in die Kritik. Vor dem Cupspiel am letzten Freitag zwischen dem FCB und dem FCZ setzte sie Gummischrot und Tränengas gegen wartende Matchbesucher ein - darunter waren auch Kinder.
Die Chaoten, die am Freitagabend den Gästesektor im St. Jakob Park verwüsteten, stehen von allen Seiten in der Kritik. Auch viele FCZ-Fans, die am Freitagabend zugegen waren sind entsetzt: «Das ist total daneben und ich bin voll gegen solche Aggressivität und Zerstörungswut», sagt Melina D.*.
Doch in die Kritik gerät jetzt auch die Basler Polizei. «Etliche Unschuldige wurden draussen durch Gummischrot verletzt. Darunter dutzende Frauen, Kinder und sogar Behinderte. Die Randalierer jedoch liess man gewähren.», meldet Jörg T.* 20 Minuten Online. Er ist mit seiner Version nicht allein. Weitere Matchbesucher haben unabhängig voneinander den Vorfall bestätigt.
«Gummischrot aus nächster Nähe»
Die Kritik bezieht sich auf das Vorgehen der Polizei vor dem Stadion. Dort standen vor Spielbeginn hunderte Fans, darunter auch Kinder, und warteten auf Einlass, während die Chaoten im Innern wüteten. «Wir warteten über eine Stunde, ohne zu wissen, warum es nicht vorwärts geht», sagt FCZ-Fan Melina D. Informationen von der Polizei oder den Stadionbetreibern habe es keine gegeben. Sie seien auch nicht aufgefordert worden, den Eingangsbereich zu verlassen oder Plätze in einem anderen Sektor zu suchen. «Man liess uns einfach nur warten.» Die Basler Polizei bestätigt das Vorgehen. «Die Personen, die vor dem Gästesektor anstanden, wurden gezielt nicht über die Krawalle im Innern informiert, weil wir nicht wollten, dass Chaoten im Gästesektor sich mit Chaoten draussen verbünden», sagt Mediensprecher Martin Schütz.
Die Lage vor dem Eingang spitzte sich zu. Augenzeugin Melina D: «Kurz vor Spielbeginn kletterten einige an den Gittern beim Eingang hoch.» Dann ging offenbar alles ganz schnell: Die Polizei fuhr mit Gitterwagen auf, drängte die Fans zusammen und setzte schliesslich Tränengas und Gummischrot ein. «Ich musste fassungslos zusehen, wie Tränengas und Gummischrot aus nächster Nähe in die Menge gefeuert wurde», beschreibt 20 Minuten Online-Leser Markus S. die Situation.
«Es bestand Lebensgefahr»
Die Basler Polizei bestätigt den Einsatz, verteidigt aber ihr Vorgehen. Vor dem Gästesektor sei eine grosse Menschentraube gestanden. Darunter habe es auch Chaoten gehabt. Diese hätten von hinten die Menge immer heftiger Richtung Sperrgitter gestossen. «Der Pulk wurde immer mehr zusammengedrückt», sagt Sprecher Martin Schütz. Darum habe man schliesslich mit Tränengas und Gummischrot die Menschenmenge auflösen müssen. «Aus Sicht des Einsatzkommandos bestand Lebensgefahr für die Personen am Gitter.»
von Annette Hirschberg
Nach den Zürcher Chaoten gerät nun auch die Basler Polizei in die Kritik. Vor dem Cupspiel am letzten Freitag zwischen dem FCB und dem FCZ setzte sie Gummischrot und Tränengas gegen wartende Matchbesucher ein - darunter waren auch Kinder.
Die Chaoten, die am Freitagabend den Gästesektor im St. Jakob Park verwüsteten, stehen von allen Seiten in der Kritik. Auch viele FCZ-Fans, die am Freitagabend zugegen waren sind entsetzt: «Das ist total daneben und ich bin voll gegen solche Aggressivität und Zerstörungswut», sagt Melina D.*.
Doch in die Kritik gerät jetzt auch die Basler Polizei. «Etliche Unschuldige wurden draussen durch Gummischrot verletzt. Darunter dutzende Frauen, Kinder und sogar Behinderte. Die Randalierer jedoch liess man gewähren.», meldet Jörg T.* 20 Minuten Online. Er ist mit seiner Version nicht allein. Weitere Matchbesucher haben unabhängig voneinander den Vorfall bestätigt.
«Gummischrot aus nächster Nähe»
Die Kritik bezieht sich auf das Vorgehen der Polizei vor dem Stadion. Dort standen vor Spielbeginn hunderte Fans, darunter auch Kinder, und warteten auf Einlass, während die Chaoten im Innern wüteten. «Wir warteten über eine Stunde, ohne zu wissen, warum es nicht vorwärts geht», sagt FCZ-Fan Melina D. Informationen von der Polizei oder den Stadionbetreibern habe es keine gegeben. Sie seien auch nicht aufgefordert worden, den Eingangsbereich zu verlassen oder Plätze in einem anderen Sektor zu suchen. «Man liess uns einfach nur warten.» Die Basler Polizei bestätigt das Vorgehen. «Die Personen, die vor dem Gästesektor anstanden, wurden gezielt nicht über die Krawalle im Innern informiert, weil wir nicht wollten, dass Chaoten im Gästesektor sich mit Chaoten draussen verbünden», sagt Mediensprecher Martin Schütz.
Die Lage vor dem Eingang spitzte sich zu. Augenzeugin Melina D: «Kurz vor Spielbeginn kletterten einige an den Gittern beim Eingang hoch.» Dann ging offenbar alles ganz schnell: Die Polizei fuhr mit Gitterwagen auf, drängte die Fans zusammen und setzte schliesslich Tränengas und Gummischrot ein. «Ich musste fassungslos zusehen, wie Tränengas und Gummischrot aus nächster Nähe in die Menge gefeuert wurde», beschreibt 20 Minuten Online-Leser Markus S. die Situation.
«Es bestand Lebensgefahr»
Die Basler Polizei bestätigt den Einsatz, verteidigt aber ihr Vorgehen. Vor dem Gästesektor sei eine grosse Menschentraube gestanden. Darunter habe es auch Chaoten gehabt. Diese hätten von hinten die Menge immer heftiger Richtung Sperrgitter gestossen. «Der Pulk wurde immer mehr zusammengedrückt», sagt Sprecher Martin Schütz. Darum habe man schliesslich mit Tränengas und Gummischrot die Menschenmenge auflösen müssen. «Aus Sicht des Einsatzkommandos bestand Lebensgefahr für die Personen am Gitter.»
MvW
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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mer wend Euch gwönne gseh!
Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Ob- und Nidwalden: Überstunden der Polizei an der Tagesordnung
http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=326958
interessant, und ich dachte, die polizei habe nur dermassen viele überstunden, weil
sie jedes wochenende ein wef aka eine meisterschaftsrunde zu entkriminalisieren hat...
und jetzt plötzlich die selben symptome in unterwalden? (ok, u.u. geht's bei
ad astra sarnen amen gut ab, kenn mich mit der gewalt-szene im unihockey
nicht so aus...)
greez
http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=326958
interessant, und ich dachte, die polizei habe nur dermassen viele überstunden, weil
sie jedes wochenende ein wef aka eine meisterschaftsrunde zu entkriminalisieren hat...
und jetzt plötzlich die selben symptome in unterwalden? (ok, u.u. geht's bei
ad astra sarnen amen gut ab, kenn mich mit der gewalt-szene im unihockey
nicht so aus...)
greez
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\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Szene OW nicht zu unterschetzen...LU-57 hat geschrieben:Ob- und Nidwalden: Überstunden der Polizei an der Tagesordnung
http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=326958
interessant, und ich dachte, die polizei habe nur dermassen viele überstunden, weil
sie jedes wochenende ein wef aka eine meisterschaftsrunde zu entkriminalisieren hat...
und jetzt plötzlich die selben symptome in unterwalden? (ok, u.u. geht's bei
ad astra sarnen amen gut ab, kenn mich mit der gewalt-szene im unihockey
nicht so aus...)
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Was auch immer kommen mag
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FCB - FCZ, Cup-1/8-Final: Ablauf der Krawalle...!?
http://www.referendum-bwis.ch/aktuell20112009.shtml
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«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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braddahs hat geschrieben:Szene OW nicht zu unterschetzen...LU-57 hat geschrieben:Ob- und Nidwalden: Überstunden der Polizei an der Tagesordnung
http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=326958
interessant, und ich dachte, die polizei habe nur dermassen viele überstunden, weil
sie jedes wochenende ein wef aka eine meisterschaftsrunde zu entkriminalisieren hat...
und jetzt plötzlich die selben symptome in unterwalden? (ok, u.u. geht's bei
ad astra sarnen amen gut ab, kenn mich mit der gewalt-szene im unihockey
nicht so aus...)
greez
http://www.youtube.com/watch?v=htc6xJ7B0eI
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Man beachte den trainerTaylor Bourbon hat geschrieben:braddahs hat geschrieben:Szene OW nicht zu unterschetzen...LU-57 hat geschrieben:Ob- und Nidwalden: Überstunden der Polizei an der Tagesordnung
http://www.zisch.ch/navigation/top_main ... OID=326958
interessant, und ich dachte, die polizei habe nur dermassen viele überstunden, weil
sie jedes wochenende ein wef aka eine meisterschaftsrunde zu entkriminalisieren hat...
und jetzt plötzlich die selben symptome in unterwalden? (ok, u.u. geht's bei
ad astra sarnen amen gut ab, kenn mich mit der gewalt-szene im unihockey
nicht so aus...)
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http://www.youtube.com/watch?v=htc6xJ7B0eI
DANKE PAPA, DASS ICH EIN BLAU WEISSER GEWORDEN BIN
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the_wolf
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Krawalle über das gesamte Wochenende
Krawalle von Fußball-Hooligans haben am Wochenende die Spiele in der Bundesliga überschattet und neue Sicherheitsfragen aufgeworfen. Es gab mehrere Schwerverletzte und fast 200 Festnahmen. Die Schauplätze der Ausschreitungen waren Berlin, Bochum und Bielefeld.
Das Revierderby in der A-Junioren-Bundesliga in Gelsenkirchen musste vom Schiedsrichter zudem am Sonntag nach Ausschreitungen abgebrochen werden. Beim Bundesligaspiel Hertha BSC Berlin gegen Eintracht Frankfurt (1:3) war es am Samstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Berliner Polizei teilte mit, dass insgesamt 66 Personen vorübergehend festgenommen und 18 Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung, eingeleitet wurden.
Vor dem Spiel hatten 50 Frankfurter Randalierer Berliner Zuschauer mit Schlägen, Tritten und Flaschen angegriffen. Die Polizei musste die Gruppen trennen. Kurz darauf schlugen zehn Eintracht-Anhänger am Eingang zum Gästeblock auf Ordner ein.
Zum Auftakt der Gewalt-Exzesse hatten Rowdys des 1. FC Köln am Freitagabend im Punktspiel beim VfL Bochum (0:0) randaliert. Dabei wurden neun Personen verletzt, zwei von ihnen schwer. Nach Informationen des VfL erlitt ein Ordner innere Verletzungen unter anderem an der Milz, ein weiterer Knochenbrüche und eine Schultereckgelenksprengung. Einer der weiteren Verletzten war ein Polizist. Nach Angaben der Polizei gab es insgesamt 19 Festnahmen und Strafanzeigen.
"Wir bedauern das zutiefst. Der 1. FC Köln wird alles tun, um bei der Aufklärung dieser Straftaten zu helfen", sagte Kölns Manager Michael Meier im Sonntags-Express. "Das Ausmaß der Krawalle ist beispiellos in den letzten Jahren", äußerte Bochums Pressesprecher Christian Schönhals. Rund 1000 Kölner Rowdys begaben sich am Abend auf einen Fußmarsch vom Bochumer Hauptbahnhof zum Stadion. Kurz vor der Arena versuchten rund 600 von ihnen, in den Gästebereich zu stürmen. Die Ordner versuchten, das durch das Schließen der Stadiontore zu verhindern, was die Hooligans zu weiteren Übergriffen provozierte. Erst eine angeforderte Hundertschaft der Polizei brachte die Situation unter Einsatz von Reizgas unter Kontrolle.
Rund 100 Randalierer des Hamburger SV hatten am frühen Samstagmorgen für eine rund halbstündige Sperrung der Gleise am Bielefelder Hauptbahnhof gesorgt. Nach Angaben der Neuen Westfälischen wurden die HSV-Anhänger, die auf der Durchreise zum Spiel ihres Klubs in Mainz waren, von der Polizei in Gewahrsam genommen. Einige der Krawallmacher seien am frühen Morgen in einem Schnellrestaurant im Bahnhof auffällig geworden, nach Polizeiangaben wurden sogar Feuerwerkskörper gezündet. Als die Bundespolizei einschritt, wurden die Beamten von den Randalierern massiv behindert. Nachdem die Rowdys auch im Zug Richtung Mainz randaliert hatten, nahm die Polizei sie mit Hilfe von Verstärkungskräften aus Hamm, Münster und Minden in Gewahrsam.
Die Gleise am Hauptbahnhof waren rund 30 Minuten gesperrt, Züge verspäteten sich bis zu 70 Minuten, einige fielen komplett aus. Ab etwa 8.30 Uhr normalisierte sich der Bahnverkehr wieder.
Das Revier-Derby am 12. Spieltag in der Staffel West der A-Junioren-Bundesliga zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund musste am Sonntag beim Stand von 0:1 nach 27 Minuten abgebrochen werden. Rivalisierende Anhänger beider Vereine waren aneinandergeraten und hatten sich unter anderem mit Leuchtraketen beschossen. Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) pfiff die Partie an der Baulandstraße im Gelsenkirchener Stadtteil Scholven nach einer Unterbrechung nicht mehr an, weil das Risiko einer erneuten Eskalation zu groß war.
-
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Nach der dritten Niederlage in Folge lagen in Nürnberg die Nerven blank. Während beim 0:4 gegen Hamburg tausende von Nürnberger Anhängern noch vor dem Abpfiff das Stadion verließen, brannten andere "bengalische Feuer" ab. Die selbsternannten Ultras wollten so ihren Abschied von Block 8 zelebrieren, den sie verlassen müssen, weil das Stadion umgebaut wird.
Doch dabei beließ es der kleine Teil der Clubfans nicht. Über 200 Personen zogen zum Vereinsgelände am Valznerweiher und randalierten dort. In ihrem Frust fiel ihnen nichts anderes ein, als Laternen und Straßenpfosten zu beschädigen. Insgesamt verursachten die Randalierer einen Schaden von mehreren tausend Euro, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Bei 200 Fans stellte die Polizei die Personalien fest und verwies sie des Platzes.
Wie sehr die Situation in Nürnberg eskaliert, beschrieb FCN-Sportdirektor Martin Bader am Abend bei "Sky90". Er bestätigte, dass die Polizei ihm am Samstag nach dem Spiel geraten hatte, zuhause zu bleiben und Polizeistreifen rund um seine Privatwohnung verstärkt zu Kontrollfahrten eingesetzt wurden.
Verletzte in Hannover
In Hannover meldet die Bundespolizei Auseinandersetzungen vom Hauptbahnhof. Nach drei Eigentoren hatten die Niedersachsen in Mönchengladbach 3:5 verloren, und einige Anhänger drehten auf der Heimfahrt durch. Nach Polizeiangaben lieferten sich 120 gewalttätige so genannte Hannoveraner Ultras Auseinandersetzungen mit der Bundespolizei. Polizeikräfte von Bundes- und Landespolizei aus dem gesamten Großraum Hannover seien zusammengezogen worden, um die Lage zu beruhigen. Acht Ultras wurden vorläufig festgenommen. Insgesamt drei Polizisten und sechs Angreifer erlitten Verletzungen.

